So ganz kann ich die "Dramatik", die der eine oder andere Kommentar hier an den Tag bringt, auch nicht nachvollziehen - irgendwo ist es ein bisschen "der Fluch der guten Tat" - 2021 hat man relativ unerwartet einen nationalen Titel geholt, das war außergewöhnlich. Keiner der Vereine "auf Augenhöhe" hat das in den letzten 10? 15? Jahren geschafft, aber daraus ist doch nicht abzuleiten, dass es dann ewig so weitergehen wird.
Man hat, wie ich denke, eine Zeit junge Mannschaft. Theoretisch ist sie auf allen Positionen mit mindestens einem Spieler erstklassig besetzt.
Persönlich hätte ich mir auch mehr Punkte erwartet - insbesondere zwei Heimniederlagen gegen Göppingen hat sicher niemand erwartet. (Im Bundesligaspiel kann man z. B. sagen, es sind relative "Kleinigkeiten", denn 0 von 7 Ausbeute bei den Kreisläufern ist sicher ein in der Bundesliga selten auftretendes Phänomen.
Warum nun ein Emil Buhl Laerke beim TBV nicht die Rolle spielt, die von vielen - sicher auch von mir - erhofft/erwünscht worden ist, vermag ich nicht zu sagen. Im Hinblick auf die nächste Saison kann man hoffen, das mein einen dauerhaft torgefährlichen Spieler, der auch Mal aus 8 bis 9 m abzieht, einbinden kann - das ist m. E. etwas, was derzeit fehlt.
Darüber hinaus wäre es wünschenswert, wenn am Kreis (also KM? die Quote verbessert wird. Wenn Pertrovsky eine ähnliche Entwicklung nimmt wie Brosch innerhalb eines Jahres, kann man darauf hoffen.
Ich glaube nicht, das der TBV bis zum Ende dieser Saison im Abstiegskampf steckt, dafür ist die Mannschaft insgesamt m. E. zu stark.
Nachträg: "Erstklassig" heißt für mich hier "(mindestens) absolut solides Bundesliganiveau"