Hier folgt nun unsere angekündigte Stellungnahme.
Zum Sachverhalt: am Donnerstag, den 18.10.2007, erschien ein Mann in meinem Ladengeschäft, sprach meine Frau an, stellte sich vor, dass er vom Siedlungswerk (mein Vermieter) sei. Und dass er die Absicht hat, eine Reportage über mein Ladengeschäft zu produzieren. Dafür müsste er sich mit dem Inhaber des Ladengeschäftes (das bin ich) in Verbindung setzen. Er bat meine Frau um meine Telefonnummer. Aus dem besagten Grunde gab meine Frau diesem Herrn meine Handynummer. Sie dachte sich nichts Böses dabei, da in regelmäßigen Abständen über meinen Laden Berichte für verschiedenste Zeitungen gemacht werden. Bevor der Herr meine Frau ansprach, hatte er von der Ladentür rein fotografiert und somit meine Tochter, meine Frau und meinen kleinen Sohn abgelichtet.
Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich in meinem Fahrzeug auf der Autobahn Berlin-Magdeburg.
Als mein Handy klingelte, bat mich besagter Herr um einen kurzfristigen Termin für eine Reportage für mein Ladengeschäft. Ich sagte ihm, dass ich sehr wenig Zeit habe, da ich oft im Ausland bin und dass es möglich wäre, dass wir uns um 16:50 Uhr in meinem Laden treffen. Dafür sagte ich einen Geschäftstermin bei einem anderen Kunden ab. Ich fuhr ins Geschäft, sprach mit meiner Tochter (sie hatte Spätdienst) und sie gab mir zu verstehen, dass hinter meinem Rücken jemand steht. Insgesamt waren zwei Männer in meinem Ladengeschäft anwesend. Ich drehte mich nun um und die besagte Person fragte sehr aggressiv, ob ich ein Herr Karl-Heinz Lücke bin. Sofort fing dieser Herr an, mich zu beschimpfen und zu bedrohen. Der Wortlaut unter anderem: „Ich mache Dich, Deinen Laden und Deine Familie platt und Du kannst nur dabei zusehen! Jeder, der weiterhin gegen Oesterhoff spricht oder schreibt, wird platt gemacht. Mit allen Mitteln.“ Ich fragte ihn, wieso er sich von einem Herrn Oesterhoff so missbrauchen lässt. Er jedoch grinste nur und sagte „Wir machen schon das Richtige!“ Ich vermute daher, dass diese Bedrohungen im Auftrag des Präsidenten des SCM, Rolf Oesterhoff, erfolgt sind. Ein Kunde, der meinen Laden betreten hatte, forderte mich auf, sofort die Polizei zu rufen. „Michi1 (alias Fritz)“, [realer Name bekannt] drohte mir nun Prügel an, in dem er sagte „Komm dann lass uns mal schnell um die Ecke gehen und dann klären wir das wie Männer!“. Als ich zusagte und auf dem Weg nach draußen war, machte er einen Rückzieher. Er sprach: „Wir werden dafür sorgen, dass Du mit Deinem Laden den Bach runter gehst. Wir werden dafür sorgen, dass nur noch negative Berichte über Deinen Laden in der Zeitung erscheinen.“ (Anmerkung: damit kann nur die Volksstimme gemeint sein). Im weiteren Gespräch, was noch einige Minuten dauerte, gab es weitere verbale Drohungen. gegen meine Existenz und meine Familie. Weiterhin gab es offene Drohungen gegen Forumsuser wie Utz, Hektor und alle anderen, die im SCM-Forum negativ über Oesterhoff schreiben. „Es werden alle Personen platt gemacht, wir finden alle.“ Und ich solle allen einen schönen Gruß bestellen. Wenn ich aus diesem Gespräch nichts lerne, so der Angreifer, werde ich sehen, was demnächst passiert. Ich erteilte diesen Herren sofort Hausverbot, worauf sie nicht reagierten und mich dieser besagte Herr weiterhin bedrohte. Dann sagte ich ihm, dass es an der Zeit wäre, zu gehen.
In dem „Gespräch“ ging es auch um die Wasserballer. Mir wurde vorgeworfen, gesagt zu haben, dass die Wasserballer schwul sind. Das habe ich nie getan. Jeder, der im Forum liest, wird dies bestätigen. Nach ca. fünf Minuten ging ich ganz normal aus meinem Laden, durch das Hundertwasserhaus, in Richtung Breiter Weg. Diese besagten beiden Herren standen draußen vor dem Haus. Ich ging auf beide zu und erklärte beiden, dass diese Drohung gegen meine Familie, meine Existenz und mich schwerwiegende Folgen haben werden. Ich lasse mir alles gefallen, aber kein Mensch darf ungestraft meiner Familie drohen. Ich fragte ihn noch „Was willst Du machen? Willst Du meinen Laden anzünden?“ Daraufhin grinste er nur. Zeuge dieser Bedrohung in meinem Ladengeschäft waren meine Tochter und hinten im Büro ihr Freund. Danach kamen noch mehrere Kunden in meinen Laden und forderten mich auf, endlich die Polizei zu rufen. So was kennen sie nur aus Mafiafilmen.
Auf Grund dieses Vorfalles habe ich im Rahmen des Handballspiels vom Donnerstag versucht, Herrn Oesterhoff aufzusuchen. Diesen habe ich in der Bördelandhalle nicht angetroffen. So versuchte ich, ein Gespräch mit Herrn Meyer, Vizepräsident des SCM und Rechtsanwalt, zu bekommen. Er sagte mir mit einem hämischen Grinsen im Gesicht, dass er mich kennt „Ja, ich kenne Sie, Herr Lücke.“ Dann ging er schnellen Schrittes in die Katakomben der Halle und wollte mir aus dem Wege gehen. Ich rief hinter ihm her, er soll seine Schergen zurückziehen und es unterlassen, meine Familie und Existenz zu bedrohen. Auch für diese Situation gibt es einen Zeugen. Kurz darauf traf ich auf den Manager des SCM, Holger Kaiser. Ich stellte ihn zur Rede und beschrieb ihm den Vorfall vom Nachmittag. Überraschenderweise gab Herr Kaiser zu, die besagte Person vom Nachmittag zu kennen. Er hätte von diesem Vorfall kurz vor dem Gespräch mit mir gehört. Ebenso überraschenderweise entschuldigte sich Herr Kaiser bei meiner Frau und mir. Es gab auch für dieses Gespräch mehrere Zeugen. Ich machte ihm unmissverständlich klar, dass ich Angriffe und Drohungen gegen meine Familie und mich nicht akzeptieren werde.
Am Abend, vor meinem Besuch der Bördelandhalle, äußerte sich ein gewisser „Michi1“ zu diesem Vorfall. Dieser gab offen zu, unter der Überschrift „Richtigstellung“, einer der zwei in meinem Ladengeschäft anwesenden Personen gewesen zu sein.
Heute morgen habe ich dann den Bericht über diesen Vorfall vom Donnerstag in der Magdeburger Volksstimme gelesen. Es ist sehr bedenklich, dass der Täter in diesem Medium Platz erhält. Aus der Volksstimme haben wir erfahren, dass besagter Herr „Michi1“, der in der Volksstimme zum Schutz anonymisiert „Fritz“ genannt wird, ein Wasserballer ist und „gemeinsam mit seinem Vater (der als Zeuge dienen sollte) am Donnerstag gegen 17 Uhr Karli in dessen Geschäft aufgesucht und zu Rede gestellt zu haben.“ (Zitat heutige Volksstimme)
Desweiteren gibt die Volksstimme öffentlich bekannt, dass besagte Person das Gespräch, ohne mein Wissen und ohne mein Einverständnis, aufgezeichnet hat. Ich unterstreiche, dass ich ihm keine Prügel angedroht habe, das war er selbst. Ebenso bin ich ihm nicht hinter her gerannt und des weiteren weiß ich wie Herr Oesterhoff aussieht. Es ist beschämend, dass sich die Magdeburger Tageszeitung daran beteiligt, Frauen und Kinder zu bedrohen und dem Täter eine Plattform bieten. Das alles ist ein unglaublicher Vorgang, der auf jeden Fall juristische Schritte unsererseits nach sich ziehen wird.
Wir haben heute Strafantrag gegen „Michi1“, gegen den SCM-Präsidenten Rolf Oesterhoff und gegen die Magdeburger Volksstimme gestellt.
Familie Lücke