Beiträge von Lothar Frohwein

    Nordhorn - Hannover? 200 km oder mehr?

    Einmal quer durch Niedersachsen? Eine noch größere Entfernung als Schwartau - Hamburg?

    Das wäre der Tod für die HSG Nordhorn.

    Allenfalls entstünde ein völlig neuer Klub, "Hannover 96 Handball" oder sowas in der Art!

    Da muss man lange nachdenken, ob es nicht besser ist, die Lizenz zurückzugeben. Schwierige Entscheidung!

    Das mit den Methes sehe ich seit etwa 2 Jahren genau wie Bezze.

    Zorans Einlage war schon oscarreif. Aber an einer Geldstrafe wird GWD nicht vorbei kommen, denn der Verein ist dafür verantwortlich, dass die Zuschauer so dicht am Spielfeldrand stehen, dass es zu solchen Szenen kommen kann.

    Ich bin sicher - wäre es für Wallau um etwas gegangen - hääte Djordic nicht mehr gespielt und sich eine schmerzhafte Prellung, die die Bewegungsfreiheit einschränkt attestieren lassen, um ein Wiederholungsspiel zu erzwingen. So passiert da wohl nicht hinsichtlich Protest

    Neue Westfälische:

    In der 22. Minute dann bereits der nächste Zwischenfall, der für GWD Minden nicht ohne Folgen bleiben dürfte. Als sich Wallaus Schlussmann Djordjic nach einem Fehlversuch von Maksimowitsch den Ball aus den Reihen der GWD-Fans hinter der Werbebande neben seinem Tor holte wollte, erhielt er einen Schlag mit einem Paukenklöppel.

    Die Schiedsrichter Methe/Methe kündigten den Verantwortlichen beider Mannschaften sofort einen Antrag in den Spielbericht an. "Jens Rüter schlug Djordjic mit dem Trommelstock", hieß es dort, wobei sie den Namen des Übeltäters sofort wussten. Dieser betonte nach dem Vorfall, dass Djordjic ihm zuvor die Pauke an den Kopf gehauen habe und der Schlag mit dem Stock ein Reflex gewesen sei. Wallaus Manager Bülent Aksen kündigte einen Protest gegen die Spielwertung an. GWD Mindens Manager Horst Bredemeier rechnet mit einer Geldstrafe.


    http://www.nw-news.de/news/sport/lok…07_3767853.html

    ich kopier mal rüber, was ich im Red Devils-Forum geschrieben habe:


    Zu der Szene mit dem Zuschauer: Djordic hat dem Trommler die Pauke wohl so weggeschlagen, dass der diese ins Gesicht bekam. Djordic wollte an den Ball, der hinter die Bande gefallen war und der Trommler stand davor. Daraufhin bekam Zoran einen mit dem Klöppel genuckt (am Unterschenkel), fasste sich thetralisch an den Arm und rollte mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden rum.

    So habe ich das gesehen.

    Relevant ist aber nur, was die Methes in den Spielbericht diktiert haben. Ich habe einiges mitbekommen: Sie sagten, dass die Zuschauer zu dicht am Feld stünden und dass Djordjic von einem GWD-Fan mit einem Trommelstock geschlagen worden sei.

    Allgemein wird davon ausgegangen, dass es bei einer Geldstrafe bleibt, weil GWD noch nicht "vorbestraft" ist, aber auch eine Hallensprerre ist nicht ausgeschlossen. Mal sehen, wie Uwe Stemberg entscheidet.

    Zitat

    Original von jensnoh21
    ... ich fänd das eine grosse schweinerei den fans gegenüber...

    Im Zweifel interessiert das niemanden! Nicht einmal im Ansatz! Siehe Schwartau/Hamburg! Darüber müssen wir uns alle im klaren sein!

    Aber ich würde die Meldung auch ersteinmal nicht allzu ernst nehmen!

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    Fredenbeck freut sich:

    Jubel in Fredenbeck – vier Punkte am Günen Tisch!
    Fredenbeck (01.04.2003). Jubel in Fredenbeck! Der DHB hat jetzt entschieden, dass die vier Punkte, die dem TV Emsdetten am Ende der Saison wegen Verstöße gegen das Lizensierungsverfahren abgezogen werden, dem VfL Fredenbeck gutgeschrieben werden. Das bestätigte gestern Abend Uwe Stemberg in Dortmund. »Fredenbeck hat zwei Mal gegen Emsdetten verloren. Wegen der Chancengleichheit gegenüber Schwerin und Stralsund, die ihre Spiele gegen Emsdetten gewannen, bekommt der VfL die Punkte zurück«, sagte er. Konkret heißt das: In der Tabelle führt nach wie vor Stralsund mit 47:11 Punkten. Fredenbeck ist mit 46:12 Zählern jetzt Zweiter vor Schwerin (44:14)!

    GWD hat den Vorteil, gegen Willstätt, Pfullingen und Eisenach (obwohl das ja traditionell verloren wird) leichte Heimspiele zu haben. Wenn diese gewonnen werden, wären es 20 Pkt sowie wahrscheinlich das bessere Torverhältnis gegenüber dem TuS. Sollten wir keine Überraschung schaffen, stünde GWD nach dieser Rechnung selbst im Falle eines Nettelstedter Sieges im letzten Spiel besser da.

    Zudem kann Minden auch gut gegen Wallau punkten, weil es bei denen um nichts mehr geht als um die goldene Ananas.

    Ich gehe mal von 6-8 Pkt für GWD aus.

    Wir müssen die Spiele gegen TVG und GWD jedenfalls gewinnen, um dann mit mind. 20 Pkt. noch eine Chance zu haben. Ich hoffe aber, dass es noch 2 Punkte "außer der Reihe" entweder in Hamburg, Wetzlar oder Göppingen (alle auswärts) gibt oder noch einmal ein Kracher gegen Flensburg oder Magdeburg in der KSH gelingt. Mit 22 Pkt sollte der Reliplatz sicher sein, zu 80% würde das für Platz 15 reichen.

    Pfullingen holt nach meiner Einschätzung noch 4 Pkt (Heimspiele gegen Göppingen und Kiel oder Nordhorn)

    Willstätt braucht aufgrund des ganz miesen Torverhältnisses gegenüber der Konkurrenz einen Punkt mehr, also sieben. Die sind wohl nicht mehr drin.

    D.h. am Ende wird - aller Wahrscheinlichkeit nach - das Torverhältnis über einige, wenn nicht alle Plätze zwischen 15 und 17 entscheiden!

    Terminaufschub für ThSV Eisenach - Entscheidung in dieser Woche

    Handball-Bundesligist ThSV Eisenach wird nicht wie ursprünglich angekündigt am (morgigen) Montag Insolvenz anmelden. Die Verantwortlichen des Vereins haben mit allen beteiligten Seiten einen Terminaufschub vereinbart. «Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen und Ende der Woche eine Lösung präsentieren, so oder so», erklärte am Sonntag Präsident Frank Seidenzahl.

    Der Eisenacher Architekt und seine Präsidiums-Kollegen haben in der vergangenen Woche ungezählte Gespräche geführt. «Uns wurde viel Hilfe angeboten. Das muss jetzt alles gebündelt werden. Wir sind uns aber mit allen Beteiligten einig, dass wir nicht eine Lösung nur für diese Saison wollen. Unser Sanierungskonzept muss sowohl die laufende Spielzeit als auch die Saison danach umfassen. Es wäre unsinnig, wenn wir kurzfristig denken und in einem halben Jahr wieder vor ähnlichen finanziellen Problemen stehen würden», kündigte Seidenzahl eine langfristige Lösung an. Die bedürfe aber Zugeständnisse von allen Beteiligten.

    Seidenzahl bleibt auch derzeit seiner Linie treu und will über Roß und Reiter erst reden, wenn es unterschriebene Vereinbarungen gibt. Sollte das große Interesse von vielen Seiten in unterschriftsfähige Kontrakte münden, sieht er bis Ende der Woche eine gute Chance, den Handballsport in Eisenach auf derzeitigem Niveau zu erhalten. Wenn nicht, muss Ende der Woche Insolvenz angemeldet werden, denn der Verein ist derzeit zahlungsunfähig. «Das heißt aber nicht, dass es nicht trotzdem sportlich weiter gehen könnte», bemerkte der ThSV-Präsident mit Blick auf gestärkt aus Insolvenzverfahren hervor gegangene Fußball-Vereine wie den FC Rot-Weiß Erfurt oder den 1. FC Magdeburg.

    http://www.handball-world.com

    Ab 1.7. 2003 gilt die neue Regelung! (alle klammen Vereine sollten schnell noch die Altschulden loswerden ;)), danach geht es nicht mehr...


    Außerdem hat ja wohl das Land Thüringen Hilfe zugesagt, so dass es vielleicht gar keine Inso in Eisenach gibt.

    Zitat

    Original von SilverSurfer
    . Ist wie gesagt schon mehrfach vorgekommen, theoretisch kann man das so ziemlich jeden Monat machen, eine GmbH dicht, Lizenz an Verein zurück, neue Gmbh aufmachen, lizenz an die Gmbh, Spieler anstellen und wieder Bankrott gehen ;) (jetzt nicht auf Eisenach bezogen)

    Die Geschichte ist letztmalig in dieser Saison möglich, ab dem 1.7. geht es nicht mehr, dann erlischt eine Lizenz im Fall der Insolvenz einer Spielbetriebs GmbH.

    Äußerst prekär an der ganzen Geschichte mit der neuen GmbH ist, dass man nicht in den Verdacht der Rechtsnachfolge gerät. Denn dann hätte alles nichts gebracht und die neue Firma hat die Verbindlichkeiten der alten am Hacken.

    Mit diesem Thema können sich die Anwälte ewig beschäftigen.

    Denn eine Rechtsnafolge läge auf der Hand, wenn eine (jetzt) neu gegründete GmbH plötzlich genau das macht, was die alte gemacht hat. Da kommt es auch auf den Zeitpunkt der Gründung der neuen GmbH (sollte sie tatsächlich erst gegründet worden sein, als sich eine Insolvenz der alten GmbH abzeichnete oder schon ein Insolvenzgrund bestand, wird es schwer plausibel zu machen, dass keine Rechtsnachfolge vorliegt) und den Gesellschaftszweck an, die Geschäftsführer, die Geschäftsräume, Telefonanschluss, Briefpapier (all das darf/sollte nicht mehr identisch sein). etc...

    Ganz einfach ist das nicht, aber machbar!