Beiträge von Lothar Frohwein

    Bezeichnend ist nun wieder das:

    Sport 1 schreibt:

    "Braunschweig/München - Tag der Wahrheit für die Handball-Bundesliga: Am Rande des All Star Games in Braunschweig wird der Ligaausschuss über die Lizenzvergabe für die nächste Saison entscheiden.

    In vielen Bundesliga-Städten wird gezittert. Nach Sport1-Informationen sollen alle Erstligisten die Lizenz erhalten.

    Doch der Informationsfluss vor der Lizenzvergabe war so gering wie selten zuvor. Die Namen einiger Problemfälle schwirren durch die Erste Liga. [...]"

    Zitat

    Original von sportler
    Unterlagen zu spät eingereicht: Punktabzug für die nächste Saison

    Also bestraft, aber nicht weggefegt worden.....................


    Ist dies die Entscheidung?

    Quelle?

    Wenn, dann müsste man soviele Punkte abziehen, wie sie 1,8 Mio Spielergehälter wert sind. Also so um die 20, um den erlangten wettbewerbsvorteil auszugleichen...

    Zitat

    Auf Geld warten auch die drei während der laufenden Saison aussortierten Peter Möller, Tormod Moldestad und Simen Muffetangen. Allen drei steht eine vertraglich vereinbarte Abfindung zu. Doch sie haben noch nicht einen Cent gesehen, sie warten seit November (!) drauf. Klimek dazu: "Ich treffe mich am Mittwoch mit den Anwälten der drei Spieler, dann wird das geregelt."

    Die Anwälte werden wohl gedroht haben, im Namen ihrer Mandanten Insolvenzantrag zu stellen.

    Damit haben die ein verdammt grüßes Druckmittel...

    Wenn ich den Mopo-Artikel so lese: Gestern Unterlagen eingereicht, obwohl die Fristen seit Wochen verstrichen sind. Nee, das geht nicht! Aber es wird werden.

    Ich schau schon mal, ob wir den Stefansson nicht loseisen können. Für 1,8 Mios wird er kommen. Mit ihm werden wir dann mindestens Neunter. Zahlen tun wir den dann irgendwann mal. Sobald die 5000 Zuschauer regelmäßig kommen und die neuen Sponsoren, die sich um das Sponsoring reißen werden, ihre Millionen überweisen. Im Vorgriff dadrauf könnten wir eigentlich noch ne Granate holen. Dann werden wir 5...

    In einem Jahr kann man dann ja sagen: "Oh, es war für uns nicht vorhersehbar, dass keine 5000 Zuschauer in die Kreissporthalle passen. Auch war nicht damit zu rechnen, dass sich nicht fünf Großsponsoren freiwilig melden, die jeder ne halbe Mio auf den Tisch des Hauses legen. Aber wir schaffen das. Es wäre schade um das Projekt. Ich rede morgen mit den Spielern..."

    Zitat

    Original von RD
    was passiert eigentlich, wenn der HSV die lizenz nicht bekommt, gehen bzw. bleiben kronau und post schwerin gemeinsam in die 1. liga?

    So wäre es in der letzten Saison gewesen. Wie es aktuell ist, ist der Spielordnung DHB nicht mehr zu entnehmen. Der § ist geändert worden. Die Entscheidung wird bei der HBL liegen.

    Tja. Eisenach fehlte einfach das Quäntchen Glück. Chance auf plus drei in der 55. Minute ausgelassen (Fehlpass Augensen auf Klesniks), dann Konter und nur noch plus einer. Casanova Innenpfosten. Ausgleich GWD.

    Eisenach hat bravourös gekämpft. Beim 30:30 kam der ThSV nochmals in Ballbesitz. Es waren noch acht Sekunden zu spielen. Feric nahm die Auszeit. Bitterlich kam als 7. Feldspieler. Doch als er den Abwurf machen wollte, hatte sich kein ThSVler freigelaufen, so dass Kneer den Ball mal grad über die Mittellinie bekommen hat. Der Freiwurf aus 15 Metern nach Ablauf der Spielzeit landete im Block.

    Schade.

    Historie des TuS-N-Lübbecke
    11. Mai 2002, 19.32 Uhr, Kreissporthalle Lübbecke: Ohrenbetäubender Jubel aus den Kehlen von 3500 begeisterten Fans. Die Mannschaft des TuS N-Lübbecke führt Freudentänze auf. Der TuS N-Lübbecke hatte sich nach einjähriger Abstinenz durch einen deutlichen 29:20-Sieg gegen den ärgsten Konkurrenten aus Wilhelmshaven die direkte Rückkehr in die 1. Handball-Bundesliga gesichert. Dieser 11. Mai war ein großer Erfolg in der 90-jährigen Geschichte des TuS.


    Derer gab es allerdings in den letzten 20 Jahren viele. Angetrieben von der Handballbegeisterung der Region schaffte der TuS Nettelstedt etwas, wovon viele Konkurrenten nicht zu träumen wagen...


    Drehen wir das Rad der Zeit in das Jahr 1970 zurück: Der TuS Nettelstedt, Handball-Kreisligist in einem Ort mit 3000 Einwohnern, kam erstmals bundesweit in die Schlagzeilen. Es gelang, den damaligen Kapitän der Handball-Nationalmannschaft, Herbert Lübking, von GW Dankersen zu verpflichten. Unter der Führung Lübkings begann der einmalige "Durchmarsch" des TuS Nettelstedt. Bis 1977 stieg der TuS siebenmal auf und war "urplötzlich" Gründungsmitglied der 1977 geschaffenen eingleisigen 1. Handball-Bundesliga. 1975 erreichte der TuS Nettelstedt das Finale der letztmals ausgetragenen Deutschen Meisterschaft im Feldhandball.


    Nach dem Umzug in die neu gebaute Kreissporthalle in Lübbecke, in der bis heute die Heimspiele des TuS ausgetragen werden, setzte sich der kometenhafte Aufstieg fort. Es folgte das bislang erfolgreichste Jahr der "Rothemden". 1980 als Deutscher-Vize-Pokalsieger für den Europapokal der Pokalsieger qualifiziert, stieß der kleine Lübbecker Stadtteil in internationale Gefilde vor. Als Außenseiter in der europäischen Elite, kämpfte sich die Mannschaft um Jimmi Waltke, Peter Pickel und Harry Keller bis in das Finale des Wettbewerbs vor. Dort wurde in zwei denkwürdigen Endspielen die damals anerkanntermaßen weltbeste Mannschaft, der HC Empor Rostock, knapp besiegt. 4200 Zuschauer verfolgten das entscheidende Spiel am 25. April 1981. Der Zweitore-Rückstand aus dem Hinspiel wurde nach 60 fesselnden Minuten wettgemacht und Nationalspieler Harry Keller warf 25 Sekunden vor dem Ende den alles entscheidenden Siegtreffer zum 17:14! Nettelstedt stand im europäischen Rampenlicht!


    Zwei Wochen später setzte der TuS das I-Tüpfelchen auf eine herausragende Saison und bezwang den VfL Günzburg im Finale des Deutschen-Handball-Pokals!


    An diese Glanzzeiten konnte der TuS Mitte der neunziger Jahre wieder anknüpfen. Nach elf Jahren in der zweiten Bundesliga gelang 1994 der Wiederaufstieg in das Handball-Oberhaus. Ghenadij Kahlepo und "Binjo" Tluczynski waren die Köpfe der Mannschaft, die die Handball-Euphorie im Altkeis Lübbecke erneut schürte.


    1996 betrat der TuS Nettelstedt erneut die europäische Bühne. Im Jahr zuvor hatte sich das Team um Bogdan Wenta durch einen vierten Platz in der Bundesliga für den europäischen City-Cup qualifiziert. Wenta führte den TuS 1997 auch zum Gewinn der Trophäe! Exakt 26 Jahre nach dem ersten europäischen Titelgewinn wanderte durch zwei überlegene Siege gegen Kolding IF der zweite Europapokal in die Vereinsvitrine.


    Im Jahr darauf gelang die Titelverteidigung. IFK Skövde hieß der Endspielgegner des Jahres 1998. Mit von der Partie war auch Sven Lakenmacher, der heutige Kapitän des TuS N-Lübbecke.


    In diese Zeit fällt auch der Aufstieg der Damen-Mannschaft des TuS Nettelstedt, die nach fünf Aufstiegen mittlerweile in der Regionalliga spielt.


    Einen weiteren Erfolg, wenn auch nicht sportlicher Natur, gibt es noch zu vermelden: Unter der Federführung des Espelkamper Unternehmers Paul Gauselmann wurde der finanziell kurz vor dem Aus stehende Traditonsverein, der die Menschen der Region so viele Jahre mitriss und begeisterte, neu strukturiert und dank der Mithilfe und Unterstützung vieler Menschen und Firmen auf finanziell gesunde Füße gestellt. Der Pool 2000 wurde ins Leben gerufen, der mittlerweile eine große Säule zur Deckung des Etats der Bundesligamannschaft bildet. Nach dem Abstieg im Jahre 2001 erfolgte die Umbenennung der Profimannschaft in TuS N-Lübbecke. Ein Jahr später war der angestrebte Wiederaufstieg realisiert. Der TuS N-Lübbecke ist wieder erstklassig und mischt in der besten Handball-Liga der Welt mit.

    ...

    Das hab ich vor 2 Jahren geschrieben. Es kam der Abstieg und der erneute, diesmal noch sicherer Aufstieg

    Stralsunder HV - HSG D/M Wetzlar 1
    TUSEM Essen - TV Großwallstadt 1
    FA Göppingen - SG Wallau-Massenheim 1
    THW Kiel - SG Kronau/Östringen 1
    TBV Lemgo - SC Magdeburg 1
    GWD Minden - ThSV Eisenach 2
    HSG Nordhorn - VfL Gummersbach 2
    HSV Hamburg - SG Flensburg-Handewitt 2
    Wilhelmshavener HV - VfL Pfullingen 1

    Andersson, Hanning und Serdarusic haben das erreiht, was man mit dem Kader erreichen musste. Das ist zwar erwähnenswert, aber nichts Besonderes. Wobei wegen des Doubles Kent-Harry ein wenig herausragt.

    Peto, Brack, Biegler und Meisinger sind für mich die wahren Trainer der Saison!

    Sie haben das Optimum rausgeholt. Vor allem Meisinger: Hut ab!

    Henke hat auch wesentlich mehr geholt, als zu erwarten war!

    Zitat

    Original von Laggy
    Es bleibt spannend da unten

    15. VfL -99 19:47
    16. Kro -94 18:48
    17. Eis -133 17:49
    18.SHV -161 17:49

    Wohl wahr!

    Zwischen 16 und 18 ist die Endplatzierung noch völlig offen. Pfullingen ist nur noch gefährdet, wenn Kronau die Sensation in Kiel gelingt.

    Ich gehe mal davon aus, dass Kronau in Kiel verliert.

    Aber der SHV hat gute Chancen gegen Wetzlar und Minden hat noch nicht gegen Eisenach gewonnen...

    Bis zum 14.2. (Spiel Nettelstedt - Schwerin) der felsenfesten Überzeugung, dass sowohl TuS als auch Post aufsteigen werden.

    Post hat dann nach dem deutlichen Spiel bei und mehr als geschwächelt. Die Unruhen um den Trainerwechsel, die lange aufgeschobenen Vertragsgespräche sowie die verlorene Dominanz auf dem Spielfeld: Das alles spricht nicht für Post.

    Andererseits: Ein Motivationsloch ist normal, wenn man den Gegner immer nur von hinten sieht und dieser nicht einmal ansatzweise ins Straucheln gerät bzw. nicht die kleinste Kerbe bietet, in die man reinschlagen kann. Sich dann auf die eigenen Stärken zu besinnen ist schwer. Schließlich hatte man sich intern mit Sicherheit vor der Saison Platz 1 vorgenommen...

    Wichtig waren die Verlängerungen mit Stange und Obrvan. Das war möglicherweise der entscheidende Wendepunkt zum Guten, weil diese beiden Spieler enorm wichtig sind.

    Klar ist, dass Oßweil zuhause deutlich bezuwungen werden muss, denn die Jungs haben einen Lauf und vor allem keinen Druck. Sie haben schon weitaus mehr erreicht als sie sich erträumt hatten.

    Trainer Oliver Hess hat eine Mannschaft, die sehr attraktiven und schnellen Handball spielt (und noch mehr Tore als der TuS erzielt hat). Die Stärken liegen eindeutig im gebundenen Angriff als auch im Konterspiel.

    Obwohl sich Quervergleiche verbieten:

    Gysin ist ein solider Keeper, hier dürfte Post Vorteile haben.

    Halac und Obrvan nehmen sich nichts.

    Brack (er wechselt zum TVG) ist neben Hegemann der beste Mittelmann der ZLS. Für seine jungen Jahre schon mächtig abgezockt, viel Übersicht und Torgefahr. Ich würde ihn im Angriff stärker als Vildalen einschätzen, allerings nicht hinten. Dafür hat Post noch Melzer.

    Adrian Pfahl ist ein sehr junger unbekümmerter Linkshänder. Allerdings auch unerfahren. Er wirft mit Links, ist somit im Vorteil.

    Der Marco Huth auf LA ist abgezockt bis über beide Ohren (Länderspiele hat der auch mal gemacht). Die Bundesligaerfahrung hilft ihm wirklich weiter. Machte nach drei Fehlwürfen in der Schlussphase den Ausgleich mit der Sirene in Düsseldorf.

    Und dann wäre da noch Ralf Abend in der Abwehr, der auch RM spielen kann. Bundesligaerfahrung aus Nettelstedt, Essen und Göppingen.

    Was ich eigentlich nur dagen will: Das ist kein Selbstläufer gegen Oßweil. Der Schlüssel wird in der Abwehr liegen!

    Nach allem Pro und Contra meine ich, dass Post insgesamt 60:40 Favorit ist. Wegen Løke, dem neuen Vertrag von Obrvan, dem sicherlich insgesamt erfahreneren Kader und der besseren Abwehr.

    Normal interessieren mögliche Derbies bei der Einteilung nicht. Es gilt das Linealprinzip. Abzählen, Lineal anlegen, Strich ziehen - fertig ist die Staffel-Einteilung! Das ist unter dem Strich auch das Gerechteste, weil objektiv nachvollziehbar!

    So wurden damals auch Herdecke (Süd) und Hagen (Nord) getrennt, obwohl nicht einmal 10 km zwischen den Hallen liegen...

    Also, Karten auf den Tisch, dann dürfte die Einteilung klar sein!