Beiträge von kar

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    Original von Loran
    Hab mich auch sehr über die mir genannte Summe gewundert. Aber in der Summe Vid auch nicht enthalten.
    Info stammt von "vorgestern". So als kleiner Tip!

    Ohne Quellenangaben hört sich das ganze immer nach Wichtigtuerei an. Wenn die angebliche Info von vorgestern stammt, ist sie dann ja auch veraltet. Und wenn, Hauptsache Videk bleibt.

    Aber ich denke nach wie vor, dass die von Dir gepostete Ablösesumme zu niedrig ist. Wir werden sehen.

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    Original von Elusis
    Das wäre eine schon fast lächerliche Summe für 3 Jahre Vertrag eines aktuellen Welthandballers.

    Und es geht dabei ja auch immer noch um Kavticnik. Also um 2 Spieler. Ich denke auch, dass es unter 3 Mio. nicht gehen wird. Wahrscheinlich wollte der gute Loran den Thread nochmal anheizen.

    Die Situation stellt sich für mich ganz anders da. Karabatic wird sicherlich erstmal sauer sein. Dann wird er aber weiterhin für den THW alles einsetzen. Offensichtlich hat sein Berater Onk diese Situation ja bereits geahnt und gesagt: "...wenn es nicht klappt spielt Nikola eben weiterhin beim THW." Und zu unserer Situation. Zeitgewinn ist auch etwas. Zur nächsten Saison kommen Palmarson und Larson. Sie haben dann 1 Jahr Zeit sich einzuspielen. Und wenn Karabatic zur übernächsten Saison immer noch nach Mannheim möchte, ist es sportlich eine ganz andere Situation. Und da der THW wirtschaftlich das Geld für diesen Transfer nicht braucht, wird die ganze Sache jetzt erstmal erledigt sein.

    Und zu uns Fans. Meinst Du, wir sind so blöd und werden die Situation verschärfen. Sicherlich hat Karabatic viele Symphatien verspielt. Er wird jetzt wahrscheinlich nicht mehr der Lieblingsspieler sein. Aber natürlich werden wir auch ihn in dieser Situation unterstützen.

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    Original von cruise
    Der neue Thread wird länger als der alte - jede Wette. Das Theater geht jetzt bestimmt 5 Monate weiter, weil Karabatic die Kieler unter Druck setzen wird und Theo noch den Dietmar für den Notgroschen anrufen wird und irgendwann wird Kiel ihn ziehen lassen.

    Das hoffe ich mal nicht. Uwe Schwenker ist offensichtlich hart geblieben. Und das wird er hoffentlich auch bleiben. Er sollte Nikola in dem heutigen Gespräch auch deutlich machen, dass weitere Querschüsse nichts bringen. Dann wird Nikola vielleicht noch etwas maulen und dann ist das Theater für diese und die nächste Saison hoffentlich erledigt. Und dann schauen wir uns doch erstmal an, wie sich die Situation in Mannheim gestaltet. Niko ohne seinen Ziehsohn, ein gescheiterter Transferversuch von Theo Storm und dann vielleicht noch nicht mal den gewünschten sportlichen Erfolg. Das wird bestimmt spannend.

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    Original von Anastasis
    Wenn ich mir die Schlagzeilen über den Wechsel von Karabatic so ansehe, kommt bestimmt sehr grosse Unruhe beim THW hoch!
    Denn der THW ohne Karabatic fast nicht vorstellbar! Die Erfolgs-Schiene könnte sich in Richtung Süden verlegen?!!
    Bei diesen Unsicherheiten - und dann noch der kürzliche komische Weg-, Abgang vom Trainer, ermöglicht breiten Diskussions-Stoff!

    Hieraus könnten sich durchaus Chancen für den HBW Balingen als Außenseiter ergeben!
    Warten wir mal ab, wie dieses Match ausgeht! Man muss mit Sieg oder Überraschung rechnen!!!

    Fritz

    Ich kann mir einen THW ohne Karabatic besser vorstellen als einen THW ohne Kavticnik. Wir haben die halbe Vorrunde ohne Karabatic gespielt und haben trotzdem nur 1 Minuspunkt. Jicha ist auf der halblinken Position aus meiner Sicht fast ebenbürtig.
    Ich denke, dass dieses ganze Theater die restliche Mannschaft zusammenrücken lässt.

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    Original von Pumpe


    Das wäre erbärmlich

    Warum erbärmlich? Sicherlich hat Karabatic viele sehr gute Spiele für uns gemacht. Aber sein Verhalten in der letzten Zeit war unakzeptabel. Er zeigt doch jetzt, dass seine Treueaussagen nur heisse Luft waren. Welche Möglichkeiten haben wir Zuschauer denn sonst, unser Missfallen an seinem Verhalten auszudrücken.

    Ich werde nicht pfeiffen. Er wird von mir aber auch keinen Beifall erhalten. Ich finde Missfallensäußerungen aber durchaus legitim.

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    Original von Downtime

    Das ist klar =) Es gibt aber genug Fälle in denen der Gegner dann sagt "Tatsachenentscheidung, stellt euch nicht so an", auch wenn offensichtlich eine Fehlentscheidung vorlag - das wollte ich damit loben ;) Das die vermutlich anders reagiert hätten, wenn sie verloren hätten, ist durchaus zu erwarten.

    Ausserdem ist Lars Christiansen jemand, der es sicherlich ehrlich meint. Er war nach meiner Wahrnehmung immer ein ehrlicher Spieler. Einer der Flensburger Symphatieträger sozusagen.

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    Original von id242
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Trio Blacky, Slezak und Kolpak die Lösung für die komplette Restsaison sein wird. Ich denke nicht, dass Blacky trotzall seiner Motivationskünste diese heterogene Truppe bereits jetzt zusammenschweißen und führen kann.

    Ich hoffe jedoch nicht, dass Noka oder Wenta kommen. Wenta ist und bleibt ein Unsympathling und würde bestimmt auch von den Fans nicht unbedingt begrüßt ;)
    Noka hat zwar sicherlich den größten Sachverstand, aber mit seinem "Ich-habe-meine-Kern-7-der-Rest-sitzt-erst-mal-auf-der-Bank-System" passt er nicht zum aktuellen Umfeld. Wie schon öfter hier erwähnt, hat er sich in Kiel seine Mannschaft zusammengesucht, hier muss er mit vollkommen unterschiedlichen Typen auskommen und ein Team bilden. Und seine absolute Abneigung gegen jede Art von Öffentlichkeitsarbeit und Offenheit passt er weder zu unserer Region, noch zum Konzept und auch nicht zu Theo, denke ich.

    Manche werden jetzt den Kopf schütteln und mich auslachen, aber mein Wunschkandidat wäre unser Bundes-Heiner, wenn er sich denn eine Doppelbelastung zumuten würde. Ihm traue ich zu, ein richtiges Team zu formen, vor allem könnte er trotz aller Starspieler hier beweisen, dass er es schafft, junge Nachwuchsspieler schnell und erfolgreich in ein Spitzenteam zu integrieren. Und da denke ich nicht nur an Uwe und Patrick (Gensheimer und Groetzki, für die Löwen-Hasser und -Ignorierer :D ), sondern vor allem auch an die starken Nachwuchsleute aus der eigenen Jugend bzw. die dieses Jahr mit Zweitspielrecht angeheuert haben: Fäth, Baur, Laskawy + Hruscak.
    Natürlich ganz davon abgesehen, dass er eine absolute Type und ein unbestrittener Fachmann wäre, der wohl ziemlich jedem Verein gut zu Gesicht stehen würde.
    Aber ich fürchte, das bleibt wohl eher Wunschdenken. :(

    Ansonsten wäre ich am ehesten für einen Skandinavier, da mir deren Auffasung zum Handball grundsätzlich besser gefällt als die osteuropäische. Staffan Olsson oder natürlich Ola Lindgren wären da an 1. Stelle zu nennen. Einen anderen einheimischen Kandidaten sehe ich aktuell eher nicht.

    Also, ich lasse mich überraschen, wen der "vielgescholtene" Theo aus dem Hut zaubert. Ich persönlich verlasse mich da auf seine aus meiner Sicht durchaus vorhandenen Qualitäten!

    Was wollt ihr denn mit dem Bundesheiner? Bei den Sprüchen die der macht, müsste er doch erst mal alle Ausländer rausschmeißen. Dann würde von Eurer Mannschaft nicht mehr viel übrigbleiben. :hi:

    Hier ein Artikel der FAZ zur Vertragsverlängerung mit der Provinzial:

    THW Kiel „Wo ist Noka?“ Von Frank Heike, Kiel Alfred Gislason, der neue Mann auf der Kieler Kommandobrücke 27. August 2008 Für Alfred Gislason hat es immer noch etwas Überraschendes, dass er nun Trainer des THW Kiel ist, und im Spaß fragten am Mittwochvormittag in Kiel auch einige Journalisten: „Wo ist Noka?“ Aber Zvonimir „Noka“ Serdarusic ist nicht mehr beim THW Kiel. Was 15 Jahre lang gute Gewohnheit war zum Saisonbeginn, wenn der THW sich mit Blick auf die Förde den Journalisten stellte, war dieses Mal ganz anders: Alfred Gislason saß als verantwortlicher Coach des deutschen Handball-Meisters an der Stirnseite des Tisches. „Ich hätte vor einigen Monaten sicher nicht gedacht, dass ich hier sein würde. Für mich wurde ein Traum wahr. Den THW zu trainieren ist etwas ganz Besonderes.“ Anzeige Lockerer, aber auch besser Nach den turbulenten Wochen rund um die Entlassung des erfolgreichsten deutschen Vereinstrainers im Juni und die Verpflichtung des 48 Jahre alten Isländers vom VfL Gummersbach ist endlich Ruhe eingekehrt beim deutschen Vorzeigeklub. Mit dem Supercupspiel gegen den HSV Hamburg am Samstag in München beginnt Gislasons THW die Serie 2008/2009 – mit fast unveränderter Mannschaft, darunter die beiden frisch mit Goldmedaillen geschmückten französischen Olympiasieger Nikola Karabatic und Thierry Omeyer. Eine neue Ära soll anfangen, mit vielem, was früher schon mehr als gut war: „Ich werde nicht großartig alles auf den Kopf stellen“, sagte Gislason in bewusster Untertreibung, „so schlecht ist es nicht gelaufen.“ Gislason erntete Gelächter. Die Stimmung bei der Pressekonferenz war überhaupt lockerer als unter dem strengen Serdarusic. Das ist auch aus der Mannschaft zu hören. Ob lockerer aber auch besser bedeutet, wird man sehen. Superstar Karabatic bereitet Sorgen Gislason plant, mehr Spieler aus dem „sehr breiten Kader“ einzusetzen und den Stars Pausen zu gönnen. Gegen schwächere Gegner sollen Stammspieler wie Karabatic und Ahlm öfter mal ausruhen dürfen. Um Superstar Karabatic macht man sich derzeit Sorgen beim THW, denn der bereits operierte Ellenbogen des Wurfarmes schmerzt. Eine genaue Untersuchung nach seiner Rückkehr aus Frankreich wird den möglichen Therapieplan bestimmen. Goldener Glanz für Kiel: Nikola Karabatic kommt als Olympiasieger zurück und bereitet dem THW Sorgen „Ende September brauche ich einen fitten Karabatic“, sagte Gislason. Die Saison beginnt schwierig für den THW; gleich in den ersten Wochen finden die Spitzenspiele gegen die Rhein-Neckar-Löwen und den HSV statt. Diese beiden Klubs rechnet Gislason zu den härtesten Konkurrenten um den Titel; die im Rückraum neu formierte SG Flensburg-Handewitt sieht er in aussichtsreicher Außenseiterrolle. Neuer Sponsor, neues Glück? Auch Manager Uwe Schwenker merkte man an, dass er froh ist, den sich zuletzt quälend hinziehenden Ärger mit Serdarusic hinter sich zu haben – nur einen kleinen Seitenhieb erlaubte er sich: „Wir freuen uns auf einen Trainer, der etwas medienkompatibler und sponsorenfreundlicher ist.“ Nicht nur der neue Coach macht den Manager zuversichtlich. Weitgehend unbemerkt hat Schwenker ein cleveres Geschäft mit einem langjährigen Sponsor ausgehandelt: die Provinzial wird den THW nun bis zur Serie 2012/2013 begleiten. "Wo ist Noka?" Beim ersten Spiel soll Serdarusic hinter der Trainerbank sitzen, witzelt Gislason Wie zu hören ist, soll die Versicherung ihre Zuwendungen auf mehr als eine halbe Million Euro pro Jahr nahezu verdoppelt haben. Schwenker machte nicht den Eindruck, als weine er der Kasi-Group eine Träne nach. Der zunächst mit dem THW in Verbindung gebrachte dänische Schmuckproduzent unterstützt nun angeblich die Rhein-Neckar-Löwen in Mannheim mit 400 000 Euro pro Jahr. Vor allem durch den Provinzial-Deal hat der THW seinen Etat um 800 000 Euro auf 7,8 Millionen Euro erhöht. Schwenker sagte: „Man muss sich keine Sorgen um die Wirtschaftskraft des THW machen.“ Gislason, der Serdarusic-Freund Nach dem Abgang Serdarusics wird den Kielern von Sommer 2009 an ein zweites Gesicht fehlen – Kapitän Stefan Lövgren wird seine Laufbahn beenden und zurück nach Göteborg gehen, um dort an einem Handballgymnasium zu arbeiten und eine Spielerberatungs-Agentur zu gründen. Karabatic wird dann sicher mehr die Mittelposition übernehmen. Einen Mann mit Lövgrens Format auch neben dem Feld wird Gislason länger suchen müssen. Schon jetzt wirken die Kieler allerdings beeindruckt von der Abgeklärtheit des Mannes aus Akureyri im Norden Islands. Druck spüre er überhaupt nicht, sagte er, nur Vorfreude. Mit Serdarusic verbindet Gislason mehr als ein normales Verhältnis unter Trainern; die beiden trafen sich vor ein paar Wochen beim Essen und tauschten Privates aus. Der Isländer überraschte Manager Schwenker schon mit einem verwegenen Einfall. Als er hörte, dass Serdarusic zum ersten Heimspiel in die Ostseehalle kommen wolle, sagte Gislason: „Gib ihm doch einen Platz hinter der Trainerbank, dann kann ich ihn fragen, wenn ich nicht weiter weiß.“

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    Schuld hin oder her, in meinen Augen wurde da einfach der Falsche abgesägt ....

    Aber Jenny. Diese Äußerung ist sichelich sehr emotional. Die Situation ist doch folgende: Noka hätte noch eine, höchstens noch 2 Saisons gemacht. Uwe S. ist gerade dabei einen neuen Sponsor zu aqkuierieren. Und er hat die wirtschaftliche Situation für den THW erst geschaffen.

    Wenn Uwe S. gehen würde, würden die Sponsoren unruhig werden. Die Kasi Group würde wahrscheinlich abspringen und wir könnten wieder von vorne anfangen.

    So traurig ich die Demission von Noka menschlich auch finde, bei nüchterner Überlegung über die Situation des Vereins konnten die Beiratsmitglieder und Gesellschafter gar keine andere Entscheidung treffen.

    Hier ein Artikel der Mopo zu dem Thema:


    THW KIEL Liebe, Last und Leiden Warum Trainer Noka Serdarusic gefeuert wurde DIRK HOFFMANN Schon seit Monaten gärt es beim THW Kiel - und jetzt ist die Bombe geplatzt. Der Deutsche Meister hat Erfolgs-Trainer Noka Serdarusic (57) trotz eines bis 2009 laufenden Vertrages gefeuert! Eine offizielle Begründung gibt es dafür vom Rekord-Meister nicht. Denn die Sache ist delikat: Der Kroate, der in 15 Jahren mit den Zebras unglaubliche 25 Titel gewann, hat einen persönlichen Machtkampf gegen Manager Uwe Schwenker verloren (49). Eine Geschichte um Liebe, Last und Leiden. Der Boss hat sich nämlich von seiner Frau getrennt. Seine neue Freundin tauchte irgendwann auch zu den Spielen des THW in der Sparkassen-Arena auf. Für Mirjana Serdarusic, Frau von Noka Serdarusic, ein Ding der Unmöglichkeit. "So etwas Unmoralisches, mit diesem Mann will ich nichts mehr zu tun haben", empörte sich die Kroatin - und so ging die Freundschaft der Familie Serdarusic und Schwenker in die Brüche. Amtsmüde war der Trainer nicht. Vor wenigen Wochen sagte er: "Ich liebe meine Mannschaft und die Vorstellung, mit ihr nicht mehr arbeiten zu können, bricht mir das Herz." Intern soll er aber klargemacht haben, dass er nicht weiter bereit ist, mit Schwenker zusammen zu arbeiten. Diesem blieb nach diversen Krisensitzungen nichts anderes übrig, als abstimmen zu lassen: er oder ich? Die Entscheidung im Kreis der fünf Gesellschafter und acht Beiratsmitglieder fiel einstimmig gegen den Trainer aus, verkündete THW-Gesellschafter Georg Wegner. Zur MOPO sagte der Kieler Rechtsanwalt: "Der Riss war nicht mehr zu kitten. Die Situation ist schwierig. Den Imageschaden, der entstanden ist, müssen wir so klein wie möglich halten." All die anderen Dinge, die Serdarusic zuletzt vorgeworfen worden sind - mangelnde Diplomatie, rüpelhafter Umgang mit Fans, Sponsoren, Medien und auch den eigenen Spielern, taktische Fehler im Champions-League-Finale - waren kein Grund für die Trennung. Schließlich kennen alle die Art von Serdarusic seit 15 Jahren. Fakt ist aber auch, dass trotz der unbestrittenen großartigen Erfolge, zu denen er Kiel geführt hat, viele beim THW froh sind, dass er weg ist. Ausdruck dessen ist ein brisantes Papier einer Fraktion im Verein oder aus dem unmittelbaren Umfeld des Klubs, in dem diverse Anschuldigungen gegen den Coach aufgelistet sind. Da ist zum Beispiel die Rede davon, dass mindestens zehn Spieler gegen Serdarusic sind bzw. waren, dass er sich bei einem Gastspiel der SG Flensburg-Handewitt dem Spieler Blazenko Lackovic gegenüber so daneben benommen hätte, dass er eigentlich hätte gefeuert werden sollen und dass er mindestens einen Leistungsträger weggemobbt haben soll, weil er mit dessen privaten Liebesleben nicht einverstanden war. Wegner stellt klar, dass Serdarusic "bis 2009 seine vollen Bezüge und eine Abfindung im deutlich sechsstelligen Bereich kassiert und er auch ein Abschiedsspiel bekommen soll. Aber er hat sich noch nicht entschieden, ob er dieses Spiel haben will". Wie reagiert die Mannschaft? Kreisläufer Marcus Ahlm sagt: "Von Noka habe ich unheimlich viel gelernt, er ist ein großartiger Trainer." Kapitän Stefan Lövgren: "Ich bedauere die Situation, aber die Mannschaft wird mit der Entscheidung leben." Der 37-jährige Schwede soll den THW als Spielertrainer in die neue Saison führen, bis es einen Nachfolger für Serdarusic gibt. Alfred Gislason wurde ein finanziell sehr lukratives Angebot gemacht, doch der Isländer will seinen Vertrag in Gummersbach erfüllen. Ola Lindgren (Nordhorn) und Staffan Olsson (Hammarby) sind auch Kandidaten, haben aber wie Gislason laufende Verträge. Egal wer den Job bekommt: "Die Fußstapfen, die Noka Serdarusic hinterlässt, sind sehr groß", sagt Uwe Schwenker. Info: Zur Person Zvonimir Serdarusic wurde am 2. September 1950 in Mostar (Kroatien) geboren. Der Kreisläufer spielte für Velez Mostar, Partizan Bjelovar, THW Kiel und Reinickendorfer Füchse, absolvierte 74 Spiele für Jugoslawien. Als Trainer arbeitete "Noka" für Mostar, Metkovic, Schwartau, Flensburg und seit 1993 für Kiel. Mit dem THW gewann er 11 mal die Meisterschaft, 5 mal den Pokal, 4 mal den Supercup, 3 mal den EHF-Cup, einmal die Champions Trophy und 2007 die Champions League. Er ist mit Mirjana verheiratet und hat eine Tochter (Vanja, 33). Seit 1998 ist er Deutscher. Hobbies Angeln, Familie. Zitat: "Den Imageschaden müssen wir so klein wie möglich halten" Gesellschafter Georg Wegner

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    Original von Karl
    Kar schreibt:

    Naja,genauer gesagt: Frank Schneller.

    Zu dem Interview fällt mir im Moment nicht viel ein: alles sehr rätselhaft.

    Finde ich auch rätselhaft. Zumal Frank Schneller das Interview zuerst in der FAZ veröffentlicht hat und die Kieler Nachrichten heute schreiben, sie haben Noka nicht erreicht. Wollten die Kieler Nachrichten das vielleicht nicht drucken?

    Ich hoffe, es klärt sich alles zum Wohle des Vereins. Wäre schon schön, wenn das Gespann Uwe/Noka erhalten bleiben würde.

    Hier ein Artikel von FAZ.net zu dem Thema. Die FAZ hat Noka offensichtlich erreicht.

    Hier jetzt der Artikel:

    Streit beim deutschen Handballmeister
    Serdarusic: „Was soll das nur alles?“

    Serdarusic: „Ich muss nur mit meinemTeam arbeiten können”

    05. Juni 2008 Beim deutschen Handball-Rekordmeister und Vorzeigeklub THW Kiel brodelt es. Gegenstand andauernder Spekulationen und Unruhen ist Trainer Zvonimir Serdarusic. Sein Vertrag in Kiel läuft noch bis Sommer 2009, doch aus der innigen Liaison zwischen Verein, allen voran Manager Uwe Schwenker, und dem Trainer, der 25 Titel in 15 Jahren holte, ist längst eine reine Erfolgs-Zweckgemeinschaft geworden. In einem Interview aus dem Urlaub in Kroatien mit FAZ.NET nimmt „Noka“ Serdarusic Stellung zu den dringlichsten Fragen und Gerüchten.

    Herr Serdarusic, in Kiel herrscht während Ihrer Abwesenheit helle Aufregung. Es geht dabei um Ihren Verbleib als Trainer des THW - und Spekulationen über den Zeitpunkt einer Trennung. Wie ist der Stand?

    Ich habe mich in die Ferien zurückgezogen und seit dem Saisonende mit keinem einzigen Wort irgendwelche Spekulationen geschürt. Für mich ändert sich nichts. Ich will in Kiel weiter arbeiten und verstehe die ganze Aufregung nicht, denn ich habe einen Vertrag bis 2009 - und den will ich unbedingt erfüllen. Daran habe ich nie zweifeln lassen.

    Von Vereinsseite aus wird aber genau das suggeriert.

    Das entspricht aber nicht den Tatsachen - und auch nicht meinem Gefühl. Wer mich kennt, weiß: Ich stehe zu meinem Wort. Ich bin auch nicht amtsmüde, will weg aus Kiel oder pokern. Ich will bleiben, wo ich bin. Und ich will mit dieser Mannschaft arbeiten. Ich liebe dieses Team.

    Es heißt, man habe Sie nicht erreicht am Urlaubsort?

    So wie Sie mich jetzt erreicht haben, hat mich sehr wohl auch einer unserer Gesellschafter, Willi Holdorf, erreicht und mir am Telefon gesagt, wir müssten uns treffen, man wolle mich besuchen. Aber ich wollte das nicht, denn ich habe Urlaub und ja auch einen Vertrag. Ich verstehe die ganze Panik nicht. Wenn man mit mir dringend sprechen wollte, hätte man mir das vor meinem Urlaubsantritt sagen können, dann hätte ich die Abreise eben um ein paar Tage verschoben. Und über alles Weitere kann man nach meiner Rückkehr sprechen. Was die Zukunft angeht, haben wir Monate lang Zeit für Gespräche. Ich habe schließlich einen Vertrag und bin heiß darauf, den zu erfüllen. Ich freue mich schon jetzt auf meine Jungs. Warum man die ganze Sache so aufbauscht, verstehe ich wirklich nicht.

    "Die Mannschaft und ich sind wie eine Familie"

    Vielleicht, um Sie unter Zugzwang zu bringen, weil man Sie loswerden will. Sie seien angeblich am Zug, so kommt es doch rüber, was jüngst veröffentlicht wurde ...

    Da Sie mich das ja jetzt nicht gefragt haben, muss ich darauf auch nicht antworten.

    Was ist mit Ihrer Aussage im NDR-Fernsehen, Sie wollten in Ihrer „letzten Saison“ (der kommenden) noch einmal versuchen, alle drei Titel zu holen - war die nicht ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Adresse des Vereins?
    Feuer unterm Dach: Der THW Kiel bei der Meisterfeier

    Feuer unterm Dach: Der THW Kiel bei der Meisterfeier

    Ich habe zunächst einmal nur gesagt, was Fakt ist. Mehr nicht. Dass ich angeblich weg will - womöglich schon jetzt - , das ist eine völlige Fehlinterpretation. Bei dem Gedanken daran, diese Mannschaft irgendwann einmal als Trainer abzugeben, bricht mir beinahe das Herz.

    Eine nicht ganz unwichtige Frage: Steht die Mannschaft zu Ihnen?

    Ja. Ich bin sehr sicher, dass das Verhältnis zwischen der Mannschaft und mir absolut intakt ist. Wir sind wie eine Familie.

    Stimmt es, dass Sie bei Ihrer letzten Vertragsunterschrift gesagt haben, dies sei Ihr letzter Kontrakt?

    Nein. Habe ich nicht. Es wurde sogar darüber gesprochen, dass ich nach meiner Trainerzeit als eine Art Sportdirektor erhalten bleiben könnte und soll. Übrigens: Wenn man es genau zurückverfolgt, dann wird man feststellen, dass die ersten Distanzierungen öffentlich nicht von mir ausgingen.

    Es kursiert das Gerücht, Sie hätten die Gesellschafter vor die Wahl gestellt: Uwe Schwenker oder ich. Können Sie in einer Atmosphäre des Misstrauens überhaupt noch arbeiten?

    Was soll das nur alles? Dazu stelle ich klipp und klar fest: So etwas habe ich nicht gefordert. Und würde es auch nie tun. Und zum ersten Teil der Frage: Ich will und muss nur uneingeschränkt mit meinem Team arbeiten können. Und was mich angeht, kann ich das. Das kriege ich hin. Nur das zählt für mich mit Blick auf die kommende Saison.

    Das Gespräch führte Frank Schneller


    Text: FAZ.NET
    Bildmaterial: ddp, dpa, REUTERS

    Nach dem Spiel in Magedeburg hat sich Flensburg doch völlig hängenlassen. Und damit dann leider auch teilweise die Abstiegsfrage mitentschieden.

    Deshalb gewinnt Flensburg wahrscheinlich auch so wenig Titel, weil sie nicht bis zum letzten fighten wie andere Mannschaften. Eine völlig charakterlose Truppe.

    Zitat

    Original von Jenny

    Ach naja, das war letztes Jahr auch so ... da standen dann noch halbbetrunkene Kieler Spieler in Mannheim auf dem Spielfeld ...

    Damals haben sie verloren, das darf ihnen dieses Jahr nicht passieren ....

    Das war aber in Mannheim gegen die Kröten liebe Jenny. Und damals konnten wir uns die Niederlage leisten. Dieses Jahr können wir uns wahrscheinlich in Göppingen keine Niederlage leisten. Deshalb wird die Mannschaft wahrscheinlich auch nicht so lange feiern nach dem (hoffentlich) CL Sieg.

    Oder vielleicht können wir uns ja doch eine Niederlage dort leisten.....

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    Original von Diddi
    Bevor man es vergisst, heute spielt GM gegen Flensburg! Zwei Punkte für den VFL wären natürlich toll, nur glauben kann ich nicht so wirklich dran! Flensburg in meinen Augen klarer Favorit!

    Dann wird es Zeit, dass ihr den Favoriten schlagt. Viel Erfolg. :hi: