Beiträge von Lothar Frohwein

    Temporeicher Test: 37:37 in Nordhorn

    (HOK). Am Mittwochabend erreichte der TuS N-Lübbecke in einem temporeichen Testspiel bei der HSG Nordhorn ein 37:37 (20:20)-Remis.

    Es war ein sehr ansehnliches Spiel, in dem beide Mannschaften nur wenige Fehler machten. Obwohl Teamchef Robert Hedin auf die verletzten Sven Lakenmacher, Damir Radoncic, Pierre Hammarstrand (Bänderdehnung), Philip Willgerodt (Fußverletzung) und Robert Andersson (Wadenzerrung) verzichten musste, überzeugte der TuS N-Lübbecke durch eine sehr gefällige Spielweise. Vor allem die schnelle Mitte wurde immer wieder „durchgezogen“.

    Robert Andersson, der an alter Wirkungsstätte zu gerne gespielt hätte, war über seine Zuschauerrolle ein wenig traurig. „Es ist nichts Schlimmes, leichte Schmerzen in der Wade. Doch einen Einsatz wollten wir heute nicht riskieren.“

    Robert Hedin nahm´s wie immer mit Fassung: „Wir haben seit Wochen nicht mehr komplett trainiert. Aber das heutige Spiel hat doch gezeigt, dass wir gut gearbeitet haben“

    Der TuS N-Lübbecke spielte in folgender Aufstellung:
    Cazal (19 Paraden); Fölser (3), Schwank (4), Winnen (5), Seifert (11/7), Vanek (2), Bertow (5), Johnsen (6), Skercevic (1)

    Zitat

    Original von Friggi
    Dann kann ich als Schiri (wenn ich böswillig wär;-)) jedes Spiel "hinpfeifen" und keiner könnte etwas machen !

    Natürlich! Zumal Einsprüche gegen Tatsachenentscheidungen nicht zulässig sind! Regelverstöße sind selten und auch peinlich für die Schiris. Alleine das spricht in eurem Fall gegen Absicht. Hätte da einer was drehen wollen, hätte er es mit Stürmerfouls und 7 Metern gemacht etc., nicht mit einem Regelfehler!

    Glücklicherweise laufen nach meiner Erfahrung 95% der Spiele ohne Schiebung ab und die Schiris geben sich alle Mühe!

    Frank von Behren vor Absprung aus Minden
    Spielt der GWD-Kapitän in der neuen Saison beim VfL Gummersbach? / Dankersens Manager Bredemeier: Gehe davon aus

    Die Sehnsucht nach der Ferne: Frank von Behren. Foto: MT-Archiv (Stefan Gerold)

    Von Rainer Placke

    Minden (mx). Heute und Morgen geht Frank von Behren als Co-Kommentator für die ARD in den Hauptrunden-Spielen der deutschen Nationalmannschaft bei der Handball- Weltmeisterschaft in Portugal fremd.

    Demnächst wird der derzeit verletzte Kapitän der Nationalmannschaft und des Handball- Bundesligisten GWD Minden wohl die ostwestfälische Heimat verlassen.

    Der VfL Gummersbach wirbt schon seit Monaten um die Gunst der Grün-Weißen-Identifikationsfigur, deren Vertrag bei GWD Minden am Saisonende ausläuft. Auch TuS N-Lübbecke sowie der HSV Hamburg und THW Kiel hatten ihm Angebote unterbreitet.

    "Ich gehe davon aus, dass Frank von Behren den Verein GWD Minden verlässt und nach Gummersbach wechselt", sagt GWD-Manager Horst Bredemeier, der zurzeit als DHB-Vizepräsident und -Delegationsleiter in Portugal bei der WM weilt, wo auch von Behren als Fernseh-Kommentator für die ARD im Einsatz ist.

    Der "Rastamann", der im Oktober einen Kreuzbandriss erlitt und täglich für sein Comeback schuftet, möchte am liebsten gar nichts zu den Spekulationen um seine sportliche Zukunft sagen. "Unterschrieben ist noch nichts", so von Behrens einsilbige Antwort auf entsprechende Fragen.

    Gleichwohl deutet fast alles darauf hin, dass der Rückraum- Spieler ab 1. Juli 2003 bei den Oberbergischen unter Vertrag stehen wird.

    Die Gummersbacher können nicht nur mit der 18 000 Zuschauer fassenden Köln-Arena wuchern, sondern haben mit dem Franzosen Cedric Burdet bereits einen weiteren internationalen Star verpflichtet. Außerdem wurde der Vertrag mit dem koreanischen Torjäger Kyung-Shin Yoon vorzeitig bis 2006 verlängert.

    Für einen von Behren-Wechsel zum VfL spricht außerdem die Nähe der Sporthochschule in Köln. Mit einem Studium dort hat der gebürtige Hiller schon mehrfach geliebäugelt.

    http://www.mt-online.de/sport/t00123167.htm

    Zum Thema "was ist spielentscheidend?" hat sich beim DHB die "Regel" durchgesetzt, dass das streitige Spiel nicht höher als mit zwei Toren Differenz verloren werden darf, damit ein Regelverstoß als spielentscheidend eingestuft wird. Hat mir mal der Uwe Stemberg erzählt.

    Das ist ein (ungeschriebener) Richtwert, von dem nur in krassen und offensichtlichen Ausnahmefällen abgerückt wird.

    Insofern war klar, dass der Einspruch bei einem 24:28 nicht durchgeht.

    Allerdings lässt sich hervorragend darüber streiten, ob das juristisch okay ist!

    Jedenfalls sollte jede Mannschaft, die schon während des Spiels bemerkt, dass möglicherweise ein Protestgrund vorliegt, alles daran setzen, das Ding nicht mit drei oder mehr Toren zu verlieren!

    Die Rangliste:

    1. Markus Baur 3810
    2. Chr. Schwarzer 2226
    3. Stefan Kretzschmar 1839
    4. Daniel Stephan 1531
    5. Florian Kehrmann 1305
    6. Henning Fritz 825
    7. Pascal Hens 723
    8. Stefan Lövgren 636
    9. Chr. Rose 497
    10. "Holger";) Zerbe 480
    11. Chr. Ramota 449
    12. Maik Machulla 435
    13. Ole Stefansson 406
    14. Lars Christiansen 302
    14. Steffen Weber 302
    16. Bruno Souza 270
    17. Jan-Olaf Immel 256
    18. Chr. Zeitz 182
    18. Kyung-Shin Yoon 182
    21. Jan Holpert 165
    22. Jaume Fort 148
    23. Magnus Wislander 119
    24. Carsten Lichtlein 91
    25. Tomas Axner 89


    Bemerkenswert aus meiner Sicht:

    - 6 Lemgoer unter den TOP 11
    - 16% der TOP 25 heißen Christian mit Vornamen ;)
    - Bester Nichtdeutscher ist Lövgern erst auf Platz 8 :pillepalle:
    - Es scheint dann doch eine Wahl durch die nationale Brille zu sein, wenn sich Yoon auf Platz18 wiederfindet und Oleg Velyky überhaupt nicht vertreten ist :pillepalle:

    http://www.handball-world.com

    Wechsel von Nationalspieler Christian Zeitz nach Kiel perfekt

    Der Wechsel von Handball-Nationalspieler Christian Zeitz von der SG Kronau-Östringen zum THW Kiel ist perfekt. Der 22-jährige Linkshänder spielt von der kommenden Saison an beim Bundesligisten und erhält dort einen Dreijahresvertrag. Über die Höhe der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Zeitz' Vertrag beim Tabellenführer der 2. Liga lief bis 2004.

    Die Kieler werden außerdem vor der kommenden Saison im Badischen ein Ablösespiel gegen die SG Kronau-Östringen bestreiten. Zeitz, der für Bundestrainer Heiner Brand eines der größten deutschen Handball- Talente ist, spielt derzeit mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Portugal.

    Bauer lässt "Kretsche" hinter sich


    München - Nationalspieler Markus Baur vom Bundesliga-Spitzenreiter TBV Lemgo hat zum zweiten Mal nach 2000 die Auszeichnung zu Deutschlands "Handballer des Jahres" verliehen bekommen.

    In einer Leserumfrage der Zeitschrift "Handball-Woche" gewann der 32-jährige Kapitän der Nationalmannschaft mit 3810 Punkten vor seinem Vereinskollegen Christian Schwarzer (2226) und Linksaußen Stefan Kretzschmar vom SC Magdeburg (1839). Der Lemgoer Daniel Stephan (1531) belegte den vierten Rang.

    Bei den Frauen sicherte sich Annika Ziercke (1548) von Eintracht Minden den Titel vor den beiden Leverkusenerinnen Nadine Krause (1532) und Kathrin Blacha (1515).


    http://www.sport1.de