Beiträge von Lothar Frohwein

    Die Bundesligen proben in der bevorstehenden Saison auf Bitten der IHF folgende Regel:

    Keine Disqualifikation mit Bericht für Verhinderung von formellen Würfen etc. in der Schlussminute mehr. Dafür Siebenmeter-Wurf für die benachteiligte Mannschaft, wenn die fehlbare Aktion in den letzten 30 Sekunden erfolgt ist.

    Geltungsbereich: Bundesligen Frauen und Männer 2015/2016, aber nicht im Pokalwettbewerb.

    Gute Idee?


    Kritischer sieht das ganze in Lübbecke aus. Man setzt voll und ganz auf die Balkanschiene (soweit so gut) aber ich befürchte, dass es der falsche Trainer sein könnte. Goran Sutons Arbeit ist in diesem Forum ja bereits zur Genüge kritisiert worden und die sportlichen Resultate sprechen nicht unbedingt für ihn. Auf der anderen Seite: wenn es einen Club in der Bundesliga gibt, bei dem NICHT die Gefahr besteht, dass man zu lange an einem erfolglosen Trainer festhält, ist es Lübbecke. Zum Thema Neuzugänge: Bechtloff und Schagen sind gute Leute, aber sonst hätte es eigentlich auf jeder Position bessere Spieler auf dem Markt gegeben als Skok, Lazovic, Herth und Suton junior.

    Von außen treffend zusammengefasst!

    Ragnarsson ist relativ neu in der ersten Liga. Bundesligaerfahrung hat er kaum, weil er in der Erstligasaison des TSV doch lange verletzt war, wenn ich mich recht erinnere. “Bundesliga ist eine andere Sportart (Lommel).“

    Ich sehe Eisenach als stärksten Aufsteiger. Ob es reichen wird, wird sich zeigen. Es darf nicht vergessen werden, dass sämtliche Schlüsselspieler neu in Deutschland und erst recht in der ersten Bundesliga sind. Das ist selten auf Anhieb gut gegangen.

    Kurz zur Entstehungsgeschichte der Tribünenlösung:

    Eigentümerin der Halle ist die Stadt. Die Gymnastikhalle, die jetzt für den Behelf weichen muss, wird für Schulsport und von anderen Vereinen genutzt. Bis zum Schiedsgerichtsurteil war die Stadt nicht gewillt, die Gymnastikhalle zu “opfern“, bzw. den Schul- und Breitensport dem Profihandball unterzuordnen. Die Anzahl der Sportstätten in Eisenach ist vergleichsweise rar und Ausweichmöglichkeiten schwer zu finden. Es gibt zudem Nutzungsverträge.

    Von daher kam diese Lösung - obschon angefragt - für den ThSV vor dem Schiedsverfahren nicht in Betracht und wäre ohne abweisendes Urteil auch jetzt nicht akzeptiert worden. Letztlich ist es ein großes Entgegenkommen der Stadt vor dem Hintergrund der Erwägung, dass der Umbau ohnehin im Mai beginnt und der Tatsache, dass offenbar die Mehrheit der Einwohner Bundesligahandball in Eisenach haben will.

    Das Schiedsgericht hatte zudem angedeutet, dass es eine Tribünenlösung wohl mitgehen würde, allerdings kam diese, wie gesagt, zum Zeitpunkt der Verhandlung mangels Zustimmung der Stadt nicht in Betracht.

    Ein Einknicken der HBL kann ich nicht erkennen, weil hier neue Tatsachen geschaffen worden sind, die vor dem Urteil nicht geschaffen werden konnten. Diese neuen Tatsachen sind im Einklang mit dem Wortlaut der LZR und der Hallenstandards (“Es müssen Tribünen an beiden Längsseiten des Spielfeldes vorhanden sein. Unter einer Tribüne ist zu verstehen, dass mindestens sieben Sitzplatzreihen übereinander angeordnet sein müssen.“) bewertet worden.

    Moin zusammen!

    Da verschiedene Hinweise von uns Moderatoren in der Vergangenheit nur bedingt oder kurzzeitig gefruchtet haben, jetzt noch einmal ganz deutlich:

    Haltet euch bitte an die Boardregeln!

    Anderenfalls werden wir künftig nicht nur diejenigen Beiträge löschen, die gegen die Regeln verstoßen, sondern auch die Verfasser sperren!

    Moderatoren-Team der Handballecke

    Der Artikel aus dem Westfalen-Blatt, Ausgabe: Lübbecker Kreiszeitung vom 29.06.15 . Der Verfasser hat nichts gegen eine Veröffentlichung hier:

    Mindener Tageblatt, 27.06.15

    Zitat

    [...]Das Landgericht Dortmund gab dem GWD-Antrag nicht statt. Ob und wie Minden dagegen vorgehen wird, ist offen. Gestern ist die schriftliche Begründung der Richterin in der GWD-Geschäftsstelle in der alten Kaiservilla eingegangen. Am morgigen Sonntag soll in einer kurzfristig einberufenen Gesellschafterversammlung über die nächsten Schritte beraten werden.[...]

    Ich finde es gut, dass der WHV aufgestiegen ist. War immer nett dort.

    Soweit ich informiert bin, soll die Abstiegsregelung so lauten, dass vier Mannschaften absteigen plus der erste Verein, der keine Lizenz bekommt. Bekommen alle Klubs die Lizenz, bleibt es bei der 21er-Staffel.

    Viel zu prognostizieren gibt es in meinen Augen nicht. Erlangen und Minden werden mit einigem Vorsprung wieder aufsteigen, dahinter kommen viele Mannschaften für den dritten Platz infrage. Es wird vermutlich mindestens ebenso ausgeglichene und spannende Liga werden, wie es sie jetzt schon war.

    Handball-Bundesliga - GWD Minden - DKB Handball-Bundesliga

    Zitat

    [...] GWD nimmt diese Entscheidung mit Erstaunen zur Kenntnis, da das Urteil den Hinweisen der Kammer in der mündlichen Verhandlung am 19.06.2015 widerspricht. Nach diesen ausdrücklichen Hinweisen sei der HBL e.V. verpflichtet, durch umfassende, alle Eventualitäten berücksichtigende Regelungen über Auf- und Abstieg zur bzw. aus der Lizenzliga Planungsunsicherheiten der betroffenen Vereine zu verhindern; GWD habe nicht früher reagieren können und müssen. Vorbehaltlich der zu erwartenden Entscheidungsgründe hat das Gericht nun den geltend gemachten Anspruch von GWD zwar dem Grunde nach bejaht, die erforderliche Dringlichkeit mit Verweis auf die frühe Kenntnis der Abstiegsregelung jedoch zu Lasten von GWD verneint und GWD auf den regulären sport- und schiedsgerichtlichen Rechtsweg verwiesen. Näheres wird sich aus den schriftlichen Entscheidungsgründen ergeben.

    GWD wird unverzüglich prüfen, ob gegen das Urteil Berufung zum Oberlandesgericht eingelegt wird."

    @Lothar/MT-Zitat: Puhhhh, das es zu nem rechtlichen Vorgehen kommt, war ja schon während der Saison klar - GWD hat ja extra den letzten Spieltag abgewartet, um (nach GWD-Auffassung) klageberechtigt zu sein.

    Hm,, wenn der Grund sein sollte, dass man 1 Sekunde vor Abpfiff des Friesenheimspiels die EV hätte beantragen müssen, wär das Ganze jetzt schon etwas unbefriedigend (auch weil der Grundsachverhalt dann gar nicht geprüft worden wäre)

    Oder: was versteht das LG jetzt unter 'während der Saison''?

    Ohne den Beschluss gelesen zu haben, ist das Kaffeesatzleserei. Die HBL hatte vorgetragen, dass GWD während der Saison das Bundessportgericht des DHB hätte anrufen müssen, wenn man der Meinung ist, dass die Auf- und Abstiegsregelung fehlerhaft ist. Ob das Gericht jetzt dieser Argumentation während der Bedenkzeit gefolgt ist, weiß ich nicht.