Beiträge von ALF

    Freundschaft!

    Und da ist Titi mit 38,7% deutlich besser als Heinevetter mit 27%!


    Omeyer ist halt der Allerbeste. Hat er ja mit seinen 68 Prozent gegen die zweite Reihe von Argentinien eindrucksvoll bewiesen. Da spielt es auch keine Rolle, daß er in den Crunch-Spielen gegen Tunesien, Deutschland und Island saldiert auf 24,3 Prozent kommt.

    Freundschaft!

    Klare Sache für Spanien. Dann sind wir mal auf Mittwoch gespannt. Für Spanien könnte sich die Niederlage gegen Kroatien noch sehr auszahlen. Serbien, Deutschland und Russland/Slowenien sind im Schnitt ein anderes Kaliber, als das, was in der anderen Hälfte wartet.

    Freundschaft!

    "Epitök" ist eine große Baufirma und schon viele Jahre Sponsor im Sportbereich: Handball, Fußball, Eishockey u.a.
    "MKB Veszprém" hieß früher mal "Epitök V.", das hat sich bei Schlachtrufen teilweise so erhalten.

    Gruß schenky999

    PS: Die Infos habe ich von einem ungarischen Kollegen - ich war dort nur oft im Urlaub.


    Ich weiß nicht genau, wie es in Ungarn war. Aber wenn das so war, wie in der DDR (davon gehe ich aus), dann ist das kein direkter Sponsor, sondern bezieht sich auf die Branche des Trägerbetriebes. Also wurden sie von einer Baufirma unterstützt, die nicht so geheißen haben muss und auch nicht wird. Es gibt ja einige andere Mannschaften aus dem Handball und anderen Sportarten, die auch so hießen. Das DDR-Äquivalent wäre dann "Aufbau". Bei "Vorwärts" war es die Armee, bei "Dynamo" die Polizei, bei "Empor" der Einzelhandel, bei "Einheit" die öffentliche Verwaltung, bei "Motor" der Fahrzeugbau und so weiter.

    Freundschaft!

    Frakreich kann man nie abschreiben. Trotz eher wenig überzeugenden Auftritten sind sie im Viertelfinale. Und wenn ab da Titi sogar mal ein par Bälle halten sollte, sind sie plötzlich doch wieder im Finale. :) :P


    Dafür muß man aber auch ein bestimmtes Grundniveau haben. Und das haben sie nach Ansicht der bisherigen Spiele wohl nicht. Omeyer spielt nicht berauschend, das ist schon klar. Aber er spielt eigentlich letztlich genau das, was er in dieser Saison auch im Verein angeboten hat. Nicht besonders viel. Dazu kommt, daß die Franzosen-Abwehr einfach nicht mehr so stark ist, wie sie das früher mal war. Dinard hat doch deutlich abgebaut. G. Gille ist auch nicht mehr dabei. Da wird es dann schwer für Omeyer, einen Leistungssprung zu machen. Das kann in einem Spiel immer mal vorkommen, aber ich sehe nicht, daß er in einem Viertelfinale gegen Kroatien und einem Halbfinale gegen Dänemark zwei Topleistungen hintereinander bringen würde. Zumal er ja Landin im direkten Duell zweimal ganz klar unterlegen ist. Omeyer hat ja in den letzten zwei Jahren auch eine ganze Reihe von richtig schwachen Spielen geboten. Zum Beispiel im WM-Finale 2011 oder jetzt gegen Deutschland. Da gäbe es noch einige mehr in Auswahl und Verein zu nennen.

    Das größte konkretete Problem, was die Franzosen neben der Überalterung imho haben, ist der Kreis. Sorhaindo hat einfach kein internationales Format. Da fehlt B. Gille an allen Ecken und Enden.

    Ich sehe auch nicht, daß Karabetic wie hier angesprochen, den Unterschied gegen Island gemacht hat. Am Ende an Frankreich das wegen drei Turnovern gezogen. Zwei Steals von Abalo und das angebliche Offensivfoul. Karabatic hat in der Schlußphase ein Tor gemacht und ein Assist gegeben. Wirklich entscheidend waren aber die Tore nach Abalos Ballgewinne durch Guigou. Wäre auch zu komisch, wenn Karabetic den Unterschied gemacht hätte. Genau das macht er eben in aller Regel nicht. Über die Jahre betrachtet, wird ganz klar deutlich, daß er in aller Regel immer so gut oder so schlecht spielt, wie die Mannschaft eben gerade ist. Das sieht man in Montpellier, wo er ohne Mitspieler international nichts gerissen hat. Und das sah man oft in der Nationalmannschft. Entweder er ist unsichtbar (WM-Halbfinale 2007 gegen Deutschland) oder er macht Fehler auf Fehler (WM 2007 gegen Island oder auch die komplette EM 2012). Die große Ausnahme, das WM-Endspiel 2011 sei aber erwähnt. Da war er wirklich gut und hat das Spiel gezogen.

    Grundsätzlich habe ich auch in den letzten Jahren keine französische Dominanz gesehen. Sie hatten einfach einen Block aus zehn, zwölf Spielern, der gut funktioniert hat. Und das ganz große Plus war die körperliche Robustheit. Sie konnten einfach die Turnierbelastung besser wegstecken, als andere Favoriten. Die Kroaten hätten nach 2004 noch einige Titel gewonnen, wenn die Spieler nicht permanent in Verein und Auswahl hätten durchpowern müssen. Frankreich hat es übrigens in keinem Turnier geschafft, ohne Verlustpunkt zu bleiben. Das zeigt doch, daß sie nie über den Dingen standen. Wenn überhaupt, dann waren sie (abgesehen vom Kraftvorteil) in der Zeit besser als das Feld, als Narcisse auf dem Zenit stand (2008 und 2009).

    Man muß auch sehen, daß Frankreich gestern nur mit zwölf Spielern durchgespielt hat. Und dabei waren sie 60 Minuten gefordert. Gegen Deutschland mußten sie auch voll durchziehen. Da haben 14 Spieler gespielt (Detrez aber nur 3 Minuten). Ich denke, daß sie einen großen Nachteil gegen Kroatien und Dänemark haben, die auf hohem Niveau 16 Leute durchwechseln können.

    Ich halte da daher nicht für wahrscheinlich, daß Frankreich eine realistische Chance auf das Endspiel hat. Es ist imho zu billig, den Franzosen Wunderkräfte zu attestiert. Daß sie vier Turniere in Folge gewonnen haben, hatte Gründe, die man analysieren kann. Gleiches gilt aber auch für das Abschneiden bei der letzten EM. Auch bei Olympia gab es Gründe für den Sieg. Dort liefen praktisch alle Umstände in Richtung Frankreich. Ein Turnier ohne Saisonbelastung in den Knochen für die alte Mannschaft. Nur 14er-Kader, der gerade Kroatien und Dänemark geschwächt hat - Frankreich aber in die Karten spielte. Immer einen Tag Pause zwischen allen Spielen. Spanier, die nicht mit der besten Mannschaft antraten, sondern sich für die Heim-WM einspielten. Dänen, für die ein Großteil des Kader urplötzlich der Arbeitgeber zerbröselt ist. Diese Faktoren sind jetzt alle nicht gegeben.

    Freundschaft!

    Wenn ich den Müll höre, den Götz und Fritz da so rauslassen. "Omeyer hebt sich die Leistung auf." "Eigentlich nicht vorstellbar, daß die Franzosen gegen die Island hier rausgehen."

    Ist das so schwer, die Stärke einer Mannschaft realistisch einzuschätzen?

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    Wenn man was gewinnen will, dann bleibt Grafenhorst schonmal besser außen vor. Weiß nicht, warum man den Kevin Schmidt vorziehen sollte. Zumal Carstens den ja jeden Tag sieht. Der wäre gewiß dabei, wenn er das unbedingt für notwendig erachten würde.

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    Und was ist an diesen Zitat-Aussagen falsch ? Stimmt alles nicht weil sie heute mal ein richtig geiles Spiel gezeigt haben ?
    War bisher aber nicht so und das schon über lange Zeit.

    Heuberger hat mir heute aber auch sehr gut gefallen.


    Genau so sieht es aus. Nur weil das heute gut (und das war es doch wohl), ist nicht das was gestern schlecht war, jetzt auch gut.

    Zudem muß man auch mal abwarten, wieviel der Sieg gegen Frankreich eigentlich wert ist. Denn das ist bei weitem nicht die Übertruppe, die man uns da immer vormalen will.

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    Nun bin ich auf das Spiel gegen Frankreich gespannt, vielleicht gibt dieser Sieg etwas Selbstvertrauren und vielleicht holen sie sich ja den Gruppensieg.


    Ach, gibt ja doch jemanden, der weiß, daß man theoretisch auch gewinnen kann. Das ist ja schon nicht mehr feierlich, wie alle von vorn herein die Siegchance gegen Frankreich abschenken. Gensheimer sprach eben davon "egal ob man gewinnt oder nicht". Ist nicht egal und so darf man auch nicht in so ein Spiel reingehen.

    Und für Götz ist Frankreich sicher Gruppensieger. Aber Island ist noch nicht sicher qualifiziert, weil man ja gegen Katar noch verlieren und in direkten Vergleich ausscheiden könnte. Da fragt man sich schon, was in so einem Kopf vorgeht.

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    Das ist kein Quatsch. Es hätte Ende der Fünfziger kein Verbandsfunktionär im Westen politisch "überlebt", dem DTSB eine Repräsentationsrolle oder der DDR irgendeine eigenständige Legitimität zuzugestehen. Das war nun mal der Stand der Dinge zu dieser Zeit, dafür kann ich nichts und Herr Thierse auch nicht.


    Natürlich ist das völliger Quatsch. Nicht weil Deine Aussagen ansich unrichtig wären, sondern weil sie keine Prämissen für die Aussage sein können, daß 1958 bei der WM eine DHB-Mannschaft auf dem Feld stand. Das tat sie nunmal nicht. Und daran ändert kein Argumentation der Welt etwas.

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    Das 46:4 gegen den kleinen Nachbarn ist übrigens nicht nur WM-Rekord, sondern auch der höchste DHB-Sieg überhaupt bisher.


    Na das stimmt nun aber auch nicht. Das war nicht der DHB, sondern die Gesamtdeutsche Mannschaft. Allerdings hat der DHB diese Spiele immer für sich reklamiiert, während der DHV die Länderspiele DHV und Gesamtdeutschland immer getrennt voneinander ausgewiesen hat.

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    Sport1 scheint eine gute redaktionelle Vorbereitung geleistet zu haben. Die Kommentatoren wissen doch eine ganze Menge Hintergründe zu den Nicht-Europäern. Das ist sonst eher selten.