Andererseits sehe ich das Mal aus Sicht der Medien. Playoffs erregen Aufmerksamkeit und Medieninteresse. Eine Saison ohne Playoffs würde leichter untergehen. Außerdem ist es wieder Werbung für die Topclubs, wenn sie die Hallen in den Finals richtig voll bekommen. Wenn man bedenkt, dass es z.B. in Trier im Finale letztes Jahr sooo viele Zuschauer gab, dann hat das sicher auch zur Stabilisierung der Zuschauerzahlen bei normalen Spielen gesorgt.
Ob Plaoffs sportlich fair sind, ist halt so ne Sache. Aber ganz fair geht nicht. Anders ist die Sache für ein Team des Mittelfelds schon entschieden und der Meister hat kein Problem dort zu siegen, wohingegen der Konkurent am Anfang der Saison gegen das gleiche Team verlor. Is immer Glück dabei. Insofern würd ich den Modus mal nicht verteufeln.
Ich denke eher, dass die Spiele zu langweilig sind. Im Endeffekt sind doch 85% der Spiele vorher schon entschieden, locken also eher handballfreund (theoetiker, etc.) an, als den mitfiebernden fan.
Beispiel aus Trier
- auch wenn die BuliBasketballer nicht ganz oben spielen, der K(r)ampf um den Einzug in die Playoffs lockt zu jedem Spiel deutlich mehr Leute. Auch wenns gegen Hintertupfing geht. BB wird, wie auch der Herrenhandball, medienmäßig viel besser verkauft.
Aber auch Damenhandball hat da eine Chance, da bin ich mir absolut sicher. Aber man muss dafür arbeiten und rausgehen zu den Leuten!