Wo liegt eigentlich der angebliche Vorteil, der hier genommen wurde. Schon ohne dass der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen hat, wäre doch die Abwehr (ohne den liegengebliebenen) schon weit vor dem Angriff wieder in der eigenen Hälfte gewesen und formiert gewesen. Ein Vorteil aus der schnellen Mitte ist doch schon unrealistisch und unter Berücksichtigung der Verzögerung beim Anwurf (weil Angreifer schon in Abwehrhälfte) noch viel unwahrscheinlicher.
Wenn Du auch der Meinung bist wie "Pro Handball" das 6:5 kein Vorteil ist,dann hast Du Recht.Aber fast alle Handballer sehen darin einen Vorteil.
Warum sollte ein Vorteil einer verzögerten schnelle Mitte unrealistischer sein als eine schneller ausgeführte schnelle Mitte? Oder denkst du der liegende Spieler hätte es innerhalb der Verzögerung in die Abwehr zum 6:6 gepackt?
Dann nach 10 Sekunden zu unterbrechen, würde genau den gleichen Vorteil nehmen, den sie auch hier nehmen - nämlich den eines 6:5 POSITIONSANGRIFFS. Und da sollte der Schiedsrichter lieber an die Gesundheit denken.
Über den gesundheits Aspekt ob 10 Sekunden früher oder später behandelt wird habe ich glaube ich jetzt mehrfach geschrieben.
Die etwas spätere Unterbrechung ist so in der Interpretation der Regel vorgegeben, wenn du richtig schreibst, es auch genau diesen Vorteil nimmt.
Es könnte aber auch sein,das der liegende Spieler merkt, oh meine "Clevernis" wird von den Schiedrichtern ignoriert, und rappelt sich auf und geht zurück in die Abwehr. Ohne Unterstellung an den Spieler dieser Szene.