Beiträge von Lothar Frohwein

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    Original von Snuffmaster
    Fakt ist, dass Gericht hat den VfL zu einer Zahlung von 40000€ verurteilt, Fakt ist, dass wichtige Zeugen nicht gehört wurden, und Fakt ist, dass gegen das Urteil Berufung eingelegt wurde. Ob zu Recht oder nicht, wird demnächst bekannt werden. Was in der Zeitung stand lässt nun mal auf Verfahrensfehler hindeuten, aber KEIN muss.

    Solange Berufung läuft, solange ist KEINER verurteilt.


    Es ist unmöglich, ich betone UNMÖGLICH, ohne den Sachverhalt (und zu dem gehören u.a. schriftliche Verträge etc.) zu kennen, die mündliche Verhandlung verfolgt zu haben und die Akten zu kennen, ein Urteil darüber abzugeben, ob hier ein Verfahrensfehler vorliegt oder nicht.

    Selbstverständlich ist der VfL verurteilt worden, auch wenn Berufung eingelegt wurde. Das Urteil ist aber durch die Berufung noch nicht rechtskräftig! Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. (Du verwechselst das offenbar mit der Unschuldsvermutung aus dem Strafrecht. Hier ist aber Zivilrecht!)

    In der Berufung wird darüber einschieden, ob das erstinstanzliche Urteil bestehen bleibt, abgeändert oder gar aufgehoben wird! Das Urteil ist aber in der Welt! Und an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (99,99999%, aber ich kenne den Tenor nicht) auch eine vorläufige Vollstreckbarkeit der 40.000 Euro gegen Sicherheitsleistung!

    D.h. die HSG kann ab sofort (wenn sie eine Bankbürgschaft i.H.v. etwa 44.00 Euro bei Gericht hinterlegt, für den Fall, dass die Berufung zugunsten des VfL endet) aus dem Urteil gegen den VfL vorgehen. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.... ;)

    Selbstverständlich macht der VfL-Anwalt populistische Sprüche wie "ich habe den Eindruck, dass das Gericht die Akten nicht gelesen hat." etc.

    Er hat ja einen vermeintlich sicheren Sieg nicht eingefahren, sondern klar verloren! Da hat dann immer das Gericht Schuld!

    Zu der Frage, ob "wichtige Zeugen" gehört wurden oder nicht:

    In der ZPO gibt es strenge Regeln. Rein theoretisch kann das Hören von Zeugen entbehrlich sein, wenn nämlich der eingeklagte Anspruch unabhängig von dem, was Zeugen aussagen, jedenfalls besteht, die Zeugenaussage also für die Entscheidung absolut irrelevant wäre. Das ist aber eine juristische Frage, die sich nur beantworten lässt, wenn man die Akten kennt.

    Im Übrigen sollte man bedenken, dass über diese Sache drei Berufsrichter entschieden haben. Die können ja nicht alle juristische Vollpfosten sein... Das Gericht wird sich schon etwas (juristisch fundiertes) dabei gedacht haben, auf Zeugenaussagen zu verzichten.

    Wenn das Gericht irgendetwas falsch gemacht haben sollte, wird das OLG das Urteil kippen. Das kann aber noch ein paar Donnerstage dauern.

    Das wird ein besonderes Spiel. Auch weil der Nettelstedter Fanclub seine jährliche Zweitagesfahrt dorthin machen wird.

    Sportlich ist es auch sehr interessant: Pfullingen muss gewinnen und hat auf Grund der Nettelstedter Ergebnisse im Jahr 2006 auch allen Grund zum Optimismus und der TuS muss gewinnen, will er nicht doch noch angesichts des Restprogramms nach und nach in den Abstiegskampf verwickelt werden.

    Es dürfte ein reines Kampfspiel werden...

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    Original von InesK
    Herr Hoffmann - und andere - hätten wohl gerne, dass wir finanzielle Probleme haben.

    Nö, bestimmt nicht. Es ist aber schon merkwürdig, dass diese Gerüchte verstärkt auftauchen. Moose schrieb ja auch schon mal sowas von wegen Gentzel und Vranjes und der SG Flensburg und zwar weit vor dem Mopo-Artikel.

    Bei euch im Forum wird das ja auch diskutiert. Z.B. auch Bult.

    Arrhenius, Schumann und Ursic gehen zudem sicher weg. Da fällt es einen Boulevard-Blatt wie der MOPO leicht, mal zu spekulieren.

    Hoffentlich ist das alles nur heiße Luft!

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    Original von eisbeer
    Bis jetzt ist der MV durch eine "Unterschrift" für die Eintragungen auf dem Spielbericht verantwortlich. Wie läuft das dann (Wer bekommt eine progressive Bestrafung für Falscheintragungen?)? Wird der Spielbericht nach Spiel ausgedruckt und dann unterschrieben?

    So wie ich gehört habe, soll es mit dem Ausdruck so laufen.

    Details kenne ich allerdings nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es für eine gewisse Zeit eine "doppelte Buchführung" geben wird.

    Soviel ich weiß, ist die eigens dafür entwickelte Software mehrfach erfolgreich gestestet worden.

    Die ZN müssten natürlich geschult werden.

    Die Kosten für Anbindung, Software und Touchsreen-Notebook trägt (selbstverständlich) der Verein.

    So wie ich gehört habe, sollen dann für jedermann auch sämtliche Spielprotokolle einsehbar ein (incl. eventueller Zusatzeinträge).

    Wenn das alles funktioniert und hinreichend Serverkapazitäten vorhanden sind, werden wohl die meisten Live-Ticker überflüssig werden.

    Der Fan weiß, wie es steht und wer die Tore geworfen hat. Er weiß nicht, welche Deckungsvarianten die Mannschaften spielen oder welcher Spieler wo was gut oder schlecht gemacht hat.

    Es fragt sich, ob Kosten/Nutzen gerade bei den sehr kostenintensiven Auswärtstickern dann noch gerechtfertigt sind oder ob sich der Fan nicht bis 60 Minuten nach dem Schlusspfiff gedulden kann, bis der Spielbericht fertig ist. Der muss dann allerdings nach wie vor sofort kommen, wenn man seine Leute auf dem Laufenden halten will.

    Als ich am Samstag in diesen Driss reingeschaut (wurde), stellte ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, die Sendung demnächst umzukrempenl und "Deutschland sucht den Super-Moderator" zu nennen. Hier ist doch offensichtlich der größere Handlungsbedarf.

    Präziser formuliert müsste es heißen: "RTL sucht einen halbwegs erträglichen Moderator". Das würde schon reichen.

    Freund "Stocksteif" und sein ("ich musch die vermeintliche Witsch abläse") holländisches Blondchen sind eine größere Zumutung als Kübelböcks Daniel im Opernhaus...

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    Original von eisbeer
    Okay, manches ist ein wenig überzogen, aber ich denke, dass es sicher SR gibt (natürlich nicht in der HE angemeldet), die "SO" wahrheitsgemäß antworten müssten.

    Ich spreche jetzt von einem Einzelfall, nicht dass es jemand wieder in den falschen Hals bekommt:

    Ich habe zu Beginn dieser Saison erlebt, dass ein SR uns gefragt hat, ob´s "dieses Jahr wieder was Neues bei den Regeln gibt"... ;)

    Dann holt man den gegnerischen Trainer dazu ;), fragt ihn, ob er zufällig die gedruckten Seiten des DHB in der Tasche hat und wenn nicht, erklärt man dem SR besser VOR dem Spiel, dass es bei Kreiseintritt jetzt Abwurf statt Freiwurf gibt etc...

    Natürlich alles freundlich und nicht von oben herab. Man sollte dabei ein wenig auf den DHB schimpfen, die ja dauernd so verwirrende Sachen machen und dass es für alle jetzt schwieriger geworden ist. ;)

    Bezüglich der Details bei den Änderungen verweisen wir den SR auf das Bier in der Kabine nach dem Spiel. (Er kann und will es sich eh nicht merken und umsetzen. Schließlich pfeift er seit 40 Jahren und wir sind froh, dass er überhaupt gekommen ist und pfeift. Wenn wir wissen, dass er nie neuen Regeln nicht pfeift, kann man sich darauf einstellen. Dann bekommt man wenigstens seinen Siebenmeter, wenn der Gegner den Ball zum TW zurückspielt...)

    Dann bekommt man die Antwort: "Abwurf? Dat häbb wi nie so mauket. Aber gut, dass du es sagst..."


    Zum Thema:

    Ich denke, die bisherigen Antworten ergeben Sinn. Vor allem zu 4.) Wenn man den Satz "Ich kommentiere grundsätzlich keine Leistungen von Kollegen" sagt (der ist übrigens auch in anderen Berufen oft ratsam), kann man nichts falsch machen. Ansonsten ist man selber irgendwann der Depp...

    Über die SR können sich die Hamburger nicht beschweren. Sie bekamen gleich zwei Tore geschenkt, bei denen der Ball die Linie nicht in vollem Umfang überquert hatte. Das war im TV deutlich zu sehen. Da es aber pro HSV war, blieben die Szenen auch unkommentiert...