Beiträge von ALF

    Freundschaft!

    Du hast aber nur von Serdarusic und Wenta gesprochen, nicht von Petkovic ;)


    Ronaldo
    Ja. Der Mathematiker sagt dazu vollständige Induktion. Was für einen gilt, gilt auch für alle Folgeglieder.

    @an den, der sich angesprochen fühlt
    Ich habe es extra angemerkt, und trotzdem kam der (dadurch reichlich dämliche) Einwand, daß manche Trainer ja die deutsche Staatsbürgerschaft hätten. Ja, das hatte ich erwähnt. Und genau das ist auch recht irrelevant in der Debatte. Es geht darum, wer wie und wo das Trainerhandwerk gelernt hat. Bei Wenta könnte man noch anführen, daß er in Flensburg als Co-Trainer begann. Da also noch drüber diskutieren kann.

    Manchmal muß man sich schon überlegen, ob man nun eher gern bei mir nachfragen will, wenn man etwas wissen will ODER mir mit Begeisterung Fehler andichten will, die es gar nicht gibt. Beides zusammen ist auf Dauer: SCHEISSE!

    Und wenn Alfred Gislason sagt, sein Vater hieße Gisli, wenn deutsche Artikel reihenweise schreiben, daß er Gisli heißt und wenn es die gramatische Regel gibt, daß nach ein "i" beim Vater zu "a" wird und dann nur ein "s" statt "ss" folgt (siehe auch Arnor Atlason beim Vater Atli Hilmarsson [Bundesligaprofi]), dann wird er wohl auch Gisli heißen. Auch wenn eine isländische Zeitung mal "Gisla" schreibt, ob sie nun zu blöd für ihre Grammatik sind oder es ein Druckfehler war.

    Freundschaft!

    Kommen dann Peter Rost und Matthias Hahn nicht auch aus einer anderen Handballschule (DDR)?


    Ja. Rost ja. Hahn ist nicht Matthias, sondern Jürgen, das sollte ich erwähnen. Ich glaube Matthias Hahn ist gar kein Trainer geworden, oder?

    Es wird ja immer so abgetan, wenn man in Ost und West unterteilt. Aber als Carstens Trainer in Magdeburg war, da habe ich von ehemaligen (ostdeutschen) Leistungssportlern gehört, die einfach nur die Hände über den Kopf zusammengeschlagen haben. So ein Mann wie Carstens würde von vielen DDR-Leistungssportlern wohl gar nicht ernst genommen werden. Solange es Verantwortliche in den Vereinen gibt, die es zulassen, daß Trainer angestellt werden, bei denen 70 Prozent Selbstdarstellung und 30 Prozent Fachkompetenz ist, dann hat man eben solche Verhältnisse. Ich will Carstens, oder wem auch immer, keinen Vorwurf machen. Das ist einfach eine (spieltheoretisch sogar sinnvolle) Anpassung ans System. Aber man hat ja gesehen, was Uwe Jungandreas in einem halben Jahr vollbracht hat. Training umgestellt und siehe da, plötzlich keine Verletzten mehr und trotz schwerem Spielplan mit mehr Auswärtsspielen im Punkteplus.

    Das ist auch keine Frage von Ost und West, sondern einfach eine der Sozialisation. Nicht umsonst überschwemmen die Skandinavier und die Isländer die Bundesliga im Trainerbereich. Und ich wage zu prognostizieren, daß allein durch die verstärkte Nachwuchsarbeit in den Vereinen auch wieder tolle deutsche Trainer in den Spitzenbereich kommen werden. Niels Pfannenschmidt ist da nicht der Letzte, sondern nur der Erste.

    Freundschaft!

    ALF: Serdarusic und Petkovic haben Deutsche Pässe, sind also auch Deutsche Trainer ;)

    Ausländische Nationaltrainer gab es doch auch schon, oder? Stenzel? Ivanescu? weiß nicht, wann Schobel genau Deutscher wurde ;)


    Ich wußt ja, daß diese Einwände von Dir kommen. Deshalb habe ich meinen Beitrag ja auch so geschrieben, wie ich ihn geschrieben habe. Möglicherweise solltest Du ihn mal lesen. ;)

    Freundschaft!

    Ja, das bringst Du gut auf den Punkt. Es ist eigentlich interessanter, über die Position Kretzschmars in der Medienlandschaft zu diskutieren, als über das Gesagte. Was mir im Rückblick auffällt: Kretzschmar und Schwalb sind wohl Brüder im Geiste. Beide haben als Spieler eine gute Karriere gemacht, aber ihr Talent auch nicht voll ausgeschöpft.

    Bezüglich der Frage nach den guten deutschen Trainern. Da gibt es leider viel zu wenig. Und daß ausländische Trainer die Bundesliga dominieren, ist kein neues Phänomen. Das ist mindestens seit den 80er Jahren so. Was ist eigentlich schlimmer? Daß es nicht viele gute deutsche Trainer gibt oder daß bei der Besetzung des Bundestrainers seit 25 Jahren nicht darauf reagiert wird? Die Frage will ich mal in den Raum stellen. Was meint Ihr?

    Kleines Zahlenspiel. Seit 1990 haben deutsche Mannschaften 35 Europapokale geholt. Davon acht mit deutschen Trainern. Läßt man den City-Cup außen vor, reduziert sich das auf fünf von 29 (Schwalb CL+PS, Mudrow 2x EHF, Rost EHF). Das sagt doch vieles. City-Cup-Sieger für die Chronisten: Lommel, Hahn und Meisinger. Nur um es gleich zu erwähnen, die eingebürgerten Serdarusic und Wenta sind nicht mit berücksichtigt. Ob nun mit oder ohne Verwaltungsakt kommen die ja aus einer anderen Handballschule.

    Freundschaft!

    Erwähnenswert auch diese Sicht der Dinge


    Ganz ehrlich? Erwähnenswert ist da gar nichts. Das ist doch immer das gleiche Strickmuster: "Am besten wäre, wenn alle meine Freunde dort in die Ämter kommen. Dann kann ich schön mitreden und das überall zu ein paar Mark machen."

    Um was anderes geht es ihm doch nicht. Gut ist nur, daß die Blöd-Connection keinen Einfluß auf diese Personalentscheidung hat.

    Freundschaft!

    ALF: Hast du (okay, rhetorische Frage) einen Überblick, welche Spieler ihre Karriere unter 12+2 begonnen haben?

    Wenn ich gerade richtig gegooglet habe, gab es die 12+2 von 2002-2005 (?)

    Soweit ich mich erinnere, gab es die Regelung nur 2002/03 und 2003/04. Für den SCM kann ich es aus dem Stand sagen. Wenn man es auf Spieler verengt, die in den beiden Spielzeiten ihr Bundesligadebüt gaben, dann waren es: Christian Sprenger, Martin Ziemer, Yves Grafenhorst, Christoph Theuerkauf und Andreas Rojewski. Alles Nationalspieler, teilweise auch bei großen Turnieren. Besonders profitiert hat Christian Sprenger.

    Wobei man sagen muß, daß im Fall Magdeburg egal gewesen wäre, ob es eine 12+2- oder 14er-Regel gegeben hätte. Teilweise waren damals auch schon die Plätze elf und zwölf mit jungen Deutschen besetzt.

    Edit: Die wichtigsten Namen.

    Debüt 2002/03
    u.a. Johannes Bitter, Michael Kraus, Dominik Klein, Christian Zeitz

    Debüt 2003/04
    u.a. Stefan Kneer, Sven-Sören Christophersen, Uwe Genseheimer

    Dazu Spieler wie Michael Haaß oder Holger Glandorf, die ein paar Spiele schon vorher hatten, aber dann 2002/03 regelmäßig spielten.

    Die genannten Namen machten teilweise fast den halben DHB-Kader bei Turnieren aus (z.B. sieben von 15 in Peking 2008).

    Freundschaft!

    @Acrosh
    Es ist nicht ungewöhnlich, daß Leute in Führungspositionen Vertraute nach sich ziehen. Das ist an sich kein Problem. Wichtig ist nur, daß alles auf Leistung gebürstet ist und nicht aufs Bequemmachen. Und da ist mir eine Hanning-Connection lieber als eine von Strombach. Als Hanning sagte, daß das Ziel wäre 2020 Olympiasieger zu werden, krakelte Strombach los, daß er 2016 schon Olympiasieger werden wolle. Der eine verband damit ein Aufbauprogramm, der andere hat einfach nur heiße Luft gemacht.

    Zumal man Dagur Sigurdsson nicht im gleichen Maße zum Team Hanning zählen kann, wie Brand, Strombach und Co. Der eine ist ein paar Jahre bei Hanning angestellt. Die anderen kennen sich seit Jahrzehnten aus dem gleichen Verein. Sind quasi miteinander groß geworden.

    Außerdem kann man es auch anders herum sehen. Wenn der DHB einen guten Kandidaten bekommen würde, warum sollte Hanning dann seinen Erfolgstrainer opfern? Dann müßte er ja selbst erstmal einen gleichwertigen Ersatz finden. Ich hätte dieses Motiv eigentlich für das stärkere gehalten. Tatsächlich ist Dagur gar nicht so utopisch, wie ich erst annahm.

    Worscht
    Klar, man kann jetzt noch hundert Namen in die Runde werfen. Mir bleibt da das analytische und strategische Moment auf der Strecke. Ich hatte meine Gedanken ja neulich bereits aufgeschrieben. Man sollte einfach ein Anforderungsprofil erstellen und dann sehen, wer paßt. Und nicht hundert Namen nehmen und dann würfeln. Nochmal: es geht hier darum, eine langfristige Entwicklung anzustoßen, mit Zielrichtung Heim-WM 2019 und Olympia 2020. Und der Kandidat sollte sowohl strategisch darauf hinarbeiten, wie auch für die kompletten sechs Jahre das Amt ausfüllen wollen.

    Ich würde grundsätzlich dringend zu einem ausländischen Trainer raten. Allein, daß der Neue auf möglichst wenige Befindlichkeiten Rücksicht nehmen muß.

    Freundschaft!

    Aber wenn man die Forderung nach einer 14+2 Regelung ablehnt, soll man sich auch nicht beschweren.


    Die ist ja auch Schwachsinn. Wir hatten mal 12+2, das war dann ganz schnell 14+0 geworden. Leider. Denn in der kurzen Phase kamen dadurch viele Spieler in die Liga. Bei 14+2 sind die beiden jungen Deutschen nur noch Alibi. 14 statt 12, da hatten sie noch ganz gute Chancen zu spielen, weil sie ja eine Position repräsentierten, die nur einmal besetzt sein könnte. Bei 14+2 wäre erstmal alles doppelt besetzt und die zwei dann noch einmal hintendran. Das ist kein Vergleich. Und wer weiß, ob nicht aus 14+2 schnell wieder 16+0 werden würde.

    Freundschaft!

    Brooks
    Okay, danke.

    Es ging nicht darum, ob er einen Spieler entwickeln kann, sondern ob er eine Mannschaft entwickeln kann, die nicht gefestigt ist. Und da ist er zweimal dran gescheitert. Einmal in Hameln und das zweite Mal in Magdeburg in den späteren Jahren. Daß er einer, ich sage mal sozial funktionierenden, Mannschaft sportlich ein Konzept aufprägen kann, hat er oftmals bewiesen. Daß er einzelne Spieler weiterbringen kann, sicher auch. Ob er allerdings der Typ ist, der Spieler wirklich vom Scheitel bis zur Sohle formt, würde ich allerdings eher verneinen.

    Robson
    Da sind wir halt in unserer Bewertung auf unterschiedlichen Wegen unterwegs. Sei es wie es sei. Schwalb wird es jedenfalls nicht und daher ist es eigentlich auch egal, wer näher an der Wahrheit liegt mit seiner Einschätzung.

    Ich stimme jedoch zu, daß Schwalb längst nicht so Brand-Mann in dem Sinne wie Schwarzer etc. ist.

    Freundschaft!

    Glückwunsch nach Hamburg. Nächstes Jahr also auf jeden Fall Bundesliga.

    Das letzte Spiel hat Hamburg gegen Potsdam verloren. Der VfL damit ungeschlagen in die JHBL eingezogen. Das freut mich riesig. :jump:

    Freundschaft!

    ALF

    Gislason hatte ich gar nicht erwähnt. Und nicht, weil ich ihn lieber in Kiel sehe, sondern weil ich glaube, dass die N7 mit seiner Art nicht zurecht käme. Wenn Glandorf seine weitere Karriere schon am nächsten Trainer festmachen will und nicht unbedingt an der Zukunft des deutschen Handballs mitzuarbeiten gedenkt, ist Alfred sicher nicht der Richtige... ;)


    Weiß ich. War ja nur ein Beispiel. Ich wollte ja nur ein Gegenbeispiel mit einem titelträchtigen Trainer bringen.

    Ich bin der Meinung, daß es nicht ausgemacht wäre, daß Gislason der richtige Mann für die Nationalmannschaft wäre. Ich würde aber auch nicht soweit gehen, daß er nicht passen würden. Warum bist Du dieser Auffassung?

    Ich finde die Spieler haben das gute Recht, ihre Bereitschaft für die Nationalmannschaft zu spielen, an das Umfeld der Mannschaft zu knüpfen. Immerhin ist es eine gewaltige Belastung für ein Ehrenamt (auch wenn vielleicht ein paar Euro hängen bleiben). Ich sehe da nichts ehrenrühriges. Zumal bei Glandorf nicht, der immerhin nach der Ärztesache wieder für den DHB spielt. Das war auch nicht selbstverständlich.

    Freundschaft!

    Habe ich das Konstrukt GmbH&Co KG richtig verstanden? Das Unternehmen ist eine KG mit der GmbH als Komplementär? Das heißt für den Fall der Insolvenz, die GmbH ist Vollhafter und haftet als juristische Person lediglich mit ihrem Stammkapital, während die Komanditisten "im angemessenen Verhältnis haften", sprich mit ihrer Einlage?


    Korrekt. Grundsätzlich ist das so.

    Abweichend davon der Fall, daß es wegen Mißbrauchs zu einer Durchgriffshaftung kommt. Aber ich denke, das ist klar.

    Freundschaft!

    Robson
    Was Du Charisma nennst, ist bei mir Proletentum. Ich bin da sicher nicht der einzige, der das so sieht. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Er hat alles gewonnen. Schön. Entscheidend ist nie, wer was gewonnen hat, sondern was man jemanden für die Zukunft, noch zumal unter schwierigen Bedingungen, zutraut. Danach muß man einen Trainer suchen. Petre Ivanescu hat als Trainer auch alles gewonnen. Und er war wirklich ein phantastischer Trainer, ein ganz anderes Kaliber als z.B. Schwalb. Und was war? Mit der Nationalmannschaft ist er voll gegen die Wand gefahren. Er hat das überhaupt nicht verstehen können, weil er sonst überall Erfolg hatte.

    Freundschaft!

    Keine Abwehrvariante, stattdessen eine Auszeit, in der Spieler wenig Hilfe bekommen („Da müssen wir jetzt irgendwas machen“ - ja, fragt man sich doch da: Was denn, Herr Trainer?)

    Und auch in Sachen Präsenz und Ausstrahlung war Biegler – den ich persönlich jetzt nicht als großen Sympathen bezeichnen würde – klar vorne. Heuberger konnte seinen Stress nie ummünzen, war sichtlich belastet, strahlte eben nur Angst und Unsicherheit aus. Das hatte Biegler ihm klar voraus – und der hatte eben auch den besseren Plan, auch mal einen Plan B.

    Jetzt habe ich richtig Lust mal was aus dem Archiv zu holen. Aus einem Interview mit Johannes Bitter im HandballMagazin Nr. 10/2003 nach der Junioren-Weltmeisterschaft.

    Zitat

    HM: Das Auftreten gegen Katar nannte ihr Trainer Martin Heuberger phasenweise "arrogant und überheblich".

    JB: Das weiß ich nicht. Wir haben uns einfach nicht gefunden und uns von den Katarern beeindrucken lassen. Das wir das Spiel verbockt haben, müssen wir uns vorwerfen lassen, aber mehr nicht. Auch Martin Heuberger muss als Trainer noch lernen. Das weiß er aber auch. Teilweise war er angespannter als die Mannschaft.

    Freundschaft!

    Ronaldo
    Klar, muß man dem Neuen erstmal ein Perspektive aufzeigen. Aber ich bin der Überzeugung, daß man das kann. Es gibt genug Potential im deutschen Handball, was sich Stück für Stück entfalten wird. Und auch im Verband hat ein neuer Bundestrainer die seltene Chance, Veränderungen mitgestalten zu können.

    Wenn man einen Wunschkandidaten hat, den man unbedingt will, dann würde ich auch ein halbes Jahr auf ihn warten. Ich hätte keine Bedenken, daß ein Johannesson beispielsweise noch die WM 2015 absolviert. Den DHB könnte interimsweise auch ein Jan Gorr führen, sofern er dazu bereit ist. Da hätte ich kein schlechtes Gefühl bei.

    Trollinger
    Wenn das so ist, hätte ich damit keine Probleme. :)

    murano13
    Bin auch ein großer Fan von Jan Gorr. Ich denke aber auch, daß das als Chef auf Dauer noch zu früh kommt. Nicht, weil er das nicht könnte. Aber da gehört auch die Außenwirkung dazu. Wenn er Co bleiben würde, wäre das klasse. Außerdem wäre er in der Pipeline, wenn der neue Bundestrainer vielleicht wirklich bis 2020 macht und dann wechseln will. Da wäre Gorr dann 42 Jahre. Das wäre ein interessantes Backup.

    Interimsweise würde ich es Gorr aber auf jeden Fall auch heute schon anvertrauen.

    Robson
    Genau, schon wieder kommt diese Argument, daß Schwalb ablösefrei zu haben wäre. Das ist keins, wenn man tatsächlich eine Weichenstellung für die nächsten sechs Jahr vornehmen will. Wenn ich nicht bereit bin, für einen Trainer eine Ablöse zu bezahlen, dann ist er sowieso nicht der Richtige. Daß bedeutet nicht, daß mit Gewalt eine Ablöse gezahlt werden muß. Aber es darf eben nicht das Ausschlußkriterium sein.

    Abgesehen davon, halte ich Schwalb zwar nicht für einen schlechten Trainer, aber eben auch nicht für einen Spitzentrainer. Dafür hat er Hamburg über die ganzen Jahre einfach nie stabil bekommen. Im übrigen sind die Gefängnisse voll mit Typen. Das ist mir also zu billig. Ich sage es mal vorsichtig: ich finde Schwalb jetzt nicht gerade gentlemenlike.

    Nebenbei bemerkt: Schwalb ist sehr wohl ein Brand-Mann. Er war sein Co-Trainer in der Nationalmannschaft, später sein Trainer in Wallau und zum Schluß dann sein Nationaltrainer.

    Paul Jonas
    Korrekt. Es ist alles da für schnellen Konterhandball. Auf die Rücksraumspieler müssen wir noch warten. Aber auch die kommen bald wieder.

    Brooks
    Ich persönlich schätze den Pokalsieg mit Berlin (ebenso wie Platz drei in der CL oder zweimal in der Bundesliga) höher ein, als Titel mit dem THW abzuräumen (als Beispiel). Ebenso die Arbeit von Brack in Balingen und natürlich auch in den Stationen davor. Wenn ich die Wahl hätte zwischen Alfred Gislason und Dagur Sigurdsson (egal ob jetzt als Nationaltrainer oder irgendwo im Verein), ich würde mich für Dagur entscheiden. Da ist es für mich persönlich egal, wer mehr Titel gewonnen hat. Dagur hat nämlich schon etliche Spieler im laufenden Betrieb entwickelt und seine Mannschaften substantiell verbessert. Von Alfred weiß ich nur, daß er es umsetzen kann, wenn das Umfeld stimmt und der Kader stark ist. Ich weiß nicht genau, was er leisten könnte, wenn er sich auf einer Baustelle bewegen muß. Hameln und die letzten zwei Jahre in Magdeburg waren aber Hinweise darauf, daß er das vielleicht gar nicht kann.

    Ich habe mich ja eher auf dieses Profil, wie in meinem Beitrag weiter oben beschrieben, festgelegt. Geht man einen anderen Weg, wäre ich mit Wilbek absolut einverstanden. An den hatte ich auch gedacht und mal geguckt, wie alt der ist. 1958 geboren. Er wäre 2020 62 Jahre. Das würde selbst bis dahin gehen, wäre allerdings grenzwertig. Man kann heute nicht sagen, ob er da noch die Verfassung hätte.