Beiträge von Lothar Frohwein

    Ich bleibe dabei:

    Wehret den Anfängen!

    Ich bin sicher, für 99 Prozent der Besucher eines Handballspiel zu sprechen, wenn ich sage: Wir wollen, dass Handballfans so bleiben wie sie sind! Friedlich, kommunikativ, gewaltfrei, die Mannschaft und nicht sich selbst unterstützend und feiernd!

    Bislang war es nicht nötig, an den Eingängen Sicherheitskontrollen durchzuführen. Die gab es nur zuweilen bei Länderspielen oder beim Pokalwochenende. Auch das soll so bleiben!

    Würfe von Gegenständen aus dem Publikum gibt es seitdem Hallenhandball gespielt wird. Auch die entsprechenden Strafen. Allerdings waren das immer Einzelfälle. Sollte es tatsächlich einmal passieren, dass beispielsweise der THW eine Hallensperre bekommt, weil irgendein Vollpfosten was auf das Spielfeld wirft, werden mittelfristig alle Handballfans darunter zu leiden haben.

    Es wäre ein enormer wirtschaftlicher Schaden, der entstünde. Schließlich gibt es keine vergleichbar große Ersatzhalle in der Nähe und die Dauerkarteninhaber müssten entschädigt werden. Hinzu kommen die Kosten, eine neue Halle anzumieten bzw. evtl. irgendwelche Vertragsstrafen, die mit der Nichtnutzung der Ostseehalle in Verbindung stehen.

    Um solche Schäden dann künftig zu verhindern, würden sicherlich Eingangskontrollen und eine komplette Videoüberwachung eingeführt! D.h. Schlangen am Eingang, Tasche auf, Gegenstände abgeben oder in den Müll werfen (auch so was wie Lippenstifte), höhere Kosten (für die Kontrollen) und höhere Eintrittspreise.

    Andere große Hallen würden dann nachziehen müssen, weil diese Maßnahmen plötzlich zumutbar und (versicherungsrechtlich) juristisch einforderbar wären. Alle Beteiligten, Fans wie Vereine, hätten darunter zu leiden!

    Also aufpassen und Leute, die durch ihr Verhalten Strafen der Vereine riskieren mit Zivilcourage zurechtweisen und ggf. dem Ordnungsdienst melden!

    Denn wir wollen keine Eingangskontrollen und keine Videoüberwachung! Vor dem Hintergrund des letzten Aspekts ist das ach so harmlose Werfen von Knicklichtern auch zu verurteilen. Die Verantwortlichen werden gezwungen, Videos zu machen (und die Taschen zu durchsuchen), weil sie damit rechnen müssen, dass auch mal was anderes geworfen (z.B. brennende Wunderkerze) wird. Das hat also gar nichts mit Stimmung machen zu tun, sondern letztlich mit „ins eigene Fleisch schneiden“.

    Es darf in Hallen nichts geworfen werden. Von niemandem! Einzige Ausnahme: Der Ball von den beteiligten Mannschaften!

    Nächster Punkt:
    Ich denke auch hier für sehr viele Handballfans zu sprechen, wenn ich sage, dass wir alle gern mal ein paar Bierchen trinken! Sei es im Bus zu einem Auswärtsspiel oder in der Halle!
    Voraussetzung ist aber, dass man damit klar kommt.

    Wenn sich nun Vorfälle häufen, in denen völlig volltrunkene Vollbunken meinen, Sitze herausreißen (bzw. besoffen ausrutschen;)) oder über das während Sportveranstaltungen tolerierbare Maß an Pöbeleien hinausschießen zu müssen, werden die Vereine darüber nachdenken MÜSSEN, am Eingang Alkoholkontrollen durchzuführen und Leuten, die über einem gewissen Promillesatz liegen pauschal den Eintritt zu verwehren! Auch denjenigen, die sich im dunen Kopp benehmen können!

    Die Vereine werden das alleine aus haftungsrechtlichen Gründen tun müssen!

    Also auch hier: Achtet auf die Leute! Bremst sie aus! Nehmt den „üblichen Verdächtigen“ den Fusel weg!

    (Wir hatten auch mal eine kurze Phase, in der bestimmte Mitfahrer aufgrund von übermäßigem Schnapspicheln auswärts ausfallend geworden sind. Wir haben erst ein Fuselverbot im Bus verhängt, als das nichts half, haben wir diese Leute nicht mehr mitgenommen. Danach war alles wieder im Lot, denn solche Leute fahren nicht selber)

    Achtet aufeinander und wehret den Anfängen! Im Sinne aller Handballfans und auch der Vereine!

    Zitat

    Original von Bundesbibo
    Na, dann scheidet Ratka ja wohl auch schonmal aus. ;) Ich kann mir ohnehin nicht vorstellen, dass ein Trainer Fitzeks Nachfolger wird, der momentan noch in der Bundesliga tätig ist. Ich glaube auch nicht, dass sich die HSV-Führung mit solch einer Personalpolitik glaubhaft verkaufen könnte in Hamburg. Was spricht gegen die Knorr-Lösung als längerfristige Variante?

    Ich glaube auch nicht an eine Lösung aus der Bundesliga. Letztlich wird es ein Trainer wie -um nur mal ein Beispiel zu geben- Sead Hasanefendic werden.

    Ihr kennt soch die Hamburger Medienlandschaft. Schwalbe war in Hamburg schon im Gespräch, als Hanning an die Luft gesetzt wurde.

    Der HSV braucht einen medienwirksamen Trainer. So viele gibt es davon nicht. Ist doch klar, dass der Name Schwalb auch vor dem Hintergrund des "Laufes", den Wetzlar derzeit hat, fällt.

    Der Fehler wurde schon begangen, als Hanning geschasst wurde. Jetzt schon wieder der Mannschaft nachzugeben bzw. das schwächste Glied zu entsorgen, ist erneut ein schwerer Fehler.

    Was macht der Präsident denn, wenn unter dem neuen Trainer ein EC-Platz verpasst und aus dem Pokal ausgeschieden wird? Entlassen? :nein:

    Diese Mannschaft hat wirklich Charakter! Hut ab!

    Erst ist der Hanning, der ihnen Job und die Kohle besorgt hat, nicht mehr gut genug, aber immerhin ist der Erfolg ist da.

    Sie bekommen ihren Wunschtrainer und beginnen in genau diesem Moment mit Laumalocherei, schon zum Ende der letzten Serie.

    Ich glaube, man hat die falsche Personalentschiedung getroffen...

    Jetzt hilft wohl nur noch ein Schleifer wie Invanescu mit einem großen Sack voller Laufschuhe ;) :D

    Das mit der Gehaltsreduzierung ist juristisch nicht machbar, es sei denn, die Mannschaft willigt ein.

    Zitat

    Original von kar
    Damit wäre dann ja auch verbunden, dass Flensburg keine Karten bekommt.

    Das ist rechtlich nicht machbar:


    Zitat

    Ziffer 34 Durchführungsbestimmungen:

    Dem Gastverein sind 100 Karten (50 Sitz- und 50 Stehplatzkarten bzw. alternativ 30 Sitz- und 70 Stehplatzkarten) gegen Bezahlung zur Verfüg gung zu stellen. Diese Karten sind bis spätestens zehn Tage vor dem Spiel anzufordern.

    Zitat

    Original von zmagoválec
    Die Füchse stehen ja auch nicht gerade sehr glorreich da ...

    Was hat das denn mit dem HSV zu tun?

    Nur weil Hanning jetzt da ist?

    Die Füchse haben erst Mitte Juli ihre Lizenz bekommen und konnten erst ab diesem Zeitpunkt planen. Außerdem haben die keine 5 Mios zur Verfügung... Außerdem gibt es in Berlin keine negative Presse und keine Skandale.

    Das Abendblatt schreibt etwas mehr als gewöhnlich:

    Was passiert jetzt? Sieht so aus, als wolle man Spieler rausschmeißen...

    Zitat

    Original von kar
    Am besten fände ich, wenn die bisher geschädigten Vereine sich zusammentun und alle den Flensburger Fans für die nächsten Spiele dort Hallenverbot erteilen.

    Wie soll das denn gehen? Man kann doch nicht 99.5 Prozent der SG-Fans (die wahren HANDBALLfans, die sehr nett sind) unter dieser Handvoll Unruhestiftern leiden lassen. Die haben doch nicht auf der Stirn stehen, dass sie zuweilen ausfallend werden. Wie soll das kontrolliert werden?

    Nein, der einzige Weg, dieser Angelegenheit Herr zu werden ist eine klare Ansage des Flensburger Managements an die Rädelsführer. Da fällt auch den Medien Verantwortung zu, deren Aufgabe es sein muss, bei weiteren (wirklich nennenswerten) Vorfällen die Sache mal größer an die Glocke zu hängen. Vieles wird ja auch aufgebauscht, wenn man die Foren mal so liest.

    Solche Dinger wie in Großwallstadt dürfen aber nicht mehr passieren. Für diese Sache haben sich die Ultras ausführlich entschuldigt und nicht lange drumherum geredet, dass es Mist war. Wenn es zu keinen weiteren Vorfällen mehr kommt, okay!

    Aber auch ein Thorsten Storm wird sich - so sicher wie das Amen in der Kirche - in dem Moment um 180 Grad drehen, in dem das Image der gesamten SG unter diesen paar Leuten leidet (aufgrund möglicher Presseveröffentlichungen) und es dann zwangsläufig unangenehme "Nachfragen" von Sponsoren gibt. Denn Sponsoren achten sehr auf das Image desjenigen Klubs, dem sie Geld zukommen lassen. Die SG hat es nicht nötig, Randalebrüder moralisch noch zu stützen. Man kann da nicht die Stimmung in der Campushalle als Argument anführen. Die wäre auch ohne Ultras (wie in jeder anderen Halle, in der vergleichbare sportliche Erfolge eingefahren werden) ausgezeichent, so lange die Mannschaft 95% der Heimspiele gewinnt und um den Titel mitspielt.

    Feuerzeug- und Hallenheftwürfe gibt es seitdem es Hallenhandball gibt. Das ist zweifelsohne bitter für den betroffenen Verein, der die Strafe kassiert und solche Aktionen nicht verhindern kann. Videoüberwachung der Ränge wäre eine Möglichkeit, solche Sachen zu unterbinden. Wird ein Täter ausfindig gemacht und zivielrechtlich mit den Kosten belegt, schreckt das Nachahmer mit Sicherheit ab. Eine weitere (bessere) Möglichkeit ist, die anderen Zuschauer - wie Ronald schon sagte - zu sensibilisieren, so dass sie mit aufpassen. Schließlich wollen wir alle nicht, dass in den Handballhallen künftig Zustände wie in den Stadien herrschen.

    Aber Fakt ist: Uwe Stemberg macht seine Drohung mit der Hallensperre wahr, wenn sowas nochmal in absehbarer Zeit passiert.

    Also, passt auf eure Nebenleute auf!

    Pauschal"lösungen", wie von kar vorgeschlagen, bringen nichts außer weiterem Unmut.

    Zitat

    Original von Jenny


    Was man auch sonst von dem Artikel halten mag, aber hier bekomme ich Bauchschmerzen!

    Festzuhalten ist:

    1. Die Stimmung in Flensburg ist nicht besser als bei jedem anderen Verein auch, der seit Jahren kaum ein Heimspiel verloren hat. Ich kann da jedenfalls beim besten Willen keinen Unterschied zu Magdeburg oder Kiel ausmachen.

    2. Niemand sonst in der Liga will Handballfans, die sich "am Fußball orientieren"

    Spielbericht HSV-Homepage

    Zitat

    [...]Zudem zeigten die Unparteiischen von Beginn an, dass sie beim Wettstreit um den Titel „schlechtester Akteur des Abends“ unbedingt mitmischen wollten. Martin Harms und Jörg Mahlich boten über die 60 Minuten eine annähernd schwache Vorstellung wie der HSV und sorgten bei den Zuschauer mit ihren auf beiden Seiten unverständlichen Entscheidungen für blankes Entsetzen. Während brutale Gesichtstreffer und das Stoßen des Gegners in der Luft nahezu ungeahndet blieben, kassierten die Spieler für harmlose Aktionen Zeitstrafen. Zerfahrenes Spiel – zerfahrene Schiedsrichter.Die ersten Leidtragenden, die auf Hamburger Seite auf die Strafbank mussten, waren Pascal Hens (6.) und Matthias Flohr (8.). Der TVG nutzte die numerische Überlegenheit eiskalt aus. [...]

    :nein:

    Zum Thema Vorsatz/Absicht und Auslegung der SR:

    Vor einigen Jahren wurde unser LA von einem Gegenspieler während des Gegenstoßes in bester Fußballermanier von hinten weggegrätscht und landete im Geräteraum. Der SR, der wusste, dass der foulende Spieler eigentlich Fußballer ist und mit dem Handball gerade erst begonnen hatte, gab ihm nur die rote Karte und argumentierte: "Das ist für Fußballer ein normales Foul, deshalb keine Tätlichkeit. Er wusste es nicht besser" :pillepalle::lol:

    Zitat

    Original von Meikel
    Der Gastgeber einer WM ist noch nie in der Vorrunde ausgeschieden, das wäre eine echte Premiere. Mal nicht den Teufel an die Wand malen. Abgerechnet wird zum Schluss. Bei einer WM hat das deutsche Team immer gut ausgesehen, weniger als Viertelfinale hat es nie gegeben, wenn man den jeweiligen Modus berücksichtigt.

    Viele Leute sagen, dass Deutschland bei der WM immer gut ausgesehen hat und eine Turniermannschaft sei. Es ist derzeit auch der einzige Trost und ein recht schaches Argument. Hoffnung pur.
    Meinen Segen haben sie ja, aber ich glaube, die Serie reißt.

    Zitat

    Original von Wieland

    Wann fängt denn ein Debakel an? 50+?

    Nö, aus Sicht eines Beobachters, der jetzt in der elften Saison fast jedes Spiel des TuS gesehen hat, war es eine normale Niederlage im zu erwartenenden Rahmen. In dieser Form wird der SCM jede Mannschaft in der Bördelandhalle besiegen. Die einen vielleicht nur mit einem Tor, die anderen, wie grad geschehen, mit 23.

    Bei dem Tempo, das sie Top-Teams gehen können, ist das ein normales Ergebnis. Ebenso wie die Niederlage der Kröten in Kiel. Kein Debalel, sondern im normalen Rahmen.

    Debakel, das sind für mich Niederlagen, die auch bei Spitzenmannschaften aus dem Rahmen fallen, Heimschlappen gegen Abstiegskandidaten oder 11 Tore-Niederlagen gegen Gegner, die eigentlich auf gleicher Augenhöhe sind.

    Die Verwendung des Wortes "größeres" im Ticker war unglücklich. Aber in der Hektik kommt sowas vor. Korrigierend muss es heißen:

    "TuS war chancenlos, vermied aber Debakel"