Freundschaft!
Das nachgeholte CL-Final4 war durchaus Weltklasse von Weinhold.
Wenn Du meinen Post richtig gelesen hast, wird Dir klar sein, dass ein Einzelereignisse nicht ausgeschlossen haben. Spitzen in beide Richtungen kommen vor. Ich habe mal Matthias Karbowski 16 Tore in einem Bundesligaspiel machen sehen. In seinen anderen 59 BL-Spielen hat er 89 Tore gemacht. 
Naja, der Vergleich hinkt ein bisserl finde ich, weil das eigentlich auch nicht Weinholds Kernkompetenz ist.
Hat niemand behauptet und niemand gefordert. Es war lediglich eine Beschreibung des Ist-Zustandes.
Sack zumachen klingt immer als hätten sie das Spiel eigentlich dominiert und unnötig spannend gemacht.
Ich habe ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen wo zwei Mannschaften, bis auf kurze Ausreißer, über das gesamte Spiel gleich auf lagen.
Wenn da eine Mannschaft den Sack hätte früher zumachen können, hätte sie das getan.
Vollkommen korrekt.
Auch Dagur kann keine Wunder vollbringen.
Aber die Fähigkeit zur Einschätzung, ob es eins braucht, hätte ich ihm schon zugetraut. 
Knorr ist zumindest ein Joker, der bei diesem Turnier noch wertvoll sein könnte. Die Gegner kennen sein Spiel noch nicht und seit Mimi Kraus wissen wir, wie wertvoll das in einem Turnier sein kann. Mittelfristig könnte Knorr dieser Unterschiedsspieler auf der Spielmacherposition werden. Darauf hofft wohl die ganze Handballnation.
Ich bin sehr froh, dass ihn Alfred mitgenommen hat. Er ist ja ein stockkonservativer Trainer (geworden) und ich war mir nicht sicher, dass er so einem jungen Spieler die Chance gibt. Da kann Deutschland nur profitieren. Entweder sofort oder aber später. In Deutschland bekommen die ganz großen Talente leider immer sehr spät die Chance auf die große internationale Erfahrung. Das machen andere Länder besser. Ich habe mal nachgesehen. Uwe Gensheimer hatte schon 650 Bundesliga-Tore auf dem Tacho, eher er das erste große Turnier spielen durfte. Bei den Franzosen wäre er drei, vier Jahre eher dabei gewesen.
Mit Suton fehlt da ja auch noch einer in der Reihe.
Stimmt. Das muss man sich mal überlegen. Wenn man Dissinger, Suton, Ernst und Wiede obendrauf hätte, was das für eine Luxussituation wäre.
Aus deutscher Sicht sollte man sich nicht verrückt machen. Argentinien und Brasilien sind zu schlagen. Alles andere ist Kür. Man wird diese Gruppe nicht gewinnen und es wird kaum einen Unterschied machen ob man Gruppenvierter oder dritter wird.
Muss man auch nicht. Man hat gut gespielt und auf dem Niveau knapp zu verlieren, kommt vor. Nur wenn man immer nah dran ist, aber dann doch verliert, wird es nichts mit dem Halbfinale. Von Gold will ich gar nicht mal sprechen. Das Spanien-Spiel schon ein dicker Knackpunkt. Wenn man gewinnt, dann hätte man mit Siegen gegen die beiden Südamerikaner schon sehr gut Chancen auf den dritten Gruppenplatz gehabt. Nun muss man die Pflichtaufgaben lösen und noch eins aus Frankreich und Norwegen gewinnen. Könnte gehen, wird aber alles andere als leicht. Bei weniger als 3 Siegen aus 4 Spielen ist man in der Vorrunde raus oder wahrscheinlich spätestens im Viertelfinale. Auch das muss erst gespielt werden. Dänemark wäre für mich dann aber zumindest sehr klarer Favorit. Sowohl auf Platz 1 in der Gruppe wie auch dann im Spiel gegen Deutschland.
Was bisher noch gar nicht angesprochen wurde. Die Personalie Wolff war wieder mal ein Problem. Und das ist sie seit dem EM-Finale 2016. Der Mann ist einfach kein so guter Torwart wie sein Image suggeriert. Bitter hat gut gehalten. Wolff kommt trotzdem und hält einen von acht Bällen. Mit der Quote von Bitter über 60 Minuten hätte Deutschland mit einem Tor gewonnen. Halt rechnerisch. Aber darüber spricht niemand. Die "Text-Bild-Schere" bei Wolff kostet wiederholt Siege. Am bittersten auf jeden Fall das OS-Halbfinale 2016. Da wurde zumindest Silber verspielt. Dagurs erster dicker Fehler aus Bundestrainer.