Zu Uns-Uwe ist ja schon alles gesagt worden.
Bis 2006 hatten wir Kretzschmar, der natürlich einen gewissen Unterhaltungswert hat, sich selbst je nach Situation mal zu ernst oder nicht ernst genug nimmt. Mit Hens ist es doch ähnlich, eine weitere mediale Erscheinung. Den bodenständigsten Eindruck aus dieser "Gang" macht ja fast noch der Bravo-Boy Mimi Kraus. Der ist seiner Rolle als Handball-Prolet stets treu geblieben, ohne wirklich etwas anderes sein zu wollen.
Zukünftig sehe ich auch eher Juri Knorr in der Gensheimer-Rolle als DAS Gesicht. Der ist telegen, jung und durchaus eloquent. Sportlich musst er das natürlich noch konstant beweisen.
Es ist aber in erster Linie Aufgabe des Verbands Gesichter für den Sport aufzubauen. Nur scheint allenfalls Bob Hanning hier ausreichende mediale Kompetenzen zu haben, was es bedeutet die Medien auf sich (selbst) aufmerksam zu machen und davon zu profitieren. Leute wie Michelmann und Kromer sind doch reichlich blass und teilweise auch unbeholfen. Roggisch (ist der eigentlich noch Teammanager beim DHB) bringt für mich nicht das intellektuelle Niveau mit, das nachhaltig zu ändern.
Klein als ARD-Experte macht das schon ganz gut, ist eine telegene Erscheinung, drückt sich gut aus und verströmt im Gegensatz zu Christophersen im ZDF auch das Gefühl noch nah genug an der Mannschaft zu sein, aber trotzdem differenziert in der Betrachtung zu sein.
hlp der Graf Yvenhorst Vergleich ist wirklich zutreffend. Bei dem hat man auch immer so eine komische Attitüde "wahrgenommen".