Beiträge von ALF

    Freundschaft!

    Da er hier noch gar nicht erwähnt wurde. Der "olle Potsdamer" Ramon Tauabo hat ein Klassespiel gemacht. Schon prima, wie die Jugendarbeit der Füchse so langsam in der Liga durchschlägt und nicht nur den Füchse-Kader bereichert. Früher hatte fast jeder Verein einen aus der Magdeburger Jugend im Kader. Wenn die Entwicklung so weiter geht, dann wird es bei den Berlinern bald ebenso sein.

    Freundschaft!

    Ich habe gerade den Spielbericht bei handball-world.com gesehen und mich echt gewundert. Göppingen hat ganze vier Spiele zu Hause gewonnen? Das ist ja echt bitter für die (zahlreichen) Dauerkarten-Besitzer. So eine Saison macht sicher viel Spaß. Abhaken und auf nächste Saison warten. Es sollte eigentlich nur besser werden können.

    Freundschaft!

    Das "Fast" habe ich in Klammern gesetzt; ich bin zu faul, nachzusehen, wie es beim Mageburger Championsleagueerfolg aussah.


    Damals hat doch der THW den EHF-Cup gewonnen. Vielleicht weißt Du das nicht, aber der EHF-Cup-Sieg war damals viel mehr wert als der CL-Sieg, weil der EHF-Cup gegen Barcelona errungen wurde. So ungefähr sah jedenfalls die Kieler Gratulation aus.

    Der SCM hielt damals sogar für ein paar Stunden sogar beide Titel gleichzeitg. Da hat es höchstens noch einmal 1983 beim VfL Gummersbach gegeben (das weiß ich im Moment nicht). 1994 war das CL-Finale Wochen nach dem EHF-Cup-Finale.

    Freundschaft!

    Das erste Mal seit 2003, daß keine deutsche Mannschaft den EHF-Pokal holt? Da hätten die Füchse ja glatt Geschichte geschrieben. ;)


    Und wenn keine deutsche Mannschaft die CL gewinnt, wer hat dann Geschichte geschrieben? Der THW? Ich finde solche Aussagen einfach nur selbstgerecht und dämlich (auch mit Smiley). Wundert mich mal wieder nicht, aus welcher Ecke das kommt.

    Zum Spiel: ein Turnier mit vier Mannschaften auf Augenhöhe, so hatte ich das erwartet. Das erste Spiel hat es schon einmal bestätigt. Zum Glück hat hier einfach die sportliche Leistung entschieden und kein Schiri- oder Nasenfaktor. Zum zweiten Mal in Folge schafft es eine fremde Mannschaft, das EHF-Cup-Final-Four zu gewinnen. Aus sportlicher Sicht ist das zu begrüßen.

    Die Füchse haben heute leider einen gebrauchten Tag erwischt und eben nicht die Bank, daß man dann einfach mal Qualität durchwechselt, mit der man die Probleme vom Tisch wischt.

    Freundschaft!

    Wenn man die Informationen der diversen Artikel zusammenlegt, dann ist/war Familie Rudolph (ob nun Andreas oder Matthias) also Vereinsprädident, Gesellschafter der GmbH, Sponsor, Mäzen und Gläubiger. Das ist sicher keine gesunde Struktur und macht nicht den Anschein, als sollte hier ein Verein entstehen, der unabhängig von den Rudolphs funktionieren könnte.

    Diese ganzen Verflechtungen bedeuten Kontrolle auf allen Ebenen und die Unmöglichkeit, das Schiff zu retten, sollten die Rudolphs den Daumen senken. Der Verein sollte wohl auch nie aus sicher heraus funktionieren können, ganz unabhängig von der Frage, ob das möglich wäre oder nicht.

    Und jetzt ist der Tag X da. Mal sehen, ob es eine neue Runde Rudolph gibt.

    Freundschaft!

    Kenne Kaufmann jetzt nicht so gut. Es kommt natürlich immer darauf an, wie man spielt. Es gab einen Halbrechten mit 1,83 m, der es sogar zum Welthandballer des Jahres (als das noch eine ernstzunehmende Journalistenwahl war) geschaft hat: Jae-won Kang.

    Freundschaft!


    Der THW hat jetzt eine ganze Reihe von starken und konzentrierten Spielen hinter sich. Und das in einer Saison, in der man sich vor allem durch Unkonstanz ausgezeichnet hat. Ich will weder tiefstapeln noch schwarzmalen, aber wenn sich ganz Handballdeutschland nicht mehr fragt, wer gewinnt, sondern nur noch, welches der o.g. Ergebnisse es wird, wäre es doch mal so eine richtig kalte Dusche für die Spannung, wenn der THW das Spiel in Nettelstedt verkackt und die Meisterschaft am Sonntag faktisch entschieden ist.

    Sport1 wär aber mal so richtig in die Suppe gespuckt. :P


    Ja, es besteht natürlich immer die Möglichkeit, daß es auch mal in die Hose geht. Das muß hier ja noch nicht einmal eine THW-Niederlage sein. Wenn es ein Sieg mit sechs Toren würde, der ja keine schlechtest Resultat wäre, wäre die Sache vermutlich gegessen.

    Wahrscheinlicher ist es aber, daß es ein höherer Sieg wird.

    Freundschaft!

    Denke, da liegen wir in der Wahrnehmung gar nicht weit auseinander. 80% in deiner Lesart wären im Schnitt der Top 3 gerundet 54:14 Punkte (bzw. gerundet 163:41 insgesamt). Bei der Betrachtung gibst du aber einem Dreikampf mit jeweils 54:14 den gleichen Stellenwert, wie einer 68:0-Saison vom Meister und jeweils 47:21 Zählern vom Vize und Dritten. ^^ ;)


    Nicht ganz. 80 Prozent wären im Schnitt 51:17 Punkte. Wenn man die ersten Drei betrachtet, können die nicht auf 68 Punkte im Schnitt kommen, sondern nur auf 64 maximal. Und darauf basieren meine Prozentangaben.

    Es geht mir nicht um die Spannung in der Tabelle, sondern um die Einzelspiele. Daß mal eine Mannschaft sich absetzt, kann passieren. Das wird man auch nicht verhindern. Soll man auch gar nicht. Metaloplastika hatte mal in einer Saison mehr Vorsprung vor dem Zweiten als der Zweite vor dem Letzten. Das hielt aber nicht ewig an.

    Ob nun der Erste 61 Punkte holt und die anderen beiden 46 oder alle drei Mannschaften 51 Punkte holen, ist für die Zahl der tatsächlich spannenden Spiele von untergeordneter Bedeutung. Es ist ein statistischer Wert, der, je geringer er ausfällt, es desto wahrscheinlicher macht, daß es mehr spannende Spiele gibt. Und daran krankt die Liga schon.

    Außerdem: je enger die Liga ist, desto länger geht es für umso mehr Mannschaften noch um etwas. Die Wahrscheinlichkeit, daß Spiele am Ende abgeschenkt werden, wird deutlich geringer.

    Freundschaft!

    Ja, das möchte ich sehen, wie IHF und EHF ausgerechnet den DHB aus den Wettbewerben nehmen. Dann können sie ihren Laden auch gleich zumachen.

    Was mir an dem Urteil besonders gefällt, ist, daß das Gericht festgestellt hat, daß es sich bei IHF, EHF und DHB um "wirtschaftliche Unternehmen" handelt, "die am Sportmarkt wirtschaftliche Interessen verfolgen". Das ist ja das, was sich schon länger sage. Es sind keine Sportverbände mehr, sondern Vermarkter geworden. Leider. In der krassen Schieflage: leider. Ich lehne diese wirtschaftliche Entwicklung sicher nicht grundsätzlich ab. Aber die Verbände haben ihre Rahmengebende Funktion leider völlig aus den Augen verloren. Daher auch das wilde Wuchern der Wettbewerbe und die immer einseitiger werdenden nationalen Ligen.

    Freundschaft!

    ALF: Das mit den Punktzahlen sehe ich noch nicht so. Es sind weiterhin "10 oder weniger Minuspunkte", die man für die Meisterschaft benötigt. Das letzte Mal, wo man mit mehr als 10 Miesen Meister wurde, war die Saison 01/02 mit dem Dreikampf aus Kiel, Nordhorn und Lemgo. Davor war es die Spielzeit mit Magdeburg, Lemgo und Flensburg und der 20er-Liga. Endet also kurioserweise also mit dem ersten deutschen Sieg in der Champions League und dem Auftritt des HSV Hamburg auf der Handballbühne...


    Aber ich sehe da so. Und sicher auf einer breiteren und längerfristigen empirischen Basis. Ich greife verschiedene Indikatoren ab und habe die Zahlen dort bis 1992/93 zurück, seitdem wieder eingleisig gespielt wird.

    Zum Beispiel die Prozentzahl der Punkte der ersten Drei an der der tatsächlich möglichen Punktausbeute. Das ist praktisch, weil man auch Spielzeiten mit unterschiedlichen Ligenstärken vergleichen kann.

    Die Rekordwerte liegen hier bei 93 Prozent für 2011/12 und 92 Prozent für 2009/10. In der letzten Saison waren wir bei 88 Prozent und derzeit (nach 32 Spieltagen) bei 89 Prozent. Gewinnen die ersten Drei ihre restlichen Spiele, wären es 90 Prozent. Im Drei-Jahres-Mittel sind die Zahlen ebenfalls rückläufig und erstmals im erhobenen Zeitraum gibt es zwei Jahre am Stück ohne eine weitere Steigerung in diesem Index.

    Es gibt also schon statistische Hinweis auf eine leichte Entspannung, wenn auch nur leicht. Ich persönlich halte einen Wert von 80 Prozent schon für das Maximum dessen, was sich die Liga leisten sollte, um halbwegs spannend in der Mehrzahl der Spiele zu sein. Eigentlich ist auch das schon zuviel 1992/93 betrug der Wert hier übrigens gerade einmal 68 Prozent.