Beiträge von Spielmacher79

    so wie jetzt m.e. zu sehen-wenn auch nur am rand- aber mit der entsprechenden erklärung dazu,

    war diese aktion wechselfehler-2m-ballbesitz flense richtig...

    was aber nichts damit zu tun hat, dass ein spiel welches hauptsächlich gesprächsstoff über die spielleitung

    findet, kein souverän geleitetes spiel sein kann...

    eine linie der schieris konnte ich von beginn an nicht erkennen....beidseitig....

    Die Frage wäre dann, was kam zu erst? Ggf. schon gelegte Auszeitkarte, die nicht gepfiffen wurde oder der Wechselfehler.

    Komisch, dass die Kampfgerichte in unteren Ligen, die in der Regel nur aus Zeitnehmer und Sekretär bestehen, somit nicht zu dritt sind, besser den Überblick behalten als der DHB-Schiedsrichterlehrwart.

    naja, den Ball hatte Bezjak nach dem Tumult...

    In der Zeitlupe sah es auch so aus, dass Gottfridsson beim Spielen des Balles im Kreis lag.

    Pfiffe gegen gegnerische Spieler gibt es vom Magdeburger Publikum auch. Unwürdig würde es insbesondere dann, als bei Gisli eine schwerere Verletzung zu befürchten war und einige Flensburger "Fans" deutlich hörbar abfällige Kommentare titulierten.

    Der Unterschied ist doch aber, dass Jicha, außer beim einen Jahr Co-Trainer sein bei Alfred über keinerlei höherklassige Trainererfahrung verfügte, während Wiegert den SCM-Nachwuchs bereits schon einige Zeit äußerst erfolgreich in Liga 3 betreut, zu einem Zeitpunkt als der SCM schon nicht mehr allein das Non-Plus-Ultra des deutschen Nachwuchshandballs war.

    Jicha hat man die Trainerrolle aus seinem früheren Sein als Weltklassespieler zugetraut, während Wiegert sich eine Zeit lang selbst nicht einmal im klaren darüber war, Trainer sein zu wollen und sich m.E. die Chance die er bekommen hat, deutlich härter erarbeiten musste, während es bei Jicha eine Art Selbstverständlichkeit darstellte, dass er den Staffelstab in Kiel übernehmen würde. Vielleicht hat man in ihm mehr gesehen als er als Trainer ist und die Chance kam zu früh, weil er eben zuvor nicht über langjährige Trainererfahrung verfügte. Jicha hat es sich zugetraut. Die Schwierigkeit des Unterfangens konnte er sich ein Jahr lang an der Seitenlinie anschauen. Kaltes Wasser ist etwas anderes. Bei Gärtner war es ähnlich, aber ohne Langfristperspektive. Deshalb zieht für mich das Argument mit dem Druck bei Jicha nicht, wenn er es selbst für sich so akzeptiert hat. Momentan kommt beim THW einiges zusammen. Die fehlende Jicha-Philosophie, extreme Erwartungshaltungen seitens der Fans, ein alternder Kader und ein suboptimales Kadermanagement Jichas.

    Apropos Schmedt. Der hat einen sicheren Job bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gekündigt und sich voll auf das "Abenteuer" SCM eingelassen. Den Ruf eines guten Kaufmanns hatte er sich erworben, für die sportliche Kompetenz bedurfte es einer passenden Person. Für den organisatorischen "Kleinkram" gibt es ja auch noch Steffen Stiebler als Stabbelisator.

    Nun ja, Bennet Wiegert bekommt nun schon sehr viel Zeit (seit 2015), um etwas aufzubauen. Der DHB-Pokalsieg 2016 hat sicherlich sein Zeitfenster verlängert. Woanders hätte er diese Geduld womöglich nicht erhalten. Unabhängig davon, muss man auch mal verstehen, wo der SCM herkommt und welches Anspruchsdenken insbesondere bei den älteren gegeben ist. Der SCM war gesamtdeutsch auf einer Ebene mit dem VfL Gummersbach, bevor insbesondere der THW dank guter und kontinuierlicher Arbeit erst aufgeholt hat und dann vorbeigezogen ist. Ich kann nur offen, dass sich das mit einer größeren Breite in der HBL-Spitze auch wieder etwas nivelliert.

    Der Unterschied zwischen Wiegert und Jicha ist m.E. insbesondere der, dass Wiegert mit einer eigenen Philosophie antrat, für die er die Geduld bekam, diese umzusetzen, während Jicha in erster Linie etwas bestehendes bewahren sollte und dies aus meiner Sicht auch nur tut. Eine richtige Jicha-DNA in Bezug auf die Spielphilosophie kann ich deutlich weniger erkennen als bei Benno Wiegert.

    Wir können dem Spiel relativ gelassen entgegen sehen. Es ist das letzte Auswärtsspiel gegen einen der Großen. 60:40, dass Flensburg gewinnt. Aber auch wir können den Coup landen.

    Ich sehe das genauso wie du, auch auf Augenhöhe. Ein wesentlicher Faktor wird m.E. sein, dass unser TW-Duo nicht zu sehr gegenüber dem momentan besten Gespann der Liga Möller/Buric abfällt.

    Muss Meyer-Siebert eigentlich wieder auf LA aushelfen und einen auf Kjaellmann machen?

    Zu dem Zeitpunkt war doch gar nicht absehbar, ob Gisli tatsächlich eine Verstärkung für den SCM wird. Damals hatte er allenfalls Talentstatus. Seine Klasse ließ er unregelmäßig aufblitzen. Die beide Verletzungen binnen kürzester Zeit taten ihr übriges. Mittlerweile kann man sich gut vorstellen, dass die legitime Nachfolge von Marko Bezjak antreten wird, wenn der mutmaßlich 2023 den Vertrag nicht mehr verlängert.

    Als Lagergren am 23. Januar 2021 nach Ägypten nachverfolgen wurde, war er zumindest noch die Nummer 1. Es kann natürlich sein, dass sich das mittlerweile geändert hat, das werden wir im Januar dann sehen können.

    Claar könnte ja auch halb links spielen. Hier ist aber mittlerweile Carlsbogård gesetzt, der ja übrigens im vergangenen Januar auch ein Newcomer war.

    Soll wirklich nicht die Qualität der beiden abwerten, aber aus der Vergangenheit bin ich potentere Transfers aus Kiel gewohnt.

    Albin Lagerbier hat doch seit Wochen keine Leistung mehr gebracht, spielt lustlos und ist ein Schatten seiner SCM-Anfangszeit. Der ist ein Mitläufer und niemand der eine Mannschaft führen kann / will.

    Hey! Der SCM hat genug tolle Rückraumspieler! Jetzt ist der THW mal dran!

    Habe aber meine Bedenken, ob der gute Figo das kann!

    Die Rückraumpositionen beim SCM sind doch zumindest für die nächste Saison besetzt. Da wird der SCM dem THW schon nicht dazwischen funken. Aber schon interessant wie sehr du das veränderte Selbstverständnis thematisiert. Früher war es klar, wenn der THW in der Liga einen Spieler haben wollte, dass er auch nach Kiel gewechselt ist.

    Die Frage ist doch, welche Rückraumspieler der THW finden wird, die zu seinem System passen. In der Regel sind das 1,95m große 100kg schwere universale Rechtshänder. Die gibt es in dieser Qualität auch nicht jedes Jahr wie Sand am Meer bzw. spielen die mittlerweile auch alle schon woanders.

    Der SCM hat sich in Person von Bennet Wiegert einer anderen Philosophie verschrieben und diese wird konsequent umgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Spieler wie z.B. Kay Smits oder Michael Damgaard unbedingt das Kieler Interesse hervorrufen. Gisli hat man irgendwann abgegeben, weil man ihn zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich einbinden konnte bzw. dieser kaum Spielzeit bekam. Ob er noch mal zurückkehren möchte, kann ich nicht erahnen.

    Plan A nach Sagosen heißt m.E. ohnehin Bilyk, dem ich einiges zutraue, wenn er fit ist. Allein wird das aber nicht reichen, da es bald auch darum gehen wird, Duvnjak und Weinhold zu ersetzen.

    Ein gutes Ergebnis, gegen einen am Ende überforderten HSV. "Jogi" Bitter ist an Damgaard ja mehrfach verzweifelt, weil er am Ball war, das Tor trotzdem nicht verhindern konnte. Unabhängig davon hat er mit seiner Leistung den HSV zumindest eine Halbzeit gut im Spiel gehalten.

    Was Bedenken auslöst, dass P. Weber auf der Platte wie ein Fremdkörper wirkt. Da ist noch einiges zu tun. Angekommen, scheint er noch nicht. Das sieht bei Kay Smits schon etwas besser aus.

    Wenigstens hat Mighty Mike Jensen mehr Spielzeit bekommen.

    Das Sahnehäubchen des Spieltages war natürlich der Punktverlust der Pelzigen zu Hause gegen Balingen. Zumindest schien sich der "Auf die Fresse"-Jaron dieses Mal besser im Griff gehabt zu haben. Da ich das SCM Spiel sah, konnte ich nur die Schlussphase aus Berlin nehmen, inklusive des Lipovina-Gewaltwurfes. Bei so einem Hopp-oder Top Spieler wirst du doch als Trainer verrückt. Da sieht man mal welche Konstanz und Qualität unser Hopp-oder-Top Spieler Mika Damgaard besitzt.

    Für das KM-Training bildet grundsätzlich das Kapitel in folgendem Buch eine gute Grundlage: Positionstraining

    Zu deiner konkreten Frage hinsichtlich des Fallens. Wichtig ist doch, dass du grundsätzlich möglichst viel Energie wegnimmst, bevor du mit dem Körper aufprallst.

    Das Durchrutschen für die Außenspielerinnen hast du ja schon thematisiert. Die Basis des Fallens ist ja auch dort.

    1. Saubere Landung

    2. In die Knie gehen und den Abstand zum Boden verringern

    3. Mit den Händen aufsetzen, Ernergie absorbieren, Durchrutschen

    Bei den KM ist es natürlich nicht ganz so einfach und hängt auch stark von deren Wurftechnik ab. Grundsätzlich wird dir als KM aber immer auch der TW im Weg stehen, mit dem du auch nicht unbedingt Kontakt aufnehmen möchtest. Da du also wenig Platz nach vorne hast, ist es sinnvoller über die Seite abzurollen, also wie bei einer Judo-Rolle, wo großflächig mit Schulter und Rücken die Energie absorbiert wird.

    So wie es klingt, landet deine Spielerin nicht aktiv, also nimmt die erste Energie auch nicht auf, in dem sie z.B. in die Knie geht und die Distanz zum Boden so verkürzt.