Beim HSV überzeugten mich nur Lackovic und Flohr. Beim TuS spielten alle an ihrem oberen Limit und Quenstedt (9) und Blazicko (1) hielten mehr als Bitter (7) und Beutler (0). Nur so kann es gegen eine Weltklassemannschaft wie gegen den HSV reichen, der wohl schon zu sehr mit den Gedanken in Kiel war.
Beeindruckend, wie Vori und B. Gille abgemeldet wurden. Løke machte dafür die unmöglichsten Dinger, notfalls mit links. Und wenn er eine Pause hatte, traf Gustavsson vom Kreis. Daniel Svensson wieder mit spektakulären Toren. Die Abwehr war aggresiv und beweglich, hat dem Gegner sichtbar den Schneid abgekauft.
Am Ende wurde es nocheinmal dramatisch, als der HSV offen deckte. Da rutschte dem einen oder anderen schon das Herz in die Hose. Aber auch der HSV zeigte Nerven: Lindberg verwarf seinen zweien Gegenstoß und Lackovic traf nur die Oberfläche des Lattenkreuzes. Ein wenig Glück des Tüchtigen, dennoch vollauf verdient, was Carlén auch einräumte.
Für den TuS ein absolutes Highlight der letzten Jahre!