Beiträge von Lothar Frohwein

    Flops ergänzend:

    - Unsere Plätze in der Halle. (HBL hatte PK1 verbindlich zugesagt, es gab stattdessen PK2, in der 1. Reihe hinter dem Tor, wo man nichts, aber auch gar nichts sehen konnte). Hierfür 70 Euro (PK2) zu nehmen, obwohl nicht das ganze Spielfeld einsehbar ist, ist schon dreist.

    - Die Bildführung auf dem Videowürfel. Statt die Totale für Leute mit Sicht behindeten Plätzen zu zeigen, schnitt sich der Verantwortliche nen Wolf, zeigte lieber irgendwelche Ransszenen oder Nahaufnahmen, die nun wirklich niemanden interessierten...

    Nordhorn wandert nach Holland aus

    Die HSG Nordhorn gibt ihre Bundesligalizenz zurück und wird sich in der kommenden Saison dem niederländischen Handballverband anschließen. Dies gab heute Bernd Rigterink, Manager des Tabellensechsten der Bundesliga, bekannt. „In der Bundesliga können wir angesichts unseres gemessen an den Topclubs kleinen Etats nicht mehr erreichen. Es lief in dieser Saison schon optimal. Deutscher Meister können wir realistischerweise nie werden, wohl aber holländischer Meister und damit in der Champions-League starten“, begründet der Rigterink den überraschenden Schritt.

    Trainer Ola Lindgren ergänzt: „Wir werden unsere Mannschaft in den nächsten beiden Jahren im Wesentlichen zusammenhalten. Ich bin davon überzeugt, dass wir so im nächsten Jahr holländischer Meister werden. In der übernächsten Saison starten wir dann in der Champions-League und haben dort überragende Chancen, weil wir im Ligabetrieb nicht ansatzweise so gefordert werden, wie die Konkurrenz aus Spanien oder Deutschland und uns komplett auf die Champions-League konzentrieren können.“

    Dank EU kein Problem

    Der Verbandswechsel der HSG stellt kein juristisches Problem dar, da es verschiedene EU-Richtlinien gibt, die Sonderregelungen für Grenzregionen treffen. „Wenn beispielsweise niederländische Polizisten in grenznahen Gebieten auf deutscher Seite Amtsgewalt haben und umgekehrt, muss das in analoger Anwendung auch für sportverbandsrechtliche Fragen gelten“, hieß es aus der Zentrale der Europäischen Handballförderation (EHF) in Wien. Nordhorn liege in einer solchen grenznahen Region und man wolle kein „zweites Bosmann-Urteil“ riskieren. Die EU-Rechsprechung und die Gesetzeslage seien eindeutig, so dass sich auch der niederländische Verband nicht gegen die Aufnahme der Grafschafter wehren könne.

    Im Gegenteil: Man ist dort glücklich, demnächst eine europäische Spitzenmannschaft stellen zu können. Henk van Brunswick, Sprecher des niederländischen Verbandes: „Die HSG erhält selbstverständlich einen Startplatz in der Eredivisie, unserer ersten Liga.“

    Ferner ist gewährleistet, dass die HSG ihre Heimspiele weiterhin im Nordhorner „Euregium“ austrägt.

    Den frei gewordenen Startplatz in der Bundesliga wird gemäß Ziffer 21 der Durchführungsbestimmungen der HBL der Verlierer der Relegationsspiele zwischen dem Tabellensechzehnten der Bundesliga und dem Sieger der Ausscheidungsspiele zwischen den beiden Tabellenzweiten der Nord- und Südstaffel der 2. Bundesliga einnehmen.

    Quelle

    01.04.07 - (HOK). Das Heimspiel des TuS N-Lübbecke gegen GWD Minden ist von Samstag, den 19. Mai auf Montag, den 21. Mai 2007 verlegt worden. Anwurf in der Kreissporthalle ist vormittags um 9.30 Uhr. Grund für die Verlegung ist die geplante Übertragung des Derbys im Internetfernsehen hbl-tv.

    „Wir probieren im Hinblick auf die kommende Saison verschiedene Sendeplätze aus, um die optimale Lösung zu finden“, hieß es aus Kreisen der Fernsehmacher. „Der Montagvormittag könnte sich als fester Termin für Handballübertragungen etablieren, weil die Leute auch während der Arbeitzeit im Büro am PC hbl-tv empfangen können. Wir erhoffen uns, so mehr Leute zu erreichen, als abends, wenn sie zuhause auf eigene Kosten und in der unbezahlten spärlichen Freizeit surfen müssen. Zudem haben alle Friseure und Gastronome frei, wir erreichen die Klientel der Arbeitslosen und können bei den Hausfrauen eine neue Zielgruppe erschließen.“

    Dass zu der ungewohnten Vormittagszeit nicht genügend Zuschauer in die Hallen kommen könnten, wird nicht als problematisch angesehen. „Zum einen sind ja die Kinder da, die zu dieser Zeit eigentlich Schulsport hätten und zum anderen ist es im digitalen Zeitalter überhaupt kein Problem, die leeren Tribünen mit Computer generierten Fans zu füllen und das Ganze mit der entsprechenden Geräuschkulisse zu untermalen. Der Fernsehzuschauer wird glauben, die Halle berste auseinander und solche Bilder wollen wir im Handball ja sehen“, beruhigte ein Sprecher der HBL.

    http://www.tus-n-luebbecke.de

    FA Göppingen - TV Großwallstadt 2
    HBW Balingen-Weilstetten - Wilhelmshavener HV 1
    GWD Minden - Eintracht Hildesheim 1
    TBV Lemgo - HSG Wetzlar 1
    Eintracht Hildesheim - TBV Lemgo 2
    SG Kronau/Östringen - MT Melsungen 1
    THW Kiel - HSG Düsseldorf 1
    HSV Hamburg - SC Magdeburg 1
    HSG Nordhorn - SG Flensburg-Handewitt 2
    VfL Gummersbach - TuS N-Lübbecke 1
    Eintracht Hildesheim - HSG Nordhorn 2

    Zitat

    Original von Scheffhexe
    Der gute Herr Schobel hat allerdings mehr eine Selbstbeweikräucherung durchgeführt als wirklich die Probleme einleuchtend zu erklären (Ausnahme: die Anwurfzeiten).

    Gerade den Punkt Anwurfzeiten finde ich nicht einleuchtend. Derjenige, der HBL.TV kauft wird, wenn ihn das Spiel interessiert, donnerstags auch um 19.30 Uhr schauen und im Anschluss daran die "Tagesthemen" oder vorher "heute". Es ist ja gerade kein Free-TV, sondern ein auf bestimmte sehr begrenzte Gruppen zielendes Angebot.

    Die 20.30 Uhr-Zeit schadet der Sache mehr als sie nutzt:

    - Wie angesprochen bleiben die Tageszeitungen deshalb zum überwiegenden Teil außen vor. Aber gerade die Tageszeitungen sind es, die die Vereine schon immer begleitet haben und immer begleiten werden. Unabhängig von bestehenden TV-Verträgen. Tageszeitungen sind noch mit großem Abstand das Medium Nummer 1, aus dem die lokalen Handball-Zuschauer ihre Infos beziehen. Berichte am Samstag über ein Spiel, das Donnerstag stattgefunden hat, will auch niemand mehr lesen. Der Leser bzw. Handball-Kunde erwartet einen aktuellen und umfassenden Spielbericht am nächsten Tag. Ich glaube nicht, dass wegen hbl-tv der Andruck verschoben wird. Letztlich ist das nicht gut für die Vereine, denn Tageszeitungen bringen täglich zigtausend Medienkontakte. Ein Vielfaches von dem, was Pay-TV leisten kann. Es muss so laufen, dass beide Medien zufrieden sind.

    - Es war schon immer so, dass Kinder und Jugendliche bei Wochenspielen seltener in den Hallen anzutreffen waren. Allerdings kann man davon ausgehen, dass bei einem 19.30 Uhr-Spiel die Eltern das Kind noch mitnehmen, oder dem Jugendlichen erlauben, in die Halle zu gehen. Es ist möglich, um 22 Uhr im Bett zu liegen.
    Bei 20.30 Uhr-Terminen läuft es so: "Ich kann Fabian nicht mitnehmen, das wird zu spät. Ach, dann bleibe ich auch zuhause."
    Zudem werden sich alle Leute, die um 6 Uhr oder früher anfangen müssen zu arbeiten (und das sind nicht wenige) zweimal überlegen, ob sie wegen eines Handballspiels auf eine Stunde Schlaf verzichten wollen. Die schauen dann vielleicht HBL-TV, aber das darf ja nicht Ziel des Ganzen sein.

    - Unter der Woche ist es eh schon schwer, Auswärtsfans zum Mitfahren zu motivieren. Bei 20.30 Uhr-Spielen kann man das vollständig abhaken. Nehmen wir mal ein Spiel, das drei Stunden entfernt ist: Abpfiff 22 Uhr. Aufbruch 22.30 Uhr, Ankunft 1.30 Uhr. Das macht kaum wer mit. Ankunft 0.30 hört sich schon besser an. Da spreche ich aus jahrelanger Erfahrung mit unserem Fanclub.

    Der 15-Uhr-Termin am Samstag birgt andere Probleme:

    - Zeitgleich läuft Fußball bei Arena. Die Schnittmenge der Interessierten ist groß. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass allzu viele Menschen sowohl Arena als auch HBL-TV kaufen werden. Erst recht nicht, wenn sich Übertragungen überlappen und ich die kostenträchtigen Angebote wegen der Überschneidungen nicht vollständig nutzen kann. Also kann man samstags eigentlich nicht vor 18.00 Uhr anfangen. Die Fußball-Bundesliga muss vorher beendet sein und es muss noch Gelegenheit sein, in die Halle zu kommen.

    - Der Samstagnachmittag ist oft die einzige Gelegenheit für eine Familie, gemeinsam einkaufen zu gehen, Oma zu besuchen oder im Garten zu fummeln. Da fällt Handball schnell durch die Roste (komplett, denn dann wird auch nicht HBL-TV geschaut). Hinzu kommt der Umstand, dass zu dieser Zeit sowohl im Fußball als auch im Handball die unterern Ligen selber aktiv sind. Wer also irgendwo selber spielt oder ein Kind hat, das in die Halle oder zum Platz muss, kommt nicht. Gerade in Handball-Hochburgen ist das ein Problem.

    Demnach müsste man bei HBL-TV den Donnerstagstermin auf 19.30 Uhr schieben, samstags um 17.30 und 19.30 Uhr, besser noch um 18.00 und 20.00 übertragen und sonntags um 16.00 (wobei da auch Arena ist) und 18 Uhr.

    Hinzu kommt der Freitag um 19.30 Uhr. Das kann so bleiben.

    Dann fiele ein Spiel (nämlich das am Samstag um 15 Uhr) weg. Damit kann man aber wohl leben. Wenn 15 Uhr, dann lohnt sich die Verschiebung nur für die Dritten Programme im Free-TV.

    Letztlich habe ich das Gefühl, dass man, so wie es jetzt läuft, dem Handball-Kunsumenten nicht gerecht wird, weil man zu wenig auf dessen Bedürfnisse achtet.

    Das Problem der Bildqualität mal ganz außen vor. Dass es besser geht, beweisen zig andere "Sender". Solange das Bild aber verschwommen ist, ist es - gelinde gesagt - eine Unverfrorenheit, mit "Top-TV-Qualität" zu werben, denn das trifft auf hbl-tv schlicht und ergreifend nicht zu.

    Die Werbeaussage in den Bannern bezieht sich eindeutig auf hbl-tv, nicht auf die von sportdigital produzierten Bilder, die dann möglicherweise im WDR oder sonstwo ausgestrahlt werden.

    Es wird etwas beworben, das so nicht angeboten wird, aber Geld kostet. Ob es 1 ct, 24,99 € oder 99,99 € sind, spielt dabei keine Rolle. Ebenso wenig die Tatsache, dass es das Angebot vorher nicht gab und die Idee an sich klasse ist.

    Ich kann mich auch nicht ungeschoren hinstellen und damit werben, einen Neuwagen zu verkaufen, dem Online-Besteller dann zum angegebenen Preis nen Gebrauchten liefern und ihm dann sagen: "Freu dich doch, vorher hattest du nur ein Fahrrad!"

    Warum sagt man nicht offen, wie es ist? Dann kann man guten Gewissens auf den günstigen Preis und die gute Idee verweisen und der Kunde weiß, woran er ist.

    Zitat

    Original von Linksaussen
    printmedien? es geht hier doch immer noch um handball, oder? welches printmedium berichtet denn (vom ergebnis im statistikteil abgesehen) über ein spiel großwallstadt - kröstis, nordhorn - gummersbach oder magdeburg - hildesheim? da finden doch nur die absoluten topduelle statt.
    lokalzeitungen natürlich ausgenommen, aber die haben auch erst später redaktionsschluß.

    Also bei uns in der Ecke berichten die Tageszeitungen (in den Lokalteilen) aktuell und breit vom Handball. Sei es Bundesliga oder Landesliga. Dafür findet man weniger über Fußballl ;) Allerdings müssen spätestens um 22 Uhr die Texte fertig sein.

    Wenn es künftig nicht mehr ruckelt: :klatschen:
    Wenn künftig eine bessere Bildqualität abrufbar ist: :klatschen:

    Aber es bleibt der zerrissene und wirre Spielplan mit den absolut bescheuerten Anwurfzeiten (20.30!!! ---> Denkt man eigentlich nicht an die Printmedien und deren Leser? Printmedien werden auf absehbare Zeit sicherlich unzählig mehr Leute erreichen als hb.tbv, ob nun als Digitalfernsehen oder nicht. Viele Zeitungen bekommen ein 20.30 Spiel aufgrund des Redaktionnschlusses nicht oder nur in ein paar nichts sagenden Zeilen für den nächsten Tag mit. Am übernächsten interessiert es nicht mehr.) , gekoppelt mit der Gewissheit, nicht zu wissen, wann der eingene Verein in sechs Wochen spielt.

    "Kann ich mir ne Karte für das Spiel gegen XY am 16. Mai kaufen? Oder wird das noch verlegt?"

    "Ich kauf´mir bei dem Heckmeck doch keine Dauerkarte mehr!"

    Zwei typische Aussagen, die in den letzten Wochen in fast jeder Halle auf den Gängen zu hören waren!

    Wenn dieses (zentrale) Kernproblem auch noch gelöst wird: Herzlichen Glückwunsch zu hbl.tv!

    In dieser Saison ist es unmöglich als Mannschaft der unteren Region gegen Top-Mannschaften zu punkten.

    Korrigiert mich, wenn ich micht irre, aber ich meine bislang hat noch kein Team der aktuellen "Top 6" auch nur einen einzigen Punkt gegen eine Mannschaft ab Platz 11 abgegeben.

    Auch wenn es bei bwin auf solche Spiele nur relativ geringe Quoten gibt: Diese Quoten sind sicher! Leider!

    Viel Rauch um nichts, finde ich.

    Es ist doch letztlich nur eine Selbstverständlichkeit ausgeurteilt worden:

    Wenn jemand einen anderen in einem Internet-Forum beleidigt (juristischer Maßstab), muss der Beitrag entfernt werden, wenn der Beleidigte dies wünscht.

    Und? Wo ist das Problem?

    Okay, es fällt selbst Juristen oftmals schwer zu entscheiden, ob etwas beleidigend ist oder nicht. Da es sich letztlich um eine Wertung handelt, gibt es hier oft auch keine Einigkeit.

    Also im Zweifel löschen oder die Bezeichnungen unkenntlich machen.

    Ich glaube nicht, dass das Urteil eine große praktische Relevanz hat.