Beiträge von Spielmacher79

    Sehe Saugstrup zum ersten Mal. Gefällt mir gut. Hat zwar ziemlich freie Würfe zum Teil. Aber das soll für Kreisläufer ja besonders schwierig sein.

    Bei Eurosport loben sie ihn gerade über den grünen Klee. Macht auf mich auch einen guten Eindruck. Vorne schnörkellos, anders als man es vom sich immer irgendwie verwringenden Moritz Preuß kennt.

    Na ja, für den Nichtabstieg wird das reichen, allerdings ist alles noch sehr ausbaufähig in Bremen, es sei denn man findet diesen 60 minütigen Tempogegenstoß-Handball attraktiv.
    Wenn es ein Überraschungsteam der Stunde gibt, dann ist es der TuS Lintfort. Zwickau und Waiblingen hintereinander geschlagen, etwas Pech in Herrenberg gehabt, so könnte man die Gunst der Stunde nützen, weil es kein richtiges Spitzenteam in der 2. Liga aktuell gibt.


    Mit ausbaufähig hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Allerdings denke ich, dass man mit Robert Nijdam den richtigen Mann verpflichtet hat, der so denn man ihn lässt und unterstützt, etwas aufbauen kann. In der Vergangenheit hat es ja einige Trainerwechsel sowie sonstige Unruhe im Umfeld der Mannschaft gegeben. Da ist es in dieser Saison vergleichsweise ruhig. Auf RR hat man mit Nina Engel auch ein riesiges Talent, was gerade zündet. Auf der anderen Seite auf RL wirkt auch Naomi Conze nicht so überspielt wie in der letzten Saison. Alles in allem hat sich das Team mittlerweile als Einheit gefunden, wo auch unterschiedliche Spieler:innen die Verantwortung übernehmen können. Mal abwarten wie sich die mittelfristige Hierarchie ausbildet.

    Danke für dein Fazit, was ich in vielen Punkten ähnlich sehe. Die Frage nun wird sein, welche Konsequenzen daraus erwachsen.

    Olympia-Quali ist essentiell für die breite mediale Aufmerksamkeit.

    Ich habe dennoch das Gefühl, egal wie es läuft, die Zeit zur Restrukturierung gekommen ist. Es gibt ja durchaus auch kompetente mediengewandte Personen im Verband (Schober)

    Ansprüche... Was rauchst Du eigentlich ? Es gibt das nicht. Und Simic ist ein Klasse Keeper. Es sind genug gute Spieler da. Die bekommen nur zu viel Geld, na und ? Ist doch egal. Ich freue mich schon, wenn es wieder mal live Sport gibt. Es gefällt mir in der Rothenbachhalle. Es ist alles Bestens, wenn nur die Scheiß Pandemie rum wäre.

    Nett, dass du dir solche Gedanken um meine Gesundheit machst. Du bist wahrhaftig empathisch. :irony:

    Betrachtet man den Profi-Handballer als Teil der Sportunterhaltung und die Tatsache, dass er bis zu 100 Auftritte im Jahr hat, bei denen er, zumindest langfristig gesehen massiv seine Gesundheit gefährdet, empfinde ich es nicht unbedingt zuviel, was er verdient.

    Betrachtet man ihn im Kontext der gesellschaftlichen Relevanz, gerade in den momentanen Zeiten, verdient eigentlich jeder zuviel, der nicht zumindest mittelbar im Bereich der körpernahen oder sozialen Dienstleistungen verortet ist oder zur Daseinsvorsorge beiträgt.

    Simic hat für mich nicht das Niveau, was den Ansprüchen der MT genügen sollte. Der hat ab und an mal ein gutes Spiel, aber ansonsten viel Leerlauf. Ein RM, der nicht so sehr auf den eigenen Wurf ausgerichtet ist wie Mikkelsen, täte der Spielanlage sicherlich besser. Von Pavlovic habe ich bislang nicht viel gesehen und Sidorovic war im wortwörtlichen Sinne zu "leicht" die HBL, brachte aber genau die Anlagen mit, um als RM die Spielsteuerung zu gewährleisten.

    Die Liste des Verschleißens in frühen Jahren kannst du mühelos erweitern, Steffen Fäth, Simon Ernst, Christian Dissinger.

    Für den Heine ist Melsungen ja fast eine Reise in seine thüringische Heimat. Bad Langensalza ist ja nicht soweit. Quasi zurück zu den Wurzeln. Ich bin mal gespannt, was der nach seiner Handball-Karriere macht.

    Dimi sollte an Essen ausgeliehen werden, da die aber aufgestiegen sind musste der Vertrag aufgelöst werden.

    Der erinnert mich von seiner Art zu spielen an Lukas Mertens vom SCM.

    Mit einem Duo Reichmann/Ignatov oder Kastening/Ignatov wäre die MT m.E. auch gut und vor allem günstiger aufgestellt gewesen. Das war aber anscheinend vertraglich oder aus Marketingaspekten nicht möglich.

    Das hier ist eine merkwürdige Diskussion von Leuten die mit der MT eigentlich nicht viel zu tun haben. ?(

    Das ist auch eine der wenigen sinnvollen Vorschläge. Aber der Zug ist abgefahren, zumindest was Knorr angeht.

    Langsam reichen deine dämlichen Kommentare!!! Das ist ja eine Beleidigung gegen Timo Kastening, du solltest mal in den Spiegel schaun, wie erkennst du darin die Eigenschaften die du Kastening andichtest :pillepalle: :wall: :pillepalle:

    Danke, dass du das klarstellst. Der Timo ist wirklich ein guter geerdeter Typ, der sich selbst reflektieren kann und der weiß, dass bei der WM nicht alles so geklappt hat, wie er es sich gewünscht hätte und auch kann. Ein Trottel ist er sicherlich nicht. Das war sein erstes großes internationales Turnier, und an der ein oder anderen Stelle hat er vielleicht ein bisschen Lehrgeld bezahlt. Im Gegensatz zum Käpt'n' hat er sich in Interviews eloquent, höflich und selbstkritisch geäußert. Bei Timo habe ich das Gefühl, dass er sowohl menschlich als auch sportlich an der Erfahrung wächst, während man bei Gensheimer eher das Gefühl hat, dass er daran zerbricht.

    Bei Kühn ist es die Hybris aus der EM 2016 und den dort gezeigten Leistungen, die daraufhin von ihm erwartet werden und bisweilen, insbesondere im Nationalteam leider zu selten abgerufen werden und der buchstäblichen Überforderung in seinem Gesicht, wenn er nicht im Flow ist. Grundsätzlich brauchen wir so einen Spielertyp im Nationalteam. Der Vorteil eines Heymanns ist sicher die bessere Balance aus Abwehr und Angriff, mit der er sich durch gelungene Aktionen in der Defensive auch wieder Selbstvertrauen schaffen kann. Allerdings wird es schwierig, den international unerfahrenen Heymann anstelle von Kühn bis einschließlich Olympia einzubeziehen.

    Häfner ist für mich langsam durch im Nationalteam. Seinen Höhepunkt hatte er mit der EM 2016 und nun reibt er sich regelmäßig auf und stellt sich in den Dienst der Mannschaft, wenn andere aus unterschiedlichen Gründen fehlen (Weinhold, Wiede). Ist die Konkurrenz vollständig sehe ich ihn nicht (mehr) im Nationalteam. Für Melsungen wäre es gut, wenn man ihm einen Partner auf RR zur Seite stellt, mit dem er sich Spielanteile gut aufteilen kann und er auch einmal Verschnaufpausen kriegt und nicht gefühlt alle Verantwortung auf Häfner lastet.

    Golla hat sich nun einmal für Flensburg entschieden, was perspektivisch natürlich ein großer Verlust für die MT war. Das er sich binnen kurzer Zeit so entwickeln würde, war auch nicht unbedingt abzusehen.

    Ansonsten ist jedem klar, dass der Kader der MT extrem unausgewogen ist und es die Herausforderung sein wird, das durchaus vorhandene Budget sinnvoller einzusetzen. Allerdings lässt sich auch hier erkennen, dass man auf Schlüsselpositionen zuletzt auch lieber nach Namen eingekauft hat (Heinevetter). Gerade auf der TW-Position war die MT in den letzten Jahren doch allenfalls suboptimal aufgestellt.

    Prokop wurde aber schon in Frage gestellt, bevor der 1. Ball geflogen ist und auch bevor seine zugegebenermaßen dämliche Nominierung rauskam.


    Die Nummer mit Roschek war wirklich schon schräg. Da war die Wahrnehmung wohl nicht besonders objektiv. Ansonsten hatte man gerade von gestandenen Profis wie z.B. Pekeler auch nicht das Gefühl, dass sie Prokop in seiner Ansprache besonders ernstgenommen habe, getreu dem Motto, was du schon erreicht, dass du uns die Handballwelt erklären willst. Dazu der bei Alfred nicht minder geringe Druck vom Spree-Napoleon.

    Ihr braucht vor allem keine identischen Spielertypen auf rechts außen oder auch auf halb links.

    Oder einen Sportdirektor/GF, der nicht nur nach (deutschen) Namen verpflichtet, sondern nach Passgenauigkeit für ein wie auch immer geartetes System. Die MT "Deutschland" kommt einem vor wie ein monströser Supertanker, der links und rechts überholt wird. Zuerst der Strahlemann Roth, dann der m.E. im Juniorenbereich deutlich besser aufgestellte Grimm und nun Gudmundson, dessen Glanzzeit als Übungsleiter auch schon einige Jahre zurückliegt, der aber immer noch über ein großes Renomee verfügt.


    Über den Benno in Magdeburg kann man sagen was man will, aber er verfolgt zumindest einen Plan und eine Spielphilosophie, mit der er bislang durchaus erfolgreich war. Sein Problem ist vielmehr, ob er in der Lage ist, notwendige Anpassungen vorzunehmen und dass er sich formell gesehen quasi selbst kontrolliert.

    Schade, dass die Green Bay Packers eine gute Saison nicht gekrönt haben und ins SB-Finale einzogen. Schlussendlich haben sie sich inklusive Coaching Staff selbst geschlagen.

    Brady hat es wieder einmal geschafft, aber nicht unbedingt, weil er den Unterschied gemacht hat, sondern weil die Bucs insgesamt weniger Fehler produzierten. Die Bucs als Team hätten nicht unbedingt Brady gebraucht, um den nächsten Schritt zu machen, aber er hat die Entwicklung beschleunigt, da er das Team Need eines verlässlichen QB gefüllt hat. Winston mit der Gleichung TD=TO hat logischer Weise nicht funktioniert. Alles andere ist natürlich eine Story, die der Drehbuchschreiber in Hollywood kaum besser schreiben konnte. Selbst bei den Refs hat man das Gefühl, dass sie ihre Rolle in diesem Film auch gefunden und akzeptiert haben.


    Mal schauen, wie explosiv die KC Chiefs Offense im Finale gegen die aggressive Bucs-Defense funktioniert. Mahomes ist sicherlich der individuell bessere QB, der eigentlich auch in Drucksituationen äußerst abgeklärt ist. Und das Walross an der Seitenlinie a.k.a. Andy Reid kein hypernervöser Play-Caller a la Matt La Fleur. Der hat quasi schon alles erlebt.


    Reid gg. Arians ist natürlich auch ein interessantes Coaching-Duell.