Beiträge von Lothar Frohwein

    http://www.handball-world.com

    Die sportliche Zukunft von Jörg Kunze, noch in Diensten der SG Flensburg-Handewitt, ist geklärt. Kunze wechselt zur neuen Saison zu dem Verein, von dem er 2001 nach Flensburg wechselte: dem TV Großwallstadt. Dort erhält der 35-jährige Linkshänder einen Vetrag bis zum 30.06.2004.

    Marco Lucic (28.03.2003) Jörg Kunze ist der vierte Neuzugang beim TVG. Kunze möchte beweisen, da er auf seiner Position(Rückraum Rechts) immer noch zu den besten Spielern in der Bundesliga gehört. Bei der SG kam Jörg Kunze nie so richtig zum Zuge, in der vergangenen Saison war er sehr viel verletzt, in dieser Saison ist der Pole Marcin Lijewski die klare Nummer 1 auf der Rückraum Rechts Position.

    Der 80-fache Nationalspieler hatte bereits von 1995 bis 1998 und von 1999 bis 2001 für den TVG gespielt. "Es wird vielleicht kritische Stimmen geben, dass wir Jörg zurück zu holen. Aber er gehört nach wie vor zu den besten deutschen Spielern auf der halbrechten Position", sagt TVG-Trainer Peter Meisinger, "er wird uns mit Sicherheit weiterhelfen."

    Klappt schon! Ich bin mir da ganz sicher! Eine Insovenz würde nämlich nicht zwangsläufig auch Lizenzentzug bedeuten. Man könnte z.B. - grob gesagt - eine neue GmbH gründen und mit der weiter machen. Juristisch ist das theoretisch machbar!

    3 Monate kein Geld bekommen und dennoch den Tabellenführer als 2. Mannschaft überhaupt besiegen! Daran kann sich so manche Mannschaft ein Beispiel nehmen!

    Eisenachs Mannschaft hat verstanden, worum es geht und was auf dem Spiel steht!

    Glückwunsch!

    In der Neuen Westfälischen heißt es:

    [...] "Wenn bis Freitag kein Wunder passiert, wird die Partie gegen Lemgo unsere letzte in der Bundesliga sein", verschweigt Pressesprecher Thomas Levknecht nicht die dramatische Lage des Klubs. "Wir sind praktisch zahlungsunfähig und können uns nach dem jetzigen Stand nicht einmal die Busfahrt zum nächsten Auswärtsspiel in Flensburg leisten", gewährt Levknecht einen Einblick in die finanzielle Aussichtslosigkeit des ThSV Eisenach, nachdem einige Sponsoren im Laufe der Saison ihre zugesagte Unterstützung gestrichen hatten.

    Manager Dröge betrachtet das Spiel gegen Lemgo als untimative Chance: "In drei Tagen müssen wir Fakten geschaffen haben - sprich: Geld bei der Bank einzahlen. Gegen Lemgo besteht die Chance, sich gegen die beste deutschen Mannschaft zu präsentieren und Werbung in eigener Sache zu machen." [...]

    Artikel steht leider nocht online, ist aber im Bundessport der NW unter "Letzte Eisenacher Chance heißt Lemgo" abgedruckt.

    Zitat

    Original von SilverSurfer
    @ Helge: er ist nicht zwangsläufig weg ... bei Abstieg behalten Verträge und Aufenthalötsgenehmigungen ihre Gültigkeit ... wenn er also in der ersten Liga mit dem bestehenden Vertrag eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten hat, wird die bei Abstieg in die 2. Liga nicht ungültig und er könnte auch in der Regionalliga oder in der Kreisliga für den Verein spielen, soweit ich weiß, gilt das aber nur für bestehende Verträge, weiß nicht, wie das mit neuen Verträgen aussieht ...

    anbei würd ich als Zweitligist dann dagegen klagen, weil die Chancengleichheit nicht gegeben ist, könnte sein, daß man damit dieses unsägliche Gesetz kippt ... oder zumindest Nachbesserungen erforderlich macht ...

    Hast Recht, habe ich vergessen!

    Jerkovic hatte rechtzeitig verlängert!

    Langsam wird es wirklich bedrohlich! http://www.handball-world.com meldet:


    ThSV Eisenach droht zum Monatsende die Insolvenz

    Handball-Bundesligist ThSV Eisenach steht vor dem Aus. Dem Thüringer Verein droht zum 31. März die Insolvenz. Das sagte ThSV-Präsident Frank Seidenzahl am Dienstag vor dem Bundesliga-Heimspiel der Eisenacher gegen den TBV Lemgo (Mittwoch, 20.00 Uhr). «Ende der Woche wissen wir, ob es weitergeht», stellte Seidenzahl fest. In der Vereinskasse klafft ein Loch von 300 000 Euro, das sich seit Jahresbeginn durch den Ausfall der Zahlungen mehrerer mittlerer und kleinerer Sponsoren aufgetan hatte. «Wir sind abhängig von der Ertragslage der Firmen in der Region, hätten aber nicht gedacht, wie schnell sich die Lage verschärft», gab der Präsident zu.

    Inzwischen hat sich der Verein mit einem Hilferuf an potenzielle Sponsoren und Förderer der Region gewandt und mehr als 300 Firmen angeschrieben. Doch entscheidende Hilfe fand sich noch nicht. «Wir sammeln derzeit viele kleine Bausteine, führen in diesen Tagen praktisch rund um die Uhr Gespräche und hoffen natürlich, dass es weitergehen kann», erklärte Seidenzahl. Im Falle der Insolvenz würde der ThSV die Saison auf alle Fälle zu Ende spielen.In der vergangenen Woche hatten auch die Fans eine Intitative gestartet, auf die hin der ThSV ein eigenes Spendenkonto eingerichtet hat. Mittlerweile sei ein vierstelliger Betrag zusammengekommen.

    Angesichts der wirtschaftlichen Nöte gerät das Gastspiel des Tabellenführers TBV Lemgo fast zur Nebensache. «Für uns wird es das leichteste Spiel der Saison», meinte Trainer Peter Rost, «wir sind krasser Außenseiter und haben nichts zu verlieren.» Dennoch wollen die Eisenacher den Favoriten ärgern und vor voraussichtlich ausverkauftem Haus Werbung in eigener Sache betreiben.

    Was mir ein wenig zu denken gibt, ist der Umstand, dass alle Länder, die für den Krieg sind, niemals ernsthaft Krieg auf ihrem eigenen Boden hatten (Ausnahme Japan).

    Vielleicht erklärt auch dieser Umstand ein wenig die Haltung der jeweiligen Regierungen.

    Na ja, es könnte dann noch einmal spannend werden, wenn sich der VfL gegen die Entscheidung wehrt.

    Man könnte an eine Hinweispflicht des DHB denken, dass der Protest falsch formuliert ist oder an eine Umdeutung des Antrags von Amts wegen in "Neuansetzung"

    Ich denke, dem DHB kam der Fehler sehr gelegen, so bringt man sich nicht in Schwierigkeiten.