Beiträge von Lothar Frohwein
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Nein, meine ich. Ansonsten würden Spielgeneinschaften gegenüber Einzelvereinen willkürlich bevorzugt.
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Und erneut die alte Frage:
Wie kann es angehen, dass die Lizenz erteilt wird und der lizenzierte Verein im Januar oder Februar so pleite ist, dass er nicht einmal die Saison beenden kann?
Wettbewerbsverzerrung!
Die Spieler schauen in die Röhre, weil das vorhandene Loch nicht einmal durch die drei Monate Insolvenzgeld gestopft werden kann. Und als Krönung des Ganzen dürfen sie nicht einmal mehr wechseln und bekommen obendrauf quasi noch ein Berrufsverbot vom Verband und sind unverschuldet doppelt bestraft.
Hier muss sich dringend was ändern. DHB und HBL sind da gefordert!
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@ TSV Fuchs:
Interessant. Vor allem dieser Absatz
Zitat(…)Den Rückzug teilte Lieven der Handball-Bundesliga (HBL) am Dienstagmorgen per Fax mit, im Laufe des Tages soll er die in der Vorwoche eingereichten Lizenzunterlagen in der HBL-Geschäftsstelle in Dortmund haben abholen lassen. Das nährt Gerüchte, dem DHC seien Formfehler unterlaufen, die zu einer Lizenzverweigerung hätten führen können. "Letztlich ist das alles egal", sagt Ratka, "unser gemeinsamer Weg ist definitiv zu Ende und wir müssen schauen, wie und wo wir weiterkommen."
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Vielleicht die Königsfrage:
War der TSV e.V. am 01. März 2012 als Gesellschafter des wirtschaftlichen Trägers, mit dem am 01. Dezember 1011 in das Lizenzierungsverfahren gegangen wurde, im Handelsregister eingetragen? -
Andere Lösung: Für "Wichser" Gelb zeigen und stumpf abstreiten: "Nee, das stimmt sooo nicht!" - Lied aus! Am Wochenende so beobachtet.
Da musste sich der Schieri keinen Kopp über einen Bericht machen und die Frage, ob neben objektiven ("beleidigte") auch subjektive ("fühlte mich") Komponenten erfasst werden müssen, beantworten
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Also sammeln wir mal...
Ich dache erst Fredenbeck, aber die haben die Lizenz im Nachgang bekommen.
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Es droht, dass die HSG die Saison nicht zu Ende spielt.
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Bremervörde fehlt noch in der Liste. Die haben auch während der Serie Insolvenzantrag gestellt.
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Die Frage kann man durchaus stellen, allerdings erwähnte Lieven auch ausstehende bzw. nichtgezahlte Sponsorengelder.
Wie sieht eigentlich üblicherweise eine monetäre Sponsorenverpflichtung aus? Ist da nicht immer eine Ausstiegsklausel auch während der Saison enthalten, falls es dem Unternehmen schlecht geht bzw. kann ein Verein Sponsorengelder einklagen falls nicht gezahlt wird???
Als Inhaber oder Geschäftsführer würde ich mich beim Sponsoring nie so verpflichten, dass ich zahlen muß.
Was ist üblich?Üblich sind rechtssichere Verträge und somit auch einklagbare Leistungen. Es gibt nämlich grundsätzlich auch eine Gegenleistung der Gesellschaft in Form von Werbung. Immerhin bewegt sich der DHC im Profigeschäft und nicht in der Bezirksliga.
Ausnahme: Der Sponsor ist pleite, dem kann man nicht in die Tasche fassen.
Scheint es nicht eher unwahrscheinlich, dass 5/12 ausgefallen sind?
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Der Hinterkopf funktioniert noch
- Hab's gefunden:ZitatFolgendes von der DHC Homepage:
"Wir wollen keine Sonderregelung"
Dr. Dirk Andres: Etat für kommende Saison ist abgesichert
Die Berliner Füchse stellten einen Spieler ab, mehrere Bundesliga-Teams übernahmen die Fahrtkosten vom insolventen DHC Rheinland. Nun planen die Fans sogar eine Demo zur Handball-Zentrale in Dortmund. Ein Club kämpft ums Überleben, die Solidarität ist groß. Der Club wird mit Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres gegen die Ablehnung der Lizenz für die 2. Bundesliga Beschwerde einlegen. "Der Etat für die kommende Saison in der 2. Bundesliga ist bereits abgesichert. Die entsprechenden Verträge, der genaue Ablauf des Insolvenzplanverfahrens für die Entschuldung der GmbH liegen der HBL bereits vor. Am 26. Mai müssen die Gläubiger nur noch zustimmen", sagte Andres heute der Nachrichtenagentur dpa. "Wir wollen keine Sonderregelung, nur bestehende Regeln anwenden. Wir sind sicherlich leistungsfähiger als der ein oder andere Ligakontrahent." Andres will den HBL-Bescheid nun genau prüfen und dann weitere rechtliche Schritte einleiten.Immerhin konnten mit der Insolvenz, die spätestens am 10. Juni abgearbeitet ist, die alten Verbindlichkeiten der GmbH beglichen werden. Der Etat für die neue Zweitliga-Saison soll bei 1,1 Millionen Euro liegen, entsprechende Verträge von Wirtschaftsprüfern sind dem Lizenzierungsantrag für die 2. Bundesliga bereits beigefügt worden. Offenbar wurde dies von der HBL nicht berücksichtigt, die Lizenzierungskommission fällte das Urteil aufgrund von formalen Richtlinien.
Der DHC Rheinland hatte nach Bekanntwerden der finanziellen Probleme am 8. Februar Insolvenzantrag gestellt. Die Schwierigkeiten im 1,5-Millionen-Etat entstanden durch die Nichteinhaltung der Verpflichtungen eines Namenssponsors für die DHC-Spielstätte. Dank der Initiative des Clubs, der Fans, der Sponsoren und auch durch die Hilfe anderer Erstliga-Vereine konnten zuletzt 200.000 Euro akquiriert werden, damit die Erstliga-Saison zu Ende gespielt werden kann.
Fundstelle: Dormagener HC Rheinland 2010/2011
Frage: Wieso ist dann im März das Geld alle?
Im Handball ist es üblich, dass die Gehälter zum Zehnten oder Fünfzehnten des Folgemonats gezahlt werden. Wäre dies auch beim DHC so, könnten fünf Monatsgehälter (also knapp die Hälfte) nicht gezahlt werden.
Frage 2: Kommt der Insolvenzverwalter, der obige Aussage getätigt hat, jetzt noch einmal? Er scheint der einzige Gewinner der ganzen Angelegenheit zu sein...
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Was passiert eigentlich, wenn der DHC den Spielbetrieb "mit sofortiger Wirkung" komplett einstellt (keine Fortführungsprognose vom Insoverwalter). Gibt es dann überhaupt ein Spielrecht für den TSV in der 3. Liga?
Die Angelegenheit wirft ganz viele, auch heikle Fragen auf.
Zum Beispiel:
Ist dem Insolvenzverwalter durch die Rücknahme des Lizenzantrags nicht die Basis für die Fortführung in der zweiten Liga entzogen worden, sei sie auch nur theoretischer Natur? Ist das nicht eine Minderung des Betriebsvermögens?
Warum wurde der L-Antrag überhaupt zurückgenommen?
Wer hat den Lizenzantrag zurückgenommen? Der Verein? Die Geschäftsführung der Gesellschaft?
Geschah das vor oder nach dem Stellen der Insolvenzanträge?
Aus welchem Grund wurden die Insolvenzanträge gestellt? Zahlungsunfähigkeit? Drohende Zahlungsunfähigkeit?Daran schließen sich noch ganz viele Fragen an.
@ alle:
Ich habe schwach im Hinterkopf, dass es rund um die Klage des DHC beim Schiedsgericht der HBL die öffentlichen Aussagen gab, der Etat für die aktuelle Serie (also 11/12) sei gedeckt. War das so? Findet ihr ggf. die Quelle? -
Meiner Meinung nach sollte man diese Frage jetzt noch nicht stellen. Es ist das erste Jahr der eingleisigen Liga - damit verbunden ist selbstverständlich ein Übergang.
Insgesamt ist die Liga spannend. Jeder kann jeden schlagen. Es ist alles recht dicht beieinander und die Aufstiegsfrage (Platz 2 und 3) wird sich wohl erst sehr spät klären.Korschenbroich hat's versucht und wählt nach den Erfahrungen dieser Serie den Weg der wirtschaftlichen Vernunft. Düsseldorf und Dormagen waren auf verschiedene Art und Weise schon vor der Reform angeschlagen. Ich vermag aus dem Rückzug bzw. diesen Pleiten keinen fundierten Rückschluss auf die Sinnhaftigkeit der eingleisigen Liga zu ziehen, denn ich glaube, dass das gleiche auch in der alten Liga hätte passieren können.
Allerdings ist es ja offenbar auch so, dass mit Ausnahme von GWD niemand so recht scharf auf den Aufstieg in die Bundesliga zu sein scheint; d.h. das Ziel, die Lücke zwischen erster und zweiter Liga zu verkleinern, wurde nicht erreicht. In der Praxis dürfte sich dir Lücke sogar noch vergrößert haben, wenn man sich die Vereine auf den Plätzen 15 aufwärts in der Bundesliga anschaut. Es muss befürchtet werden, dass die aktuellen und künftigen Aufstieiger nicht den Hauch einer Chance auf den Klassenverbleib haben.
Ausnahme allenfalls der BHC, der aufgrund der in dieser Form unerwarteten Schwäche des VfL Gummersbach noch eine kleine Möglichkeit hat.Auch ist immer wieder zu hören, dass der eine oder andere am Ende der Serie möglicherweise aufstiegsberechtigte Drittligist den Schritt in die Profiliga scheut.
Vielleicht muss in einem Jahr über eine Reduzierung der zweiten Liga auf 18 Klubs und über das Streichen eines Aufstiegsplatzes in die Bundesliga nachgedacht werden.
Aber ich denke, dieses eine Jahr sollten wir dem Modell noch Zeit geben, ehe wir den Daumen senken oder heben.
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Zitat
Aufgrund der in Folge negativer Berichterstattung erfolgten Irritationen, insbesondere bei Sponsoren, sind die Gespräche mit diesen verständlicherweise sehr schwierig geworden.
Heinz LievenZitatIch bau mir die Welt, widdi, widdi, wie sie mir gefällt!
Pipi LangstrumpfEs spricht doch sehr viel dafür, dass man mit der Rücknahme des Lizenzantrags einer entsprechenden Entscheidung der Lizenzierungskommission aus formalen Gründen (Austritt TSV e.V. als Gesellschafter) zuvor kommen wollte.
Dieser ganze DDHC-Kram war von Anbeginn an ein Kommunikationsdesaster und aufgrund der nicht vorhandenen Zeit eine Totgeburt.
Schade für die Dormagener Fans, die mit Herzblut an ihrem Verein hängen und immer sympathische Botschafter des Klubs in den Hallen Deutschlands waren!
Aber warum solte die Rückkehr in die zweite Liga - mit neuer Konzeption, neuer Struktur und offener Kommunikation - mittelfristig nicht erneut gelingen? Ich drücke die Daumen! -
Da bin ich aber sehr gespannt, wie dieses Prozedere der Öffentlichkeit hinterher verkauft wird!
Das wäre eine Herausforderung!
Wenn Olli richtigt liegt, kann man ja nicht sagen, dass man die Regeln (wie im vergangenen Jahr) nicht gelesen hat bzw. vorher (wie schon im vergangenen Jahr) niemanden gefragt hat, der sich mit dem Lizenzierungsverfahren auskennt. -
Das muß man aber nicht unbedingt so verstehen wie Lothar Frohwein, wenn man es nicht so verstehen will.
Könnte auch heißen:
Man hat deutlich vor anstehenden Verhandlungen geredet und vereinbart, dass der DHB auf Stand gehalten wird (das mag man gut oder schlecht finden), was mögliche Vertragsunterzeichnungen angeht. Der Spieler willigt ein und unterschreibt dann ohne entsprechende Info/Rücksprache. Dann hätte er sich nicht an von beiden seiten vereinbarte Absprachen gehalten und der DHB hätte nicht ganz unrecht mit dem Thema "Eigenverantwortung und Selbstständigkeit" .
Unabhängig davon, dass ich den DHB da nicht wirklich so ganz verstehe, erlaube ich mir dann doch die Frage: Wer war dabei?
Warum sagen/schreiben die nicht einfach genau das, was sie meinen?
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Weil es so bemerkenswert ist, hier der Link:
http://dhb.de/index.php?id=1…94034a7198fb176und der Text in voller Länge:
ZitatHeiner Brand reagiert auf Irritationen um Zieker-Wechsel
Mit Unverständnis hat DHB-Manager Heiner Brand (59) auf den Artikel „Irritationen: Erster Elitespieler wurde vom DHB bereits bestraft“ auf handball-world reagiert. Darin geht es um den Vereinswechsel von Junioren-Weltmeister Patrick Zieker geht.„Patrick, mit dem Wolfgang Sommerfeld und ich vor seinem Wechsel ein langes Gespräch geführt haben, ist im Januar nicht mit dem Junioren-Nationalteam nach Portugal gefahren, weil er weder vor noch nach der Vertragsunterzeichnung Kontakt mit Mentor Wolfgang Sommerfeld gesucht hat, und wir die Info lediglich der Presse entnehmen konnten. Damit genügte Patrick nicht unseren Ansprüchen an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit“, so Heiner Brand. „Das Thema ist damit für mich erledigt.“
Von: CH
Wir stellen also fest:
1.) Sie haben lange gesprochen, aber keinen Kontakt gehabt (Satz 1, Teil 1)
2.) Zieker hat einen Vertrag unterschrieben. Damit genügt Patrick nicht den Ansprüchen an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit des DHB! (Satz 2) -
Stellt euch mal vor, alles das wäre genau so beim Fußball passiert...
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Die Kulissen von "Unser Star für Baku" stehen doch noch. Also schnell ein Casting mit bisher völlig unbekannten Leuten durchgezogen und per Telefonabstimmung (Raab bekommt 5ct pro Anruf) den Kandidaten gekürt. Da müssen 30 Tage reichen. Dieser Kandidat könnte dann als einziger Bewerber gegen den von der NPD bei der Bundesversammlung aufschlagen.

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außerdem haben die Grünen gerade erst den ersten Ministerpräsidenten bekommen
...Wenn unser aller Mutti schlau ist, nimmt sie genau den!
Er würde von der Bevölkerung sicher überwiegend akzeptiert, die Grünen und die SPD (im Hinblick auf die Bundestagswahlen) müssten zustimmen, die Unionsparteien auch, weil er als Konservativer durchgeht. Mutti würde sich so die Option Schwarz-Grün offenlassen und hätte für ihre Partei den entscheidenden Schritt gemacht, das wichtige Bundesland Ba-Wü schnell zurückzuholen. Was die FDP davon halten würde, ist eh wumpe.Oder Hannelore Kraft. Dann würde Mutti in meinen Augen das einzige SPD-Mitglied, das 13 eine echte Chance gegen sie hätte, aus dem Weg räumen. Die Minderheitsregierung des größten und wichtigsten Landes würde zudem arg angeschlagen. Und auch dieser Vorschlag würde wohl überall durchgehen: erste Frau im Amt usw.
Ich glaube, dass Merkel so in etwa denkt.