Beiträge von Lothar Frohwein

    Folgende Situation:

    Mannschaft A holt in der 2. Halbzeit einen Sechstore-Rückstand Stück für Stück auf und ist drauf und dran auszugleichen. Es sind etwa noch drei Minuten zu spielen.

    Der Torwart von Mannschaft B trägt nach einem kassierten Gegenstreffer den Ball im Schritttempo ganz gemächlich zum Anwurfpunkt, wo er den Ball einem seiner Mitspieler übergibt.

    Die Schiedsrichter tun nichts und pfefen hanz normal an.

    Die Situation wiederholt sich nach dem 16:17-Anschlusstreffer von Mannschaft A etwa 1 Minute vor Schluss.

    Letztendlich verliert Mannschaft A mit einem Tor.

    Nach dem Spiel werden die Schiedsrichter unter Zeugen höflich gefragt, ob es denn nicht passives Spiel wäre, wenn der Torwart den Ball zum Anwurf trage, ohne sich zu beeilen.

    Antwort des Schiris im O-Ton: "Das habe ich mir auch gedacht. Ich habe denen ja auch gesagt, dass ich das beim nächsten Mal pfeifen werde!"

    "Dann hast du also einen Regelverstoß erkannt und ihn nicht gepfiffen?"

    Antwort: Achselzucken

    Frage 1: Welche Mittel hätten Mannschaft A zugestanden, wenn sie sich denn entschieden hätte, etwas zu tun. Aus sportlichen Gesichtspunkten wurde davon abgesehen.

    Situation 2 aus dem gleichen Spiel:
    Mannschaft B wirft in der 21. Minute auf´s Tor. Die Schiedsrichter pfeifen Freiwurf. Der Ball geht deutlich nach dem Pfiff durch die Maschen des kaputten Netzes. Trainer B, der schon gelb hatte, mault die Schiris an. Die diskutieren und entscheiden auf Tor zum 4:8 aus Sicht von Mannschaft A.

    Frage an die Schieris: "Ihr habt das Spiel vor dem Tor unterbrochen, da könnt ihr doch nicht auf Tor entscheiden?"

    Antwort: "Man kann sich auch korrigieren!"

    Frage 2: Hätte hier ein Einspruch Aussicht auf Erfolg gehabt? Das Spiel endete 16:17.

    Bislang hat noch niemand den Beweis geliefert, dass Hosyer oder ein Strohmann bei den entsprechenden Spielen gewettet haben.

    Bis zu diesem Beweis bewegt sich alles im Raum der Spekulation.

    Egal, wie´s ausgeht: Überraschen würde mich nichts. Auch Schiris sind nur Menschen. Und sollte einer von tausenden mal Mist gebaut haben, ist das (statistisch gesehen) nur normal!

    Zitat

    Original von Teddy Und wenn ihr Euch an Begriffen wie "Kacke" hochzieht ... Leute, da kenne ich Kommilitonen von mir aus dem 8 Semester Jura, bei denen gehörte das (was ich allerdings auch nicht verstanden habe) zum normalen Vokabular.

    Das zieht sich bis zum Ende des Referendariats, Teddy! :D:lol:

    Hauptsache gewonnen!

    Bitter: stark
    Jansen: stark
    v.B.: solide bis gut
    Weber: in der Abwehr, oh weh!
    Zeitz: knüpft an seine Leistungen bei Olympia an, trifft zu viele falsche Entscheidungen
    Glandorf: stark
    Kehrmann: solide
    Velyky: nicht im Spiel. Rüdes Foulspiel, das hätte Rot gegen müssen
    Preiß: da ist noch Steigerungspotenzial.

    Aber, wie schon gesagt: Hauptsache gewonnen. Gegen Brasislien kann sich die Mannschaft jetzt ein bisschen einspielen.

    Zitat

    Original von Hereticus
    Dann kann man halt keine Rücksicht mehr auf solche Eitelkeiten nehmen wie sie bei einigen Vereinen herrschen, die immer und auf alle Fälle an ihren "angestammten" Anwurfzeiten festhalten wollen, weil die "Fans daran gewöhnt seien". Wenn endlich eine einheitliche Anwurfzeit geschaffen wird (zwei müssen es sein - wegen der besonderen EC-Problematik an den Wochenenden müssen einige Spieltage unter der Woche abgehalten werden) , werden sich die Fans schon umgewöhnen.

    Das sehe ich ganz anders! Gerade die kleinen Vereine mit überschaubarem Einzugsgebiet müssen Rücksicht auf ihre "Kundschaft" nehmen. In Lübbecke brauchst du sonntags kein Bundesligaspiel zu machen.
    Da sind die Leute auf dem Fußballplatz, in der Handballhalle bei ihrer eigenen Mannschaft oder der Mannschaft des Kindes, Oma kommt zum Kaffee, in der Halle geht der Getränkeumsatz zurück...

    Das trifft auf viele Vereine zu. Wenn der TuS beispielsweise dauerhaft zu einem Termin sonntags um 15 Uhr gezwungen würde, müsste er auch etwas davon haben.

    Das heißt: Gerecht verteilte Sendeminuten im Fernsehen. Es kann nicht sein - und so würde es kommen - dass die kleinen Vereine auf Einnahmen verzichten müssen, ihre Fans verärgern, damit in einem Handball-Magazin über Stefan Kretzschmar, den THW, die SG Flensburg oder Bob Hanning berichtet wird und vom Rest die Ergebnisse verlesen werden!