Beiträge von Lothar Frohwein

    FA Göppingen - VfL Gummersbach 1
    SG Flensburg-Handewitt - HBW Balingen-Weilstetten 1
    HSG Nordhorn - GWD Minden 1
    TBV Lemgo - MT Melsungen 1
    Füchse Berlin - Stralsunder HV 1
    HSV Hamburg - HSG Wetzlar 1
    Rhein-Neckar-Löwen - TV Großwallstadt 1
    SC Magdeburg - TUSEM Essen 1
    THW Kiel - TSV Dormagen 1

    Nur Heimsiege! :)

    Island hat in der Spitze vielleicht zwei Vereine, die dauerhaft unteres Erstligaformat erreichen. In der Vergangenheit gab es zuweilen recht beachtluiche Ergebnisse in der CL.

    Die griechischen Spitzenmannschaften sind m.E. mit guten Zweitligisten zu vergleichen.

    Ansonsten in der Spitze Zweitligaformat, im Schnitt Regionalliga. Ist aber nur eine Mutmaßung, da ich die finnische Liga überhaupt nicht kenne. Ein Manager eines belgischen Spitzenteams sagte mir, man befände sich nach seiner Einschätzung leistungsmäßig höchstens im deutschen Zweitligabereich. Es gebe aber auch schwächere Mannschaften in der Liga...
    Für Holland und die Türkei dürfte Ähnliches gelten.

    VfL Gummersbach - HSG Nordhorn 2
    Stralsunder HV - TBV Lemgo 2
    HBW Balingen-Weilstetten - THW Kiel 2
    MT Melsungen - FA Göppingen 1
    TSV Dormagen - SC Magdeburg 2
    HSG Wetzlar - Füchse Berlin 1
    TUSEM Essen - TV Großwallstadt 2
    GWD Minden - SG Flensburg-Handewitt 2

    Zitat

    Original von ALausH
    Von rechtstaatlichen Gedanken, Ermessen etc. keine Spur, nur die Situation ausnutzen, mal über andere herrschen zu dürfen.

    Rechtsstaatliche Erwägungen bei einer Spielleitung? Interessante These!
    Es geht doch um definierte Regeln, die durchaus außerhalb der "normalen" Gesetze stehen. Schubs mal jemanden in der Fußgängerzone (gibt Ärger) und lass es beim Handball sein (gibt auch Ärger)... :D

    Oder: Gegen jede rechtsstaatliche Entscheidung gibt es einen Rechtsweg. Gegen Pfiffe der SR nicht, solange diese sich im Rahmen des Regelwerks bewegen. Das gibt dem SR natürlich eine Machtfülle, von der - etwas überspitzt gesagt - die Inquisition nur geträumt hat.

    Aber alle am Spiel Beteiligten haben sich ja auf diese Regeln geeinigt.

    Dem Schiedsrichter zu widersprechen, das ist, wie wenn man in der Kirche aufsteht und eine Diskussion verlangt."
    [Dieter Hildebrandt]

    Wow, schon nach vier Monaten eine Entscheidung des BSpoG? Da kann Kiel ja glücklich sein! Das ist ja beinahe "Weltrekord" für das DHB-Gericht.

    Damit hat sich dieser Passus aus Ziffer 18 der Durchführungsbestimmungen

    Zitat

    Bei TV-Übertragungen ist es den Fernsehanstalten
    gestattet, während des Team-Time-Out das Richtmikrofon in unmittelbarer Nähe der Spielerbesprechung
    zu platzieren. Bei Verweigerung eines Vereins kann die Spielleitende Stelle Geldbußen
    gemäß § 25 Abs. 4 RO bis zu 5.000,-- € verhängen

    wohl erledigt.

    Es war sonnenklar, dass der nicht durchsetzbar (rechtens) ist. Ich frage mich immer wieder, wie sowas in offizielle Satzungen und Ordnungen reinkommen kann...

    Zitat

    Original von gummiball
    was das bewertungssystem angeht kann ich nur sagen, dass ein erster schritt in die richtige richtung getan ist, wenn die vereinsbeobachtung wegfällt. da hier teilweise extrem inkompetente leute am werk sind, die nur auf fehler der schiris warten, um sie dann unverhältnismäßig abzuwerten (weil das ja der sinn und zweck der sache ist)!!! die vereine sind den schiris absolut keine hilfe bei der fortbildung, aber motzen wie die großen wenn es schlecht läuft.

    Bei der Vereinsbeobachtung geht es aber auch in die andere Richtung. Tenor: "Die beiden waren grottig, aber ich habe denen trotzdem 80 Punkte gegeben, weil die das wichtige Spiel gegen X pfeifen..."

    Ich beobachte nur drei Ligen. In Bundesliga und der 2. Liga passen die Benotunssysteme aus meiner Sicht, denn deren Ergebnisse sehe ich am Kader. Auch kommunizieren die SR, wie Ex-HVS-SR es vorschlägt. Man muss nur sachlich fragen, dann gibt es auch ne Antwort.

    In der Kreisklasse, wo ich selber am Wochenende als Spieler rumhample, müssen die SR nicht benotet, sondern gefeiert werden, wenn sie überhaupt kommen (was alles andere als selbstverständlich ist, bei sechs Ausfällen in der letzten Saison).

    Das Problem liegt wohl dazwischen. Also im Freizeit- oder semiprofessionellen Bereich. Ob mit dem Freizeit- und Sportgedanken eine öffentliche Benotung vereinbar ist? Ich glaube nicht!

    Auch wahr. Interessante Diskussion!

    Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dann zwangsläufig aufkommende Diskussionen wie: "A/B bekamen 78 Punkte, obwohl sie drei klare Hinausstellungen icht gegeben haben und vier Stürmerfouls als Verteidigerfoul bewerteten. C/D hatten eine Woche vorher nur zwei Hinausstellungen übersehen und zwei Stürmerfouls falsch bewertet, einen klaren Schrittfehler übersehen und bekamen nur 72 Punkte." irgendwie weiterhelfen.

    Gibt es eigentlich irgendeine Sportart, in der Schiedsricher/Kampfrichterbewertungen öffentlich sind?

    Medien bewerten SR-Leistungen ohnehin, auch ohne dass Benotungen bekannt sind. Sollte die Leistung tatsächlich mal grottig sein, steht das in der Zeitung. Sollte sie gut sein, steht es dort auch (jedenfalls in meiner Region).

    Transparenz in Form von veröffentlichten Berwertungen würde sicherlich unter den Zuschauen den latenten Vorwurf der Mauschelei beseitigen, den es immer schon gab.

    Andererseits weiß ich nicht, ob des dem Handball wirklich dient, wenn demnächst veröffentlicht wird:
    Verein A - Verein B 32:22
    Schiersrichter C/D: 67 Punkte (80 Verein/60 Beobachter)

    Es würde Spiele geben, nach denen mehr über die Benotung diskutiert würde, als über den Sport. Eine (subjektive) Benotung, die der Zuschauer nicht versteht und deren System oft genug auch schwer genug nachvollziehbar ist. Benotet von Leurten mit verscheidenen Interessen (Verein/Beobachter).

    Würde es diese Offenlegung in den unteren Ligen geben, kann ich mir gut vorstellen, dass genug SG aufhören bzw. gar nicht erst anfangen werden zu pfeifen. Auch noch am Wochenende unter Prüfungs/ und Leistungsstress zu stehen, dessen Ergebnisse dann auch noch öffentlich werden? Das werden viele Leute nicht mitmachen, zumal die Benotungen (aus der Natur der Sache) subjektiv sind.
    Man bräuchte dann auch noch einen Benoter der Benoter und eine Offenlegung der Benoter-Benotungsbenotungen.

    Würden SR-Rankings veröffentlicht, würde man im TV sicher hören: "Oh, wie wir hier ganz deutlich in der Zeitlupe sehen, stand XY schon beim Wurf. Da werden die SR sicher Abzüge in der Bewertung bekommen. Bitter, denn sie stecken ohnehin im Abstiegskampf. Zu Recht, denn das hätten sie sehen müssen."

    In Deutschland dopen nur die Pferde.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,573410,00.html

    Gemäß der Unschuldsvermutung muss man davon ausgehen, dass der Reiter davon nichts wusste und die Einnahme ein Alleingang des Pferdes war. Ich finde es deshalb ungercht, den Herrn Ahlmann von den Reiterspielen auszuschließen. Man hätte ihm die Möglichkeit geben müssen, den Parcours alleine zu bewältigen, denn "dabei sein" ist doch alles bei Olympia... ;)