ungeachtet der unterschiedlichen einschätzung der leistungen / fähigkeiten der verantwortlichen,
dürfte der scm doch froh sein, dass dort weitaus weniger das personalkarussel angeschmissen wird
als beim nachbarn.
sonst würde der scm bisher nicht so geschmeidig durch corona kommen.
dem fc fehlen doch auf jeden fall gelder für 1-2-3 gute verstärkungen, weil man das geld in beurlaubte/ rausgeschmissene
angestellte ausgegeben hat, also loose- loose situation für den fc.
Du vergleichst ordentlich Äpfel und Birnen. Wirtschaftlich solide gewirtschaftet haben sowohl die einen als auch die anderen. Das Problem der blau-weißen ist doch, dass die 3. Liga ein Haifischbecken ist, in dem man mit 1-2 falschen sportlichen Entscheidungen mal ganz schnell im Hintertreffen ist oder wenn man Glück hat im Umkehrschluss mit einer Serie an erfolgreichen Spielen im Aufstiegsrennen mitwirkt. (siehe z.B. auch Duisburg). Das führt auch dazu, dass viele Vereine ganz schnell ins finanzielle Risiko gehen und am Rande der Existenz wirtschaften. Der FCM arbeitet diesbezüglich schon nachhaltig. Die Anpassungsmaßnahmen bei Misserfolg haben nicht gezündet. (Trainerwechsel, neuer Sportdirektor, Spielernachverpflichtungen)
Die sportliche und wirtschaftliche Konkurrenz ist doch beim Fußball deutlich größer als beim Handball. Das Grundniveau des SCM auch durch langfristige sportliche Planung (wie auch immer man im Einzelfall dazu steht) ein anderes und die Niveauunterschiede in der HBL trotz vereinzelter Ausreißer erheblich größer, so dass schon einiges Unglück und Fehlentwicklung zusammenkommen müsste, um plötzlich in den Abstiegsstrudel zu geraten.
Was vergleichbar ist, dass man (zu) lange an Personalien festhält. Der Unterschied hier ist jedoch, dass ich Big Benno eine höhere sportliche Kompetenz zu gestehe als einem Hoßmang. Philosophie will ich gar nicht erst vergleichen, da Hoßmang erstens keine hat und zweitens gnadenlos damit überfordert wäre. Wenn man sieht, wie sich der SCM sportlich für die neue Saison aufstellen kann (Saugstrup, P. Weber, Jensen und Smits), zeigt sich hier sowohl eine finanzielle als auch sportliche Kontinuität.