[ironie]Ich glaube eher, dass die Regelkommission der IHF mit solch gravierenden und sinnvollen Veränderungen wie die Abschaffung des Kapitäns und die Abschaffung des Pflicht-Time-Outs bei Siebenmetern beschäftigt ist, als mit solch nebensächlichen Änderungen.
Vielleicht legt sie im nächsten Durchlauf fest, dass die Spielbälle nur blau sein dürfen, die Torpfosten nicht schwarz-silber, sondern rot-weiß angestrichen sein müssen und die gelben und roten Katen je einen Zentimeter länger und breiter werden. [/ironie]
Aber wirklich wichtige Sachen?
Der Abwurf bei Torerfolg ist ja praktisch noch vorstellbar, aber schließlich ist das Spiel eh schon schnell genug, also was soll´s?
Praktisch wäre eine Angriffszeitbeschränkung nicht durchführbar. In der Kreisklasse sind wir ja schon froh, wenn 1 (!) SR kommt und irgendwer den Zeitnehmer macht. Wer soll denn bitte in den unteren Klassen diese Zeit stoppen und wo kann eine Mannschaft nachlesen, wieviel Zeit ihr noch bleibt?
Diese Regelung, die übrigens schon in der russischen ersten Liga gestestet und wieder verworfen wurde, darf nicht kommen.
[ironie]Man könnte ja auch darüber nachdenken, die Tore größer zu machen oder die Spielfläche auf 60 x 30 m zu vergrößern und gleichzeitig neun oder zehn Spieler zuzulassen. Das würde der Baubranche gut tun und die Spielervermittler hätten auch nichts dagegen...[/ironie]
Handball ist in Europa so erfolgreich, weil der Sport eigene Wurzeln und Traditionen hat. Sobald zu viele Basketballelemente einfließen (Elemente eines Sports, den hier so richtig niemand sehen will), wird der Sport an Bedeutung verlieren, weil er seine Identität verliert. Am Ende sind (wie Stenzel schon einmal ernsthaft vorgeschlagen hat) nur noch vier Fouls pro Spieler erlaubt und Körperkontakt verpönt... 
Leute, lasst es so, wie es ist!