Beiträge von Lothar Frohwein

    Also wieder Schwamm drüber?

    Und wenn Gruppe A sich beim Rückspiel oder in der nächsten Saison an Gruppe B rächen wollte und zur Sicherheit mal ein Messer oder eine Wumme einsteckt?

    Haben wir dann am Ende einen ganz normalen Totschlag, der jetzt zufällig beim Sport passiert ist?

    Ich sehe da kein Horrorszenario, sondern eine reale Gefahr, der vorbeugend begegnet werden muss.

    Mindener Tageblatt
    http://www.mt-online.de/mt/lokalsport/handball/?cnt=1137982

    Was man so hört, hatten sich beide Seiten vor dem Spiel bereits über Internetkommunukation "beschnupert". Ärger war vorprogrammiert!

    Auch wenn noch keine Anzeige vorliegt, die Staatsanwaltschaft wird es interessieren.

    Zitat

    Original von Meikel
    Da ist viel Wahres dran, Olaf... Ich wehre mich jedoch, jetzt automatisch alle Krawallmacher im Handball als ehemalige Fussball-Hooligans zu bezeichnen, dafür sind die teilweise auch zu jung... Um nichts anderes geht es mir!

    So ist es auch nicht, Meikel! Aber es gibt definitiv einige wenige Hooligans aus Bielefeld, die zunehmend Spiele von GWD besuchen und entsprechend aufgefallen sind. Das hat nichts mit dem Sport Fußball zu tun, aber dort tauchen diese Idioten nun einmal auf.

    Tja, wer in beinahe allen Punkten dem Fußball nacheifert, muss auch den negativen Seiten dieses Trends stellen. Leider ist zu beobachten, dass in zunehmender Anzahl Fußball-Hooligans den Handballsport für sich entdeckt haben.

    Glücklicherweise sind Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen noch Einzelfälle, aber die häufen sich mehr und mehr.

    Dabei kann es so sein wie Samstag in Göppingen! Nach dem Spiel feiern Fans beider Vereine zusammen im Vereinsheim!

    Jetzt gilt es, den Sachverhalt zu ermitteln und dann alle Hebel in Bewegung zu setzen, um diese Geschehnisse aufzuklären. Dann muss alles daran gesetzt werden, dass solche Vorfälle im Handball nicht mehr vorkommen.

    Die Fotos aus der Halle werden ausgewertet werden (wer war alles da und wer hat geprügelt?) und wegen des zweifelsfrei bestehenden öffentlichen Interesses wird die Staatsanwaltschaft anfangen zu ermitteln. Dafür wird schon gesorgt werden. Immerhin geht es um Körperverletzung und Landfriedensbruch, kein Kleinkram also.

    In letzter Zeit war leider zu beobachten, dass immer mehr Gewalttätigkeiten unter Handball"fans" entstehen, die es bis vor kurzem nicht gab. Aktionen erzeugen Gegenaktionen.

    Das ist ein Thema, dem sich sowohl die HBL, die Presse als auch jeder einzelne Verein annehmen muss. Fanarbeit wird unumgänglich. Noch ist die Schraube am Anfang und sie kann mit ein paar gezielten Maßnahmen zurückdreht werden.

    Verharmlosungen von Vereins- und "Fan"seite (welcher auch immer) kann und will ich nicht mehr hören!

    Es muss dringend eine zentrale Kartei der auffällig gewordenen Chaoten angelegt werden und bundesweite Hallenverbote müssen möglich werden.

    Ich habe keinen Bock, dass man in naher Zukunft - wie beim Fußball - von der Polizei zur Halle eskortiert werden muss oder am Eingang abgetastet wird.

    Was war denn da nun wieder los?

    Während des Spiels habe ich schon zu meinen Nebenleuten gesagt, dass das mit Sicherheit noch Ärger gibt, so wie die Aggressionen verbal schon rüberkamen.


    Zitat

    Zahn gesplittert und Nase gebrochen

    Zu Ausschreitungen zwischen randalierenden "Fans" kam es vor und nach der Partie in Minden. Vor dem Spiel hatten "Anhänger" der SG Flensburg-Handewitt der Mindener Fan-Gruppierung "Commando 1924" ein bengalisches Feuer vor deren Stammkneipe vor die Füße geworfen.

    Außerdem war die Polizei nach eigenen Aussagen vor dem Anpfiff zur Stelle und verwies vier "Fans", die mit Hallenverbot belegt worden waren, der Kampa-Halle. "Anschließend haben wir nur noch Präsenz gezeigt, mussten aber nicht weiter einschreiten. Das hat der Ordnungsdienst vor Ort selbst gemacht", erklärte Werner Wojahn auf Anfrage.

    Nach dem Schlusspfiff kam es dann noch zu Handgreiflichkeiten seitens der gefürchteten Ultras aus Flensburg gegenüber dem Commando 1924. Die Mindener Fans wurden bewusst seitlich aus der Kampa-Halle geführt. Doch die Ultras ahnten dies und rannten schnell dorthin. Dabei wurde ein Mindener mit Faustschlägen so schwer im Gesicht getroffen, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

    Diagnose: Zahn gesplittert und Nase gebrochen! Erst durch das Eingreifen des Ordnungsdienstes konnte die Situation einigermaßen entschärft werden.

    Schon Tage vor dem Spiel hatte das Commando 1924 darauf hingewiesen, dass es Ärger mit den Ultras aus Flensburg geben könnte. GWD Minden hatte daraufhin verstärkt externe Ordner eingesetzt.

    von Volker Krusche - Westfalen-Blatt vom 17.11.06

    Es war kein Spaziergang für Flensburg. Minden setzte neun Spieler, davon nur 2 sporadisch ein. Der A-Jugendliche Simon Witte spielte auf RA durch. GWD musste dem hohen Tempo Tribut zollen und konnte nicht sinnvoll wechseln, während Flensburg immer noch einen Star bringen konnte. Das Spiel entschied die SG unmittelbar nach der Halbzeit für sich, weil Jensen und Boldsen in der Deckungsmitte richtig Alarm machten und GWD (Just + Gudjonsson) nicht mehr durchkamen. So wurde aus dem 17:15 ein 17:22 (39.). Sehr gut neben Malik Besirevic (21/2 Paraden) gefiel Moritz Schäpsmeier (7). Bei Flensburg versenkte Christiansen (kam nach dem Seitenwechsel) die Konter sicher. Torge Johannsen und Lijewski verballerten zu viele klare Möglichkeiten, ansonsten wäre das Spiel eher entschieden gewesen. Verdienter SG-Sieg, aber eben nicht im Schongang. Und die Handball-Welt brauchte dieses Spiel ((mehr als Bengalos in Kneipen!)) ;)

    :pillepalle:


    Vor allem der IHF muss mal deutlich vor Augen geführt werden, wer denn die Gehälter der Spieler bezahlt, die abzustellen die Vereine von der IHF verpflichtet werden. Die Frage ist auch, ob solch eine unentgeltliche Abstellung (unter Zwang) überhaupt mit EU-Recht vereinbar ist.

    Werden die Vereine an den Einnahmen der WM beteiligt? ich denke, an dieser Stelle wird sich mittelfristig einiges bewegen.

    Bei Hildesheim ist doch alles im Lot. Gut, die "Bonuspunkte" aus dem Heimsieg gegen Kronau sind weg, aber sonst ist nichts passiert. Selbstverständlich muss die Mannschaft als Aufsteiger wohl bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen. Zusammen mit einer Handvoll anderer Mannschaften, jedoch nicht dem WHV. Die Spiele der Abstiegskandidaten untereinander werden die Sache entscheiden.

    Der WHV ist jetzt quasi allein das Mittelfeld der Liga...

    Übrigens eines derjenigen "Spiele, die die Welt nicht braucht", endete in der vergangenen Saison in Minden für die SG Flensburg-Handewitt unentschieden.

    Ich empfinde diese Bezeichnung als maßlos arrogant.

    Vorschlag, damit es noch weniger solcher Spiele gibt: Hamburg (als Gastgeber), Flensburg und Kiel sind automatisch für die Pokalendrunde gesetzt. Der vierte Platz wird unter dem SCM, Gummersach, Lemgo und einer Mannschaft, die per Los bestimmt wird, allerdings aus der Bundesliga stammen muss, ausgespielt. Die restlichen Pokalspiele werden gestrichen.

    Im Europapokal sind deutsche und spanische Mannschaften automatisch für das Halbfinale qualifiziert. CL-Gruppenspiele werden ersatzlos gestrichen. Wer will schon 52:23-Siege gegen irgendwelche zypriotischen, israelischen, rumänischen, makedonischen u.s.w. Mannschaften sehen?

    Mal wieder im Ernst: Es wird im Laufe der Saison noch Spiele der Kategorie "die die Welt nicht braucht" geben, in denen der Favorit Federn lässt.

    Die Diskussion um eine Verkleinerung der Liga ist allerdings nachvollziehbar, auch wenn ich glaube, dass sich dafür nur schwer Mehrheiten finden lassen. Aber wer weiß. Immerhin schreien jetzt diejenigen am lautesten nach einer Verkleinerung, die seinerzeit unbedingt eine Aufstockung von 16 auf 18 Vereine haben wollten.

    Besser wäre es, die CL wieder auf ein gesundes Maß einzuschrumpfen sowie EM und WM im Vierjahres-Rhythmus auszutragen. In Olympiajahren sollten EM oder WM ausfallen. Aber auch das wird sich nicht durchsetzen lassen.

    So, nachdem man den X. Trainer verschlissen hat und (vorhersehbar) trotzdem keinen Punkt geholt hat, versucht man es in Wetzlar jetzt anders:

    Pressemitteilung der HSG Wetzlar auf http://www.handball-world.com