24.08.13, 19.00
Beiträge von Lothar Frohwein
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24.08.13, 19.00
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24.08.2013, 19:00 Uhr, THW Kiel - Bergischer HC 06
24.08.2013, 19:00 Uhr, VfL Gummersbach - TV Emsdetten
24.08.2013, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - Rhein-Neckar Löwen
24.08.2013, 19:00 Uhr, GWD Minden - SG Flensburg-Handewitt
24.08.2013, 19:00 Uhr, ThSV Eisenach - TSV Hannover-Burgdorf
25.08.2013, 15:00 Uhr, Frisch Auf Göppingen - SC Magdeburg
25.08.2013, 17:15 Uhr, HSG Wetzlar - TBV Lemgo
28.08.2013, 20:15 Uhr, MT Melsungen - Füchse Berlin
24.11.2013, 17:15 Uhr, HSV Hamburg - TuS Nettelstedt-Lübbecke -
Ärgerlich finde ich, dass das aufgrund des Super Globe verschobene Spiel des ersten Spieltages zwischen dem HSV Hamburg und TuS N-Lübbecke erst Ende November - also nach dem 13. Spieltag - nachgeholt wird.
Damit bist du nicht alleine. Das ist für die Allgemeinheit nicht nachvollziehbar dieser auch nicht vermittelbar!
Diese Terminierung ist DAS praktische Argument gegen Playoffs. Schlicht und ergreifend ist nämlich die Halle nicht eher verfügbar. So wird also ein Spiel des ersten Spieltags am 24. November, drei Wochen vor dem Rückspiel ausgetragen. Sollten eines Tages Playoffs eingeführt werden, wird das mit der dann kurzfristigen Verfügbarkeit der "Arenen" auch nicht besser!
Ich meine, ehe wir über Playoffs diskutieren, bei den Hallenstandards von Jahr zu Jahr die Latte höher legen und uns Detail verlieren, sollte in diesem "Opus" erst einmal etwas Grundlegendes verankert werden: nämllich die Verfügbarkeit der Hallen! Spielplansicherheit ist letztlich wesentlicher als z.B. eine für Fernsehzuschauer nicht sichtbare fehlende Gegentribüne...
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@ Roter Teufel: Soviel ich weiß haben nur die Stadien in Frankfurt und Düsseldorf optional ein Dach. Die Regeln schreiben vor, dass Hallenhandball in der Halle (überdacht) gespielt werden muss.
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Das nächste Leitmedium mit vernichtendem Kommentar:
Süddeutsche -
Kommentar der "Neuen Westfälischen" vom 09.07.13:
ZitatEINWURF
Aktuelle DHB-Spitze zieht WM-Bewerbung ihrer Nachfolger zurück
Auf der Peinlichkeitsskala ganz oben
TORSTEN ZIEGLERDynamik, Tempo, Kraft, Technik, Spielsysteme und Spannung – das alles macht den Handball aus, das alles spielt angesichts des sportlichen Totalversagens des Aushängeschildes Männer-Nationalmannschaft derzeit nur für Insider eine Rolle. Mit ihrem Gezerre um die Ausrichtung der WM 2019 – vom designierten Präsidium abgeschickt, von den Amtsinhabern zurückgezogen – schicken ausgerechnet Funktionäre ihre Sportart auf der Peinlichkeitsskala ganz nach oben.
Dass in dieser schwierigen Situation die Eitelkeiten an der Verbandsspitze das Desaster vergrößern, ist ein besonderes Zeugnis der Armut. Ein Ticket für Olympia 2012 verpasst zu haben, war der Auswahl des Bundestrainers Martin Heuberger vielleicht noch als Ausrutscher nachzusehen. Das Scheitern in der EM-Qualifikation für 2014 gegen Tschechien, Israel und Montenegro gehörte dagegen schon in die Kategorie unverzeihlich. Aber wenn sportlich nichts läuft, muss wenigstens die Verbandsspitze im Krisenmanagement funktionieren.
Zweifellos hätten Bernhard Bauer und Bob Hanning als designierte DHB-Spitze den Noch-Präsidenten Ulrich Strombach mitsamt Gefolgschaft einweihen müssen in ihre WM-Pläne. Deren billige Retourkutsche richtet allerdings einen viel erheblicheren Schaden an. Sie macht den deutschen Handball international endgültig zur Lachnummer.
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@ Zippi: Thema bestand schon, deshalb Threads zusammengeführt.
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Ich kann Khans Meinung gut nachvollziehen. Ein guter Etat bedeutet nicht zwangsläufig Aufstieg. Dafür ist die zweite Liga zu ausgeglichen. Da können eingespielte "low-budget-Mannschaften" zu einer ernsten Konkurrenz werden (z.B. Nordhorn u.a.) GWD hat es nach dem Abstieg trotz eines ordentlichen Budgets und Dalibor Doder auch nicht im ersten Anlauf geschafft.
Ein offizielles Ziel "sofortiger Wiederaufstieg" setzt die überwiegend neue Mannschaft enorm unter Druck. Die Öffentlichkeit wird kaum Fehler verzeihen, schnell die Ruhe verlieren und schnell ist man in einer Abwärtsspirale.
Einen sofortigen Wiederaufstieg kann man nur als Ziel formulieren, wenn man eine absolut erstligataugliche Mannschaft an den Start bringt. Eine, die auch im Oberhaus nichts mit dem Abstieg zu tun hätte, so wie z.B. die Aufstiegsmannschaften des TuS N-Lübbecke 03/04 oder 08/09. Eine solche Mannschaft sehe ich derzeit in Großwallstadt nicht.
Man sollte die Ruhe bewahren, sich zwei Jahre Zeit nehmen und das auch so sagen. Sich dessen bewusst sein, dass 23 Miese durchaus reichen können, um Dritter zu werden. Und nicht gleich in Panik verfallen, sollte es am Anfang nicht wie erwartet laufen. Nicht alles bzw. den Trainer in Frage stellen, sondern machen lassen. Wenn dann im Hintergrund noch solide gearbeitet und vor allem intern gut kommuniziert wird, wird der TVG bald wieder der Bundesliga angehören.
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Wo und wann haben denn die Mitglieder/Vereine (!) über die Hallenstandards abgestimmt, Pitt?
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Lothar Frohwein
ja, genau, die Bruttolohnsumme ist die entscheidende Größe, die auch bei der Lizensierung und bei Verpflcihtungen herangezogen wird. Ist also kein Staatsgeheimnis sondern muss seprarat vom WP im Zuge des L-Verfahrens testiert werden. Denn diese Summe muss als erstes gedeckelt werden durch Einnahmen.
Und ist deu Aussage sicher? Kommt drauf an, es gab und gibt wohl noch Vereine, die diese Summe bewusst niedrieg halten um eben leichter an die Lizenz zu kommen und auch ein wenig Berufsgenossenschaftsbeiträge und Steuern zu sparen. Wie kommt dann der Spieler zu seinem Geld? Nun, dann ist er eben noch geringverdienender Übungsleiter, geringverdienender Mitarbeiter des Hallenausschankes und ab und an bekommt er noch Fahrgeld. Ganz besonders creativ war da früher beispielsweise Wetzlar.Die HBL gehört zum "Staat" und geht mit den Daten des Lizenzierungsverfahrens selbstredend sehr vertraulich um. Ich meinte, dass die Klubs nur ganz selten ihre Lohnkosten öffentlich machen und stattdessen irgendwelche Etatzahlen raushauen, bzw. diese von "Experten beim SID" geschätzt werden...
Dass man auch bei den Lohnkosten tricksen kann, ist klar. Solange sich aber alles im Rahmen der Gesetze bewegt und es auch eine angemessene Leistung für die Gegenleistung in Geld (keine Scheinverträge, auch nicht für Angehörige) gibt oder tatsächlich entstandene (betriebsbedingte) Fahrtkosten ersetzt werden, ist das auch völlig OK. -
Bei dem Etat sollte auf jeden Fall ein Aufstiegsplatz möglich sein.
Schwer zu sagen, weil wir nicht wissen, was "Etat" bedeutet. Jedenfalls sind die Etatsummen der Vereine nicht ohne Weiteres vergleichbar.
Verein A muss möglicherweise Gehälter aus der abgelaufenen Serie aus dem aktuellen Etat zahlen, einen beurlaubten Trainer durchziehen und massig Tilgungen/Zinsen leisten. Hat hohe Hallenkosten, eine zweite Mannschaft und vier Angestellte in der Geschäftsstelle zu finanzieren usw. Verein B hat vielleicht so gut wie keine Hallenkosten, einen Trainer im Nebenjob, keine Verbindlichkeiten, ist mit den Löhnen auf Reihe, die Jugend/2. Mannschaft läuft über den e.V. und hat eine Geschäftsstelle, die mit einer Mini-Job-Kraft besetzt ist...
Damit kann es sein, dass Verein A einen Etat von z.B. 1,5 Millonen hat, Verein B einen von 800.000 und trotzdem A und B die ähnlich viel Geld für die Mannschaft zur Verfügung haben.
Um eine Aufstiegsprognose anhand von Zahlen wagen zu können, bräuchte man die Bruttolohnsumme. Aber die ist bei nahezu jedem Klub "Staatsgeheimnis".
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Gefunden im 3. Liga-Forum:
ZitatRe: Aschersleben stellt Insolvenzantrag
geschrieben von: pete68
Datum: 26. Juni 2013 15:14Zum Hintergrund noch Folgendes:
Aschersleben war einer der vier Vereine, den der ART vor dem Bundessportgericht wegen seines Finanzgebahrens und seiner ungeachtet der vorliegenden Zahlungsunfähigkeit abgegebenen Meldung zum 30.4. angegegriffen hat. Gefordert hatte der ART die Nichtzulassung von Aschersleben zum Spielbetrieb der 3. Liag in 2013/14 und die Vergabe eines weiteren freien Platzes zugunsten der seinerzeitigen 3 Relegationsteilnehmer. Aschersleben hat bereits vor der Saison 2012/13 im Mai seine seinerzeitige Betriebsgesellschaft mehr oder weniger "heimlich" in die Insolvenz geschickt (Insolvenzgericht Magdeburg) und dann eine neue UG gegründet, deren neuerlichen finanziellen Turbulenzen auch schon öffentlich bekannt waren (spieler haben monatelang kein Gehalt bekommen, was der ART im Verfahren vorgetragen hat.. Jetzt stellt auch die neue UG, gerade mal ein Jahr alt, wieder Insolvenzantrag. Zwei Insolvenzen in einer Saisin, 6 Monate Insolvenzausfallgeld, selbst in der 3. Liga rekordverdächtig. Und, nehmen wir mal das absurde Urteil des Bundessportgerichtes gegen den ART für bare Münze (sofern niemand mal die ordentlichen Gerichte anruft, in denen dann anders als in den beiden Verbandsinstanzen keine interessengeleiteten DHB- und Verbands-Repräsentanten sitzen), mittels dessen der DHB und die beiden Verbandsinstanzen die finanziell am Boden liegenden Vereine wie Aschersleben noch wissentlich vor Sanktionen geschützt hat: Aschersleben hat ordnungsgemäß gemeldet und dürfte daher nächste Saison 3. Liga spielen. Münden, Edewecht und Potsdam waren schon schwerwiegend genug, Aschersleben setzt dem Ganzen jetzt - auch im Lichte des Gerichtsverfahrens - noch die Krone auf. Demaskierender und peinlicher geht es für den DHB nicht mehr. Ich hoffe inständigst für Neuhausen und Gensungen, die es beide verdient und sich fair verhalten haben, dass in Aschersleben sportliche Fairness einzieht und man die Mannschaft aus der 3. Liga zurückzieht.
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Thema durch!
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Pitt, der Unterschied ist, dass in erster Linie Anträge gestellt worden sind, die auf eine Änderung der Hallenstandards für alle zielen (Übergangsfristen für Aufsteiger). Die Anträge gehen vom Allgemeinen ins Spezielle. Lediglich der speziellste Antrag ist nur auf den ThSV gemünzt. Es geht (anders als bei Gummersbach) nicht primär um eine Ausnahmegenehmigung.
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Das Mindeste ist meiner Meinung nach, dass ein Zwangsabstieg die Rechtsfolge einer Insolvenz (Details analog zu den L-Richtlinien HBL) des Vereins oder dessen wirtschaftlichen Trägers ist.
Es kann nicht angehen, dass Vereine mit LTDs oder UGen operieren, an denen der Verein nicht beteiligt ist, die dann im April den Sittich machen und dann aus öffentlichen Kassen die letzten drei Monate Insolvenzgeld bezahlt wird. Das ist Wettbewerbsverzerrung in Reinform!
Selbstverständlich muss berücksichtigt werden, dass Drittligisten nicht ein solches L-Verfahren durchlaufen können, wie es Bundesligisten tun müssen. Eine recht einfache und zweckmäßige Lösung im Leistungsbereich 3. Liga wäre eine hohe, schmerzhafte Ausfallbürgschaft. Mindestens 50.000 Euro bzw. drei AG-Bruttogehälter und Schadenersatz für mglw. ausgefallenen Spiele beim Gegner.
Derjenige, der die Bürgschaft bringt (Bank, Firma oder Privatperson) wird den operativ Verantwortlichen schon auf die Finger schauen, um zu vermeiden, dass seine Bürgschaft gezogen werden muss. So schafft man recht einfach und unbürokratisch ein vereinsinternes und wirksamens Controling, mit dem sich der DHB nicht befassen muss.