Beiträge von Lothar Frohwein

    07.10.22, 19:30 Uhr, Wölfe Würzburg - HC Empor Rostock

    07.10.22, 20:00 Uhr, HSG Konstanz - HC Elbflorenz 2006


    08.10.22, 19:00 Uhr, VfL Lübeck-Schwartau - TuS Nettelstedt-Lübbecke

    08.10.22, 19:00 Uhr, 1. VfL Potsdam - VfL Eintracht Hagen

    08.10.22, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - TSV Bayer Dormagen

    08.10.22, 19:30 Uhr, Dessau-Rosslauer HV 06 - TV Großwallstadt

    08.10.22, 19:30 Uhr, SG BBM Bietigheim - TV 05/07 Hüttenberg

    08.10.22, 19:30 Uhr, ThSV Eisenach - TuSEM Essen

    08.10.22, 19:30 Uhr, HSC 2000 Coburg - Eulen Ludwigshafen


    09.10.22, 17:00 Uhr, HSG Nordhorn-Lingen - HC Motor Zaporizhzhia

    Grundsätzlich ist im Handball das Fehlverhalten von Zuschauen von Seiten des Verbandes nicht über den Verein (nur persönlich, falls er Mitglied in einem Handballverein ist) sanktionierbar. Im Gegensatz z.B. zum Fußball fehlt eine Zurechnungsnorm.


    So bleibt die "Krücke" des § 25 (2) RO "Vernachlässigung des Ordnungsdienstes".


    Hier kommt man m.E. bei plötzlichen und für den Ordnungsdienst unvorhersehbaren Aktionen nicht weiter. Wenn z.B. ohne dass es im Vorfeld irgendwelche Hinweise darauf gibt, ein Bierbecher auf das Feld fliegt, ist der Ordnungsdienst nicht vernachlässigt worden, wenn er nach dem Vorfall sofort einschreitet und weitere Vorfälle verhindert.


    Gleiches gilt für verbale Entgleisungen von Zuschauern oder eben auch für das unvorhersehbare Betreten der Spielfläche durch Zuschauer.


    Das Problem ist seit ewigen Zeiten bekannt. Allerdings scheint es so, dass diese Unzulänglichkeit einer generellen Vereinshaftung für Zuschauerverhalten vorgezogen wird.


    In dem vom Zickenbändiger geschilderten Fall hätte ich als Schiri das Spiel abgebrochen. Es ging um ein Jugendspiel. Wenn dort ein Erwachsener ein 12-Jähriges Mädel massiv bedroht, ist eine Spielfortsetzung in meinen Augen nicht zumutbar und auch das falsche Signal.


    Allerdings wird den Schiris bzgl. eines Spielabbruchs ein weiter Ermessensspielraum zugestanden, den sie hier genutzt haben.


    Ein weiteres Problem ist, dass - anders als in anderen Sportarten - den Schiedsrichtern während der Spiele nicht temporär das Hausrecht übertragen wird. So sind sie auf die Zusammenarbeit mit dem heimischen Ordnungsdienst angewiesen, wenn z.B. ein Zuschauer aus Sicht der SR besser die Halle verlassen sollte. Das spielgelt sich auch in den von Funkruf zitierten Hinweisen zum Abbruch wider. Die dort genannte Option, ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortsetzen zu lassen, gilt aben nur eingeschränkt "je nach Veranstaltung". D.h. es muss dafür irgendwelche Rechtsgrundlagen (z.B. im Nutzungsvertrag) geben, denkbar bei Länderspielen, Spielen in vereinseigenen Hallen etc.

    30.09.22, 19:00 Uhr, HC Empor Rostock - HSG Nordhorn-Lingen

    30.09.22, 19:30 Uhr, TSV Bayer Dormagen - 1. VfL Potsdam

    30.09.22, 19:30 Uhr, HC Elbflorenz 2006 - ThSV Eisenach

    30.09.22, 19:30 Uhr, VfL Lübeck-Schwartau - Dessau-Rosslauer HV 06

    30.09.22, 19:30 Uhr, TuSEM Essen - SG BBM Bietigheim

    30.09.22, 19:30 Uhr, VfL Eintracht Hagen - HSC 2000 Coburg

    30.09.22, 19:30 Uhr, Eulen Ludwigshafen - TuS Nettelstedt-Lübbecke

    01.10.22, 19:30 Uhr, TV 05/07 Hüttenberg - Wölfe Würzburg

    03.10.22, 17:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - HC Motor Zaporizhzhia

    03.10.22, 17:00 Uhr, TV Großwallstadt - HSG Konstanz

    23.09.22, 19:30 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - HC Elbflorenz 2006

    23.09.22, 19:30 Uhr, Wölfe Würzburg - TSV Bayer Dormagen

    23.09.22, 19:30 Uhr, HSG Nordhorn-Lingen - TuSEM Essen

    23.09.22, 20:00 Uhr, HSG Konstanz - VfL Eintracht Hagen

    24.09.22, 18:30 Uhr, SG BBM Bietigheim - Eulen Ludwigshafen

    24.09.22, 19:00 Uhr, 1. VfL Potsdam - HSC 2000 Coburg

    24.09.22, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - TV Großwallstadt

    24.09.22, 19:30 Uhr, ThSV Eisenach - VfL Lübeck-Schwartau

    25.09.22, 16:00 Uhr, HC Motor Zaporizhzhia - HC Empor Rostock

    25.09.22, 17:00 Uhr, Dessau-Rosslauer HV 06 - TV 05/07 Hüttenberg

    16.09.22, 19:30 Uhr, TuSEM Essen - HC Motor Zaporizhzhia

    16.09.22, 19:30 Uhr, VfL Eintracht Hagen - ThSV Eisenach

    17.09.22, 19:00 Uhr, VfL Lübeck-Schwartau - Wölfe Würzburg

    17.09.22, 19:00 Uhr, 1. VfL Potsdam - Eulen Ludwigshafen

    17.09.22, 19:30 Uhr, TSV Bayer Dormagen - HSG Konstanz

    17.09.22, 19:30 Uhr, TV 05/07 Hüttenberg - HBW Balingen-Weilstetten

    17.09.22, 19:30 Uhr, TV Großwallstadt - TuS Nettelstedt-Lübbecke

    17.09.22, 19:30 Uhr, HSC 2000 Coburg - SG BBM Bietigheim

    18.09.22, 17:00 Uhr, HC Elbflorenz 2006 - HSG Nordhorn-Lingen

    18.09.22, 17:00 Uhr, HC Empor Rostock - Dessau-Rosslauer HV 06

    31.08.2022, 16:15 Uhr, HC Motor Saporischschja - TSV Bayer Dormagen 28:33

    09.09.2022, 19:30 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - HSC 2000 Coburg:

    10.09.2022, 19:00 Uhr, HBW Balingen/Weilstetten - VfL Lübeck-Schwartau

    10.09.2022, 19:30 Uhr, ThSV Eisenach - Die Eulen Ludwigshafen

    10.09.2022, 19:30 Uhr, HSG Nordhorn-Lingen - TV Großwallstadt

    10.09.2022, 20:00 Uhr, HSG Konstanz - 1.VfL Potsdam

    11.09.2022, 17:00 Uhr, Dessau-Roßlauer HV - VfL Eintracht Hagen

    11.09.2022, 17:00 Uhr, SG BBM Bietigheim - HC Elbflorenz Dresden

    11.09.2022, 17:00 Uhr, Wölfe Würzburg - TuSEM Essen

    11.09.2022, 17:00 Uhr, HC Empor Rostock - TV 05/07 Hüttenberg

    02.09.2022 19:30

    TuSEM Essen - HC Empor Rostock

    VfL Eintracht Hagen - TuS Nettelstedt-Lübbecke


    03.09.2022 19:00

    VfL Lübeck-Schwartau - HC Motor Zaporozhye

    Die Eulen Ludwigshafen - HBW Balingen-Weilstetten

    1. VfL Potsdam - SG BBM Bietigheim


    03.09.2022 19:30

    HSC 2000 Coburg - HSG Konstanz

    TV Großwallstadt - ThSV Eisenach

    TV 05/07 Hüttenberg - HSG Nordhorn-Lingen


    04.09.2022 17:00

    TSV Bayer Dormagen - Dessau-Roßlauer HV 2006

    HC Elbflorenz Dresden - DJK Rimpar Wölfe


    vorgezogen vom 2. Spieltag:

    HC Motor Zaporozhye - TSV Bayer Dormagen 28:33

    Ich habe mir hierzu noch keine abschließende Meinung gebildet, dafür fehlen einfach die Infos, wie z.B die Vergabe von Zweitverwertungsrechten im frei empfangbaren Fernsehen, die Summe, die an die Vereine gezahlt wird, die Ausgestaltung des Abos und Angaben über die Qualität.


    Grundsätzlich habe ich ein Problem mit einer Abhängigkeit vom Axel-Springer-Konzern.


    Die Zeit lässt sich nicht aufhalten, demnächst läuft sowieso alles nur über (kostenpflichtige) Streams.


    Derzeit sehe ich allerdings noch die Schwierigkeit, dass in Deutschland im Jahr 2022 noch viele Gegenden mit einem nicht streamtauglichen Internet ausgestattet sind, vor allem ländliche Gebiete, wo der Handball traditionell eine große Rolle spielt.
    Das sollte sich finanziell für die Vereine (auch für Zweitligisten) schon lohnen - also richtig lohnen - im Vergleich zu Sky/ARD, um diesen Schritt zu gehen.


    Dass Handball regelmäßig in der Sportschau und diversen Magazinen stattgefunden hat, war auch ein großer Vorteil.


    Viel wird auch davon abhängen, ob man Jugendliche mit dem Format erreicht, um diese für den Handball zu gewinnen und in die Hallen zubekommen.

    Die schauen kein lineares Fernsehen (auch kein Bild-TV), die lesen auch keine Zeitung, erst recht keine Bild-Zeitung (zum Glück).


    Da könnte allenfalls eine Netflix- Serie über Handball helfen. :-D


    Ich gehe fest davon aus, dass die Sache besser gelöst wird als seinerzeit beim Dauerärgernis "Ruckel-TV". Der eine oder andere wird sich daran erinnern, doch bei diesem neuen Vorhaben dürfte ein ordentliches finanzielles Fundament das Ganze stützen.


    Aber warten wir erst einmal ab!

    Ein Problem sollten wir auf dem Schirm haben:


    Nicht alle HBL-Spiele sind immer mit der gleichen Anzahl von Kameras ausgestattet. Spitzenspiele an einem Spieltag haben oft mehr Kameras und damit Perspektiven als ein normales Spiel. Mehr Kameras = mehr Perspektiven, also ungleiche technische Veoraussetzungen in verschiedenen Hallen, je nach Spieltag bzw. mehr oder weniger zufällig.


    Also müsste weiter reguliert werden, dass nur Perspektiven (nämlich die, die alle haben) zu verwenden sind oder aber die Anzahl der Kameras und deren Positionen wird für alle Hallen gleich verbindlich standartisiert.


    Grundsätzlich wäre ein vernüftig organisierter "Videobeweis" aus meiner Sicht eine Erleichterung für die SR.


    Wie hier schon diskutiert, mit der Beschränkung auf DQ und Torgewinn. Bitte keine Überprüfung von Schrittfehlern, Kreiseintritten, Siebenmeter oder nicht etc.


    Das Modell vom Hockey (oder Tennis) finde ich charmant, Allerdings würde ich es bevorzugen, weiterhin allein die SR entscheiden zu lassen, ob sie die Hilfe in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

    Ich würde davon abraten. Sinn und Zweck der Regel ist die leichte Erkennbarkeit in jeder Situation für Schiris, Z/S, Zuschauer, ggf. Presse.


    Daher sind z.B. auch römische Zahlen/Ziffern unzulässig oder das Ausschreiben der Zahl ("einundzwanzig").


    Die Gefahr, dass die Schiris diese Trikots nicht akteptieren, ist sehr groß.

    Grundsätzlich finde ich die Sache richtig gut! Daraus ergeben sich viele Chancen für alle Beteiligten!


    Vorausgesetzt, alle rechtlichen Themen sind im Vorfeld "wasserdicht" geklärt, z.B. Status der Spiele (siehe Beitrag oben bzgl. Sperren), § 3 (1) d i.V.m. § 66 und 31 SpO mit den vielschichtigen Folgeproblematiken, ganz wichtig: Absicherung des vollumfänglichen VBG-Schutzes für Spieler und Gegner (hier könnte wieder der Status der Spiele wichtig werden), § 75 (1) und (3) SpO u.v.m.


    Ich gehe mal davon aus, dass das alles geklärt ist.

    Ganz knappe Kiste!

    Vielleicht mache ich die Tage noch eine Urteilsbesprechung per Video auf meiner FB-Seite.



    Aus dem Urteil BSpG 1K 4/2022:

    Zitat

    Ob es (das Gericht. Anm.) hierzu überhaupt im Rahmen seiner freien Beweiswürdigung berechtigt ist, kann im konkreten Fall offen bleiben, weil auch mit dem angebotenen Video aufgrund des Lärmpegels in der Halle, der Qualität der Aufzeichnung und des äußerst knappen zeitlichen Ablaufs mit nur 8 Sekunden Restspielzeit, bei der es auf nicht gemessene und messbare Hundertstel ankäme, kein hinreichender Beweis erbracht wurde. Umgekehrt lassen die getrennt abgegebenen, aber in der Sache übereinstimmenden Aussagen von Schiedsrichter, Zeitnehmer und Sekretär, klar erkennen, dass im Ergebnis das fragliche Tor nach der regulären Spielzeit erzielt wurde. Insoweit mag einzugestehen sein, dass eine Entscheidung im Eilverfahren keine umfassende Beweiserhebung, etwa durch persönliche Einvernahme der Zeugen mit konkreten Nachfragen und Verschaffen seines unmittelbaren Eindrucks ermöglicht und somit für das Gericht gewisse Restunsicherheiten bleiben. Aufgrund der Beweislastverteilung gehen diese jedoch zu Lasten des Einspruchsführers.

    Richter können abgelehnt werden, wenn die Besorgnis der Befangenheit besteht. Bewertungsmaßstab ist die Sichtweise eines neutralen Dritten.


    Ähnliches sollte auch für Schieris gelten.


    Allein der Wohnort oder die geographische Nähe begründen meiner Meinung nach keine Besorgnis der Befangenheit. Da müssen schon andere handfeste Umstände hinzukommen.


    Wir in Nettelstedt treffen (in der zweiten Liga) regelmäßig auf ein Gespann aus der Nachbarschaft, zwar anderer Landesverband, aber gleich um die Ecke, Da ist noch niemals irgendwer auf die Idee gekommen, die Integrität der beiden anzuzweifeln.


    Abstrakt, nicht auf den TVP bezogen, könnte ggf. umgekehrt argumentiert und behauptet werden, für den Heimverein sei eine solche Ansetzung fürchterlich, weil die SR von der lokalen Konkurrenz kommen, die den Nachbarn im Zweifel nicht mag bzw. ihm nicht viel gönnt.


    Gleichzeitig: Wie schon ein Vorredner schrieb, ist eine solche Ansetzung auch für die SR nicht unproblematisch, da wird neben dem Druck, ein entscheidendens Spiel zu pfeifen unnötigerweise weiterer Druck (der sich z.B. in diesem Thread manifestiert) aufgebaut.


    Vermutlich ging es nicht anders, ich kann mir kaum vorstellen, dass der Ansetzer die beiden absichtlich in die Bredouille bringen wollte.

    Das ist auch absurd und das weißt Du auch, dass so weder der Fall ist noch gemeint war. Es geht nicht darum, dass Vereine sich SR auf eine eigene Blacklist setzen können. Aber es geht darum, dass man vielleicht etwas Gras über eine Sache wachsen lässt. Das ist Fingerspitzengefühl, das Du selbst regelmäßig einforderst. Und wenn es "Diskussionen" zwischen Füchsen und Koppl/Regner nach dem Pokalspiel in Hamburg gab, dann wäre es Fingerspitzengefühl gewesen, diese SR dann bei einem "leichten" Spiel der Füchse anzusetzen und nicht bei einem der Pokalspiele mit höherem Spannungsfaktor.


    Schön, dass wir ausnahsweise mal bezogen auf DHB/HBL nicht einer Meinung sind, Ronald! :hi:
    Ich weiß nicht, was Jaron jetzt meint. Ich weiß, was er gesagt hat und in diesem Moment hat er es bestimmt so gemeint, wie er es gesagt hat. Dafür war die Äußerung zu eindeutig.
    Warum sollten die beiden in diesem Spiel nicht angesetzt werden? Das Pokalspiel in HH hatten die Füchse gewonnen. Das von dir geforderte "Fingerspitzengefühl" bezogen auf eine SR-Ansetzung nach einem gewonnenen Spiel hätte auch als "Hörigkeit" vor den Füchsen (Stichwort: Bob!) ausgelegt werden können und das will der eine oder andere Verantwortliche jedenfalls vermeiden.
    Zudem wissen wir alle nicht, welche faktischen und technischen Einflüsse diese Ansetzung notwendig gemacht haben (z.B. Verfügbarkeit unter der Woche etc.). - Ab wann wäre das Gras denn hoch genug gewesen? - Nein, ich bin dafür, in solchen Fällen die von einem Verein kritisierten Gespanne so schnell wie möglich erneut anzusetzen, eben damit keine ungerechtfertigten Vorbehalte entstehen oder sich gar dauerhaft verfestigen. ---


    Stefan Kretzschmar hat die Kuh übrigens vorbildlich und ausgewogen vom Eis geholt! Wieder einmal den richtigen Ton getroffen! Respekt!

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