Beiträge von Lothar Frohwein

    Was macht man denn, wenn der/die SR sonntags um 9.30 Uhr erkennbar und mit Fahne quer durch die Halle vom Vorabend "geschädigt" ein Spiel pfeifen wollen (und mit dem Auto gekommen sind)?

    Das kommt übrigens mindestens zeirmal pro Saison vor...

    Kann ich denen auch nach zehn Minuten dummerweise dreimal zwei geben?

    Klar, man könnte sich weigern anzutreten und das in Protokoll schreiben, aber das ist mir zu drastisch.

    Zitat

    Die Spieler und ihre Familien brauchen jetzt unsere Unterstützung. Ihnen gilt diese Aktion.
    Die Liquiditätslücke muss geschlossen werden - die Spieler können nichts dafür.


    Bei allem Respekt vor dem Einsatz der Fans, aber sowas muss besser durchdacht und transparenter werden!

    Bei mir entsteht folgender Eindruck:

    Das hört sich so an, als ob die Spieler und ihre Familien verhungern würden. Es gibt Inso-Geld ggf. ALG und notfalls die Haftung des Geschäftsführers oder des faktischen Geschäftsführers. Angesichts der tatsächlichen Hungernöte auf dieser Welt ist das schon beinahe pervers!

    Die Spende gilt also nicht den Spielern, sondern der Erstligalizenz bzw. einer maroden Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren Verantwortliche Fakten im Verborgenen halten und nicht um Transparenz bemüht sind.

    Wieviel Kohle fehlt eigentlich?
    Warum sagt das niemand (--> lohnt sich das nicht mehr?)?
    Wer bekommt das Spenden-Geld? (Personen, die aktuelle GmbH?, die neue GmbH?)
    Wer entscheidet das?
    Wer verwaltet es?
    Wer steht dafür gerade (oben steht Notar-Anderkonto (welcher Notar?), unten als Kontoinhaber ein Steuerberater)?
    Verwendungsnachweis?

    Es wäre wohl sinnvoller, auch in der zweiten Liga eine Dauerkarte zu kaufen, als zu versuchen, ein Fass ohne Boden zu füllen.

    Nicht böse sein, aber so dürfte nicht viel Kohle zusammenkommen!

    Zitat

    Original von Olaf
    Narcisse ist ja auch ein Lieblingsspieler von Alfred Gislason. Diese Variante halte ich für sehr plausibel. Aber da gibt es ja noch Frau Narcisse...

    Vielleicht kann man sie mit Modeschmuck ködern? :D Oh, falscher Verein... :P

    Zitat

    Original von jochenj
    Basiert die Insolvenz, wie ich vermutete hatte, auf Nachlässigkeiten beim aktuellen Spielbetrieb und gefährdet grundsätzlich nicht die neue Betriebsgesellschaft ? Oder ist es doch ein gravierender Rückschritt bei einem finanziellen Neuanfang und gefährdet auch den Spielbetrieb nächste Saison (1. oder 2. Liga)?

    Nun, eine Gefährdung aufgrund von "Nachlässigkeiten" der aktuellen Gesellschaft ist sicherlich - mal abgesehen von den insolvenzrechtlichen Fallstricken - nicht von der Hand zu weisen. Immerhin wird eine neue Strafe angekündigt. Die könnte im Extremfall (s.o. im Strafenkatalog) die Verweigerung der Lizenz für die kommende Serie sein. Zwei rechtskräftige Strafen (Geld, Punktabzug) gab es schon...

    Zitat

    Original von Arcosh
    Und vor allem: „Bis zum 30. April müssen sämtliche Zweifel an der Zahlungsunfähigkeit ausgeräumt werden.“

    Na das sollte doch machbar sein! ;):P :D


    Die "Progessionsreihe" lt. Lizenzierungsbestimmungen, § 5 (8):

    Zitat

    (8) Die Lizenzierungskommission kann Bußgelder und Sanktionen wie folgt verhängen:

    Nichteinhaltung von Erstterminen bei der Erfüllung von Auflagen
    1. BL EUR 2.500,00 €
    2. BL EUR 1.000,00 €

    Nichterfüllung von Auflagen nach Terminverlängerung
    1. BL EUR 5.000,00 €
    2. BL EUR 2.500,00 €

    Nichterfüllung von Auflagen bei nochmaliger Nachfrist
    Punktabzüge bis zu 8 Punkten oder Lizenzverweigerung für die Saison, für die die Lizenz beantragt worden ist.

    Zitat

    Original von -cW
    Ich bin -wie auch in der Wirtschaft- für mehr persönlich haftende Manager!

    Wie weiter oben schon dargestellt gibt es Konstellationen, wo genau dies passiert. Aber das warten wir mal ab.

    Zum Thema Transparenz. Wenn jemand Geld braucht, weil die Pleite droht, versucht er, welches aufzutreiben. Und gleichgültig, ob er nun eine Bank, Oma oder Freunde fragt: Alle werden angesichts der drohenden Pleite wissen wollen, wieviel Geld gebraucht wird, ehe sie sich entscheiden, ob sie was verleihen/verschenken.

    Es ist ja nicht so wie bei einer Hungernot in Afrika, wo niemals genug Geld zusammenkommen kann, aber dennoch jeder gespendete Sack Hirse Leben rettet. Hier geht es um die Existenz einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, bei der entweder Insolvenzgründe (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) vorliegen oder nicht. Dazwischen gibt es nichts.

    Zudem ist die Angabe, was mit den Spenden passieren soll, doch recht schwammig. Soll die Liquiditätslücke in unbekannter Höhe (und täglich wachsend?) geschlossen werden oder geht auch ein Teil des Geldes auf die Altschulden (Überschuldung? Wie viel?) oder geht alles in die neue GmbH, damit ggf. eine Zweitligakombo, die gleich wieder aufsteigt, gebaut werden kann?

    Den Spielern und deren Familien soll geholfen werden. Bekommen sie die Spenden direkt? Nach welchem Schlüssel? Wer gibt ihnen das? Wer quittiert das und führt Buch? Haben die Spieler nicht erst einmal Anrecht auf Insolvenzgeld und dann ggf. ALG I? Sollte man nicht meinen, dass einige von denen Spenden nicht nötig haben? Verhungern wird schon keiner.

    Fragen über Fragen... - Alles in allem kein Aufruf, der Vertrauen schafft!