Beiträge von kar

    Ob nun das Feuerzeug von einem Flensburger geworfen wurde (was ja naheliegt) oder nicht. Fakt bleibt aber, dass die Mannschaft vom THW bereits beim Einlaufen von den sog. Flensburger Fans mit allen möglichen Gegenständen beworfen wurde. Unter anderem flogen mehrer Dutzend großer sog. Knicklichter in Richtung Platte, die allesamt in den unteren Zuschauerrängen landeten.
    Als Konsequenz bleibt eigentlich wirklich nur ein Hallenverbot für alle Flensburger. Und zwar so lange, bis deren Manager, dessen Äußerungen nun wirklich von geistiger Armut nur so triefen, endlich mal Konsequenzen zieht und etwas gegen die hirnlosen Ultras unternimmt.

    Am besten fände ich, wenn die bisher geschädigten Vereine sich zusammentun und alle den Flensburger Fans für die nächsten Spiele dort Hallenverbot erteilen.

    Habe nach dem Benehmen einiger Flensburger Fans beim Pokalspiel gegen unseren THW mal hier reingeschaut, weil jemand darauf hinwies, das sich die sog. Flensburger Fans auch in Großwallstadt daneben benommen haben.

    Diesen Brief der Ultras finde ich einfach nur peinlich und arm. Zwar ist die Zielsetzung gut, sich zu entschuldigen. Aber diese Rechtfertigungsarie am Anfang nach dem Motto: Ihr müsst doch Verständnis dasfür haben, das wir von der Mannschaft enttäuscht waren.

    Das zeigt die geistige Armut dieser Ultras. Enttäuschung ist doch keine Rechtfertigung für Randaliererei und Schmährufe.

    Im übrigen haben sich etliche Flensburger auch in Kiel wieder danebenbenommen. Und zwar auch schon vor dem Spiel. Hat also nichts mit Enttäuschung zu tun. Die sind leider offensichtlich so.

    Zitat

    Original von exilmelsunger

    Was soll man machen... :devil: Es ist im Rahmen der Regeln. Und bis jetzt ziemlich erfolgreich, oder nicht? Und im Vergleich zu anderen Gegnern des THW hat sich Melsungen beachtlich behalten. Zumal vor so einer Auswärtskulisse!

    Das soll im Rahmen der Regeln gewesen sein? Was Melsungen gestern gemacht hat war vorsätzliche Körperverletzung. Sie hingen meistens zu zweit im Wurfarm. Dreimal haben sie Spieler von uns zu zweit im Flug auf den Boden gerissen. Das waren alles rotwürdige Situationen. Und die Schiris haben das alles durchgehen lassen.
    Eine offensive Abwehr ist ja o.k. Aber mit so einer brutalen Spielweise hat Melsungen in der Buli nichts zu suchen.
    Ich bin nur froh, dass sich niemand verletzt hat.

    Mal ein etwas anderer Spielbericht aus der Süddeutschen Zeitung

    07.09.2005 16:40 Uhr


    HSV-Handballer

    Kein Eintritt in die bessere Gesellschaft

    Bei den ambitionierten Handballern des Hamburger SV ist die Aufbruchstimmung schon wieder dahin.
    Von Jörg Marwedel



    Kein guter Saisonstart für Pascal Hens.
    Foto: dpa


    Die Herren vom Hamburger Business Club hatten es sich nett gemacht in den Logen und den für sie reservierten Restaurants der ColorLine Arena. Die Krawatten hatten sie gelockert oder gleich zu Hause gelassen. Es gab Bier, dazu zünftig Würstchen und Kartoffelsalat. Und unten auf dem Parkett wurde beim Spiel zwischen dem HSV Hamburg und dem deutschen Meister THW Kiel richtig harter Sport geboten. Rund 300 Vertreter der Hamburger Wirtschaft waren am Dienstagabend der Einladung gefolgt, um sich ein Bild vom runderneuerten Hamburger Handball-Bundesligaklub zu machen. Sie sollten, so wünschte sich HSV-Präsident Andreas Rudolph, „einen guten Eindruck“ mitnehmen und sehen, dass sie „in ein professionelles Umfeld einsteigen“, falls sie sich engagieren wollen.

    Ob die potenziellen Partner unter den 11073 Zuschauern so zahlreich wiederkommen, muss abgewartet werden. Während es sich die Herren des Geldes, liebevoll umsorgt von Vorstand und Aufsichtsräten des HSV, in den oberen Rängen gut gehen ließen, erlitten die Hamburger Handballer einen Dämpfer. 20:23 (12:12) unterlagen sie dem THW Kiel trotz großen Kampfes. Und weil sie schon am Samstag zum Saisonstart bei Frisch Auf Göppingen nach einem unerwartet schwachen Auftritt 26:33 verloren hatten, sind sie erst einmal Tabellenletzter.

    Die schöne Aufbruchstimmung, geschürt durch vollmundige Werbespots („Wer ist die Macht im Norden?“) und ehrgeizige Ziele (Kapitän Guillaume Gille: „Mindestens Platz vier“) ist somit vorerst dahin. „Egal, wie unsere Leistung gegen den THW war, es ist ein Fehlstart“, bilanzierte HSV-Boss Rudolph später schonungslos und nannte zwei Gründe für den verlorenen Vergleich mit dem Meister: „Fehlende Kraft am Schluss“ sowie „Unvermögen“.


    Ordentliche Bringschuld
    Rudolph, ein Unternehmer in der Medizin-Technologie, war früher selbst Handballer, weiß also, wovon er redet. Und es klingt nicht so, als werde er besonders viel Geduld aufbringen, falls es nicht schnell genug vorangeht mit dem „Projekt“ (Rudolph), was nicht unbedingt eine beruhigende Nachricht für Trainer Christian Fitzek ist. Womöglich fürchtet der Präsident, dass man nicht allzu viel Zeit hat, um doch noch den Durchbruch zu schaffen in Hamburgs bessere Gesellschaft und die Spitzengruppe des deutschen Handballs.


    » Am Ende habe auch ich den Kopf verloren. «

    Pascal Hens
    Unter seinem zwischenzeitlich in Untersuchungshaft sitzenden Vorgänger Winfried Klimek war der HSV ja Skandalklub Nummer eins der Liga und vergangene Saison nur knapp an Insolvenz und Lizenzentzug vorbeigeschrammt. Da hat man eine ordentliche Bringschuld, um den ramponierten Ruf zu polieren. Auch deshalb hat Rudolph die Miete für die Arena schon für ein Jahr im Voraus bezahlt und bekräftigt, der Etat von 4,7 Millionen Euro sei selbst dann gesichert, wenn weniger Sponsoren als erhofft dazu stoßen. Notfalls, so heißt es im Umfeld, würden Rudolph und Gönner wie Jürgen Hunke die Löcher stopfen, um den Klub vor neuem Gerede zu bewahren.

    Immerhin kalkuliert nur Branchenführer THW Kiel (5,3 Millionen) in größerem Rahmen als die Hamburger. Doch anders als die Kieler, die in internationales Spitzenpersonal wie den rustikalen Franzosen Nikola Karabatic, den filigranen slowenischen Rechtsaußen Vid Kavticnik oder den dynamischen Schweden Kim Andersson investierten und selbst in der Gewöhnungsphase schon einen stabilen Eindruck hinterließen, sucht HSV-Trainer Fitzek noch nach der richtigen Balance in seinem mit sechs Neuen ergänzten Team. Der starke Torhüter Goran Stojanovic, der rabiater Zerstörer Bertrand Gille und der am Anfang brillante Schütze Pascal Hens (neun Tore) reichten da nicht, um dieser „Weltklasse-Mannschaft“ (HSV-Manager Dierk Schmäschke) 60 Minuten auf Augenhöhe zu begegnen. Es waren nur 55 Minuten, dann zog der zunächst 0:4 in Rückstand geratene und erst kurz nach der Pause erstmals durch Christian Zeitz in Führung gegangene THW davon, während die HSV-Angreifer ein ums andere Mal an dem nun ebenfalls überragenden Torhüter Henning Fritz scheiterten.


    Zu dumm am Schluss
    Pascal Hens verriet jedenfalls Anzeichen der Resignation, als er feststellte, man habe in der Schlussphase „zu dumm“ gespielt, um gegen die „viel clevereren Kieler“ zu bestehen. „Am Ende“, sinnierte er, „habe auch ich den Kopf verloren und zu viel und zu früh geschossen. Henning Fritz hat mir den Zahn gezogen.“ Manager Schmäschke und Trainer Fitzek bemühten sich derweil, einen Rest von Aufbruchstimmung zu retten. „So wenig Tore“, lobte Fitzek seine „sehr gut zusammen arbeitende Deckung“, habe Kiel „sicher lange nicht gemacht.“ Er habe „eine tolle Mannschaft und tolle Spieler“. Schmäschke wiederum befand, es seien „genug Ansätze da, dass wir nach vorn gucken können“. Ob Boss Rudolph das auch so sieht? Vielleicht sollte er den Rat von Uwe Schwenker befolgen. „Ruhig bleiben und ein Stück Souveränität und Gelassenheit“ hat der THW-Geschäftsführer den Hamburgern zum Abschied als Erfolgsrezept empfohlen. Er selbst hat die Kieler in seiner Amtszeit damit zu immerhin acht Meistertiteln geführt.

    Zitat

    Original von meteokoebes

    nein, aber durch das Foto samt Aussagen kann sich der Eindruck bilden, wenn man den Leuten dazu noch Vereinsblindheit unterstellt ;)


    Was der Jansen da gestern gemacht hat, war ja schon "Jensenwürdig". Insofern stellt das Bild schon die Realität dar, obwohl hier ein anderer Spieler zu sehen ist.

    Die Hamburger sind ja für ihre offensive Abwehr bekannt, das ist ja auch i.O. Aber was da gestern abgelaufen ist mit Schubsen, Klammern und Schlägen war schon jenseits der Fairness. Und die Schiris haben fast nichts geahndet. Die Tätlichkeit von Jansen war eindeutig rotwürdig.

    Zitat

    Original von wintermute
    Bisher habe ich gelesen:

    THW Kiel: 5,3 Mio. Euro
    HSV Hamburg: 5 Mio Euro
    FrischAuf! Göppingen: 2,25 Mio Euro

    Wenn der HSV wirklich einen Etat von 5 Mio Euro aufgestellt hat, wird das bestimmt wieder eine spannende Saison was die wirtschaftliche Situation dort betrifft.

    Was spielt Herr Bohmann da eigentlich für ein übles Spiel? Er sollte sich mal klarmachen, dass die Halle nur deshalb ausverkauft sein wird, weil dort der Meister und der Pokalsieger gegeneinander spielt. Es ist also nicht sein Verdienst. Und dann will er diese Vereine über den Tisch zeihen und der HBL die Taschen vollstopfen. Wofür eigentlich? Für die nächste Gehaltserhöhung?

    Zitat

    Original von Evander

    Hans Hammerschmidt ist im letzten Jahr verstorben. Es handelt sich nicht um einen neuen Sponsor, sondern um eine Marketinggesellschaft, die eidesstattliche Versicherungen über 3 Mio € dem Gericht vorlegen konnte. D.h. nicht, dass sie selber dieses Geld erwirtschaftet haben, sondern solvente Sponsoren an der Hand haben. Damit ist der Etat der nächsten Saison abgedeckt. Ebenso wie die Lizenz wieder von TUSEM eV beantragt wird, der alle erforderlichen Unterlagen und Unbedenklichkeitsbescheinigungen vorlegen kann.

    Es bleibt trotzdem Fakt, dass im laufenden Lizensierungsverfahren der wirtschaftliche Träger von der GmbH auf den e.V. geändert wurde. Das alleine ist nach den Statuten nicht möglich.

    Zitat

    Original von Teddy

    Je schonungsloser man unseriös wirtschaftende Vereine erkennt, bestraft und aussortiert, desto weniger wird man mit Insolvenzen und wirtschaftlichen Problemen zu tun haben, die das Image des Handballs und der Handball-Bundesliga massiv beschädigen.
    Und je schonungsloser man unseriös wirtschaftende Vereine erkennt, bestraft und aussortiert, desto höher wird der Anreiz für die Vereine, seriöse zu wirtschaften, ihre Grenzen zu erkennen und sich finanziell nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu belasten.

    Darum wird es der HBL gehen ...

    und das ist auch richtig so.

    Geheimplan Kommt jetzt Flensburgs Storm?
    DIRK HOFFMANN

    Noch ein Manager für den HSV / Fitzeks Vertrag endlich perfekt

    Am Freitag um 15 Uhr wird der HSV-Handball auf einer Pressekonferenz endlich bekannt geben, dass Christian Fitzek der neue Cheftrainer der Hamburger wird. Eine gute Wahl!

    Lange genug hat das unwürdige Possenspiel gedauert. Den beiden anderen Kandidaten, Lajos Moscai (zuletzt Gummersbach) und Martin Schwalb (SG Wallau-Massenheim), wurde abgesagt. Allerdings: Schwalb war erste Wahl. Ihm lag, so sickerte aus Vorstandskreisen des HSV durch, ein unterschriftsreifer Vertrag vor. Weil aber trotz erster Ablehnung durch die Handball-Bundesliga noch nicht endgültig klar ist, ob Wallau eine Lizenz bekommt, entschloss sich Schwalb dazu, die Frist des HSV verstreichen zu lassen. Der Ex-Nationalspieler dementierte nicht: "Ich möchte dazu nichts sagen."

    HSV-Präsident Andreas Rudolph hält sich weiter bedeckt, sagt nur: "Der Vertrag mit unserem Kandidaten ist unterschrieben." Einen Co-Trainer wird es in der neuen Saison nicht geben. Rudolph: "Das hat keine finanziellen Gründe, sondern organisatorische und ist mit dem Trainer abgesprochen."

    Dafür wird die Vorstandsetage erweitert. "Wir werden ein hauptamtliches, bezahltes Präsidiumsmitglied einstellen, ich habe auch schon einen Kandidaten", kündigt Rudolph an. Der Grund: Er habe nicht genug Zeit, sich professionell um den HSV zu kümmern, weil er schließlich hauptberuflich Unternehmer sei. Der neue Mann kommt aus Flensburg (Rudolph: "Kein Kommentar ..."), das ist klar. Auf der Wunschliste steht Thorsten Storm, Manager bei Vize-Meister Flensburg. Der hat gerade interne Probleme in seinem Klub, ein Wechsel würde ihn reizen.

    Der geheime HSV-Plan sieht vor, dass Storm und Manager Dierk Schmäschke unter Rudolph im operativen Geschäft den Klub führen. Sollte der Coup mit Storm nicht klappen, gibts einen weiteren Kandidaten in der Hinterhand. Es bleibt spannend ...

    Thorsten Storm

    Dieser Artikel ist heute in der Hamburger Morgenpost erschienen.

    Den Ruf als unsymphatischter Verein der Bundesliga hat Flensdorf ja mit ihrer 5000 € Spende an Düsseldorf für den Fall des Düsseldorfer Sieges gegen uns deutlich gemacht.

    Diese "Spende" hat sicherlich nichts mit Bestechung zu tun, aber ist einfach unsportlich und unappetitlich.

    [quote]Original von Olaf
    wieviele haben den gepfiffen? 100? Oder war es ein gellendes Pfeifkonzert?

    Es waren eher nur 100. Das Pfeiffen war zum Glück nicht so laut. Trotzdem kann ich diese "Fans" nicht verstehen. Noka hat doch vollkommen recht. Bei dem Kader sollten möglichst viele Spieler geschont werden, wenn das Ergebnis es zulässt. Die "Pfeiffen" haben da wirklich keine Ahnung vom Handball.

    Zitat

    Original von spiderman
    ups waren nur flensburger da ?
    aber nichts neues im norden die bösen flensburger :baeh:
    mfg spiderman

    An deinem Posting zeigt sich mal wieder, dass ihr nichts dazulernt.

    Wenn du schon zuhause bist Jenny, bekommst du ja gar nicht mehr die Umwidmung von Sg Flensburg-Handewitt zu Sg Mehte-Handewitt mit, die jetzt grad in Flensburg gefeiert wird. ;)