So schnell kann´s gehen. Plötzlich ist der HSV hoher Favorit.
Beiträge von Lothar Frohwein
-
-
Zitat
Original von Phantom
Die Geschichte mit dem VIP-Gast ist allerdings nicht so prickelnd, aber man sieht eben das die Wiedervereinigung noch etwas dauert...Ach, da muss man einfach drüber hinweghören. Solche blöden Sprüche habe ich schon tausendmal gehört. Links rein, rechts raus...
-
Wieso, wir haben euch die Heimpunkte gelassen!
Stian Tønnesen war so dankbar, dass er beim letzten Angriff vier Sekunden vor Schluss Herrn Shejbal angeworfen hat, statt zum Unentschieden zu treffen. Diese Geste wollten wir ja nicht an die große Glocke hängen, aber wenn dur schon indirekt von Undank sprichst... 

-
Ich findes es klasse, dass Eurosport in die Brewsche gesprungen ist und die Achtelfinal-Spiele des THW überträgt.
Zur Sendung aus Paris: Dafür, dass das Spiel langweilig war, kann der Sender nichts. Der Reporter hatte sich immerhin durch das Video THW-TBV und einige Statistiken vorbereitet und schien auch sonst schon einmal ein Handballspiel gesehen zu haben.
Aber es wäre doch hilfreich für den Zuschauer gewesen, wenn Eurosport wenigsten etwas Hintergrundkulisse eingeblendet hätte. Aus der Halle war nichts zu hören, das machte die Übertragung sehr steril.
-
Der THW dürfte auch durch das 26:26 des VfL gegen den SCM gewarnt sein, das Ding nicht zu leicht zu nehmen.
-
Zitat
Original von Wieland
Kann man Deinen Pressebericht zu jenem Spiel noch mal lesen?
Der war seinerzeit natürlich kurz, knapp und gemäßigt.
Ich habe aber noch den Artikel der Neuen Westfälischen vom 16.12.02
ZitatAlles anzeigenDie Volksseele kocht
DER KOMMENTAR: TuS N-Lübbecke in Schwierigkeiten16.12. 2002
Entscheidung gefragtVON RAINER PLACKE
Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke befindet sich wieder einmal in einer unerfreulichen Situation. Der Abstieg droht – und genau das sollte doch mit einem 2,6 Millionen Euro-Etat verhindert werden.
Gleichwohl ist die inzwischen eingetretene Entwicklung vorhersehbar gewesen. Ein unerfahrener Trainer arbeitet mit einer teilweise unerfahrenen Mannschaft zusammen, unterstützt von einem in der Bundesliga gänzlich unerfahrenen Geschäftsführer.
Der Zorn der Anhänger angesichts der bislang eher enttäuschenden Leistungen ist durchaus verständlich. Der einzige, der die Massen beruhigen und eine Entscheidung treffen kann, ist wieder einmal Paul Gauselmann. Der Espelkamper Unternehmer ist gefordert, zu sagen, wie es weitergehen soll. Entweder er steht zu dem gerade erst für drei Jahre verpflichteten Robert Hedin – oder er tut es nicht.
Die Volksseele kocht
16.12. 2002
HANDBALL: Wütende Fans attackieren Robert Hedin und Udo KlünderLübbecke. Schon vor dem Abpfiff entlud sich Volkes Zorn. „Hedin raus“, „Klünder raus“ sowie „Wir haben die Schnauze voll“ skandierten die Anhänger des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, als sich die 21:26-Niederlage gegen FA Göppingen abzeichnete. Auch Hauptsponsor Paul Gauselmann verließ die Lübbecker Kreissporthalle kurz vor dem Ende. Der Espelkamper Unternehmer stand auch am Sonntag nicht zu einer Stellungnahme bereit.
Den weitaus schwereren und unangenehmeren Gang hatten TuS N-Lübbeckes Teamchef Robert Hedin und Geschäftsführer Udo Klünder aber erst nach der Partie vor sich. Die beiden wurden auf dem Gang zur Pressekonferenz von wütenden Fans verbal heftigst attackiert. Während Hedin sich den Weg durch die aufgebrachte Menge bahnte ohne auf ihre Anfeindungen zu reagieren, versuchte Udo Klünder mit einigen Anhängern zu diskutieren. Es war zwecklos, wie sich herausstellte – das Geschrei wurde immer lauter und beleidigender, so dass die Pressekonferenz mit Verspätung beginnen musste.
„Angesichts dieser Vorkommnisse fällt es mir schwer, etwas zum Spiel zu sagen. Wir sind froh über die zwei Punkte. Doch ich kann mit Robert Hedin mitfühlen, denn in Göppingen habe ich vor ein paar Wochen in einer ähnlichen Situation gesteckt. Mein Rat an die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke: Bewahrt die Ruhe und trefft keine übereilten Entscheidungen“, so Göppingens Trainer Christian Fitzek. Robert Hedin und Udo Klünder machten logischerweise einen sehr nieder geschlagenen, traurigen und verzweifelten Eindruck. „Ich kann natürlich die Enttäuschung der Fans verstehen. Doch es hilft uns keinen Schritt weiter, wenn wir uns jetzt gegenseitig fertig machen“, glaubt Hedin. „In den letzten zehn Tagen ist hier ein unheimlicher Druck aufgebaut worden. Damit können einige unserer unerfahrenen Spieler nur schwer umgehen. Jeder weitere Druck verschlechtert unsere Situation noch mehr, da bin ich mir sicher“, glaubt Hedin. Doch der Schwede weiß auch, dass seine Spieler mit diesem Druck leben müssen. „Wir müssen uns daran gewöhnen, mit diesem Druck umzugehen. Durch diesen schwierigen Prozess müssen wir durch“, weiß Hedin.
Teilweise hat Hedin in diesem Punkt recht: Harald Johnsen, Pierre Hammarstrand, Sebastian Seifert, Patrick Fölser und Sascha Bertow verfügten vor Saisonbeginn über keinerlei Erstliga-Erfahrung. Gleichwohl wollen sie sich in der Handball-Bundesliga beweisen. Und die Bundesliga besteht aus permanentem Druck, den sich die Spieler auch gerne gut vergüten lassen. Also haben sie damit umzugehen. Wenn sie es nicht können, fehlt ihnen schlicht und einfach die Qualität dort mitzuhalten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, diesen Druck im Training permanent zu erzeugen. Nur mit harter und ehrlicher Arbeit kann man sich aus einer so schweren Situation befreien.
Geschäftsführer Udo Klünder war sichtlich bemüht, ruhig zu bleiben. Er wirkte sehr mitgenommen. „Im Moment sind wir natürlich sehr enttäuscht und angeschlagen. Wir müssen tief Luft holen und dann in Ruhe überlegen, wie wir aus der schwierigen Situation herauskommen. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“, versuchte er die Wogen zu glätten. „Wir müssen nachdenken, um zu einem Ergebnis zu gelangen, wie wir da unten raus kommen wollen“, so Klünder, der bei seinen Äußerungen auf der Stelle trat.
Die von Klünder noch gegen Wetzlar ausgemachte „fehlende Leidenschaft“ wollte er am Samstag gegen Göppingen nicht wieder zitieren. „Nach unserer Pokalniederlage in Gummersbach sind wir noch enger zusammengerückt. Jeder einzelne Spieler wusste genau, was auf ihn gegen Göppingen zukommt. Und trotzdem hat es nicht geklappt, obwohl alles vorher genauestens abgesprochen war. Ich glaube, bei einigen Spielern ist das ein Kopf-Problem“, lautete Klünders kleine Analyse.
Robert Hedin hatte im Vorfeld der Begegnung wieder einmal Zettelwirtschaft betrieben. In der Kabine seiner Mannschaft hingen zur Einstimmung auf den Gegner b die Portrait-Fotos der Göppinger Gegenspieler. Jeder Spieler des TuS N-Lübbecke hatte seinen Gegenspieler charakterisiert und dessen Stärken aufgeschrieben. Was gegen THW Kiel am ersten Spieltag noch klappte, ging dieses Mal völlig daneben. Die Spieler des TuS N-Lübbecke konnten mit dem Druck des Gewinnen-Müssens überhaupt nicht umgehen.
Der ansonsten so ruhig und ausgeglichen wirkende Robert Hedin machte denn auch einen total verunsicherten und ein wenig hilflosen Eindruck, als es darum ging, die Niederlage zu erklären. Zu tief saß der Stachel der Enttäuschung. „Ich habe von Beginn an gesagt, dass es ein langer Kampf um den Klassenerhalt wird. Wie man sich aus einer fast auswegslosen Situation befreien kann, hat uns in den letzten Wochen GWD Minden vorgemacht“, so Hedin. Und genau bei GWD Minden muss der TuS N-Lübbecke am kommenden Samstag antreten. Nie waren die zwei Punkte eines Derbys der beiden Kreisrivalen so wichtig.
VON RAINER PLACKE
Das war der negative Höhepunkt in zwölf Jahren TuS intensiv. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei!
Es war übrigens auch FAG, die uns damals im grottigen Rückspiel den Todesstoß (sprich defintiver Abstieg) versetzten. Letztlich hatte Göppingen unfreiwillig einen großen Anteil daran, dass der TuS einen kompletten und erfolgreichen Neuaufbau starten konnte.
-
Nun treibt mal nicht über;)!
Der TuS hat am Ende der letzten Serie den ersten Sieg gegen FAG seit den 80er-Jahren eingefahren. Die anderen drei Begegnungen der "Neuzeit" gingen an FAG, auch das Spiel im Dezember 2002. Nach diesem Spiel gab es erstmals in der Geschichte des TuS Trainer (Teamchef)- und Manager-Raus Rufe und Tumulte vor dem Presseraum, als die Abneigung zum damaligen Geschäfsführer ein wenig nachdrücklicher gezeigt wurde:
"Wo ist die S...? Ich hau ihm die Axt in Kopp!"...
Die beiden flohen dann durch einen Nebeneingang vor dem rasenden Mob.
Der wohl unangenehmste Abend in der Kreissporthalle überhaupt, ausgelöst duch FAG ;).
Also haben wir noch ein paar Siege gut.
-
Sport1, hw melden WHV-GWD 29:27
In einigen Berichten und aud der Dankerser Seite steht 29:25
Wie ist es denn nun ausgagangen?
-
So wie ich das lese, wurde lediglich die Geschäftsführung, nicht die Gesellschaft ausgetauscht.
-
Neue GF. Viele Köche. Positive Signale. Appell an Zuschauer.
Das Standardmuster also, aber keine Lösung.
-
Na ja, so einfach ist das dann auch wieder nicht.
Es ist ja festgelegt, dass in der BL 18 Vereine spielen. Daran kommt man nicht vorbei. Ggf. muss dann nur festgelegt werden, wie aufgefüllt wird.
-
Nur, wenn sie sportlich 2 Teams hinter sich lassen.
Merkwürdigerweise von vielen unbemerkt, wurden die Durchführungsbestimmungen zu Beginn der Saison geändert.
Tenor: Sportliche Absteiger steigen ab!Zitat21. Auf- und Abstieg: Aus der Bundesliga steigen die letzten 2 Mannschaften ab. Der Tabellensechzehnte spielt gegen den Sieger der Tabellenzweiten der 2. Bundesliga 2 Relegationsspiele um den Aufstieg bzw. den Verbleib in der Bundesliga. Vereine, die keine Lizenz für die Saison 2006/2007 erhalten, werden nicht auf die Zahl der Absteiger angerechnet.
Die Tabellenersten der 2. Bundesligen Nord und Süd steigen in die Bundesliga auf. Die beiden Tabellenzweiten ermitteln in 2 Relegationsspielen den Sieger, der dann gegen den Tabellensechzehnten der Bundesliga 2 Relegationsspiele um den Verbleib bzw. Aufstieg in die Bundesliga spielt.
Es steigen die letzten 3 Mannschaften der 2. Bundesliga Nord und die letzten 2 Mannschaften der
2. Bundesliga Süd ab. Vereine, die keine Lizenz für die Saison 2006/2007 erhalten, werden nicht auf die Zahl der Absteiger angerechnet. Es steigen 5 Mannschaften aus den 5 Regionalverbänden auf. -
Okay, nichts ist übertrieben. Aber Juniorenauswahl und Etablierung in der Bundesliga sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich bin davon überzeugt, dass er sich etablieren wird, aber unter dem Strich hat er mal grad ne drittel Saison in der höchsten Klasse gespielt. Und das ist so gut wie nichts.
Bezeichnenderweise machen diejenigen Spieler, die es sich aufgrund jahrelanger beständig guter Leistungen in der BL und im internationalen A-Bereich erlauben könnten, solche Sprüche nicht.
Aber das gehört alles zum Lernprozess eines jungen Spielers mit großer Perspektive.
Einen Klassenunterschied habe ich bei diesem Spiel nämlich nicht gesehen, oder hat der SCM jemals zuhause 36 Gegentore bekommen?
-
Das Statement von Heinevetter war schon sehr arrogant. Wenn man bedenkt, dass er nun wirklich noch nichts erreicht hat...
Wahrscheinlich ist das die persönliche "Rache" dafür, dass ihm (in Delitzsch) der TuS zweimal den Laden so vollgeknallt hat, so dass er jeweils schnell ausgewechselt werden musste und sich jeder fragte: Der soll gut sein?
-
Nun ja, der TuS hat sich anständig geschlagen, es fehlte ein wenig Fortune zur Sensation, die allerdings nicht außer Reichweite war.
-
Na ja, eine gewisse Zeit ist das zu kompensieren und ne Oberschenkelzerrung ist glücklicherweise auch nichts, das Lövgren ewig ausfallen lässt.
-
Jau, da haben die Zebras mächtig Schwein gehabt. Das hätte auch gut anders ausgehen können. Aber das Glück haben immer die, die oben stehen. Kavticnic hat die Dinger am Ende reingemacht, Flo nicht. Das war der Unterschied.
Insgesamt war derTHW aber einen Deut besser (weniger Fehler), so dass der Sieg verdient ist. -
Das ist schon hart, aber Stiebler ist ja auch noch da!
-
Zitat
Original von T.N.T.
Sind wir grad im ultimativen Beleidigungsmonat?!Klar, der November ist ja auch nen absolut blöder und dummer Scheißdrecksmonat!

-
Doch, doch ich kenne die Ergebnisse:
Kiel, Hamburg, Kronau, Magdeburg, Gummersbach, Burgdorf, Melsungen, Dormagen und Kronau kommen ins Viertelfinale.
Dann wird gelost:
Kiel - Magdeburg
Gummersbach - Melsungen
Kronau - Burgdorf
Hamburg - Dormagen