Beiträge von ALF

    Freundschaft!

    Der VfL hat sich aber in dem halben Jahr recht gut entwickelt. Klar ist es möglich, daß die Löwen das hoch gewinnen. Aber ob das schon vorher so sicher ist, weiß ich nicht. Ich zweifle ein bißchen dran. Ich glaube schon, daß der VfL mit einem guten Spiel es lange eng halten kann.

    Freundschaft!

    Wenn die Löwen durchziehen, wirds +20. Damit werden sie wohl die Meisterschaft (wenn nicht über die Punkte) mit 10-20 Toren holen. Da kann der THW sich noch so strecken, aber vom VfL ist sicher nicht mehr Gegenwehr zu erwarten, als von der MT heute.


    13 sind es geworden. 41:28

    Ich hatte mir vorher so gesagt, daß die Zielmarke für die Löwen so bei 15 Toren liegen sollte. Ist so meine Rechnung gewesen, daß Kiel wohl nicht mit mehr als 23 Tore in Nettelstedt gut machen wird. Ich denke, daß das Ergebnis dem THW noch die Tür aufläßt. Ich weiß nicht, was man von Nettelstedt erwarten kann. Aber ich denke durchaus, daß der THW ein paar Tor gut machen kann. Gefühlt erwarte ich auch so um die 15 Tore plus x.

    Freundschaft!

    Das Geschwafel mit der ausgeglichensten Liga der Welt und jedes Topteam muss in jedem Spiel alles geben um zu gewinnen ist nach dieser Saison für mich Geschichte!


    Daß jetzt mal beide Topmannschaften voll durchziehen müssen, ist schon ganz schön entlarvend für die Liga. Ich habe diese Leistungsunterschiede in der Liga immer kritisiert, aber ich bin jetzt doch nochmal überrascht, wie groß die wirklich sind.

    Freundschaft!

    In der HandballTime stehen in jeder Ausgabe die aktuellen Zahlen von Facebook, Twitter, Google+ und Youtube für die erste und zweite Bundesliga der Männer und die erste Bundesliga der Frauen, sowie ausgewählte internationale Vereine und Verbände sowie einigen Handballern.

    Die RNL sind übrigens bei Google+ ganz stark vertreten und Tarp-Wanderup hat tatsächlich ein kleine Minus von der vorletzten zur letzten Ausgabe.

    Freundschaft!

    Elwardt meinte doch neulich, dass sich bei den Gehältern entgegen landläufiger Meinung zumindest bei den Spitzenspielern und damit beim THW nichts geändert hätte und auch durch einen kleinere Brötchen backenden HSV nicht ändern wuerde, weil es international genug Vereine gibt, die hohe Gehälter bieten.


    Das ist doch aber das, was man sich immer gewünscht hat. Es ist doch der Klassiker. "Die 'Topspieler sind ihr Geld wird. Der Durchschnitt verdient zuviel!". Wenn es heute mehr gutzahlende Topclubs in Europa gibt, dann werden die Spitzenspieler tatsächlich teurer, während die normalen Bundesligaspieler, auch bedingt durch mehr nachströmende Talente eher billiger werden. Das führt dazu, daß die Topclubs, die in der CL mithalten wollen, einen so teuren Stamm finanzieren müssen, daß sie sich die Breite von vor ein paar Jahren nicht mehr leisten können. Das erkennt man ja auch an den Punktzahlten. Die Topmannschaften haben wieder mehr Minuspunkte als noch vor ein paar Jahren.

    Das strukturelle Grundproblem bleibt. Die Mannschaften werden für zwei völlig verschiedene Wettbewerbe konstruiert. Wer in der CL richtig mithalten will, muß so stark sein, daß er die heimischen komplett dominiert. Das ist in der Bundesliga nicht ganz so ausgeprägt, in Spanien dafür umso mehr.

    Freundschaft!

    Es ging ihm nicht darum, den Bezug auf Hens als nicht mehr aktuell darzustellen. Vielmehr darum, daß Rudolph schon vor vier Jahren sparen wollte und es bis heute nicht umgesetzt wurde.

    Davon ab, ist es egal, was Hens mit seinem Geld macht. Ob er es wert ist (aus Spielersicht) und daß er es nicht hätte nehmen sollen, wenn es ihm geboten wird. Das ist für die Diskussion egal und letztlich auch seine Privatsache.

    Für den Gesamtvorgang ist es jedoch relevant und ein starkes Zeichen, daß der Verein ihm dieses Geld zahlt. Das geht, wie schon gesagt, nur dort, wo sich ein Verein nicht nach marktwirtschaftlichen Gegebenheiten in der Liga richten muß. Was über die Einnahmen hinausgeht, wird eben vom Onkel subventioniert. Das beeinträchtigt die Stabilität der Liga, wenn der Onkel eben keine Lust mehr hat. Und das macht es nach Marktmechanismen handelnden Vereinen in der Liga zudem schwerer, ihre Mannschaften seriös zu finanzieren. Oder sie fallen sportlich einfach so extrem ab, wie man es in der Liga hinten eben leider sehen muß.

    Freundschaft!

    Ich frage mich immer woher solche Zahlen kommen? Bitte um Quellenangabe. Ein wirklich positiver Effekt von dem ganzen Schlamassel wäre doch, wenn in die ganze Finanzlage der BuLi Vereine mal etwas mehr Transparenz kommen würde.


    Vor der Saison hatte die Sportbild einen Vergleich der CL-Sieger im Fußball und im Handball. Dort wurde Hens als Topverdiener mit 600.000 Euro aufgeführt, wenn auch mit dem Zusatz "geschätzt" versehen.

    Das sind 25.000 Euro netto. Das ist/war für die HBL jetzt nicht absurd viel, sondern durchaus im Rahmen der Spitzengehälter. Man fragt sich nur, warum Hens? Hat Duvnjak weniger verdient als Hens? Allein diese Vorstellung verdeutlich ja das Hamburger Problem. Es war lange soviel Geld da, daß man sich nicht marktwirtschaftlich aufstellen mußte.

    Freundschaft!

    Warum waren wir 2007 Weltmeister? Weil Jahre vorher viele deutsche Spieler in der Liga gespielt haben. Und heute???????


    Ich habe mich immer dagegen gewehrt, die 2007er Mannschaft als Weltmeister zu bezeichnen. Weltmeisterschaftsgewinner trifft es viel besser. Warum wurde die WM 2007 gewonnen? Weil man den Heimvorteil hatte, weil (und das wird nicht gern gehört) die Schiedsrichter dem DHB-Team sehr gewogen waren und weil alte Säcke wie Schwarzer noch einmal eingesprungen sind.

    Die Mannschaft war mitnichten die beste der Welt. Im Gegensatz zur Mannschaft 2002 bis 2004 kam der Erfolg nicht aus der Substanz, sondern war Umständen geschuldet. Und die Kombination Erfolg bei substantiellen Problemen ist der Nationalmannschaft in der Folge wirklich schlecht bekommen. Genau deshalb stehen wir ja jetzt da, wo wir stehen. Gleichwohl sich ja in der Zwischenzeit viel getan hat und doch wieder viel junge Deutsche in der Liga spielen. Das wird sich mittelfristig auch in der Nationalmannschaft bemerkbar machen.

    Freundschaft!

    Das kann einem egal sein oder man versucht für den Handball und einen Teil seiner Fans mehr auf die Beine zu stellen, wie Bohmann beispielsweise.


    Für meinen Teil sage ich, daß Bohmann gar nichts für den Handball oder seine Fans auf die Beine gestellt hat. Er betreibt lediglich die Eventisierung des Vorhandenen (machen auch EHF und IHF im übrigen). Am besten hätte es noch Playoffs gegeben, damit man noch ein Final Four spielen kann. Oder gleich ein Finale im Fußballstadion. Das ist Wolkenkuckucksheim. Es wird einfach mal Zeit, daß dort Leute hinkommen, die dem Handball nützen wollen. Das wäre dann die gesamte Pyramide und nicht nur das immer weitere erhöhen der Spitze.

    Bob Hanning hat etwas für den Handball auf die Beine gestellt, mit einem Verein in der Bundesliga, der von der Pike her aufgebaut wurde, und im Nachwuchsbereich. Harry Jahns stellt seit Jahrzehnten im Nachwuchsbereich was auf die Beine. Martin Schwalb hat mit seiner Rasselbande in Wallau (mit Hens, Immel, Weber, Zeitz und Klein) etwas auf die Beine gestellt, was der Nationalmannschaft über lange Zeit viel geholfen hat. Heiner Brand hat in seiner Zeit als Bundestrainer sehr lange viel auf die Beine gestellt.

    Aber doch nicht Bohmann.

    Freundschaft!

    In den letzten Tagen waren in der Handballecke Vorschhläge von Fans der Aufsteiger zu lesen, die für eine finanzielle Unterstützung für die Neulinge plädieren oder zentral vermarktete Werbebanden für die Liga befürworten. Dazu müssten aber zunächst überhaupt überregional agierende Unternehmen am Handball interessiert sein. Werft einfach mal einen Blick auf die Trikots der 18 Erstligisten welche Firmen darauf vertreten sind. Der Handball ist in Deutschland in den Regionen abseits der Metropolen und der Fußball-Standorte groß geworden und ich bin der Letzte, der diese traditionsreichen Spielorte verlieren will, aber man kann und darf sich den Regeln des modernen Profisports nicht verschließen.

    Ich habe zentral vermarktete Banden- und Trikotflächen nicht befürwortet, sondern das mal als Idee für eine mögliche Kompensation für den überbordenden TV-Anteil einiger weniger großer Vereine ins Gespräch gebracht. Ich habe ja darauf hingewiesen, daß man die TV-Zeit vielleicht nicht von den großen auf die kleinen Vereine umverteilen kann, weil es Marktmechanismen sind, die den übertragenden Sender zu dieser Spielauswahl bringen. Das befreit doch aber die Liga hinterher nicht von ihrere Verantwortung, darzustellen, welchen Nutzen die kleineren Vereine von diesem TV-Vertrag haben. Kommen sie nicht im Fernsehen, haben sie gar nichts davon. Vielleicht ein paar Euro im Jahr. Aber netto wirkt dieser TV-Vertrag in der jetzigen Form kontraproduktiv für die kleineren Standorte, weil die paar Großen ihren Werbewert durch die massiven TV-Zeiten im Gegenzug stark erhöhen und darüber die Einnahmen durch Werbung so stark steigern, daß sie einen klaren Vorteil gegenüber den Kleinen haben. Wohlgemerkt nicht durch eigene Leistung, sondern durch einen Vertrag, den die Liga, die ja alle Vereine gleich behandeln müßte, zu gunsten einiger weniger Großer geschlossen hat.

    Das ist das Gegenteil von dem, was John Rawls unter Gerechtigkeit defininert hat. Hier fehlt nämlich die Antwort auf die Frage, wo der Nutzen aller ist, welcher sich aus dem Privileg einiger weniger Verein oft im TV zu sehen zu sein, ergeben müßte. Und das wirkt sich dann eben auf die Funktionsfähigkeit der Liga aus. Wer glaubt, daß diese vielen klaren Ergebnisse und Spiele, bei denen man vorher weiß, wer gewinnt, sich nicht negativ auf den Gesamtmarktwert der Liga auswirken, irrt aber gewaltig.

    Im übrigen bedeutet eine zentrale Vermarktung eines Teiles der Werbeflächen nicht, daß dort ligaweit der gleiche Sponsor platziert werden muß. Es kann auch eine Aufteilung in regionale Zonen geben, wo dann unterschiedliche Unternehmen werben. Wichtig ist nur, daß alle Vereine an der TV-Präsenz der Liga wirtschaftlich partizipieren, auch wenn sie selbst nicht zu sehen sind.

    Freundschaft!

    Ist schon richtig hier im Unterforum.

    Das ist an sich kein Fehler. Wenn Du Thema X öffnest (in Deinem Fall im neuen Tab), dann wechselst Du damit auch in eine Unterkategorie. Beispielsweise bei einer News, die dem DHB-Pokal zugeordnet ist, bekommst Du dann nur noch News für den DHB-Pokal angezeigt. Auf der zweiten Seite sind dann meistens schon deutlich ältere News zu finden, weil es ja weniger News pro Unterkategorie gibt als insgesamt.

    Das ist hier eine Nebenwirkung für gewünschte Effekte in anderen Surfsituationen. Machen kann man da leider nichts, denn wenn man die Cookies löscht oder sperrt, bekommt man gar keine News mehr angezeigt. Erst die zweite Newsseite in einem neuen Tab aufrufen geht auch nicht unten per Rechtsklick.

    Wenn man schon vorher weiß, wie weit man in den den News zurück will, dann kann man HW.com aufrufen, oben in der Leiste auf "handball-world.com" per Rechtsklick einen weiteren Tab aufmachen, dort auf die zweite Seite der News wechseln. Und dann erst auf der ersten Seite die News per neuem Tab öffnen. Willst Du die letzten vier Seiten abgrasen, dann mußt Du eben das ganze dreimal machen und dann eben einmal die zweite, die dritte und die vierte Seite voranwählen, bevor Du die erste News in einem neuen Tab aufrufst.

    Freundschaft!

    Umverteilung, Pflicht der unteren Vereine zur Anpassung, Hilfestellung für die unteren Vereine zur Anpassung oder... die Antworten auf diese Fragen sind der Schlüssel für die Zukunft unseres Sports.

    Ganz grundsätzlich: es muß der Wille dazu aus der Liga kommen. Und die Liga sind die Vereine und niemand anders. Nicht Bohmann und Kaiser. Das sind Angestellte. Wenn die Vereine diese Problem als ein solches erkennen und es dann angehen möchten, gibt es Lösungen. Heute ist es aber so, daß Dampfplauderer wie Kaiser oder Bohmann ganz groß betonen, wie wichtig der HSV Hamburg für die Liga ist. Er ist nicht wichtiger als Minden. Anders darf das ein Angestellter der HBL gar nicht sehen. Daß sie sich trotzdem erdreisten, permanent implizit den einen Verein über den anderen zu stellen, passiert nur, weil die Gesellschafter der HBL (also die Vereine) ihre natürlich Position gegenüber diesen Leuten gar nicht ausfüllen.

    Ein Grundproblem ist zum Beispiel, daß jedes Feld-Wald-und-Wiesenspiel des THW übertragen wird. Auswärts verstehe ich das ja oft noch, aber in Kiel ist das oft pure Langeweile. Das gilt zum Teil auch für die Heimspiele der anderen Spitzenteams. Im Grunde genommen müßte die Liga darauf dringen, daß alle Mannschaften auf eine vergleichbare Fernsehpräsenz kommen. Da es dann aber auch noch einen übertragenden Sender gibt, der auch Quote machen muß, ist das in der Praxis vielleicht nicht umsetzbar. Aber wenn das so ist, dann muß man eben die Folgen kompensieren. Kommt man oft im TV, gibt es mehr Geld von den Sponsoren. Kann man die TV-Zeit nicht allen garantieren, sollte man sich vielleicht mal überlegen, ob nicht ein Teil der Banden und der Trikotflächen zentral von der Liga vermarktet werden müßten. Dann hätten alle im gleichen oder in einem ähnlicheren Maße etwas von der TV-Präsenz einiger weniger Vereine.

    Aber wie gesagt, das sind Fragen der Umsetzung. Solange es aus der Liga heraus keine Bewegung für mehr Gleichwertigkeit der Vereine gibt, wird gar nichts passieren.