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ZitatAlles anzeigen„Held oder Arsch“ – Ein wahres Endspiel in Düsseldorf
24.05.07 – (HOK). „Entweder sind wir Held oder Arsch! Was anderes geht nicht“, beschreibt TuS-Trainer Velco Kljaic in gewohnt deutlicher Art und Weise die Ausgangslage vor dem nächsten „Endspiel“ um den Klassenerhalt, das der TuS N-Lübbecke am Samstag um 15 Uhr bei der HSG Düsseldorf bestreiten muss.Bei allen denkbaren Rechenbeispielen für die letzten beiden Spieltage steht lediglich fest: Verliert der TuS, heißen die Gegner in der kommenden Saison nicht mehr Kiel oder Hamburg, sondern Achim-Baden und Korschenbroich. Der Abstieg in die zweite Liga Nord wäre unumstößlich.
Aber auch für den Gastgeber geht es um sehr viel: Im Fall einer Niederlage gegen den TuS, wäre die angesichts der 17 erspielten Punkte schon beinahe sicher geglaubte Rettung stark gefährdet; es droht dann der direkte Abstieg.
So bezeichnet HSG-Manager Frank Flatten die Begegnung als „wichtigstes Spiel der Vereinsgeschichte“.„Es geht um den Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga. Gewinnen wir das Spiel nicht, müssen wir wohl in die Relegation, selbst der direkte Abstieg ist möglich. Das wäre eine Katastrophe“, wird Flatten auf der Düsseldorfer Homepage zitiert.
Die enorme Bedeutung des Spiels wird dadurch untermauert, dass beide Teams – auch die Heimmannschaft – am Freitag ein Hotel in Düsseldorf beziehen, um die volle Konzentration auf das entscheidende Spiel zu legen.
„In diesem Spiel ist Herz und ein kühler Kopf gefragt. Es liegt alles bei uns. Wir haben eine gute Möglichkeit“, führt Kljaic weiter aus. „Es wird im Prinzip ein Krieg, deshalb wünsche ich mir korrekte Schiedsrichter. Ich vertraue Ralf Damian und Frank Wenz, ich kenne sie als ordentliche und gute Schiedsrichter. Im Spiel entscheidet die Tagesform, aber das Glück geht immer mit dem Mutigen zusammen und der wollen wir sein.“
Zur HSG, die sich Kljaic am vergangenen Sonntag in Melsungen angeschaut hat, meint der Olympiasieger: „Wir haben uns natürlich speziell auf dieses Spiel vorbereitet. Die HSG spielt ziemlich gut, hatte aber in den letzten Spielen weniger Torhüterparaden als der Gegner. Das war der Unterschied. Wenn Savonis aber einen guten Tag erwischt, wird es schwer. Sowohl Vasilakis als auch Makowka haben einen guten Wurf aus der zweiten Reihe, der Rest ist recht schnell. Düsseldorf spielt in drei Formationen etwa sieben Spielzüge. Wir müssen sehr diszipliniert spielen, denn das Manko der HSG waren in der Vergangenheit viele technische Fehler. Sie wollen immer sehr schnell spielen, verlieren dabei aber öfter als andere Mannschaften den Ball.“
Insgesamt ist Kljaic sehr optimistisch: „Unsere Mannschaft ist nicht mehr die selbe wie früher. Nach ein paar Umstellungen kämpfen die Spieler mehr. Ich habe zu den Jungs gesagt, wenn das von Anfang an so gewesen wäre, stünden wir jetzt irgendwo da, wo Großwallstadt jetzt steht. Die Atmosphäre ist gut, den Spielern macht das Training wieder richtig Spaß. Das liegt natürlich auch an den letzten Erfolgen.“ Es habe zuletzt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend gegeben, an den es jetzt gelte anzuknüpfen.
So sieht es auch Teammanager Zlatko Feric, der den TuS psychologisch im Vorteil sieht: „Wir haben seit Göppingen nur noch Endspiele, die Mannschaft hat sich darauf eingestellt und diese Spiele nicht verloren bzw. gewonnen. Für Düsseldorf ist die Situation neu. Sie fühlten sich schon sicher und stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand. Aus den letzten Spielen konnten wir eine mentale Stärke schöpfen, die uns gerade in der Schlussphase zugute kommen kann.“
Ganz besonders froh ist Feric darüber, dass viele Lübbecker Fans die Mannschaft nach Düsseldorf begleiten werden. „Es werden wohl 150 lautstarke Fans sein. Das hat für uns eine enorme Bedeutung!“
Sandu Iacob war einer der Matchwinner des Hinspiels am 23. Dezember. Er vertrat in diesem Spiel den verletzten Rolf Hermann blendend und freut sich auf das Spiel, dessen Bedeutung er kurz aber prägnant beschreibt: „Es geht um Sein oder Nichtsein!“
Personell muss der TuS auf den gesperrten Dragan Sudzum und den langzeitverletzten Dirk Hartmann verzichten. Nico Greiners Einsatz ist aufgrund einer Oberschenkelzerrung, die er sich im Derby gegen Minden zugezogen hat, fraglich. Bislang hat Greiner nicht trainieren können.
ZitatAlles anzeigenEndspielstimmung
HANDBALL: Trainer Kljaic wünscht sich korrekte SchiedsrichterVON WILFRIED BRASE
Lübbecke. Die Vorbereitung verläuft akribisch. Trainer Velimir Kljaic beobachtete die HSG Düsseldorf bei der 26:35-Niederlage am vergangenen Sonntag in Melsungen und studierte dabei auch das Hallenheft gründlich. Bei der Vorschau auf den jetzt anstehenden vorletzten Bundesligaspieltag wurde er stutzig.
Danach war Peter Rauchfuß noch als Spielaufsicht in Hamburg vorgesehen. „Warum kommt der DHB-Schiedsrichterwart jetzt zu unserem Spiel in Düsseldorf“, fragte Velimir Kljaic und vermutete gleich eine Verschwörung gegen den TuS N-Lübbecke, der in der Bundesliga keine Lobby habe. „Es wird im Prinzip ein Krieg, deshalb wünsche ich mir korrekte Schiedsrichter. Ich vertraue Ralf Damian und Frank Wenz, ich kenne sie als ordentliche und gute Schiedsrichter“, sagte Velimir Kljaic auf der Pressekonferenz und hofft, dass die Unparteiischen trotz der Spielaufsicht durch ihren Chef standhaft bleiben.
„Im Spiel soll die Tagesform entscheiden. Glück gehört auch dazu, doch geht es immer mit dem Mutigen zusammen und die wollen wir sein.“ Mutig machen den TuS N-Lübbecke die drei Punkte aus den Spielen in Balingen und gegen Minden. Mit den Erfolgen wurde auch die Stimmung beim Training besser. „Die Spieler haben den Lohn für ihre Arbeit bekommen. Wenn das von Anfang an so gewesen wäre, würden wir jetzt da stehen, wo Großwallstadt ist. Mit etwas Glück und besseren Schiedsrichtern könnten wir aber auch jetzt schon gerettet sein“, so Kljaic, der seine Tätigkeit in Lübbecke Anfang März aufnahm.
Aber auch jetzt ist für den TuS-Trainer noch alles möglich, wobei er den Gastgeber keinesfalls unterschätzt. „Die HSG spielt ziemlich gut, hatte aber in den letzten Spielen weniger Torhüterparaden als der Gegner. Das war der Unterschied. Wir müssen sehr diszipliniert spielen, denn das Manko der HSG waren in der Vergangenheit viele technische Fehler. Sie wollen immer sehr schnell spielen, verlieren dabei aber öfter als andere Mannschaften den Ball“, stellte Kljaic nach dem Studium der letzten Düsseldorfer Begegnungen fest.
Zur Vorbereitung gehörte auch die Aufzeichnung der Partie HSG Düsseldorf - HSG Wetzlar (29:29) vom 31. Spieltag. „Wetzlars Torwart Matosevic hat in den letzten sieben Sekunden vier Würfe gehalten. Hätte Düsseldorf gewonnen, sähe es für uns schon jetzt viel besser aus“, haderte Kljaic, ergänzte aber gleich in seinen Worten: „Wir müssen selbst in die Schuhe kommen“.
Fehlen wird beim Kampf um den wichtigen siebten Saisonsieg neben Dirk Hartmann (verletzt) auch Dragan Sudzum (gesperrt). Nur am Montag setzte der angeschlagene Rolf Hermann mit dem Training aus. Noch gar nicht am Training teilnehmen konnte in der Woche nach dem Derbysieg Nico Greiner, der sich bei einem Tempogegenstoß eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte.
Neue Westfälische
ZitatOriginal von Wieland
Ohne Videobeweis ist so ein Einspruch natürlich völlig ohne Chance. Wird dieser generell nicht zugelassen? Und warum?
Die Zulassung des Videobeweises spielt für den Ausgang dieses Verfahrens keine Rolle, deshalb wird sich das Gericht auch nicht großartig damit befasst haben. Der Einspruch war mit oder ohne Video von Anfang an chancenlos.
Denn, selbst wenn die Zeitnehmer gesagt hätten: "Wir haben einen Fehler gemacht", wäre das Spiel niemals wiederholt worden, da ein Regelverstoß bei 30:33 nach der ständigen Rechtsprechung des BSpoG nicht spielentscheidend ist.
Zitatdass bei einem letztlichen Endstand von 33:30 für Balingen nicht von einer spielentscheidenden Situation die Rede sein kann."
Definition der Sportgerichte für "spielentscheidend":
ZitatEin Regelverstoß ist nur dann als spielentscheid zu werten, wenn ein hypothetisch anderer Spielausgang mit hoher Wahrscheinlichkeit unterstellt werden kann und nicht nur rein theoretisch möglich wäre.
Das ist der entscheidende Satz, der auch erklärt, weshalb das Gericht den Videobeweis nicht zuließ.
Motto: Völlig wumpe, was darauf zu erkennen ist, es ändert nichts daran, dass das Spiel nicht wiederholt wird! Es war nicht spielentscheidend! Selbst wenn der Anschlusstreffer gefallen wäre, wäre die HSG noch im Rückstand gewesen und man hätte nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit unterstellen können, dass Wetzlar noch zwei und Balingen kein Tor mehr wirft!
Das Geld für das Verfahren hätte man besser der Krebshilfe o.ä. gespendet, wenn man es über hat. Wahrscheinlich hätte es aber jeder andere an Wetzlars Stelle auch versucht.
Eine Revision wäre völlig aussichtslos (s. oben zitiertes Urteil des Bundesgerichts = Revisonsgericht zum Thema "spielentscheidend").
ZitatAlles anzeigen24.05.2007 - mak
Fynn Holpert wechselt nach FlensburgFynn Holpert, neuer Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt
Foto: SG Flensburg-Handewitt
Seit geraumer Zeit kreiste das Gerücht bereits in der Handball-Bundesliga, nun ist es amtlich: Fynn Holpert wechselt in der kommenden Saison als Geschäftsführer für die nächsten fünf Jahre zur SG Flensburg-Handewitt. Holpert hat in Flensburg einen Fünf-Jahresvertrag unterschrieben.
Holpert wird somit Nachfolger von Thorsten Storm, der zur SG Kronau-Östringen gehen wird. Frerich Eilts, Präsident der SG Flensburg-Handewitt, zeigte sich erfreut über den Wechsel von Holpert: „"Ich bin sehr froh, dass wir Fynn Holpert für unseren Verein gewinnen konnten", sagt Eilts. Eilts führte auch aus, dass es bereits seit längerem Kontakte und Verhandlungen zwischen Holpert und der SG gegeben hatte: "Wir führen seit längerem Gespräche, jetzt sind alle Beteiligten einig geworden", sagte Eilts.
Die SG Flensburg-Handewitt wird so in der kommenden Spielzeit mit dem sportlichen Leiter Anders Dahl-Nielsen und dem neuen Geschäftsführer Fynn Holpert ein neues Führungsduo haben. "Holpert ist als Geschäftsführer eine ideale Besetzung, er ist fachlich und menschlich ein Gewinn für den Verein und wird mit Anders Dahl-Nielsen, der in der nächsten Saison die sportliche Leitung der SG übernimmt, ein starkes Team bilden und somit unsere langfristig gesteckten Ziele verwirklichen", sagte Frerich Eilts.
Fynn Holpert äußerte sich in einer ersten Stellungnahme erfreut über seinen Transfer: „Die Aufgabe in Flensburg hat mich schon immer gereizt", sagte Holpert. "Die Entwicklung des Vereins verfolge ich seit Jahren nicht nur aus privaten Gründen“, führte Holpert, der bei der SG die Möglichkeit haben wird, mit seinem Bruder Jan zusammenzuarbeiten. Jan Holpert wird nach der laufenden Saison seine Spielerkarriere beenden, ein Wechsel in das Management ist denkbar. „Für mich geht in Lemgo eine wichtige und schöne Zeit zu Ende, hier habe ich neun Jahre als Manager gearbeitet und meine "Lehrjahre" gemacht. Wenn Überhaupt, kam für mich nur ein Wechsel nach Flensburg in Frage", stellte der neue Geschäftsführer klar. „Jetzt freue ich mich auf diese neue berufliche Herausforderung und vor allem auf meine Heimat", sagte Holpert.
handball-world.com
ZitatOriginal von Karl
Jau, fündig gewordenFiete Buschmanns (spektakulärer) Ballverlust ist allem Anschein nach foulbedingt gewesen - zu finden auf 'GWD-Schorses' Photo Nr.76 (sieht auf dem Photo ganz stark nach 7m +2 min aus - das wärs dann wohl gewesen)
Veto! ![]()
Schorse hat die Bilder chronologisch geordnet.
Fietes (spektakulärer) Ballverlust ist auf Foto 69 zu sehen, auf dem er weder von Hermann, noch von Kokir berührt wird. Er hat den Ball einfach verdaddelt. Das war beim 29:30 nach 58:20 (Spielstatitik).
Bild 70 zeigt dann (58:32) eine Szene aus dem folgenden TuS-Angriff. Bild 72 (59:09) ebenfalls. Bild 75 zeigt die Uhr (59:22) vor der diskutierten Szene auf Bild 76.
Bild 76 zeigt also beim Stand von 30:30 eine andere (!) Szene, in der das Spiel wegen der beantragten Auszeit schon unterbrochen ist (siehe Schieri im Bildhintergrund und zur Bank gehende Spieler). Muss also bei 59:33 gewesen sein.
Die Reihenfolge der Bilder kann auch nicht versehentlich vertauscht worden sein, weil hier Blecic neben Hermann steht, nicht Kokir wie auf 69.
Hermann foult, aber da war das Spiel schon unterbrochen.
Die folgenden Fotos zeigen dann auch die Auszeit.
Die (sehr guten) Schieris haben also richtig entschieden, ehe also irgendwelche Legenden gebildet werden!
@ GWD-Schorse: Das tut mir wirklich leid!
ZitatOriginal von Handballexperte
Bei uns wurde ein mehrseitiger Einspruch einmal abgewiesen.
Sinngemaess: Aus dem Schreiben geht nicht hervor, was man eigentlich wolle.
Naja... so kanns kommen.... leider.
Da habt ihr wohl vergessen, einen ordnungsgemäßen und zwingend vorgeschriebenen Antrag zu stellen! ![]()
Sehe ich auch so, Kai.
Man könnte ja "um die Ecke" argumentieren:
Extremfall:
Ein Spieler, der keine Spielberechtigung (weil er z.B. für die A-Jugend zu alt ist) hat, sitzt nur auf der Bank, ist aber eingetragen. Seine Mannschaft gewinnt das Spiel mit 43:0.
Trotzdem wird, wenn die Sache ans Tageslicht kommt, das Spiel als verloren gewertet. Ist ne zwingende Vorschrift.
Aber der hieraus resultierende Rechtsgedanke könnte doch auf den obigen Fall transportiert werden bzw. als Auslegungskriterium dienen: Wenn schon aufgrund einer fehlenden Spielberechtigung eines Spielers, der nicht mitgespielt hat, ein Spiel als verloren gewertet wird, muss doch erst recht ein Spiel wiederholt werden, in dem ein Spieler zu Unrecht disqualifiziert wurde.
Ich möchte mal wissen, was passiert wäre, wenn Karabatic oder Narcisse in der 5. Minute gegen die Regel vertoßend disqualifiziert worden wären und der THW bzw. der VfL das Spiel dann mit - sagen wir mal - 32:23 verloren hätten...
Ich denke auch, dass sich die obigen Gerichte die Sache vielleicht zu einfach gemacht haben. Andererseits kennen sie womöglich den Spieler und dessen Qualitäten und haben deshalb so entschieden?! Insofern ist es natürlich recht schwer, die extern Sache zu beurteilen. Jedenfalls ist die hier zitierte Urteilsberündung etwas kurz. Vielleicht ist sie ja im Original länger und beschäftigt sich eingehend mit dem Spieler und dessen Qualitäten...
Man will möglichst keine Spielwiederholungen, auch um einer möglichen Einspruchsflut vorzubeugen.
Ich konnte mich noch nie mit der praktizierten Auslegung und Anwendung des Begriffs "Spiel entscheidend" anfreunden.
Das Urteil im Ausgangsfall ist nach aktueller Auslegung okay, dennoch hätte allein vom Spiel- und Sportsgedanken her in diesem Fall das Spiel wiederholt werden müssen.
Ich finde diesen Regelverstoß entscheidender als den angeblichen
beim Spiel Balingen-Wetzlar.
Das wird ein ganz heißer Ritt für den VfL.
Psychologisch ist der TuS gegenüber Düsseldorf im Vorteil. Zum kennt die Mannschaft den enormen "Endspiel"-Druck und hat ihm gegen Göppingen, Balingen und Minden standgehalten, während die HSG sich vielleicht schon sicher fühlte und urplötzlich wieder im Strudel drin ist. Zum anderen schaffen solche Spiele bzw. das erfolgreiche Rückstandaufholen wie gegen Göppingen, in Balingen und gegen Dankersen Selbstvertrauen.
Zudem ist es ja schon seit längerem verboten, dass Zuschauer hinter den Toren bzw. an den Stirnseiten stehen. Da gab es früher auch offizielle Plätze. In fast jeder Halle...
Wenn nicht dieses Spiel, welches dann?
- Wenn der TuS verliert, ist er definitiv abgestiegen. Düsseldorf wäre dann mit an Sicherhet grenzender Wahrscheinlichkeit gerettet.
- Bei einem Unentschieden ist Düsseldorf vermutlich gerettet (auch nicht zu 100 %) und der TuS muss - einen Heimsieg gegen Hildesheim vorausgesetzt - darauf hoffen, dass Wetzlar bei 16 Punkten stehen bleibt, um noch die Relegation zu erreichen.
- Gewinnt der TuS, geht die große Rechnerei los. Wenn es dann richtig dumm für die HSG läuft, gewinnt der TuS gegen Hildeshein, holt Wetzlar noch einen Sieg und Dankersen landet mit einer ganz leicht besseren Tordifferenz vor der HSG. Das wäre Platz 17 und der schlimmste denkbare Fall.
Brisanter können die Vorzeichen eigentlich gar nicht sein.
Die Meinung derjenigen, das Spiel sei für den TuS leichter als das in Balingen oder das Derby, teile ich nicht. Balingen hatte zuvor viele Spiele in den Knochen stecken und musste angesichts der Tordifferenz nicht so dringend gewinnen wie Düsseldorf. Das Derby ist eh immer ein Spiel für sich. Aber es war dennoch ein Heimspiel.
Düsseldorf war gerade zuhause immer ein unangenehmer Gegner für den TuS. Soweit ich mich erinnern kann, hat der TuS dort noch nie gewonnen, egal welchen "Vornamen" Düsseldorf hatte.
Aber solch eine Statistik zählt und interessiert nicht.
So wie sich die TuS-Mannschaft nach dem Derby gegeben hat, darf man sich wirklich berechtigte Hoffnungen auf das kleine Wunder machen. Es sind kleine Gesten, die Körpersprache und scheinbar banale Äußerungen, die diesen Eindruck erwecken. Auch dass sich einige (auch die abwandernden) Spieler schon am späten Samstagabend bzw. sehr frühen Sonntagmorgen Gedanken über taktische Feinheiten gemacht haben, statt zu feiern, ist ein sehr gutes Zeichen. Der unbedingte Wille, alles für den Klassenerhalt zu tun, ist da.
Aber, es ist ein Auswärtsspiel und Düsseldorf wird absolut gegenhalten. Wenn Savonis einen guten Tag erwischt, wird es verdammt schwer.
Ach ja, wo ist (war) eigentlich das HBL-"FANsehen" bei den brisanten Abstiegsduellen? Oder macht Berlin zeitgleich noch ein Freundschaftsspiel gegen München? ![]()
Karl, so lernen wir uns nie kennen! ![]()
Hier der "geforderte" dumme Spruch:
Viel Spaß zuhause, denn größere Veranstaltungen, bzw. Sportveranstaltungen ohne Videos gibt es im Jahr 2007 leider nicht mehr bzw. sehr selten. Auch nicht in der Handball-Bundesliga. In Lübbecke war es hoffentlich eine einmalige bzw. auf Derbys beschränkte Aktion.
Ob sie dazu beigetragen hat, dass alles friedlich bleib, wird sich nie beweisen lassen.
Fest steht nur, dass es zu Recht Kritik gegeben hätte, falls etwas passiert wäre und man hätte im Vorfeld trotz der offenkundigen Anhaltspunkte für möglichen Ärger nicht alles Zumutbare getan, um es zu verhindern oder wenigstens aufzuklären.
Dieses Zumutbare muss ein Veranstalter nämlich nach ständiger Rechstprechung des BGH tun, um denkbare Regressforderungen abzuwehren. Hier geschah das sogar auf Rat und mit Hilfe der Polizei.
Du kannst ruhig weitersticheln, aber es werden hier oder anderswo keine Ausschnitte online gestellt, nur um dir zu beweisen, dass es sie gab(!) (Was ja logischwerweise auch gar nicht mehr geht). Dann hättest du nämlich tatsächlich einen berechtigten Grund zum Meckern (und für Stimmungsmache) gehabt.
So, jetzt werde ich diesen völlig unnötigen "Nebenkriegsschauplatz" verlassen. Du kannst es ja mit dem guten, aber von der Praxis überholten, Rat des "alten Dankersers" halten... ![]()
Man kann es auch so sagen: Der TuS war in der ersten Halbzeit und die letzten drei Minuten besser als GWD. Das machte das eine Törchen aus. ![]()
Der HBL-Ticker hat Totti Olafsson den Siegtreffer geklaut!
@ Hummel: Der "Spruch" ging in Richtung Karl, der uns im Vorfeld ja vorgeworfen hatte, wir würden möglicherweise Videoabende veranstalten, um zu sagen: "Ach, so sieht der aus"...
@ Karl: Ehrlich gesagt, werden mir deine Verschwörungstheorien jetzt zu dämlich. Ich kann sie gedanklich nicht nachvollziehen.
Die Anzeige der Anzahl der Edits kann ich nicht "manipulieren". Die Aufnahmen sind gelöscht.
ZitatOriginal von Karl
Wie sahen sie denn nun aus und wie wirkten sie, die angekündigten "Videoaufnahmen des ganzen Zuschauerbereiches"? (Frohwein - die hier zu einem Posting von ihm mit 31 Editierungen führten) Gab es sie überhaupt?
Keine Ahnung, wie sie aussehen, Karl. Wir haben und heute Nacht nicht an den deprimierten Mindener Gesichtern geweidet. Ich habe ja gesagt: Wenn nichts passiert, schaut es niemand.
Ich dachte, du hättest die als versteckten kleinen Seitenhieb an dich gedachte Ironie mit den 31 Editierungen verstanden, Karl! ![]()
Geiles Derby, mit einem Ausgang, an den ich fünf Minuten vor Schluss nicht mehr geglaubt hatte. Blecic war der Joker mit drei Toren in der Schlussphase, Totti Olafsson der Held des Abends.
Da haben wir endlich einmal das Glück gehabt, das uns in so vielen Spielen der Saison gefehlt hat. Ich hoffe, beide bleiben drin.