Beiträge von Lothar Frohwein

    :lol:


    Ich sag ja, wir kommen da nicht auf einen Nenner.

    Hierzulande geht man mit solchen Dingen tendenziell eher so um, wie ich es oben beschrieben habe und das geht auch (wenn man will).

    Hilft wohl nur, den Kommentar zu schreiben! :lol:

    Da kommen wir nicht auf einen Nenner. Ich meine, man kann die bestehenden Regeln im Sinne der Sportlichkeit im Einzelfall juristisch begründet auslegen. Und das sollte Aufgabe eines Spielleiters sein. Öfter mal ein wenig mehr Mut. Mehr als dass die Entscheidung vielleicht von einem Sportgericht "kassiert" wird, kann doch nicht passieren.

    Diese Interpretationsmöglichkeiten (von Bundesgericht und Bundesportgericht übrigens sehr oft angewandt) sind auch Wesen des Verbands- bzw. Sportrechtrechts, das eben nicht immer so starr sein soll, wie manches "normales" Recht. Es geht dort letztlich um Sport und den sportlichen Gedanken, nicht um starre wortwörtliche Anwendung einzelner Normen, wenn dies zu einem ungerechten Ergebnis führt. Dies ist mit Star Trek gesprochen die "oberste Direktive" des Sportrechts und auch der Rechtsordnung des DHB.

    Und hier scheint der Entscheider ja ein mächtig ungutes Gefühl zu haben, ungerecht entscheiden zu müssen, sollte er mit der Sache offiziell konfrontiert werden. Er muss nicht ungerecht entscheiden, er kann auch anders und das sollte doch beruhigen.

    Mag sein, dass der Wortlaut dafür spricht, dass die Spielerin festgespielt war. Aber eindeutig ist das meiner Meinung nach überhaupt nicht.

    Man sollte bedenken:
    1. war es der Spielerin (Auswärtsspiel) wohl tatsächlich unmöglich, in der ersten Mannschaft einzugreifen,
    2. trifft den Verein keine Schuld, dass das Spielende sich (nicht voraussehbar lange) verzögert hat,
    3. steht irgendwo gleich am Anfang der Rechtsordnung, dass bei Regelungslücken im Sinne des Sports entschieden werden muss. Hier würde ich einfach eine Regelungslücke konstruieren und im Sinne des Sports entscheiden (juristisches Argument),
    4. ist der Verein mit der Problematik gegenüber der Spielleitenden Stelle ehrlich unf offensiv umgegangen,

    Ich sehe da überhaupt kein juristisches Problem. Wer da eine Sperre ausstellt, gehört nicht auf diesen Posten.

    Meine Meinung:
    Die beste Lösung wäre doch, den Religionsunterricht an staatlichen Schulen gänzlich abzuschaffen bzw. die allgemeinbildenden, vergleichenden und geschichtlichen Aspekte des Religionsunterrichts in andere Fächer (Geschichte, Ethik, Philosophie) zu packen. Dann wird niemand bevorteilt oder benachteiligt, es gibt keine "Hassprediger" und alles ist gut.
    Um den Rest sollen sich die Kirchen/Religionsgemeinschaften in der Freizeit der Schüler selber kümmern.

    Zitat

    Original von Outsider81
    Ich möchte noch daraufhin weien dass es in Hessen, falls es zu keiner Regierungsbildung kommt, Koch geschäftsführend im Amt bleiben kann, solange es zu keiner Einigung bzw. Neuwahlen kommt.

    Jaja, schon klar.

    [Denver-Clan-Modus]
    Also sollte die Linke in der ersten Sitzung des neuen Landtags den Antrag stellen, "den Kollegen Koch zum Ministerpräsidenten zu wählen".

    Dann müssten Union und FDP gegen diesen Antrag und somit gegen Koch stimmen, wenn sie nicht "brutalen" "Wortbruch" begehen wollen...
    Oder Koch sagt, er stehe nicht zur Wahl ...
    Damit müsste er eigentlich Neuwahlen (mit einem neuen Spitzenkandidaten) auf die Beine stellen und wenn nicht, stimmen eben SPD und Grüne dem Antrag zu und Koch muss entscheiden, ob er zur Wahl antritt... u.s.w. :pillepalle: :nein: :P ;( :lol:
    [/Denver-Clan-Modus]

    Lustig wäre es, wenn die Linke nun öffentlich sinngemäß verkünden würde: Wir haben unser Ziel, Herrn Koch abzulösen nicht erreicht. Wir sind um das Wohl des Landes Hessen bemüht. Demokratie heißt auch, Niederlagen einzugestehen. Im Sinne einer stabilen Mehrheit und somit im Sinne Hessens werden wir Herrn Koch unsere Stimmen bei der Wahl zum Ministerpräsidenten geben... :lol:

    Und dann? :baeh:

    Balic wechselt nicht in die HBL.
    Er sagt sich doch: "Hier in Spanien ist schönes Wetter, es gibt viel Geld, man muss höchstens einmal am Tag trainieren und hat viele leichte Spiele. In Deutschland ist es kalt, es regnet dauernd, es wird mehr trainiert, gibt nicht mehr Geld und alle drei Tage gibt es ein hartes Spiel. Warum also?"

    Die SPD soll sich an ihre Aussagen vor der Wahl halten. Sie hat zudem weniger Stimmen bekommen als die CDU. Also soll Koch doch geschäftsführend im Amt bleiben und sehen, wie er ohne Mehrheit regieren kann.

    Dann gibt es zwangsläufig ziemlich bald Neuwahlen und die Karten werden neu gemischt. Man kann vor dieser Wahl dann auch etwas anderes erzählen. Und wer weiß, ob sich bis dahin die Linke im Westen nicht schon selbst zerfleischt hat, wie es z.B. bei diversen rechten Parteien der Fall war, die zuweilen in den einen oder anderen Landtag eingezogen sind und bei der nächsten Wahl vermichtend eingingen.

    Es sollte dann, in die eine oder andere Richtung, jedenfalls eine sichere Mehrheit herausspringen. Alles andere ist Hampelei und schadet nicht nur der Glaubwürdigkeit der SPD, sondern der der Politik allgemein.


    EDIT:
    Eine absolut freche und dumm dreiste Aussage finde ich gerade im Spiegel:

    Zitat

    [...]Die designierte Frauenministerin im Kabinett Ypsilantis, Judith Pauly-Bender, machte im im HR-Fernsehen klar, was sie von den Bedenken Metzgers hält: "Man ist fürs Regieren gewählt und nicht dafür, sein Gewissen zu untersuchen."[...]
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,539978,00.html

    Das Grundgesetz sagt hierzu:

    Zitat

    Artikel 38
    (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

    In der hessischen Landesverfassung steht zwar nichts dergleichen, aber das kann ja wohl kein Argument sein!

    Da titelt doch gestern die Handballwoche:

    [Blockierte Grafik: http://www.handballwoche.de/photos/08/03/e…c7c1ed2ccdd.jpg]


    Daraufhin haben wir die Redaktion mal angemailt:

    Zitat

    Original von TuS-Benjamin
    Da hat es doch tatsächlich jemand geschafft das miserable Torverhältnis des TuS zu toppen. Das hätte ich nicht für möglich gehalten, kann aber nochmal wichtig sein.

    Der TuS muss auch noch nach Hamburg (und Kiel), das könnte sich also wieder ändern, Benni.

    Okay, wenn Neuwahlen früh kommen, wird der Schuss nach hinten losgehen. Sie muss die Legislaturperiode schon durchhalten. Eine Wahl in einem halben Jahr würde ein Debakel für die SPD und Frau Ypsilanti.

    Zitat

    Aber um mal auf "die Dummen" zurückzukommen: Vielleicht ist es ja notwendig, diese Folkloretruppe mal in die Pflicht zu nehmen. In der Regierung verschwinden die hehren Ziele ja schon mal, wie man von Fremdenfeind und Villenbewohnern aus dem Saarland weiß.

    Wird wohl so kommen.
    Also machen lassen und auf die eigene Bloßstellung warten. Mehr kann ja nicht passieren, denn in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist die Stasi auch nicht wieder eingeführt worden (jedenfalls nicht von der Landesregierung ;) ) die Mauer ist wie auch das SED-Milliarden-Vermögen noch immer weg, es gibt keine LPGen und tatsächlich auch noch Privateigentum, Presse- und Reisefreiheit...

    Die "trojanische Sowjetkavallerie" (Franz-Josef Strauß 1985 über die Grünen) stellte schließlich auch irgendwann den Bundesaußenminister ;)