Man sollte erst einmal über die Abschaffung des Unsinns wie "Supercup" oder "All-Star-Game" (bei dem dann unter dem Strich die Nummern 7 bis 11 des Jahres auf den jeweiligen Positionen spielen, weil der Rest verletzt ist, keinen Bock oder keine Lobby hat) nachdenken. Und natrürlich Druck auf IHF und EHF ausüben, dass der WM- bzw. EM-Rhythmus auf vier Jahre ausgedehnt wird. Die CL muss wieder auf ein erträgliches Normalsmaß eingedampft werden.
Das alles ist wichtiger und wirkungsvoller als eine Ligareduzierung. Die wäre gleichbedeutend mit dem Eingeständnis der Kapitulation der größten Liga vor den internationalen Verbänden.
Wen interessieren EM, WM (zumal zeitnah zum Olymoiajahr) und CL-Vorrunde noch wirklich? Ganz ehrlich? So recht doch allenfalls die eingefleischten Fans der teilnehmenden Vereine.
Schuld daran ist die Häufigkeit dieser Spiele. Irgendwie hat der Bundesheiner schon Recht: Z.B. Kronau in der CL? Wo bleibt da der Bezug zu "Champion"? Seine Forderung nach der Rückkehr zum alten Landesmeister-Pokal-Modus (damit hatte der Wettbewerb einen wirklichen Stellenwert, anders als heute), wird sich heutzutage angesichts der finaziellen Interessen der Klubs nicht mehr durchsetzen lassen. Aber eine Reduzierung des Teilnehmerfeldes und der Spiele sicherlich.