Beiträge von ALF

    Freundschaft!

    Wikipedia sagt, 28,96 Tore im Schnitt pro Spiel bei der WM 1961. Denke demnach, so sehr besonders wird es damals nicht gewesen sein. Im Finale damals ging es übrigens mit 4:4 in die Halbzeit und Endstand nach 2 x Verlängerung 9:8 ;)


    Es gab damals 28 Spiele und davon 3 mit weniger als elf Toren zur Halbzeit. Für mich ist das besonders. ;):D

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    Katar führt zur Halbzeit mit 9-2 gegen Argentinien. Ist das ein neuer Negativrekord bei der WM? 11 Tore in einer Halbzeit bzw. 2 von einem Team erlebt man selten im Handball.


    Gab es exakt schon bei (BR) Deutschland gegen Frankreich 1961. Enstand 21:7.

    Gab damals auch Spiele mit noch weniger Toren zur Halbzeit. Aber das war auch da schon was besonderes. Minusrekord afair bei fünf Toren in der ersten Halbzeit. 3:2 für Frankreich gegen Dänemark 1967. Damals gab es die Zeitspielregel noch nicht. Ich habe mal gelesen, daß der Rekord für einen Angriff einer Mannschaft bei der WM 1970 bei 6:50 Minuten lag. 8o

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    Immerhin kann Polen in der ersten Halbzeit gegen Japan mithalten und liegt nur zwei Tore hinten. :irony:

    Das Problem bei den Polen ist eben schon, daß viele Spieler aus der großen Generation ziemlich früh aufgehört haben. Das gibt es bei den Franzosen nicht. Man stelle sich nur vor, Narcisse hätte vor ein paar Jahren aufgehört. Das wäre schon ein Riesenunterschied. Und dann noch ein paar andere. So können sich die Mitläufertypen und ein paar Talente internationale Erfahrung holen und das Niveau immer auf einem bestimmten Level halten. Die Polen müssen nun komplett neu aufbauen und das vielleicht ohne Turniere. Und das wird sauschwer.

    Daß bei einem völligen Neuaufbau die paar Erfahrenen im Fokus stehen, ist logisch. Wenn sie aber ihre ganze Karriere nur mitgelaufen sind und jetzt weder Führungsqualitäten haben noch die Leistungsfähigkeiten, dann werden sie eben zerissen. Daß Chrapkowski eine andere Situation vorfinden wird, ist klar. Daß er aber kaum eine große Verstärkung sein können wird, ist fast genauso klar.

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    Eben. Ich habe mir auch gerade noch einmal den Turnierbaum angesehen und mich gefragt, wo da der Vorteil liegen könnte. Und auch für Deutschland kann ich nach Lage der Dinge keinen Vorteil erkennen, nicht Erster zu werden. Wird man Zweiter sieht es nach VF Spanien und HF Dänemark aus.

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    Leute bei Chrapkowski werdet ihr genau das Gegenteil erleben. Der kommt nach Magdeburg und entwickelt sich.


    Ich habe mal auf Twitter nachgelesen, was so mancher Pole über ihn schreibt. Laut einem würde "aus diesem Clown nie ein seriöser Handballer werden." Und das gehört noch zu den netteren Sachen. "Man sollte ihm verbieten, das Spielfeld zu betreten." Auf die Sache mit seiner Mutter und dem Geschlechtsverkehr will ich nicht näher eingehen. :D

    Das war schon harter Tobak. Es klang irgendwie auch durch, daß er sich wohl lautstark beschwert hätte, daß er in Rio nicht dabei war. Stimmt das?

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    Man kann sich auch auf der Bank verletzten. Ich sage nur Banküberfall.

    Er hat eine Minute gespielt und einen Fehlwurf gehabt. In den wichtigen Spielen spielt er eben nicht viel. Hat auch im Olympiafinale nicht gespielt. Ja, Celje. Das ist eben das Risiko bei Damgaard. Den bringt man lieber, wenn man hinten liegt. Wenn man führt, ist er eher ein Risiko als eine Chance. Jetzt auf die Nationalmannschaft bezogen.

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    Der Berater hat "alles richtig gemacht mit Sternchen." Ich sage nur Dreijahresvertrag. :lol:

    Edit: Vielleicht sollte ich noch eine kleine Anekdote? Als das Ding durch war, habe ich im SCM-Forum gelesen, daß "Piotr kommt". Da mußte ich erstmal überlegen, wer gemeint ist. Kam da nicht drauf und habe mich dann kurz ernsthaft gefragt, ob wohl Piotr Przybecki gemeint ist. Als Spieler wohlgemerkt, obwohl ich weiß, daß er mittlerweile als Trainer arbeitet. Ich traue dem SCM mittlerweile wirklich fast alles zu.

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    Bei solchen Betrachtungen sollte man ein vom Kinder- und Jugendbereich bis zur 1. Mannschaft durchgängiges Gesamtkonzept im Auge behalten (á la Jugendzertifikat). Das Duo Gislason/Licu standen noch für ein solches Gesamtkonzept. Beim Handball-Praxis-Forum vorige Woche sagte B. Hanning in seiner Keynote dazu: "Früher, ...ganz früher gab es nur den SC Magdeburg und Minden". Heute haben andere Vereine das Jugendzertifikat mit Stern. Der SCM hat diesen Stern 2016/17 verloren. Ebenfalls auf dieser Veranstaltung erwähnte Hanning, dass die Füchse in den vergangenen zehn Jahren über 3 Millionen Euro (3,5?) in den Nachwuchs investiert haben und dass sich diese Investition allein schon durch die aktuellen Eigengewächse Drux und Wiede mehr als amortisiert haben. Interessant fand ich hierbei die Begriffe "Investition" und "Amortisation", die sich bei den Berlinern sowohl wirtschaftlich als auch sportlich niederschlagen. Der SCM verfügt (noch) über das Know-how und die passende Infrastruktur. Wiegert kennt das alles. Besinnt man sich darauf, sollte man sich auch sportlich und wirtschaftlich mit den Füchsen wieder auf Augenhöhe wähnen.


    Sicher sollte oder muß so ein Gesamtkonzept für die gesamte Vereinslaufbahn die Grundlage bilden. Aber das alleine reicht auch noch lange nicht, um die Füchse wieder einzuholen. Die meisten Leute muß man sowieso von Außen holen und auch das muß besser werden. Ob bei den Spieler oder bei den Trainern.

    Ich bin absolut der Meinung, daß es sich im Gesamten absolut rechnet, eine solche Nachwuchsarbeit zu machen. Aus der Summe der vielen Vorteile. Aber man kann definitiv nicht sagen, daß sich ein Aufwand von 3 Millionen wirtschaftlich durch die zwei Spieler Wiede und Drux amortisiert hat. Da im Handball die Ablösesummen keine Rolle spielen, kann man sagen, daß man gleichwertige Spieler ablösefrei hätte verpflichten können, und dann müßte man den wirtschaftlichen Vorteil allein über das Gehalt wieder hereinspielen. Ergo müßten die Spieler über die Vertragszeit jeweils für 1,5 Millionen unter ihrem Marktwert spielen. Und das ist utopisch. Das ist wie gesagt, die rein wirtschaftliche Betrachtung genau dieser beiden Spieler. Wenn man alles zusammen zählt, dann dürfte es sich total lohnen. Natürlich immer langfristig das alles.

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    Wobei die 3. Wahl Verpflichtung des Geiers auch schon das Chaos in der Magdeburger Führung dokumentierte.


    Man hätte ihn nicht holen. Zumindest hätte ich ihn nicht geholt. Er war da vorher bereits ungefähr 15 Jahre als Trainer tätig und da war nichts dabei, vom dem ich gesagt hätte, daß es für sich spricht bzw. für ihn. Daß man Jungandreas als Interimstrainer geholt hat okay. Daß man dann jemanden für länger sucht, absolut okay. Dann hat man seine Liste von Kandidaten (die ich alle ganz okay bis gut fand). Von denen kommt keiner. Warum sage ich dann nicht, ich mache mit dem Interimstrainer weiter? Warum muß ich dann auch so schnell so eine Verlegenheitslösung wählen? Hätten sie sich nur etwas länger Zeit gelassen, einen besseren Kandidaten zu finden, dann wäre, selbst wenn sie keinen gefunden hätten, die Zeit so weit gewesen, daß man schon sehen konnte, daß Jungandreas wirkt.

    Es fehlt die Nachhaltigkeit. In 25 Jahren Bundesliga hat der Verein mit Bennet Wiegert inzwischen den 14. Trainer. Nur Alfred mit 226 Ligaspielen, Doering mit 135 und Carstens mit 120 Spielen hatten überhaupt die Chance sich hier nachhaltig einzubringen. Ansonsten waren alle anderen Trainer nur "Durchläufer". Wie sollte sich da jemals eine Mannschaft entwickeln? Und warum soll ich als Spieler die Anweisungen meines Chefs befolgen, wenn ich weiss, dass er sowieso bald wieder weg ist?


    Ja, stimmt. Aber letztlich ist es anders herum. Wenn ich ein gutes Konzept habe und dafür einen Vertrauensvorschuß am Anfang und es dann irgendwann aufgeht, dann kann ich auch lange bei einem Verein arbeiten. Ohne Erfolg (im relativ zum Mitteleinsatz) wird es das einfach nicht geben. Und wenn man ohne Erfolg lange an einem Trainer festhält, weil man den Trainer nicht wechseln will, dann ist das auch Quatsch. Wenn man sich die Trainerhistorie nach Miesner ansieht, dann haben da (abgesehen von den Interimstrainer) sehr lange alle Trainer relativ viel Zeit gehabt. Die Ausnahme war Ingolf Wiegert, der nicht mal ganz das eine Jahr geschafft hat. Vorher war Hartmut Krüger mehrere Jahre, dann Lothar Doering 4,5 Jahre, obwohl er, gemessen an den Ansprüchen und auch Investionen weitgehend nicht den erwartet Erfolg gebracht hat. Dann war Alfred Gislason lange im Amt und Bogdan Wenta wäre es mit der Mannschaft sicher auch eine Weile geblieben.

    Und dann ging es los. Bogdan Wenta hat erst seine Mannschaft verloren. Und dann sein Job. Vielleicht hätte er das damals sogar weiter gemacht. Nur mit Kaiser ging wohl gar nichts und sie wollten ihn wohl auch aus Prinzip loswerden. Dann hatte man Biegler, der in der Situation Gold wert war, aber einfach jemand ist, der gar nicht lange irgendwo bleiben will. Carstens durfte dann wieder etwas länger. Aber der ist daran gescheitert, daß man kein klares Konzept für einen langfristigen Aufbau hatte und auch gar nicht verstanden hat, warum es lief oder nicht lief. Die Ironie ist, daß Carstens letztlich gehen mußte, weil die Fixierung auf den kurzfristigen Erfolg den kurzfristigen Erfolgen irgendwann ausbleiben ließ. Dann kam Geir Sveinsson und ist für mich einfach als Trainer nicht gut genug für die Bundesliga. Ironischerweise spielte man mit ihm die beste Phase der letzten Jahre. Was damit zusammen hing, daß man für eine gewisse Zeit mal etwas Stabiltät in der Mannschaft hatte und dazu aber auch eine Menge Spielplanglück. Jetzt ist es Bennet Wiegert, der auch eine Verlegenheitslösung war, ganz gut funktioniert, aber auch nicht überragend. Und es auch nicht so aussieht, als würde da die große Leistungsexplosion geben.

    Eine wirklich homogene Mannschaft gab es zuletzt unter Alfred. Carstens hat dann noch mal einen Versuch gestartet, der am Anfang auch funktionierte. Warum seine Arbeit letztendlich zum Scheitern verurteilt war, weiss bestenfalls der Banker.


    Erstmal: nein, die letzte homogene Mannschaft gab es unter Bogdan Wenta. Das wird nur leicht vergessen, weil die Phase so kurz war. 2006 war die Formungsphase abgeschlossen und die Mannschaft hat, bis auf das unglückliche Heimspiel gegen Flensburg, die gesamte Bundesligaspitze ein ums andere Mal deklassiert. 31:20 gegen Hamburg, 39:24 gegen Kiel, 39:27 in Lemgo und zweimal gegen die RNL 33:20 & 39:26. Da hatte man mit Heinevetter, Bielecki, Tkaczyk, Grafenhorst, Sprenger & Jurecki ein super Korsett für Jahr zusammen. Nur Halbrechts war mit Abati noch ein Alter unterwegs. Aber eine Position ist nie das große Problem. Diese Mannschaft hatte Zukunft und hätte vielleicht sogar Meister werden können, wobei das schwer zu sagen ist, weil der THW damals das (Punkte-)Niveau sehr hoch gelegt hatte.

    Aber zum Thema: nein, der Banker weiß es nicht. Das ist doch genau das Problem. Man hat damals das Ziel ausgegeben, binnen drei Jahren wieder international zu spielen. Also hatte man den Fokus auf drei Jahre gelegt, in der die Entwicklung der Mannschaft ihren Höhepunkt erreicht. Hat drei erfahrene Spieler geholt (Landsberg, Doborac, Natek) plus Hornke, auf den man aber nicht so gesetzt hat. Damit hatte man aus einer sehr jungen Mannschaft 2009/10 eine Mannschaft gemacht, die 2010/11 vom Alter her am oberen Rand des optimalen Altersbandes lag. Und damit logischerweise auch die beste Saison spielte, denn im Jahr darauf war die Mannschaft bereits völlig überaltert. Weil sie natürlich ein Jahr älter wurdem aber auch weil mit Pajovic (unter den Spielern, die im ersten Jahr mindestens 20 BL-Spiele gemacht haben, der älteste SCM-Neuzugang aller Zeiten) noch einmal ein alter Spieler nachgelegt wurde, aber keine Jungen geholt wurden.

    Ich glaube, daß beim SCM (und da besonders bei Schmedt) ein sehr mechanisches Verständnis der sportlichen Vorgänge vorherrscht. Da war man erst überrascht, daß das erste Jahr so gut lief und dann hat man wohl gemeint, mit jedem Euro den, man zusätzlich reinsteckt, wird es noch besser. Wenn es aber Unterströmungen gibt, die man gar nicht wahrnimmt (wie z.B. die Frage, wie entwickelt sich die Leistungsfähigkeit der Mannschaft in Abhängigkeit zum Alter; gibt auch andere), dann wundert man sich plötzlich, warum es nicht funktioniert. Und wenn man es sich einfach nicht erklären kann, landet man eben irgendwann beim Trainer.

    Auch ich habe lauthals im Forum die seine Entlassung gefordert. Ebenfalls die des Geiers. Stehe ich zu und unterschlage es auch nicht.


    Es kann ja richtig sein, einen Trainer zu entlassen, wenn es nicht mehr funktioniert. Damit ist es aber noch nicht getan. Man braucht auch noch eine gute, am besten eine bessere Lösung. Die hat man eigentlich nie gefunden. Bei Geir ist wie gesagt so, daß man ihn mMn gar nicht holen hätte sollen. Und ich glaube auch, daß man heute schlechter stehen würde, wenn er bis heute weiter gemacht hätte. Bei Carstens sehe ich es gespalten. Einerseits kann man mit einem Trainer nicht mehr weitermachen, wenn unter den Ergebnissen irgendwann die Autorität leidet. Vom fachlichen her wäre man wohl besser gefahren, wenn Carstens das Geld, was man in den letzten Jahren reingesteckt hätte, verwalten hätte können. Carstens als SD statt Stiebler und als Trainer statt Geir/Wiegert hätte vermutlich besseren Ertrag gebracht.

    Aber langsam dämmert es mir auch, dass die auch von mir avisierten Ziele, dauerhaft mal wieder vorne mitzuspielen, unter diesen Voraussetzungen absolut unrealistisch sind. Darum bin ich langsam soweit zu sagen, lasst Wiegert doch einfach mal die Zeit, seine Vorstellungen zu verwirklichen.


    Ja. Solange sich die grundlegende Strategie nicht ändert, wird man mit einem anderen Trainer auch nicht wesentlich besser fahren. Würde man, sagen wir mal, einen sehr namenhaften Trainer verpflichten, dann würde der sowieso die Strategie in Frage stellen. Wenn man da nicht beweglich ist, kommt er nicht oder wenn er es akzeptiert, dann scheitert er auch. Insofern sollte man mit Wiegert weitermachen, solange es irgendwie funktioniert. Oder eben alles radikal ändern. Aber das wird es so schnell nicht geben.

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    Die deutsche Mannschaft ist Europameister und OS-Dritter. Das wären sie nicht, wenn sie nicht das Rückgrat hätten, gegen jeden Gegner zu spielen. Und es ist schon so oft in die Hose gegangen, wenn man taktiert hat. Abgesehen reden wir doch davon, daß es im Falle des Gruppensieges um den Halbfinalgegner geht, über den wir hier sprechen. Das ist so weit weg. Wenn man ins Halbfinale kommt, hat man das Soll sowieso erfüllt. Dann geht es um den Bonus. Hat zwei Chancen, eine Medaille zu holen. Wenn man Gold will, muß man sowieso jeden schlagen. Da ist es dann egal, ob es ein Spiel früher oder ein Spiel später passiert.

    Abgesehen davon: wir gehen doch alle davon aus, daß Holger Glandorf noch dazu kommt. Dann haben wir eine Mannschaft, ohne Schwachstelle. Dann ist das Fehlen von Wiede und Weinhold mehr oder weniger kompensiert, vielleicht sogar um ein Element bereichert. Es fehlen zwar auch einige Rechtshänder im Rückraum, aber da sehe ich keine Schwächung. Aus meiner Sicht fehlt zur bestmöglichen Mannschaft nur Pekeler in der Deckung. Aber ein großes Problem haben wir auch da nicht.

    Ich sehe keine Mannschaft, die so gut aufgestellt ist, wie die Deutsche (mit Glandorf).

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    Japan-Brasilien.
    Recht ausgeglichene Partie. Die auffälligsten Spieler Shida (Japan) und Toledo (Brasilien).
    Japan spielt schnellen Handball, was der jetzige Trainer dort gemacht hat,gefällt mir recht gut.


    Toledo ist übrigens der Nachfolger von Zelenovic in Plock. Als sie den aus Spanien freibekamen, durfte Zelenovic gehen. Ich finde ihn aber zumindest nicht besser als Zelenovic. Hätte ja sein können, daß man den Deal von Seiten Plocks sogar mit Kußhand gemacht hätte. Macht aber aus meiner Sicht nicht so einen großen Unterschied.

    In Frankreich war Toledo bisher der beste/auffälligste Brasilianer.

    Ich denke: Brasilien musste in dem Spiel gegen Japan mehr investieren als gegen Polen. Polen ein Kandidat fürs vorzeitige Ausscheiden?


    Polen ist sogar im Grunde schon weg. Japan müssen sie schlagen. Da sie gegen Frankreich sicher keine Chance haben, müssen sie auch zwingend punkten (nach jetzigem Stand), vermutlich sogar gewinnen. Und selbst das könnte zu wenig sein. Sie müssen sich leistungsmäßig schon um 180 Grad drehen, um noch einmal ins Geschäft zu kommen.

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    Wäre mal interessant zu wissen. Grundsätzlich muß man in verschiedenen Bereichen bestimmte Punktzahlen erhalten. Wenn man den Stern will, braucht es höre Punktwerte, außer in einem Bereich. Man kann also sicher sagen, daß man für den Stern entweder im Bereich Trainerstellen/Koordinatorenstelle (bzw. deren Qualifikation bzw. Einkommen), im Bereich der Schulkooperation oder im Bereich der Trainingsumfänge zu wenig Punkte erzielt hat. Es fallen als Möglichkeiten weg, daß zu wenig Spieler im Vormittagstraining sind (weil man da für Zertifikat mit Stern nicht mehr Punkte braucht als ohne) und der Bereich, der Spielklassenhöhe von U23, A- und B-Jugend. Die spielen ja ganz oben.

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    Nein. Wir müssen nicht ruhig sein. Erstens hat keiner von uns gepfiffen. Zweitens hat keiner für uns gepfiffen, denn es hat keiner von uns gespielt. Drittens hat es zwar Pfiffe pro Deutschland damals gegeben, aber das war längst nicht in der Masse der Fall und auch nicht so einseitig. Onesta hat sich damals auch nicht darüber beschwert, daß Omeyer die fällige Rote Karte im Halbfinale erspart geblieben wäre.

    Es gab immer wieder mal Pfiffe pro Heimmannschaft. Ich erinnere nur an das Tor, daß es für Deutschland im EM-Finale 2002 nicht gegeben hat. Kann bis heute keiner sagen, warum eigentlich nicht. Der Unterschied ist nur, daß es immer richtig schlimm wird, wenn Frankreich irgendwas auf eigenem Boden austrägt. Und das nicht nur im Handball. WM-Halbfinale 2001 gegen Ägypten ist für mich ein Beispiel, daß das Halbfinale bei der WM 2007 aber locker in den Schatten stellt.