Freundschaft!
Ich vermute mal dass der User Alf noch nie in leitender Funktion in der Wirtschaft tätig war, die Argumentation mit dem Schimpansen spricht jedenfalls für Ahnungslosigkeit in diesem Bereich. Um einen Konzern wie die FIFA zu leiten, muss man top sein.
Das mit dem Schimpansen war eine Übertreibung zum Zwecke der Illustration. Für Dich hätte ich das natürlich ranschreiben sollen. Mein Fehler.
Die FIFA ist übrigens kein Konzern, sondern ein eingetragener Verein in der Schweiz. Natürlich ist die FIFA mehr, aber eben gerade kein Unternehmen auf dem normalen Markt.
Es ist natürlich richtig, daß der Fußball globaler geworden ist. Aber Entschuldigung, das trifft auf die ganze Weltwirtschaft zu das. Das ist der Lauf der Dinge. Es bleibt aber bis auf weiteres so, daß Europa mehr als 50 Prozent der TV-Gelder beiträgt (kann man im Finanzreport der FIFA nachlesen). Mit den weiteren klassischen Märkten Südamerika und Mexiko (jeweils nicht gesondert ausgewiesen) dürfte man auf mindestens 70 Prozent Anteil kommen. Der Großteil der Steigerung kommt also immer noch aus den klassischen Gebieten.
Im betrachteten Zeitraum verblieb der FIFA das Monopol auf die Weltmeisterschaft. Das Angebot blieb gleich. Gleichzeitig kam es durch (mittlerweile kapitalstarke) private Sender zu einer Konkurrenzsituation bei der Nachfrage nach TV-Rechten. Das hat die Preise explodieren lassen. Weiterhin ist es nicht die FIFA, die die Stadien finanziert, noch die Spieler ausbildet oder bezahlt. Das machen Vereine und Staaten.
Ende (bis Wiedervorlage von Argumenten)