Beiträge von Lothar Frohwein

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    § 218
    Vorlage des Insolvenzplans
    (1) Zur Vorlage eines Insolvenzplans an das Insolvenzgericht sind der Insolvenzverwalter und der Schuldner berechtigt. Die Vorlage durch den Schuldner kann mit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens verbunden werden. Ein Plan, der erst nach dem Schlußtermin beim Gericht eingeht, wird nicht berücksichtigt.

    (2) Hat die Gläubigerversammlung den Verwalter beauftragt, einen Insolvenzplan auszuarbeiten, so hat der Verwalter den Plan binnen angemessener Frist dem Gericht vorzulegen.

    (3) Bei der Aufstellung des Plans durch den Verwalter wirken der Gläubigerausschuß, wenn ein solcher bestellt ist, der Betriebsrat, der Sprecherausschuß der leitenden Angestellten und der Schuldner beratend mit.

    Ronaldo hat Recht:

    "Ein Insolvenzplan kann frühestens zeitgleich mit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens [...] vorgelegt werden"
    (Heidelberger Kommentar zur InsO, 2. Aufl, § 218 Rn 5)

    Somit muss jedenfalls der Inso-Antrag gestellt werden. Die Folgen sind bekannt. Es dürfte keinen Ermessensspielraum geben. Damit ist diese Seifenblase wohl auch geplatzt, wenn man konsequent ist.

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    Insolvenzplanverfahren für den HSV?

    Handballfans werden in letzter Zeit zunehmend auch zu Wirtschaftsfachlaien. Begriffe wie Insolvenz, Fortführungsprognose oder testierte Bilanz machen die Runde, seit der HSV in finanzielle Schieflage geraten ist. In der täglichen Lehrstunde kommt nun möglicherweise ein neuer Begriff auf den Stundenplan: Insolvenzplanverfahren. Dies, so wird vermutet, sei der Königsweg aus der HSV-Krise, die auch eine Krise der Liga ist.

    Eine sogenannte "Lex Hamburg" will die Liga sich selbst und dem staunenden Publikum nicht zumuten. Die Gefahr von Zivilprozessen anderer Klubs, die durch den Verbleib des HSV in der Liga absteigen müssen oder einen Europapokalplatz knapp verpassen, ist den Ligaverantwortlichen zu groß. Die Liga soll vielmehr dem HSV signalisiert haben, dass ein Insolvenzplanverfahren das geeignetste Mittel einer Rettung wäre. In einem solchen Verfahren würde ein vom Gericht bestellter Geschäftsführer mit den Gläubigern des HSV festlegen, wie die Schulden reguliert werden sollen, wer auf wie viel verzichten soll und ob und inwieweit der Schuldner auch nach Ablauf des Plans noch haftet. Bei Zustimmung aller Beteiligten würde das Insolvenzverfahren aufgehoben. Die Folge: der HSV könnte unter dem Dach der Omni Sport GmbH weiterspielen, eine Insolvenz abgewendet werden. Später könnte dann ein neuer Hauptgesellschafter einsteigen.

    Am Mittwoch um 13.00 Uhr sitzen in Magdeburg der Vorstand der HBL sowie Vertreter des HSV, darunter Dierk Schmäschke und HSV-Fußball-Aufsichtsratschef Jürgen Hunke, zusammen, um über die Zukunft des HSV zu verhandeln. Am Abend will die HBL dann das Strafmaß für die Verstöße gegen das Lizensierungsverfahren bekanntgeben. Acht Punkte Abzug sind maximal möglich. Der HSV würde dann auf Platz 8 zurückfallen.

    Olaf Nolden - http://www.handball-world.com

    Mal sehen, ob sich dieses Mittel als das angedachte Schlupfloch erweist. Es badarf jedenfalls zielmich vieler Zustimmungen der Gläubiger. Zudem muss der Plan in Augen des Gerichts aussichtsreich sein, die Insolvenz abzuwenden. Kohle muss wohl jedenfalls fließen... Jedenfalls muss man dann wieder mit Klimek zusammenarbeiten!

    Heute Morgen war ich beim Bäcker. Ich war 5 Minuten im Laden drin. Als ich wieder raus kam, war da eine Politesse und schrieb gerade einen Strafzettel aus. Also ging ich zu ihr hin und sagte: 'Hören Sie mal, ich war nur gerade beim Bäcker.' Sie ignorierte mich und füllte den Strafzettel weiter aus. Das machte mich etwas wütend und ich wurde etwas unbeherrschter: 'Hallo? Sind Sie taub, ich war nur gerade beim Bäcker!'
    Sie sah mich an und sagte: 'Dafür kann ich nichts. Sie dürfen hier nicht parken und außerdem sollten Sie sich etwas zurückhalten!' So langsam ging mir das auf den Zeiger... Also nannte ich sie eine blöde Schlampe und sagte ihr noch, wo sie sich ihren beschissenen Strafzettel hinstecken könnte. Da wurde die auf einmal richtig stinkig und faselte etwas von Anzeige und Nachspiel für mich.
    Ich habe ihr dann noch gesagt, Sie sei die Prostituierte der Straßenverkehrsordnung und könne, wenn sie woanders anschaffen ginge, wesentlich mehr verdienen.
    Sie zog dann mit dem Hinweis auf die nun folgende Anzeige wegen Beleidigung von dannen.
    Mir war das egal...
    ...ich war ja zu Fuß da.

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    Original von Coco
    oder:
    wenn in der Mitte von Büchern Seiten fehlen.

    Hierzu fällt mir noch ein:

    Megageil ist es, wenn man im Urlaub einen 700 Seiten starken Krimi aus der Stadtbücherei wälzt und auf Seite 377 eine Unterstreichung eines Namens samt handschriftlichem Hinweis: "Mörder!" findet...

    21. Dezember 2004, Di.:
    20.00: HSV Hamburg - VfL Gummersbach 1
    20.00: TUSEM Essen - THW Kiel 2

    22. Dezember 2004, Mi.:
    19.30: SC Magdeburg - TBV Lemgo 1
    20.00: HSG Düsseldorf - SG Flensburg-Handewitt 2

    23. Dezember 2004, Do.:
    20.00: HSG D/M Wetzlar - TV Großwallstadt 2

    26. Dezember 2004, So.:
    16.00: SG Wallau-Massenheim - FA Göppingen 1
    16.00: TBV Lemgo - GWD Minden 1
    16.30: SV Post Schwerin - VfL Gummersbach 2
    16.30: Wilhelmshavener HV - VfL Pfullingen 1
    17.00: TV Großwallstadt - THW Kiel 2
    17.00: TuS N-Lübbecke - HSG Nordhorn 1
    18.15: SC Magdeburg - HSV Hamburg 2

    Nur mal so am Rande:

    In NRW werden zurzeit alle BAFöG-Anträge der letzten Jahre durchforstet. Dabei sind einige Studenten aufgefallen, die bei Stellung des Antrags privates Vermögen verschwiegen haben. SOFORTIGE Folge: Rücknahme der Bewilligung des Geldes, Rückzahlungsbescheid mit Zinsen, strafrechtliche Konsequenzen (meist Geldstrafe).

    In einem Fall aus unserem Kreis ging es dabei um 2.500 € (Sparbuch von Oma, allerdings auf ihrem Namen), die die Studentin nicht angegeben hatte. Sie wurde zu einer Geldstrafe 60 Tagessätzen verurteilt...

    ...

    Es war einmal ein Verband der Taxi-Unternehmer. Dieser hatte 18 Mitglieder, die alle untereinander in Konkurrenz standen, aber dennoch gemeinsam für ein positives Image ihres Gewerbes arbeiteten. Ein Mitglied legte sich eine Flotte von Maybachs zu, um die Kunden luxuriöser aber dennoch zu gleichen Preisen wie die Mitbewerber zu befördern. Tatsächlich schaffte es das Mitglied, der Konkurrenz Fahrgäste zu entreißen. Nur konnte dieses Mitglied die Raten für die Wagen nicht bezahlen, blieb Gehälter für die Fahrer und Sozialabgaben schuldig und stand vor der Insolvenz. In den Medien wurde über den Fall berichtet und das gesamte Gewerbe bekam einen schlechten Ruf. Die Kundschaft suchte sich vermehrt andere Beförderungsmöglichkeiten. Der Verband drohte mit Rausschmiss und dem damit verbundenen Entzug der Taxi-Lizenz. Daraufhin appellierte der Chef des Mitglieds, der wenige Monate zuvor noch Vorsitzender des Verbandes war und die Taxi-Lizenz trotz erheblicher Bedenken der Mitglieder gegen das wirtschaftliche Konzept abgenickt hatte, an die Solidarität der anderen Mitglieder und argumentierte, es wäre ein enormer Schaden für den Verband, wenn die Maybachs nicht mehr führen...

    Da muss man Uwe Schwenker beipflichten. Ein einstimmiger Beschluss für eine Ausnahmeregelung wäre utopisch. Wahrscheinlich gäbe es bei einer geheimen Abstimmung noch nicht einmal eine einfache Mehrheit, möglicherweise gar nur eine Stimme für den Antrag...

    Zu Göppingen: Verdienter Sieg, ein Remis wäre glücklich gewesen! Nette Leute! Es hat Spaß gemacht, den Schnee heute morgen hättet ihr euch allerdings schenken können!

    Zu Minden: Gerechtes Unentschieden. Düsseldorf hat bis zum Umfallen gekämpft, GWG war nicht konsequent genug. Savonis hät den Punkt mit einer Doppelparade (Siebenmeter plus Nachwurf) gegen Rasmussen fest. Hegemann mit 13/5 und Hertzberg (8) treffen beinahe nach Belieben, wurden nich angegangen.

    Minden mir 5:0 plus 1-Deckung (Axner nahm Petersson aus dem Spiel).

    Meiner Meinung nach war Petersson Tor 5 Sekunden vor dem Schluss korrekt, Lemme/Ullrich sahen´s anders. Daher haben beide Mannschaften in der letzten Minute Schwein gehabt und das Ergebnis ist in Ordnung.

    Beide Mannschaften hatten im Spiel fie Gelegenheit, den Sack zuzumachen. Düsseldorf in der ersten Halbzeit, Minden beim 25:21.

    Kljaic: "Wir haben keine Wölfe in der Abwehr, weil Wölfe beißen. Meine Leute haben dafür nicht die Fähigkeit. Der Willen fehlt. Als Spieler muss man die Abwehr mögen und nicht wie einige unserer Spieler als Strafe empfinden. Ich war immer der beste Abwehrspieler meiner Mannschaft. Ich kann das nicht verstehen, wie meine Spieler denken."

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    HSV: de Buhr tritt zurück
    Der Mehrheitsgesellschafter des finanziell ins Straucheln geratene Handball-Bundesligisten HSV Hamburg, Wilfried de Buhr, ist zurückgetreten. Er hatte für den wegen Betrugsverdacht inhaftierten Geschäftsmann Winfried Klimek treuhänderisch 70 Prozent der Anteile am wirtschaftlichen Träger Omni Sport GmbH gehalten. "Ich habe den Vertrag gekündigt, die Anteile gehen an Herrn Klimek zurück", sagte de Buhr am Freitagabend vor Journalisten. HSV-Präsident Heinz Jacobsen sei nun "alleiniger Handlungsfähiger". Wie de Buhr ausführte, hat der Verein nicht die von der Handball-Bundesliga (HBL) geforderte testierte Bilanz für die vergangene Spielzeit fertig gestellt.

    Am kommenden Mittwoch wird der HBL-Vorstand in Magdeburg über die Strafe und einen Punktabzug gegen die Hanseaten entscheiden. "Ich würde mich sehr freuen, wenn der Club überleben würde. Aber das muss in Übereinstimmung mit unseren Richtlinien geschehen", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der dpa. So könne mitten in der Saison nicht der wirtschaftliche Träger gewechselt werden. Wegen der komplizierten Rechtslage wurde ihm Rechtsanwalt Andreas Thiel als juristischer Berater zur Seite gestellt.

    "Ein seriöser HSV Hamburg wäre gut für die Bundesliga, doch dieser Club hat uns in den letzten eineinhalb Jahren nur geschadet", sagte der HBL-Vorsitzende Bernd-Uwe Hildebrandt den "Kieler Nachrichten". "Wir haben immer wieder unsere Hilfe angeboten, doch der HSV war nicht daran interessiert", sagte Hildebrandt, der auch Geschäftsführer von Liga-Konkurrent Magdeburg ist.

    Zumindest das Punktspiel am Samstag (19.00) gegen Pfullingen ist gesichert. Die Begegnung werde planmäßig in der Color-Line-Arena angepfiffen, sicherte de Buhr zu. Voraussetzung des Betreibers der Halle war, dass die Miete von rund 24 000 Euro im Voraus gezahlt wird. Der mit rund zwei Millionen Euro verschuldete HSV liegt sogar noch für die vergangene Saison mit Mietzahlungen im Rückstand. (siehe vorhergehende Meldung)

    dpa-Meldung auf http://www.handball-world.com

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    Original von Olaf
    Zu der beschlossenen Strafe von vier Punkten Abzug wegen falscher Daten beim Lizenzantrag zum 30. Juni 2004, muß der Tabellendritte nun mit weiteren Punktverlusten rechnen. Zusammen maximal acht sind möglich.

    Die würde der HSV akzeptieren, wenn die Liga dem Klub entgegenkäme.

    Zu gnädig, lieber Heinz J! Es gibt keine Wahl, als zu akzeptieren!

    Die Liga ist dem HSV schon so weit entgegengekommen, dass man aneinander vorbei gelaufen ist. Jetzt muss mal gut sein!

    Das BUH-Interview macht Mut!