Beiträge von Lothar Frohwein

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    Göppingen bekommt Essens Platz im EHF-Pokal
    Frisch Auf Göppingen spielt erstmals seit 32 Jahren wieder im Europapokal. Nach der Lizenzverweigerung für den TuSEM Essen nimmt der Handball-Bundesligist den Platz des Europapokalverteidigers im EHF-Cup ein. "Die Europäische Handball-Föderation akzeptiert keine Meldung eines Regionalligisten", sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), der dpa am Freitag. Göppingen hatte als Achter der Meisterschaft und Vierter der DHB-Pokalendrunde jeweils einen Europacupplatz verpasst. http://www.handball-world.com

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    Verdienter Schlusspunkt
    Ulrich Schwaab zum Wallauer Aus

    vom 01.07.2005

    Die SG Wallau/Massenheim hat keine Lizenz für die Handball-Bundesliga erhalten. Damit ist der Abstieg des zweimaligen Deutschen Meisters endgültig. Eine unglaubliche Posse hat dadurch ihr unrühmliches Ende gefunden, dass plötzlich ein Antrag auf Eigeninsolvenz aufgetaucht ist. Obgleich dies nur der formale Genickschuss für den einstigen Vorzeigeclub im Rhein-Main-Gebiet war, schockt es selbst hartgesottene Betrachter auch nach Monaten noch immer, wie viel Unvermögen, Chaos und Irrsinn sich in einer GmbH zusammenfinden können. Die Nibelungentreue eines Martin Schwalb, die mitreißenden Auftritte der Profis, das Engagement der Öffentlichkeit, dem Verein eine Zukunft zu gestalten - all das haben die SG-Gesellschafter mit Füßen getreten. Sie haben sich am guten Glauben der Fans versündigt und die Öffentlichkeit hinters Licht geführt. Ein solcher Verein darf keine Lizenz erhalten, er hat seine Daseinsberechtigung in der Handball-Bundesliga verwirkt. Endgültig. Wallau/Massenheim kann sich jetzt in der Regionalliga regenerieren und das schwärzeste Kapitel seiner an Titeln reichen Geschichte aufarbeiten. Doch es wird lange dauern, ehe der Verein seinen inneren Frieden wieder gefunden haben wird. Wiesbadener Tagblatt

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    Original von Panther99
    zuerst einmal möchte ich als Wallauer Handball-Fan .....

    "ENTSCHULDIGUNG sagen bei ganz HANDBALL DEUTSCHLAND" sagen,

    für dieses unglaubliche und nicht fassbare Possen-Spiel, verursacht durch einige Verantwortlichen und Gesellschafter unserer Bundesliga-Abteilung !!! :nein::pillepalle:


    Meiner Meinung nach kann man sich nur für etwas entschuldigen, was man auch zu verantworten hat. Wir alle wissen, die Fans (und die von dir genannten Personen) nichts für das Kaspertheater können! Ihr habt unser Mitgefühl!

    Entschuldigen müssen sich eigentlich die Verantwortlichen. Das Problem dürfte sein, dass es niemand gewesen sein will oder jemand nicht mehr verantwortlich ist oder weiß der Geier. Wahrscheinlich werden sich jetzt ziemlich viele Leute gegenseitig die Augen auskratzen und die Schuld zuweisen (und wenn´s der böse Thiel, das Christkind, der Seitenwind, die letzte Springflut an der Küste oder letztlich doch Gerhard Schöder war, der eh an allem Übel schuld ist ;))

    Halten wir es einfach mit dem allgemeinen Tenor aus der gestrigen Verhandlung: Wallau hat den Antrag zurück gezogen. Beim Kartenspiel gemogelt und ertappt worden! Das Buch ist zu und gut ist!

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    Original von Wieland

    Selbst wenn Wallau, HBL und die Insoverwalterin etwas vereinbart haben sollten (was ich nicht glaube): Irrelevant! Das Gericht, das die Entscheidung auf Grund der hier absolut glasklaren und eindeutigen Lizenzierungsrichtlinien getroffen hat, lässt nicht mit sich handeln. Das Gericht entscheidet! Und das Gericht hat eben den Eigenantrag neben dem Fremdantrag als maßgeblich im Sinn der Bestimmungen angesehen. Fertig. Der Wortlaut gibt i.Ü. auch nichts anderes her.

    Außerdem nochmals: Wallau bekam im Vorfeld der Verhandlung eine schriftliche Auflage, mitzuteilen, wer Insoantrag gestellt hat. Der Eigenantrag wurde nicht erwähnt!!! Gäbe es irgendwelche "Vereinbarungen", hätte Wallau gegenüber dem Gericht bedenkanlos mit offenen Karten spielen können. Dies war nicht so. Den schwarzen Peter jetzt weiter zu reichen, toppt die Unverfrorenheit noch!

    Was hätte Thiel davon, Wallau ins offene Messer laufen zu lassen? Das hätte er vor einer Woche in Dortmund dann ja auch schon tun können. Dann hätten sich viele Leute viel Arbeit erspart.

    Da steht doch auf der sport1.de Hauptseite: "Wallaus Maik Makowka nach Sport1-Informationen nach Spanien"

    und im Artikel: "(...)Der Linkshänder geht für die nächsten zwei Jahre für den SC Meran auf Torjagd.(...) " :D

    Da fällt mir wieder Möllers Andi ein: "Egal ob Mailand oder Madrid - Haupsache Italien!"

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    Original von Wieland
    [QUOTE]An Essen und uns wurde ein Exempel statuiert, nachdem die HBL in den letzten Jahren zu leichtfertig mit der Lizenzvergabe umgegangen ist. Leider haben wir auch fast keine Unterstützung aus der Politik erhalten

    Ähhm, wer eine schriftliche Auflage des Gerichts unvollständig erfüllt (um es mal vorsichtig auszudrücken) und die Öffentlichkeit, Fans, Umfeld, Sponsoren und Spieler seit dem 4. April an der Nase rumführt sollte sich an Dieter Nuhrs Ratschlag halten:

    "Wenn man keine Ahnung hat - Einfach mal Fresse halten!"

    Willstätt bekam die Lizenz, weil:

    1. die wirtschaftliche Leitungsfähigkeit bescheinigt war,
    2. der Wechsel des wirtschaftlichen Trägers (anders als bei Essen) vor der Ausschlussfrist am 3.6. beantragt wurde,
    3. das Gericht in den Lizenzierungsrichtlinien anders als die HBL nicht eindeutig entnehmen konnte, dass ein Wechsel während des Verfahresn zum Ausschluss führen soll.

    Es gab übrigens eine schriftliche Auflage des Gerichts, der zufolge Wallau vor Beginn der Verhandlung auflisten sollte, wer Insolvenzantrag gestellt hat.

    Antwort Wallau: Finanzamt Hofheim.

    Dennoch wurde nach einem Eigenantrag gefragt, Wallau antwortete: "Wissen wir nicht". Daraufhin wurde nachgeforscht und die Insoverwalterin gebeten, die Unterlagen ins Hotel zu faxen. Plötzlich war dann da der Eigenantrag am Tageslicht, nachdem man zuvor über drei Stunden über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verhandelt hatte...

    Es fühlten sich wohl alle verarscht, vor allem, wenn man jetzt hört, dass der Eigenantrag im Wallauer Umfeld durchaus seit langem bekannt war...

    DER OBERHAMMER!!!

    Wallau hat den Antrag "auf ausdrückliche und nachdrückliche Anregung des Gerichts zur Vermeidung weiterer Problematiken" (Richter Nottmeier) zurück gezogen.

    Auf ausdrückliche Nachfrage des Gerichts habe Wallau einräumen müssen, DASS BEREITS IM APRIL EIN VERTRETER DES WIRTSCHAFTLICHEN TRÄGERS E I G E N I N S O L V E N Z A N T R A G GESTELLT HATTE, was den unbedingten Zwangsabstieg zur Folge haben muss, so das Gericht.

    Dieser Antrag sei zunächst verschwiegen worden, das Gericht sei bis zur Sitzung davon ausgegangen, dass lediglich ein Fremdantrag des Finanzamtes vorgelegen habe.


    Helges Meinung: Die haben alle verarscht, vor allem die bangenden Fans

    Verhandlungspause im Fall Wallau. Bislang wurde über die wirtschaftliche Seite gesprochen. Nach der Pause auch weiterhin. Hier gibt es offenbar Klärungsbedarf. Übrigens: Wallau hat den Trägerwechsel angeblich vor dem 3.6. beantragt...