Beiträge von Spielmacher79

    Entschuldigung, hätte ich natürlich dazu schreiben sollen .

    Ich habe mehrere Jahre eine E und D Jugend trainiert , bis es mir zu bunt wurde.

    Habe ich auch, für zwei unterschiedliche Vereine, kann das für das Elternumfeld dieser beiden Vereine so nicht bestätigen, im Gegenteil. Das mag vielleicht in einem anderen sozialen Umfeld als ich es vorfinden durfte, anders sein. Bei etwaigen Situationen, wo von außen gegenüber Schiedsrichter Thermik erzeugt wurde, bin ich als Trainer frühzeitig eingeschritten und habe Grenzen gezogen.

    Ich war zuvor auch (zeitweise) parallel in einem so genannten Problemstadtteil als Basketballtrainer tätig und hatte auch dort diese negativen Erfahrungen nicht.

    Ein wesentlicher Punkt war immer, dass die Eltern nicht beim Training zugegen waren.

    Gleichsam habe/hatte ich als Schiedsrichter schon oft genug mit übermotivierten Eltern zu tun, gegen die ich mich erwehren musste. Im sachlichen Dialog hat das weitestgehend geklappt. Den anderen konnte bzw. ihnen wollte nicht geholfen werden, da sie in ihrer Meinung festgefahren waren und kein Gespräch zustande kam.

    Obwohl es natürlich in Zukunft für alle Trainer/Trainerinnen sehr schwer werden wird , was darf ich denn noch sagen ..., machen... Spielerinnen oder Spieler umarmen??? ... Wie weit darf man da gehen... bzw. wieweit lassen es die Spielerinnen/Spieler zu ?? Solche "Kontrollfreaks" wie AF und Co will glaube ich niemand mehr

    In dieser Situation bist du permanent auch als Jugendtrainer. Ein gewisser Generalverdacht spielt gefühlt immer mit, auch wenn es keiner deutlich sagt.

    Auch hier gibt es eine Ungleichheit der Wahrnehmung zwischen Männern die Frauen/Mädels trainieren und Frauen die Männer/Jungs trainieren.

    Der Grat zwischen eindringlicher Motivation und Übergriffigkeit ist individuell. Trotzdem weiß ein empathischer Trainer wie er mit seinen Spielerinnen umgehen kann.

    Je höher das Leistungsniveau nimmt die Abstimmung zwischen TW und Block zu, so dass der TW in der Regel nur noch einen vorher festgelegten Quadranten besetzt und der Block den anderen. In der Regel steht der Block dann auf der Wurfhandseite und der TW bedient die kurze Ecke. Das ermöglicht ihm, deine Bewegung mit zu gehen. Wenn du also deinen Sprungwurf ausspringst, idealer Weise die Höhe über dem Block hast, schau auf das Tor und in ganz vielen Fällen brauchst du den Ball nur noch in die kurze Ecke "legen". Ansonsten Wurfvarianten, Aufsetzer, Sprunghüftwürfe, abgeknickte Sprungwürfe.

    Das Training des Handgelenks wurde schon angesprochen. Damit kannst du nicht nur Richtung geben, sondern den Ball durch zusätzlichen Effet noch unangenehm beschleunigen.

    Warum sollte Sprenger kein Typ für die BuLi sein? Zunächst mal, hat Sprenger auch den Weg über den Nachwuchs genommen, bevor er Co wurde. Und ein Jicha ist bspw. auch direkt vom Spieler zum Co zum Head geworden, ohne den Weg über die Jugend. Bei Sprengi frage ich mich eher, ob er das möchte. Er ist ja eher medienscheu, aber als HC sitzt du halt 2x die Woche in der PK, bist derjenige, den Sky usw vor der Kamera haben wollen.

    Ich hätte ergänzen sollen, Stand jetzt. In 2-3 Jahren mit entsprechenden Cheftrainer-Erfahrungen würde ich das ggf. anders einschätzen.

    P..S. Allerdings habe ich mir auch nicht vorstellen können, dass Theuerkauf mal ein Trainer wird.

    Zu dem Gerücht mit Sprenger: Ist er denn wirklich (schon) der Typ für die erste Reihe? Ich finde unser Trainerduo ergänzt sich sehr gut und das soll auch bis mindestens 26 so bleiben.

    Ist er nicht, zumindest nicht in der HBL. Wiegert zB hat sich über die Youngsters hochgearbeitet, Siewert war mit Essen in Liga 2 erfolgreich, Jansen hat sein Team aus Liga 3 in die HBL zurückgeführt. Erstmal deutlich weniger Rampenlicht zu Beginn und Zeit, selbst als Hauptübungsleiter zu reifen.

    @itat: Wenn es denn so ist, wie du es sagst in Beitrag#17, dass es "Heutzutage fast nur noch Eltern (gibt), die ihre Kinder als die kommenden Stars sehen und eine gesunde Selbsteinschätzung völlig fehlt " und "das fängt ja mittlerweile schon in der E-Jugend an" und "Vom teilweise unverschämten Verhalten einiger Eltern ganz zu schweigen" zusätzlich "Werte heutzutage kaum noch ein Kind vermittelt (bekommt)" und "Das Sozialverhalten vieler Kinder so desaströs (ist), dass (dir) oft die Worte gefehlt haben." frage ich mich. ob es noch sinnvoll ist, über Festmachen, Klammern, Freilaufen und Schiedsrichter offensive Deckung oder Strafen zu diskutieren?

    Im übrigen kann ich die von dir angeführten verallgemeinernden Erfahrungen in keiner Weise bestätigen. Hab ich wohl Glück gehabt.

    Ich habe auch etwaige Beobachtungen gemacht. Sie sind allerdings glücklicher Weise (noch) die Ausnahme und nicht die Regel. Insbesondere bei den Beachhandballturnieren im Sommer, wo man auch noch mal dichter an den Eltern dran ist, habe ich vielmehr eine gemeinsame Freude und positive Begeisterung verspürt.

    In der D-Jugend gibt es aber auch noch kein Zeitspiel (zumindest in Bayern), im Herrenbereich schon. Deshalb ist Festmachen eigentlich eine gute Vorbereitung auf den Seniorenbereich, wo nach x Festmachaktionen der Arm hochgeht und bringt in der Jugend an sich eigentlich nicht so viel. Wenn der Trainer also darauf den Fokus legt, kann es sein, dass er seine Mannschaft eher frustriert, weil sie ewig in der Abwehr stehen, aber es ist für die späteren Zeiten in der defensiveren Abwehrformation durchaus hilfreich. Natürlich nur, wenn man die Spieler auch im Zweikampf festmacht und nicht einfach den stehenden Ballführenden umklammert, der sein erstes Handballspiel macht und noch nicht so richtig versteht, was da passiert...

    Ich pfeife auch in der D-Jugend Zeitspiel, wenn partout kein Drang zum Tor erkennbar ist. In der Regel honorieren Trainer das auch und ermutigen ihre Schützlinge eher dahin, mutiger zu werden.

    Meines Erachtens ist es für die Entwicklung der Löwen wichtig, wie sie mit Gensheimer umgehen. Erkennen sie, dass er weit über seinen Zenit ist und es für die Rückkehr unter die Top 3 der Bundesliga einen anderen Mann auf LA braucht, oder überstrahlt das (berechtigte) Legendenimage alles andere? Würde sich Gensheimer als ehemals bester LA der Welt so in den Dienst der Mannschaft stellen, dass er sich hinter einem besseren jüngeren LA auf die Bank setzt, oder beendet er gleich seine Karriere (nach der er dann irgendwo im Verein eingebunden wird oder nicht)?

    Das könnte auch eine Blaupause für den SCM im Umgang mit Vereins-Ikone Musche werden.

    Inwieweit ließe sich der Uwe denn in welcher Form auch anders im Verein einbinden, z.B. als Trainer, auf der Geschäftsstelle oder als verspäteter Roggisch-Nachfolger?