Beiträge von Lothar Frohwein

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    Original von Guido#85#

    Und genau das ist der Fehler, den die Menschen begehen! Sie denken, dass sie so weit entwickelt sind, dass sie keine stützenden Strukturen mehr brauchen, die sie davor schützen, Dummheiten zu begehen und irgendwelchen Demagogen und Schwarmgeistern hinterherzulaufen!
    In Wirklichkeit sind wir Menschen nicht mehr als hoch entwickelte Tiere, die immer noch ihren Trieben unterworfen sind (wenn auch nicht ganz so stark) wie Biene, Leguan, Hund, Katze, Bär,Affe etc.

    Das fiel mir noch so ein:

    Wenn man deinem Standpunkt konsequent weiterdenkt und wir uns tatsächlich als hochentwickete Tiere betrachten, die Schutz von einem starken Menschen brauchen - diesen Ansatz kann man durchaus verfolgen - kommt am zu dem Ergbnis, dass der Rudelchef bei Tieren immer der akteull Stärkste ist.

    Wird er schwach, wird der Leitwolf vom Stärkeren abgesetzt. Es ist also nicht so, dass das Tierreich die Erfolge beachtet! ;) Da kommt nicht automatisch Sohnemann Kimba der weiße Löwe an die "Macht", wenn Papa den Löffel abgibt.

    Das Tierreich ist da eher dikatorisch und totalitär ausgelegt, denn Tiere suchen Schutz beim starken Rudelchef, nicht bei irgendwem, der zufällig den richtigen Stammbaum hat.

    Wenn man sich also deinen Ansatz zu eigen macht, ist die Erfolge in der Monarchie nicht haltbar.

    Der von Benni angesprochene Artikel:

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    Wilhelm II. hat sicher einige unüberlegte Reden gehalten, die nicht gerade förderlich waren, die aufgeheizte Stimmung zu dämpfen! Aber in den Krieg getrieben hat er sein Volk nicht! Die Völker in den Krieg getrieben haben fanatische Nationalisten, und welcher Natur der Nationalismus ist, habe ich ja bereits im letzten Abschnitt schon erwähnt!

    Mit dieser Aussage gibst du zu, Guido, dass deine Monarchen nichts ausrichten können. Wie kann sich denn bitteschön ein Kaiser von Gottes Gnaden in von Nationalisten in den Krieg treiben lassen?

    Wenn dieser Kaiser so Gott gewollt, stark, neutral und weise wäre, hätte er sich von diesen Leuten nicht beeinflussen lassen, seine Sippe zusammengerufen und den Krieg grad abgeblasen. Also war er nicht stark und konnte den Krieg nicht verhindern, weil es ihm selbst in einer Monarchie an der Macht dafür fehlte?

    Das wäre dann die logische Schlussfolgerung aus deiner Erklärung, Guido!

    Ich sage aber: Er wollte den Krieg, auch (oder gerade weil) Sippschaft auf den anderen Seiten stand, auf die er neidisch war. Er wollte mehr Land, mehr und größerere Kolonien, die Herrschaft auf den Weltmeeren etc.

    Und die ganzen anderen Blaublüter, die am Ausbruch des 1. Weltkriegs beteiligt waren? Etwa die aus Österreich-Ungarn. Die wurden wahrscheinlich auch von totalitären Schwarmgeistern (übrigens ein prima Beschreibung für Ludwig II, wie ich finde) oder Nationalisten genötigt...

    Nein, Monarchen verhindern keine Kriege, sie verursachen sie! Das hat die Geschichte deutlich gezeigt.

    Daraus zogen die Europäer ihre Lehren, schickten ihre Könige in die Pampas oder entmachteten sie. Weimar scheiterte an wirtschaftlichen den Folgen des ersten Weltkriegs und Hitler kam an die Macht. Die Bereitschaft der Deutschen, sich einem Menschen bedingungslos zu unterwerfen (als Folge der Monarchie) erleichterte es ihm, an die Macht zu kommen. Auch ein Kaiser hätte diesen Verbrecher nicht verhindern können, der Kaiser wäre allenfalls von den Nazis als Verräter verhaftet und hingerichtet worden...

    Jahrhunderte lang hatten Monarchen dem Volk eingetrichtert, der Staatsführung ergeben zu sein. Davon profitierte Hitler. Aus dieser fürchterlichen Episode der deutschen und europäischen Geschichte wurde abermals gelernt und kein westeuropäisches Volk hat sich seitdem keinem einzelnen Menschen unterworfen und sich absichtlich austauschbare Regenten gesucht. Die Folge: Die längste Friedensperiode seit Menschengedenken auf dem Kontinent!

    Eben WEIL Monarchen nichts mehr zu melden haben! Und das mus so bleiben!

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    Original von Guido#85#
    Nö, auch Monarchien haben Kriege geführt; nur eben bedeutend weniger und zumeist auch vernünftiger als Republiken!

    Die Republiken sind doch nur entstanden, weil es die Leute satt hatten, dauernd von ihren Monarchen in den Krieg getrieben oder unterdrückt zu werden. In Europa war bis 1945 erigentlich immer irgendwo Krieg und bis 1914 sind diese allsamt von Monarchien entfacht worden.

    Die russische Revolution, die schreckliche Auswirkungen hatte, ist eine Folge der Monarchie, ebenso wie letztlich auch die Entstehung der USA. Die Leute hatten einfach keinen Bock mehr auf Könige, die sich auf Kosten des Volkes unermesslich bereichern.

    Monarchien sollen Kriege verhindern, weil alle miteinander verwandt sind? Gerade 1914 beweist doch das Gegenteil.

    Vernünftigere Kriege? Weil Wilhelm II (zum Thema Respek siehe Ulf) hie und da den Dialog zu seiner Verwandtschaft in Russland gesucht hat?

    Im ersten Weltkrieg wurden die modernsten und fürchterlichsten Waffen der damaligen Zeit eingesetzt. Panzer, U-Boote, Senfgas. Hätte der tolle Kaiser schon die Atombombe gehabt, er hätte sie auf den bösen Erzfeind Frankreich geworfen.

    Ich sehe da nichts vernünftiges.

    In der Anfangsphase versäumte es Pfullingen, die Fehler von GWD zu nutzen. Mindens Deckung stand erste Sahne und dem VfL fiel nichts, aber auch gar nichts ein. Egal ob Breitenbacher, oder die absolut enttäuschenden Baran und Stevic auf der Mitte: nichts ging. Der Vfl versuchte es immer wieder über den Kreis: kein einziges Anspiel kam an...
    Navarin: 1 Feldtor, das sagt wohl alles.
    Wenn Besirevic nicht angeworfen wurde (Gaugisch zielte geren mittig), hielt er prächtig, wobei sein Gegenüber Stojanovic nicht wirklich schlecht war.

    Nothdurft probierte alles, doch keine Formation zeigte Wirkung.
    GWD hat vollauf verdient gewonnen und konnte sich auch noch den Luxus leisten, Niemeyer zu schonen.
    Pfullingen enttäuschte auf ganzer Linie, da hat sich selbst Delitzsch in Minden stärker präsentiert.

    Von Abstiegskampf war da jedenfalls nichts zu sehen.

    Okay, Guido.

    Pickelhauben Willi hat zu einem großen Teil - das hast nicht einmal du bestritten - einen Weltkrieg entfacht. Nicht irgendwelche republikanischen Politiker, denn Deutschland war eben KEINE Republik. Und das ganze aus persönlichen Motiven. (Könnte ja auch sein, dass deine Geschichtsbücher einseitig sind;)). Verhindert hat er ihn jedenfalls nicht und das hätte in seiner Macht gestanden...

    Einen Krieg gegen seine eigene Verwandtschaft (wie asozial ist das denn?) auf Kosten der einfachen Leute, ohne sich selbst die Finger schnutzig zu machen! Sehr edel!

    Und du willst ernsthaft einen Nachfahren von W2 an die Spitze des Staates stellen?

    Ich bin zwar gegen jegliche "Sippenhaft", aber niemand käme auf die Idee (falls vorhanden) einen Nachfahren Adolf Hitlers auch nur Bürgermeister einer 200-Seelen-Gemeinde werden zu lassen, gleichgültig wie geläutert und demokratisch dieser Nachfahre sein sollte.

    Und dieser Nachfahre des Kaisers, Georg Preußen, soll also auch noch diktatorische Befugnisse bekommen? Oder wie soll ich deine Aussage deuten?

    Zitat

    Um ein System/ eine Ideologie dauerhaft am Leben erhalten und durchsetzen zu können, muss man auch Maßnahmen treffen, die zu der Ideologie eigentlich im Widerspruch stehen!


    Tut mir Leid, dafür wirst du keine Mehrheit bekommen! :D

    Aber mach ruhig ne Partei auf, denn das ist der einzige Weg, deine Ziele zu verwirklichen!

    Der hat ja voll Amok kommentiert. :lol: :lol: :lol:

    Rechts und links? Schwierige Unterscheidung! Spielstand: gefühlt. Irgendwas zu 13... Spielzeit? Keiner weiß es! Knud Knudsen war auch gut...

    Und dann tat er auch noch so, als sei er in der Halle! "Ich kann auf meinem kleinen Monitor nichts sehen und die Zuschauer springen auf!" :lol:

    "Ich kann den Hallensprecher nicht verstehen!"

    "Weiche-Flensburg-Handewitt gewinnt, ich gebe zurück ins Studio!", obwohl Zagreb sichtbar eine Auszeit nahm und danach noch einige Zeit zu spielen war...

    Wenn Eurosport schon den Aufwand macht, kann man auch nen qualifizierten und vorbereiteten Reporter ins Studio setzen.

    Der Spruch des Tages war aber wohl: "Da hat die Abwehr leider wieder vorbeigehauen! Die Schiedsrichter geben Stürmerfoul!" :lol: :lol:

    Der Typ wird irgendwo im Studio sitzen und sieht nur die TV-Bilder. Eurosport hat es versäumt, einen Kontaktmenschen mit Handy in die Campushalle zu setzen, der dauernd die verbleibende Spielzeit durchgibt. Und so hat der Reporter eben Amok gefaselt.

    Da er auch keinen Namen eines Spielers aus Zagreb erwähnt hat, wird er wahrscheinlich noch nicht einmal die Aufstellung zur Hand haben, was schon arm ist...

    Stefan Raab hatte gestern übrigens bei seinem inszenierten Testlauf bei TV Total der deutschen Mannschaft Equador, Polen und Trinidad/Tobago zugelost. Gute Quote, wie ich finde! ;)

    Okay, Sieg gegen Costa Rica, Niederlage gen Polen, Remis gegen Equador = entspanntes KO-Runden-Gucken! :D

    Zitat

    Demagoge
    [griechisch, "Volksführer"]

    in den alten griechischen Stadtstaaten ein durch seine Rednergabe einflussreicher Mann; heute: ein Volksverführer, Hetzer, Manipulator der Massen.

    Ich meinte natürlich die heutige Bedeutung und Willem Zwo war mit seinen Kriegsreden sehr wohl ein Hetzer und Manipulator, der das Volk dazu gebracht hat, weitestgehend jubelnd in den Kieg gegen den vermeintlichen Erzfeind zu ziehen.

    Zitat

    1. Wird Wilhelm II. in den Schulgeschichtsbüchern völlif falsch dargestellt! In als Vorläufer und -bild Hitlers zu sehen ist absoluter Blödsinn und entbehrt jeglicher Grundlage!

    Ich habe nie gesagt, dass W2 Vorläufer Hitlers war. Ich habe nur gesagt, dass er einen großen Teil dazu beigetragen hat, einen Weltkrieg zu entfachen. Das wirst du nicht bestreiten können, Guido!

    Und das letztlich aus persönlichen Motiven (Geltungssucht, Minderwertigkeitskomplexe (gegenüber Viktoria), Neid auf die größeren Schiffe der Verwandtschaft und Machtgeilheit). Diese Charakterzüge hatte Adolf Hitler übrigens auch, insofern gibt es tatsächlich Parallelen, die aber nicht entscheidend sind. Im Übrigen ist das ja auch nicht das Thema hier.

    Leider bist du auf den letzten Absatz meines letzten Eintrags nicht eingegangen:

    Zitat

    Könige können auch abgesetzt werden, da gibt es ebenso wenig eine Garantie, wie für die Ewigkeit des Grundgesetzes. Und wenn dann irgend so ein vollig gestörter Vollpfosten wie Ludwig II von Bayern dem Staat vorsteht: Was denn dann? Ja und Amen sagen?

    Wenn ein König nur repräsentieren soll, ist er faktisch so unwichtig, wie der Bundespräsident und kann nichts verhindern, was ihm nicht passt.

    Oder glaubst du ersnthaft, dass Lischen von der Insel eine Revolution verhindern könnte, wenn es den Engländern in den Kopf käme, mal ein anderes System einzuführen?

    Du forderst einen starken Gegenpol. Das heißt, dein King Lui soll was zu sagen haben dürfen. Dann ist das aber nicht demokratisch.

    Übrigens: In Europa herrscht seit 1945 Frieden. So lange, wie niemals zuvor! Und das liegt auch daran, dass die Monarchen nur noch Pappkameraden sind! Pappkameraden sind aber überflüssig...

    Zitat

    Original von Guido#85#
    Du widersprichst dir gerade etwas! Einerseits stimmst du zu, dass eine Verfassung nichts dauerhaftes ist und jederzeit missbraucht, ausgehöhlt oder ganz ausgehöhlt werden kann!
    Andererseits bist du für die Abschaffung der Monarchie, der einzigen Institution, die unabhängig von Wahlen und Wählerlaunen ist und als Einziges nicht durch Demagogen beseitigt werden kann!

    Ich brauche nicht für die Abschaffung der Monarchie zu sein, denn sie ist abgeschafft! :klatschen: Was unsere Nachbarn machen, ist deren Bier.
    Natürlich sind Verfassungen nicht auf ewig angelegt. Gesellschaften und Systeme ändern sich. Aber Monarchien wurden ja auch auf verschiedene Art und Weisen abgeschafft.


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    Original von Guido#85#
    Und genau das ist der Fehler, den die Menschen begehen! Sie denken, dass sie so weit entwickelt sind, dass sie keine stützenden Strukturen mehr brauchen, die sie davor schützen, Dummheiten zu begehen und irgendwelchen Demagogen und Schwarmgeistern hinterherzulaufen!
    In Wirklichkeit sind wir Menschen nicht mehr als hoch entwickelte Tiere, die immer noch ihren Trieben unterworfen sind (wenn auch nicht ganz so stark) wie Biene, Leguan, Hund, Katze, Bär,Affe etc.

    Wenn diese Vollbunke von Willem Zwo, "unser" letzter Kaiser "von Gottes Gnaden" :lol:, kein Demagoge und Schwarmgeist war (Stichpunkt: Kriegsmarine), der Dummheiten (großen Anteil an der Entfachung eines Weltkrieges, verbunden mit der Tatsache, gegen die eigene Verwandtschaft Krieg zu führen :pillepalle: ), weiß ich es auch nicht.

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    Original von WaldorfEinige Länder halten sich noch eine Königsfamilie, damit die Leute was zum Tratschen, Angaffen und Anhimmeln haben. Neugierige Klatschweiber himmeln Götzen an, mehr ist das nicht mehr.

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    Original von Guido#85#
    Und genau das ist das Gute an der Monarchie! Der Mensch braucht Leader, Anführer, jemand zum Angaffen! Und wer für Queen Elisabeth oder König Juan Carlos schwärmt, ist nicht mehr anfällig für Demagogen alla Hitler, Lenin, Mao etc.

    Und was, wenn die Könige selber solche Verbrecher sind? Siehe Willem Zwo, Napoleon (Angriffskriege), Zentralafrikanisches Kaiserreich (man ging es denen dort gut! ;)) u.s.w.

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    Original von Waldorf
    Mehr als Repräsentationsaufgaben fallen diesen Königen/Königinnen eh nicht zu. Sie haben nichts zu sagen, sind lediglich Tradition.

    Zitat

    Original von Guido#85#
    Richtig, sie sind Tradition! Und Tradition muss bewahrt werden, um den Mensch vor dem Zurückentwickeln und Verdummen/Verblöden zu bewahren! Und Tradition kann sich nur entwickeln und bewahren in beständigen Regierungsformen wie der parlamentarischen Monarchie

    Wenn das so wäre, würden wir immer noch in Höhlen hausen, die Bewohner der Nachbarhöhlen verprügeln, Frauen rauben, Felle tragen und kein Internet haben, mit dessen Hilfe man so herrlich diskutieren kann. Wenn die Manschheit immer an Traditionen verbissen festgehalten hätte, hätte sie sich nicht entwickelt...

    Zum Thema Verdummen: Einige Mosaiksteinchen zu der von dir angesprochenen Verdummung der Bevölkerung sind sicherlich auch die unsäglichen, unzähligen und völlig überflüssigen stundenlangen Live-Übertragungen von Hochzeiten irgendwelcher Prinzen oder Prinzessinen aus Weißderger... :pillepalle:

    Aber mal ernsthaft: Eine der wesentlichen Säulen zur Machterhaltung der Könige war doch, das Volk dumm zu halten. Sonst wären sie nämlich abgesenst worden...

    Uns warum sollen wir uns zurück entwickeln (Monarchie wieder einführen), um uns nicht zurück zu entwickeln? Bislang ging die Entwicklung nur voran, ob diese Entwicklungen allerings mit jedermanns ethischen und moralischen Ansichen übereinstimmen, ist eine andere Frage.

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    Original von Waldorf
    Für Repräsentationsaufgaben haben wir den gewählten Buprä, andere Länder eben die Königsfamilie.

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    Original von Guido#85#
    Der in aller Reegel selbst jahrzehntelang für eine Partei in de Tagespolitik aktiv war und damit nur den Parteien, nicht aber dem Volk dient! Das widerspricht dem Grundsatz, wonach das Staatsoberhaupt neutral sein muss in einer Demokratie, nur ein neutrales Staatsoberhaupt kann die Demokratie in ihrer ganzen Stärke auf Dauer bewahren!

    Es ist doch ganz einfach: Wenn das Volk die Nase voll von einem System hat, haut es dieses früher oder später weg. Völlig egal, ob da ein König an der Spitze ist, ein "Genosse Staatsratsvorsitzender" oder ein Bundespräsident.

    Auch ein König kann nicht neutral sein. Er hat ein Interesse daran, die Macht seiner Familie zu erhalten.

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    Original von Waldorf
    Dass jemand aufgrund seiner Geburt an der Spitze eines Staates stehen soll, ist mit meinem Verständnis eines Staates nicht vereinbar.

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    Original von Guido#85#
    Das Problem ist aber, dass,wenn alles und alle austauschbar sind wie es in de Republik der Fall ist, die große Gefahr besteht, dass der Staat durch totalitäre Verbrecher unterlaufen und die Demokratie beseitigt wird! Daher brauchen wir ein Staatsoberhaupt, dass frei ist von Wahlen, dass (fast) nicht abgesetzt werden kann! Wir brauchen einen starken Gegenpool zur schwachen und brüchigen republikanischen Ordnung, sonst gerät das System außer Kontrolle und die Gefahr die Demokratie zu verlieren steigt!

    Könige können auch abgesetzt werden, da gibt es ebenso wenig eine Garantie, wie für die Ewigkeit des Grundgesetzes. Und wenn dann irgend so ein vollig gestörter Vollpfosten wie Ludwig II von Bayern dem Staat vorsteht: Was denn dann? Ja und Amen sagen?

    Wenn ein König nur repräsentieren soll, ist er faktisch so unwichtig, wie der Bundespräsident und kann nichts verhindern, was ihm nicht passt.

    Oder glaubst du ersnthaft, dass Lischen von der Insel eine Revolution verhindern könnte, wenn es den Engländern in den Kopf käme, mal ein anderes System einzuführen?

    Du forderst einen starken Gegenpol. Das heißt, dein King Lui soll was zu sagen haben dürfen. Dann ist das aber nicht demokratisch.

    Übrigens: In Europa herrscht seit 1945 Frieden. So lange, wie niemals zuvor! Und das liegt auch daran, dass die Monarchen nur noch Pappkameraden sind! Pappkameraden sind aber überflüssig...

    Monarchien haben in der Geschichte eine große Rolle gespielt, sind aber längst vom Zeitgeist überholt. Einige Länder halten sich noch eine Königsfamilie, damit die Leute was zum Tratschen, Angaffen und Anhimmeln haben. Neugierige Klatschweiber himmeln Götzen an, mehr ist das nicht mehr.

    Mehr als Repräsentationsaufgaben fallen diesen Königen/Königinnen eh nicht zu. Sie haben nichts zu sagen, sind lediglich Tradition.

    Für Repräsentationsaufgaben haben wir den gewählten Buprä, andere Länder eben die Königsfamilie.

    Dass jemand aufgrund seiner Geburt an der Spitze eines Staates stehen soll, ist mit meinem Verständnis eines Staates nicht vereinbar.

    Monarchien sind gelsellschaftlich überholt und letztlich ein Überbleibsel aus dem Mittelalter.

    Adel gibt es glücklicherweise schon lange nicht mehr.