ZitatAlles anzeigenPresseerklärung der THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG vom 28. April 2009
Wenige Tage nach dem 15. Triumph des THW Kiel als Deutscher Handballmeister geht dieser jetzt auch im Zusammenhang mit den Vorwürfen wegen den angeblichen Manipulationen und Schiedsrichterbestechungen in die Offensive. Der THW Kiel verpflichtete den renommierten Ludwigsburger Sportanwalt Christoph Schickhardt mit der Wahrnehmung der sportrechtlichen Interessen.
Neben den herausragenden sportlichen Erfolgen war der THW Kiel in den letzten Wochen auch immer wieder im Zusammenhang mit angeblichen Spielmanipulationen und Schiedsrichterbeeinflussungen in die Schlagzeilen geraten. Insbesondere vereinzelte Mitkonkurrenten anderer Clubs im deutschen Spitzenhandball hatten Vorwürfe gegen die Kieler erhoben, die schon lange vor Abschluss der Saison die 5. Meisterschaft in Folge feiern konnten.Nach intensiver Beratung in der Geschäftsführung und im Gesellschafterkreis hat sich der THW Kiel entschlossen, mit Rechtsanwalt Schickhardt einen der bekanntesten deutschen Sportrechtler mit der rechtlichen Vertretung und Beratung des Clubs in sportrechtlichen Belangen zu beauftragen. Die Tätigkeit des Rechtsanwalts Schickhardt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den bereits beauftragten Rechtsanwälten Dr. Purrucker (Zivilrecht) und Goecke (Strafrecht). Rechtsanwalt Schickhardt weilte bereits in Kiel und beriet sich mit Gremienvertretern. Nach diesen intensiven Gesprächen und der Durchsicht der Unterlagen stellt Rechtsanwalt Schickhardt fest:
"Ich habe mir durch intensive Gespräche und das Studium vorhandener Unterlagen einen ersten Eindruck von der tatsächlichen und rechtlichen Situation gemacht. Danach ist festzustellen, dass der THW Kiel - für den Fall, dass die Vorwürfe überhaupt bewiesen werden sollten - alles veranlasst hat, um Ansprüche des Clubs zu sichern und die Geltendmachung etwaiger Regressansprüche zu wahren.
Auch hat der THW Kiel im Rahmen seiner Möglichkeiten alles veranlasst, um die Vorgänge aufzuklären und kooperiert diesbezüglich eng mit den staatlichen Ermittlungsbehörden und den Verbänden des Handballsports.
Die kriminaltechnischen und verbandsrechtlichen Auswertungen der in Rede stehenden Spiele durch externe, unabhängige Experten von Polizei und Verband haben zweifelsfrei ergeben, dass die Spiele keinen einzigen Anhaltspunkt für Spielmanipulationen und pflichtwidrige Schiedsrichterentscheidungen erkennen lassen. Es gibt somit überhaupt keinen Anlass, an der Berechtigung und Richtigkeit der zustande gekommenen Spielergebnisse zu zweifeln.
Irgendein Spiel oder Vorgang im deutschen Handballsport in der Handball-Bundesliga ist sowieso von vornherein nicht Gegenstand irgendwelcher Vorwürfe oder angeblicher Manipulationen. Vereinzelte Ligakonkurrenten des THW Kiel versuchen jetzt, ohne jeden sachlichen und sportlichen Anhaltspunkt, den THW Kiel als führenden Club im deutschen Handball zu schädigen, um sich so einen ungerechtfertigten Vorteil gegenüber den Kielern im Wettbewerb zu verschaffen. Die Angriffe und Vorwürfe vereinzelter Vertreter anderer Clubs der Bundesliga sind unhaltbar, inakzeptabel und werden in keiner Weise hingenommen. Der THW Kiel wird solche ungerechtfertigten Vorwürfe sowie die unberechtigte Geltendmachung von Ansprüchen offensiv und energisch zurückweisen und keinesfalls eine Beschädigung von Ansehen und Ruf zulassen."
Kiel, 28. April 2009
THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG
gez. Die Gesellschafter
Beiträge von Lothar Frohwein
-
-
ZitatAlles anzeigen
Presseerklärung der THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG vom 28. April 2009
Wenige Tage nach dem 15. Triumph des THW Kiel als Deutscher Handballmeister geht dieser jetzt auch im Zusammenhang mit den Vorwürfen wegen den angeblichen Manipulationen und Schiedsrichterbestechungen in die Offensive. Der THW Kiel verpflichtete den renommierten Ludwigsburger Sportanwalt Christoph Schickhardt mit der Wahrnehmung der sportrechtlichen Interessen.
Neben den herausragenden sportlichen Erfolgen war der THW Kiel in den letzten Wochen auch immer wieder im Zusammenhang mit angeblichen Spielmanipulationen und Schiedsrichterbeeinflussungen in die Schlagzeilen geraten. Insbesondere vereinzelte Mitkonkurrenten anderer Clubs im deutschen Spitzenhandball hatten Vorwürfe gegen die Kieler erhoben, die schon lange vor Abschluss der Saison die 5. Meisterschaft in Folge feiern konnten.Nach intensiver Beratung in der Geschäftsführung und im Gesellschafterkreis hat sich der THW Kiel entschlossen, mit Rechtsanwalt Schickhardt einen der bekanntesten deutschen Sportrechtler mit der rechtlichen Vertretung und Beratung des Clubs in sportrechtlichen Belangen zu beauftragen. Die Tätigkeit des Rechtsanwalts Schickhardt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den bereits beauftragten Rechtsanwälten Dr. Purrucker (Zivilrecht) und Goecke (Strafrecht). Rechtsanwalt Schickhardt weilte bereits in Kiel und beriet sich mit Gremienvertretern. Nach diesen intensiven Gesprächen und der Durchsicht der Unterlagen stellt Rechtsanwalt Schickhardt fest:
"Ich habe mir durch intensive Gespräche und das Studium vorhandener Unterlagen einen ersten Eindruck von der tatsächlichen und rechtlichen Situation gemacht. Danach ist festzustellen, dass der THW Kiel - für den Fall, dass die Vorwürfe überhaupt bewiesen werden sollten - alles veranlasst hat, um Ansprüche des Clubs zu sichern und die Geltendmachung etwaiger Regressansprüche zu wahren.
Auch hat der THW Kiel im Rahmen seiner Möglichkeiten alles veranlasst, um die Vorgänge aufzuklären und kooperiert diesbezüglich eng mit den staatlichen Ermittlungsbehörden und den Verbänden des Handballsports.
Die kriminaltechnischen und verbandsrechtlichen Auswertungen der in Rede stehenden Spiele durch externe, unabhängige Experten von Polizei und Verband haben zweifelsfrei ergeben, dass die Spiele keinen einzigen Anhaltspunkt für Spielmanipulationen und pflichtwidrige Schiedsrichterentscheidungen erkennen lassen. Es gibt somit überhaupt keinen Anlass, an der Berechtigung und Richtigkeit der zustande gekommenen Spielergebnisse zu zweifeln.
Irgendein Spiel oder Vorgang im deutschen Handballsport in der Handball-Bundesliga ist sowieso von vornherein nicht Gegenstand irgendwelcher Vorwürfe oder angeblicher Manipulationen. Vereinzelte Ligakonkurrenten des THW Kiel versuchen jetzt, ohne jeden sachlichen und sportlichen Anhaltspunkt, den THW Kiel als führenden Club im deutschen Handball zu schädigen, um sich so einen ungerechtfertigten Vorteil gegenüber den Kielern im Wettbewerb zu verschaffen. Die Angriffe und Vorwürfe vereinzelter Vertreter anderer Clubs der Bundesliga sind unhaltbar, inakzeptabel und werden in keiner Weise hingenommen. Der THW Kiel wird solche ungerechtfertigten Vorwürfe sowie die unberechtigte Geltendmachung von Ansprüchen offensiv und energisch zurückweisen und keinesfalls eine Beschädigung von Ansehen und Ruf zulassen."
Kiel, 28. April 2009
THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG
gez. Die Gesellschafter -
Es war der emotionsloseste Aufstieg, den man sich denken kann. Trotz der sehr guten Bilanz.
-
Ups, die Kröten sind mächtig überfahren worden... Dass ein CL-Halbfinale schon nach dem Hinspiel entschieden ist, ist sicher auch selten!
-
Zitat
Original von Oberliga-SH
Und Höthker berichtet,dass Montpellier an Kavticnik interessiert sei.Oder hat er da nur wieder mal was durcheinander gebracht?;)So wie er heute wieder Amok moderiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch...
-
@oliloolli: Großbuchstaben und Absätze würden die Lesbarkeit ungemein erleichtern...

-
Zitat
Handball-Bund bestätigt Dopingfall in der Bundesliga - Blinde Aktion
STEPHANIE FUSTDer deutsche Handball kommt einfach nicht zur Ruhe. Die Kieler Betrugs-Affäre ist noch in vollem Gange, da fällt der einstige Saubermann-Sport in den Doping-Dreck. Gestern bestätigte der Deutsche Handball-Bund (DHB) die von der Hamburger Morgenpost in Umlauf gebrachten Gerüchte von einer positiven A-Probe eines Bundesligaspielers. Den Namen gab der DHB aufgrund der Regularien nicht preis. Vieles deutete aber daraufhin, dass es sich tatsächlich um den von der Morgenpost genannten Lemgoer Torhüter Martin Galia handelt.
Damit hat der deutsche Handball nicht nur eine Doping-, sondern zusätzlich eine Maulwurf-Affäre. Die Untersuchung der A-Probe hatte das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln vorgenommen und das Ergebnis dem DHB mitgeteilt. Von dort aus müssen die geheimen Informationen auf irgend einem Weg in die Hamburger Redaktionsräume gelangt sein.
Dass das Boulevard-Blatt die Geschichte druckt, ist nachvollziehbar. Dass sich der TBV Lemgo mangels offizieller Informationen noch nicht äußert, auch. Vor der Realität die Augen zu verschließen und nicht zu erkennen, dass sich das Negativ-Image des Handballs durch jeden weiteren Fehltritt potenziert aber ist unerklärbar.
ZitatAlles anzeigenHoffnung in dubioser Affäre
HANDBALL: Lemgo darf die gegen Großwallstadt gewonnen Punkte behaltenVON JÖRG HAGEMANN
Lemgo. Handball-Bundesligist TBV Lemgo unterwarf sich gestern einem kollektiven Schweigegelübde. Trotzdem droht das morgige Bundesligaheimspiel gegen den TSV Dormagen (15 Uhr, Lipperlandhalle) angesichts der Doping-Vorwürfe gegen Torhüter Martin Galia zu einer Nebensache zu verkommen. Über das Befinden im inneren TBV-Zirkel ließ gestern Mittag lediglich eine kurze Pressemitteilung Rückschlüsse zu: „Uns wurden nach wie vor keine Erkenntnisse von offizieller Seite mitgeteilt. Somit können wir uns auch nicht entsprechend zu den in der Presse verbreiteten Vorwürfen äußern“, ließ Geschäftsführer Volker Zerbe in drei Sätzen verlautbaren.
Der Deutsche Handballbund wurde wenig später etwas konkreter. „Bei der inkriminierten Substanz Octopamin handelt es sich nur um eine so genannte Spezifische Substanz. Demzufolge gibt es keine automatische Sperre oder vorläufige Suspendierung. Der Spieler ist weiterhin, zumindest bis zu einer Entscheidung der Anti-Doping-Kommission, einsetzbar“, verkündete DHB-Sportdirektor Peter Sichelschmidt. Um den Regularien des weiteren Verfahrens gerecht zu werden, müsse eine Stellungnahme des Athleten abgewartet werden. Sollte auch die B-Probe positiv ausfallen, droht Galia eine längere Sperre.
„Doch nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, meinte Bundesliga-Spielwart Uwe Stemberg, der bestätigte, dass der TBV Lemgo die beim 34:27 gegen den TV Großwallstadt am 28. März gewonnen Punkte in jedem Fall behält. Der TBV profitiert hierbei von einer neuen Spielordnung, die erst am 7. März 2009 in Kraft trat. In Paragraph 50, Absatz 1 b heißt es dort, dass ein Spiel nur dann als verloren gewertet wird, wenn zwei oder mehr Spieler des Dopings überführt werden. Stemberg: „In der alten Fassung hätte bereits ein gedopter Spieler zum Punktabzug geführt.“
Aufklärung in der sensiblen Angelegenheit erwartet Uwe Stemberg innerhalb der nächsten zehn Tage, wobei der Mann aus Osnabrück ein Novum befürchtet. „Sollten sich die Verdächtigungen bestätigten, wäre das in 17 Jahren als Männerspielwart der erste Dopingfall in der Handball-Bundesliga.“
Neue Westfälische
-
-
Stimmt, Karl. Da müssen die Verantwortlichen einen Spagat hinbekommen. Wenn mit dem Kader nur um Platz 12 gespielt werden kann, klappt es auch nicht.
-
Letztlich geht das wohl nur, wenn noch mehr am Kader gespart wird...
-
Zitat
Original von Loran
Da wird es mehr als nur Glück brauchen....Zur Not hilft auch Geld!

-
ZitatAlles anzeigen
Handballer im Visier der Steuerfahndung
HANDBALL Zweitligist bestätigt Durchsuchungen – Bundesweite ErmittlungenWILHELMSHAVEN - Sportlich gerade etwas zur Ruhe gekommen, hat der Wilhelmshavener HV seit Dienstag ganz andere Sorgen. Der Handball-Zweitligist ist ins Visier der Steuerfahndung geraten. Die WHV-Sportmarketing GmbH als Trägergesellschaft hat möglicherweise Steuern hinterzogen. Beamte der Steuerfahndung Oldenburg hatten dazu unter anderem die WHV-Geschäftsstelle sowie die Wohnungen von aktuellen und ehemaligen Spielern durchsucht. Dabei wurden verschiedenste Unterlagen beschlagnahmt.
Die Steuerfahnder besuchten auch WHV-Manager Dieter Koopmann sowie Ex-Trainer Michael Biegler, der inzwischen beim Erstligisten SC Magdeburg arbeitet. „Die Steuerfahndung war bei uns. Mehr kann und darf ich dazu nicht sagen“, bestätigte Manager Koopmann gegenüber der NWZ die Ermittlungen. Laut Koopmann („Wir werden mit dem Thema ganz offensiv umgehen“) handelt es sich dabei um die Erstliga-Jahre des Vereins von 2003 bis 2008.
„Das Ermittlungsverfahren wegen eines Anfangsverdachts von Steuerstraftaten richtet sich gegen Verantwortliche der Trägergesellschaft“, erklärte Frauke Wilken, Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Oldenburg am Mittwoch. Auch sie bestätigte Durchsuchungen an mehreren Orten in Deutschland, wollte aber keine weiteren Details nennen. Die WHV-Sportmarketing ließ in einer Presseerklärung verlauten: „Bisher seien keine konkreten Vorwürfe gegen Geschäftsführung, Manager, Spieler oder ehemalige Spieler erhoben worden. Soweit weitere Einzelheiten bekannt sind, wird hierzu im Detail Stellung genommen.“
-
3 Mio Schulden, Liquiditätsprobleme... Oh, oh. Viel Glück für die Lizenzierung!
-
-
Noch dominanter als Lemgo 2004. Absolut verdienter und überlegener Titelgewinn im Jahr 1 nach Noka. Glückwunsch nach Kiel!
-
Warten wir mal auf eine Bestätigung des Klubs und weitere Einzelheiten. Sehr ungewöhnlich, dass es da keine Pressemitteilung gab. Sowas bleibt doch allenfalls zehn Minuten nach Abrücken der Fahnder geheim...
-
Ich glaube, die wirklichen Zusammenhänge beommt von uns niemand auf die Kette.
-
Glückwunsch nach Düsseldorf zur verdienten Rückkehr in die Bundesliga.
-
@ sghsv: das kann ich auch nicht besser erklären. @ lord: wahrscheinlichkeiten reichen auch im zivilrecht nicht. Wer einen anspruch stellt, muss diesen beweisen. Z.b. wird es flensburg bei der angekündigten klage gegen den thw nicht reichen, wenn die bestechung nicht bewiesen werden kann, sie aber wahrscheinlich ist...
-
Punktsieg für Rolf Brack!
