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Beiträge von Lothar Frohwein
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TVB 1898 Stuttgart - HSG Wetzlar 2
MT Melsungen - Füchse Berlin 1
TSV Hannover-Burgdorf - Frisch Auf Göppingen 2
TBV Lemgo - Rhein-Neckar Löwen 2
ThSV Eisenach - TuS N-Lübbecke 2
VfL Gummersbach - THW Kiel 1
SG Flensburg-Handewitt - HBW Balingen-Weilstetten 1
SC Magdeburg - Bergischer HC 1
SC DHfK Leipzig - HSV Hamburg 1 -
Ich hatte - auch weil es in Rostock keine freien Hotelzimmer mehr gab - am Wochenende etwas Zeit, meine Gedanken zur bevorstehenden TuS-Saison mal grob zusammenzufassen...
ZitatAlles anzeigenDas verflixte siebente Jahr - Der Versuch einer Einschätzung vor Beginn der 26. Bundesligasaison des TuS Nettelstedt-Lübbecke
Länger als sieben Jahre konnte sich der TuS Nettelstedt-Lübbecke bislang nie in der Bundesliga halten. In den Spielzeiten 1982/1983 und 2000/2001 musste der Verein am Ende des "verflixten" siebenten Jahres der Zugehörigkeit zur ersten Liga absteigen. 2015/2016 ist das siebente Spieljahr nach dem Wiederaufstieg 2009.
Wie sind die Chancen, erstmals in der Klubgeschichte das achte Bundesliga-Jahr in Folge zu erreichen?
Zunächst zum Formalen: Die Sondersituation der vergangenen Saison ist bereinigt. Die Liga startet wieder mit 18 Mannschaften. Am Ende steigen die drei Letzten der Tabelle ab. Eine Relegation gibt es nicht. Sollte ein Verein, der nicht zu den sportlichen Absteigern gehört die Lizenz nicht erhalten, steigen neben diesem nur der Vorletzte und Letze ab.
Oder kurz: Wer "drin" bleiben will, muss drei Mannschaften hinter sich lassen und nicht mehr vier, wie zuletzt.
Wie ist der "Status-Quo" beim TuS Nettelstedt-Lübbecke?
Der neue Trainer Goran Suton hat einen Kader mit 14 Profis zur Verfügung. Das bedeutet einerseits, dass sämtliche Spieler auch auf den Spielbericht kommen und sich der Trainer "keinen Kopf" machen muss, wer hinter der Bank bleiben muss. Andererseits aber auch einen gewagt kleinen Kader.
Schließlich ist der TuS in der vergangenen Serie verletzungs- oder krankheitsbedingt nicht einmal komplett gewesen. In der Vorbereitung war zu sehen, dass zu viele Ausfälle nicht kompensiert werden können.
Welche Risiken birgt der Kader?
Der TuS hat mit Tim Suton (19) und Vuko Borozan (21) den jüngsten linken Rückraum der Liga – im Schnitt 20 Jahre alt. Beide Halblinken verfügen über jeweils etwa ein halbes Jahr Erstligaerfahrung; zweifelsohne aber auch über ein großes Entwicklungspotenzial.
Das Risiko liegt auf der Hand, aber auch die Chance. Risiko und Chance sind ohnehin die Kehrseiten derselben Medaille. Spieler wie Pieczkowski, Schöngarth, Langhans, Tauabo etc. haben einen riesigen Leistungssprung nach vorne gemacht, als sie Spielzeit in der ersten Liga bekamen. Zudem ist Niklas Pieczkowski auch im linken Rückraum Position einsetzbar, sodass Goran Suton nicht vollständig auf die „Jungspunde“ angewiesen ist.
Mit Vuk Lazovic wurde die zentrale Deckungsposition neu besetzt. Zwar muss Lazovic noch die deutsche Sprache lernen und sich in einem neuen Umfeld zurecht finden; aber immerhin ist auch in hektischen Spielsituationen die Kommunikation mit den Torhütern möglich. Ein Aspekt, der nicht unterschätzt werden darf, wie man zu Beginn der vergangenen Saison mit bekanntem Ergebnis in Minden gesehen hat.
Ob sich Lazovic im Angriff körperlich gegen die im Regelfall sehr robusten Innenverteidiger der Konkurrenz durchsetzen kann, wird sich zeigen. Die in der Vorbereitung gezeigten Ansätze lassen auf ein sehr gutes Sperre-Absetz-Verhalten des Neuzugangs hoffen.
Zudem sollte Christian Klimek nach einer auch verletzungsbedingt „unrunden“ Premierensaison in dieser Spielzeit den Durchbruch schaffen können.
Der Trainer
Bei der Auflistung der ins Auge fallenden Risiken darf auch die Besetzung des Trainerpostens nicht unerwähnt bleiben. Goran Suton verfügt als Trainer über ein knappes Jahr Bundesligaerfahrung, die er in der Saison 2009/2010 mit einer zugegebenermaßen nicht konkurrenzfähigen Mannschaft der HSG Düsseldorf sammelte.
Goran Suton präsentierte sich in seinen ersten Wochen in Lübbecke als sehr offen, sympathisch, überaus kommunikativ, gut über seine neue Heimat informiert, ehrgeizig, zuversichtlich, zielstrebig, hoch motiviert und wirkte unverbraucht. Das kann zu einer großen Stärke werden.
Goran Suton legt sehr viel Wert darauf, dass die Mannschaft zusammenwächst und sich – anders als zuletzt - über die gesamte Saison als Mannschaft präsentiert. Mit eben aufgeführten Eigenschaften des Trainers steigen die Chancen, dieses Ziel zu erreichen; ähnlich wie in Lemgo in der Saison 13/14 als Niels Pfannenschmidt mit ähnlichen Eigenschaften dort Trainer einer - so wie er selber - recht unerfahrenen aber am Ende die Fans begeisternden Mannschaft wurde.
Sehr spannend zu beobachten wird aber sein, wie Goran Suton in der Liga mit der weltweit größten Leistungsdichte damit umgeht, über die Einsatzzeiten seines Sohnes Tim zu entscheiden. Die Konstellation „Vater trainiert Sohn“ birgt auf diesem hohen sportlichen Niveau im Innen- und Außenverhältnis schon aus der Natur der Sache heraus viel Konfliktpotenzial für den „Betriebsfrieden“ innerhalb einer Profimannschaft; erst recht, wenn es im Laufe einer Saison mal nicht so laufen sollte wie gewünscht oder (vom Umfeld) erwartet.
Das könnte ein ständiger „Ritt auf der Rasierklinge“ werden, der eigentlich nur mit dem „gepolsterten Sattel“ Erfolg bequem werden kann.Die Stärken des Kaders?
Zweifelsohne die Mitte und der rechte Rückraum. Niclas Pieczkowski hat sich trotz eines Drago Vukovic auf seiner Position in seinem ersten Jahr beim TuS zum Nationalspieler entwickelt und auch im Trikot des DHB überzeugende Leistungen gezeigt. „Pietsche“ ist auch in der Abwehr eine Bank und nicht nur auf den Halbpositionen, sondern auch im Deckungszentrum einsetzbar. Mit Benni Herth konnte ein sehr erfahrener und von Dr. Rolf Brack taktisch hervorragend ausgebildeter Spieler für diese Position hinzugewonnen werden. In der Mitte ist der TuS überdurchschnittlich gut besetzt.
Wie auch im rechten Rückraum, wo sich Jens Schöngarth und Gabor Langhans prima ergänzen. Platt gesagt: Ein „Shooter“ und ein „Wühler“ mit Auge, der auch dann noch sehr gefährlich ist, wenn er „festgemacht“ scheint: Das hat längst nicht jeder Konkurrent aufzubieten, erst recht nicht, weil beide auch in der Lage sind, in der Deckung ordentlich zu agieren.
Auch die linke Außenposition ist mit Tim Remer und Jens Bechtloff sehr ordentlich besetzt.
Das realistische Ziel?
Das realistische Ziel kann in meinen Augen nur Klassenverbleib heißen.
Warum? Nun, aus der Erfahrung und der TuS-Historie in diesem Jahrtausend muss nüchtern festgestellt werden, dass der TuS – egal unter welchem Trainer und mit welcher Mannschaft – in der ersten Liga immer mindestens sechs Punkte unter den realistischen Möglichkeiten geblieben ist und über Gebühr leichtfertig Spiele abgeschenkt hat. Die Gründe hierfür sind scheinbar noch nicht gefunden und damit auch nicht beseitigt worden. Demnach ist es keine Schwarzmalerei - sondern vielmehr realistisch -vorerst davon auszugehen, dass dem TuS dieses Mysterium erhalten bleibt.
Aber selbst wenn man diesem „historischen Ansatz“ nicht folgen will und nur auf das „Jetzt“ schaut, fällt auf:
Die eine oder andere personelle Entscheidung war sehr mutig, alle aber durchweg sympathisch und sicher auch wirtschaftlichen Zwängen geschuldet.
Der TuS verfolgt sein Konzept, wenn machbar auf junge Spieler zu setzen, auch in dieser Saison konsequent weiter. So gibt es die Grundlage für eine höhere Toleranzgrenze im Umfeld und bei den Fans. Voraussetzung ist allerdings, dass die Mannschaft vor allem bei den Heimspielen entsprechend auftritt. Dann werden Fehler leichter verziehen werden und die Geduld bei allen Beteiligten wird größer.
Mannschaft und Trainer haben allerdings unter der Bürde der unsäglichen Heimauftritte der vergangenen 18 Monate zu leiden. OK, das ist wieder ein Blick zurück. Allerdings ist dieser notwendig, weil aus diesem eine ganz konkrete Auswirkung auf die Gegenwart folgt: Der u.a. in Heimspielen wie Emsdetten, Minden, Berlin, Hamburg, Gummersbach und Balingen leichtfertig verspielte Kredit muss jetzt zurückgewonnen werden. Das Auftaktprogramm macht das nicht leichter. Von einem guten Start in Eisenach und Magdeburg wird also viel abhängen.
Wer sind die Konkurrenten?
Letztlich scheint die Liga in dieser Saison noch ausgeglichener zu sein, als in der abgelaufenen Runde. Oben wie unten. So ist es sehr wahrscheinlich, dass am Ende Kleinigkeiten und so genannte „weiche Faktoren“ für den Erfolg ausschlaggebend und entscheidend sein werden. Im Letzteren war der TuS - diplomatisch ausgedrückt - in der Vergangenheit nicht unbedingt Marktführer.
Neben den drei Aufsteigern aus Stuttgart (= Bittenfeld), Leipzig und Eisenach dürfte auch für Lemgo, Wetzlar, den Bergischen HC und Balingen das oberste Ziel Klassenverbleib heißen.
Oft rutscht noch eine Mannschaft ab, mit der im Vorfeld in diesen Tabellengefilden nicht unbedingt zu rechnen war.
Die Chancen
Im Kern wird es darum gehen, möglichst schnell 24 Punkte auf die Habenseite zu bekommen und – das ist leicht gesagt – in kritischen Saisonphasen die Geduld zu behalten.
Das Potenzial dafür ist vorhanden; es braucht aber auch das Glück des Tüchtigen. Zwei längerfristige Verletzungen könnten schon das Genick brechen. Ebenso wie das Scheitern des Versuchs, eine geschlossen auftretende Mannschaft zu formen, in der jeder Einzelne nicht nur mit Spaß seinen Job macht, sondern sich mit dem Lübbecker Land und Leuten hier identifiziert und zwar auch dann noch, wenn ggf. ein Wechsel zu einem Konkurrenten feststehen sollte.
Geht man davon aus, dass verletzungsmäßig alles im Rahmen verläuft, wird der TuS mindestens drei Mannschaften hinter sich lassen. Dafür ist die individuelle Stärke der einzelnen Spieler im Vergleich z.B. zu den Aufsteigern zu groß. Wenn - und das war beim TuS leider oft das Wenn: Wenn man sich im Laufe der Saison nicht selbst ein Bein stellt…
Der Wunschgedanke
So wie oft eine Mannschaft in den Abstiegsstrudel gerät, mit der an dieser Stelle nicht zu rechnen war, so überrascht meist auch ein Team positiv, das vorher als abstiegsgefährdet eingestuft worden ist.
Dieses Überraschungsteam könnte ja in diesem Jahr ausnahmsweise einmal der TuS sein?!
Dann würde aus dem „verflixten“ ein „vergnügtes“ siebentes Jahr, dem dann auch das achte in der Bundesliga folgt.
Meinetwegen gerne!
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Die Paarungen des Achtelfinals werden am 6.9. ausgelost.
Entstehungsgeschichte s. Beitrag # 67 dieses Threads.
Die dpa hatte wohl aufgrund der Platzhalter auf der HBL-Seite (Sieger Turnier 1 - Sieger Turnier 2 etc.) das Achtelfinale "festgelegt" bzw. die Sieger in das Raster eingetragen und Sonntagabend vermeldet. Diese Nachricht haben viele Zeitungen und auch der ARD-Videotext übernommen. Die Korrektur der dpa vom späteren Sonntagabend hat die Handball-Woche wohl übersehen oder sie kam nach dem Andruck.
Die HBL jedenfalls hat Sonntagabend nicht mit einer Presseinfo reagiert und den Irrtum aufgeklärt oder auch nur die Achtelfinalteilnehmer bekannt gegeben. Erst am Montagvormittag kam eine Pressemitteilung mit den qualifizierten Vereinen und dem Hinweis auf die Auslosung am 6.9. Es wurde am Sonntagabend allerdings die entsprechende Ergebnis-Seite des Internetauftritts der HBL korrigiert, als die entsprechende Diskussion bei Facebook entbrannt war.
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Unfassbar: Auch die Handballwoche listet in ihrer heutigen Ausgabe auf Seite 18 schon die Achtelfinal-Paarungen auf.

Sowas gibt es nur im Handball!

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Könnt ihr bitte dieses Gezicke lassen und beim Thema bleiben? Es nervt. Danke!
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Danke, Sorry, ist korrigiert. Aber es ändert nicht viel.
Was den so genannten "Live"-Ticker angeht: Ich weiß nicht, was daran so schwierig sein soll. In diesen Punkten ist selbst die Brieftauben-Landesliga NRW der HBL Lichtjahre voraus...
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Ruhrnachrichten und SHZ kennen schon die Partien des Achtelfinals.
Laut HBL ist die Auslosung aber erst am 06. September. OK, mag die HBL für diese Enten nicht verantwortlich sein; es passt aber ins Gesamtbild. In anderen Sportarten alles in allem (Live-Ticker, Infos etc.) nicht im Ansatz vorstellbar...
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Tja, das war seitens der HBL an Peinlichkeiten nicht mehr zu überbieten.
Nicht nur, dass der so genannte "Live"-Ticker mal wieder eine Vollkatastrophe war. Nein, bis vor wenigen Minuten stand an dieser Stelle der offiziellen HBL-Seiten, dass das die Begegnungen des Viertelfinals ohne Auslosung (Sieger 1/8-Finale 1 gegen Sieger 1/8-Finale 2 etc.) feststehen, was an verschiedenen Stellen für muntere Diskussionen im Web (Facebook etc.) gesorgt hat
Die Ruhrnachrichten wollen sogar schon die Partien des Achtelfinales kennen, obgleich die noch ausgelost werden. Wie die auf diesen Trichter kommen, weiß ich nicht - ich glaube, da ist auch die HBL unschuldig...
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Durchführungsbestimmungen sind ja bisher nicht verfügbar, darum kann man auch nichts Sicheres sagen. Ich habe mal eine Anfrage auf der HBL-Facebookseite gepostet. Mal sehen.
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Nach allem was zu hören, zu sehen und zu lesen war, war dieser Reformversuch ein Schuss in den Ofen.
Keine Resonanz bei Zuschauern und Fans, keine sportliche Überraschung. Am Ende wird wohl nur ein Zweitligist im Achtelfinale stehen und das ist letztlich auch nur der Turnierkonstellation in Hamm geschuldet, weil dort kein Bundesligist am Start war.
Also drängt sich die Rückkehr zum traditionellen Modus geradezu auf.
Ich habe allerdings einen anderen Vorschlag gehört: Bis zum Achtelfinale klassisch, dann vier Turniere. Deren Sieger qualifizieren sich für das FF in Hamburg.
Ich habe die Idee bis jetzt nicht mal ansatzweise zu Ende gedacht. Was haltet ihr davon? Wäre das möglich, brächte das die erwünschten Effekte?
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Netter Versuch! Man sollte es aber bei diesem einen belassen.
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Der so genannte "Live Ticker" der HBL ist mal wieder eine Zumutung.
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lothar
Lies nicht soviel das BGB oder Durchführungsbestimmnugen sondern schau mal bei den Klassikern nach:Tsun Zi
Man kann Staat auch mit "Organisation mit öffentlichem Interesse" ersetzen
Keine Angst, tue ich nicht! Danke für den Literaturhinweis!Zur Sache: Es wird hinreichend kolportiert, dass die antragstellenden Verbände keine Vertreter in die Findungskommission entsenden wollten, was deine Ausführungen umso interessanter macht.
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@ Rick: Nirgendwo steht geschrieben, dass die Lizenzbewerber ihren Etat bis zum Beginn des Spieljahres (1.7.), geschweige denn zum Zeitpunkt der Antragsstellung (relevant: 1.3.) vollumfänglich vertraglich abgesichtert gedeckt haben müssen. Das schaffen nur ganz wenige Klubs. Von einer Unterdeckung von 150 T€ zu Saisonbeginn bei einem Gesamtvolumen von 2.200 T€ (ca 7 %) träumen die meisten Vereine...
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Vergleichbarkeit bringt - wenn überhaupt - die Bruttolohnsumme für die Bundesligamannschaft inkl. Trainerstab, nicht die Angabe des Gesamtetats (Vergleich Äpfel mit Birnen). Die Bruttolohnsumme wird allerdings von den wenigsten Klubs öffentlich gemacht. Die jährlichen Etat-Schätzungen der Medien für diejenigen Vereine, die hierzu keine Angaben machen, laufen in der Kategorie "Rate mal mit Rosenthal" - die Älteren unter uns werden sich erinnern - und sind oft genug weit verfehlt.
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Rein hypothetisch:
Wenn Bernhard Bauer eine sichere Mehrheit hinter sich weiß, könnte er notfalls in einer Kampfabstimmung gegen Andreas Michelmann antreten und - er ist ja politisch erfahren - seine Wahl rhetorisch so geschickt an eine Rücktrittsforderung an diejenigen Vizepräsidenten koppeln, mit denen er als Präsident nicht mehr arbeiten will. Also letztlich so großen Druck der Mehrheit der Basis erzeugen, damit der eine oder andere von dieser großen Mehrheit zum Rücktritt "gezwungen" wird.
Hypothese Ende.
Wie auch immer die Sache ausgeht: Es wird keine Gewinner, sondern (mindestens bis zur ersten Medaille der Männernationalmannschaft) nur Verlierer geben, denn beschädigt sind alle Betroffenen schon jetzt.
Im Übrigen frage ich mich, wie diejenigen, die jetzt Intrigen spinnen und mit Dreck um sich werfen, künftig glaubwürdig die Werte des Sports vermitteln sollen...
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Zur angeblichen Verfristung des Antrags:
BLÖD schreibt:
ZitatÜbrigens: Die Landesverbände Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen wollen Hanning und das Präsidium abwählen – versäumten aber Fristen für den Antrag.
Deswegen wird das Thema bei der nächsten DHB-Bundesrats-Sitzung in Kassel (Sonnabend) wohl nicht mal auf der Tagesordnung erscheinen...Der vom HVW per Pressemitteilung öffentlich gemachte Antrag (Abwahl der Vizepräsidenten) bezieht sich auf die BundesTAGssitzung am 26. September 2015 in Hannover. Denn nur der BundesTAG ist für die Wahl der Präsidiumsmitglieder zuständig (m.E. aber nicht für eine Abwahl, weil eine solche in der Satzung - ohne schwerwiegende Gründe - nicht vorgesehen ist, ausführlich hierzu s.o.
Ob dieser Antrag fristgerecht gestellt worden ist, weiß ich nicht. Die Frist beträgt zwei Monate vor der BundesTAGssitzung. Die Pressemitteilung war allerdings zwei Monate vor dem 26.9. raus. Selbst wenn der Antrag verspätet beim DHB eingegangen sein sollte, wäre er deshalb noch nicht automatisch hinfällig, denn der BundesTAG könnte über ihn dennoch befinden, wenn die Dringlichkeit festgestellt werden würde mit 2/3 oder 3/4 Mehrheit (weiß ich grad nicht aus dem Kopf); wenn er im übrigen zulässig wäre.
Am 8. August tagt der BundesRAT in Kassel. Dort trifft man sich, um die ganze unsägliche Geschichte (das "Thema") zu besprechen und hoffentlich eine Einigung im Sinne des Handaballs zu erzielen.
Der Antrag war niemals für die Sitzung des BundesRATs am Samstag direkt bestimmt, denn über ihn wird am Samstag nicht entschieden, selbst wenn er fristgerecht gestellt und im übrigen zulässig wäre...
Soviel zur BLÖD.... Da wird einfach was hingerotzt, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben bzw. wenigstens im Ansatz zu recherchieren... Oder kurz: Drecksblatt!
Edit:
Zitat„Bislang liegt keine Begründung für den Antrag vor“, sagte DHB-Generalsekretär und Interimspräsident Mark Schober am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.
, SZ