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Der Höhenflug geht weiter
HSG Bensheim/Auerbach: Zweitligafrauen gewinnen auch beim Zweiten Ober-Eschbach
Frauenhandball-Zweitligist HSG Bensheim/Auerbach hat seinen Höhenflug mit Sieg Nummer fünf in Serie fortgesetzt. Beim Tabellenzweiten TSG Ober-Eschbach gab es einen 28:25 (14:7)-Erfolg.
Die Gastgeberinnen gingen zwar 1:0 in Führung, aber nur ein einziges Mal in den 60 Minuten. Aus einer starken Deckung heraus, baute die HSG ihr Angriffsspiel auf und drückte der Partie immer deutlicher ihren Stempel auf. Aus einem 6:5 machten die Gäste bis zur 26. Minute ein 13:5. Wie stark die Abwehr mit der überragenden Torhüterin Susanne Schulz in dieser Phase war, belegen alleine schon die nur sieben Gegentore.Nach der Pause arbeiteten sich die Gastgeberinnen auf 13:18 heran (39.). Sicherlich trug dazu auch eine Zeitstrafenserie gegen die HSG bei. Deren Erfolg war jedoch auch in Durchgang zwei nicht ernsthaft gefährdet. Im Gegenteil: Die HSG nutzte eine erneute Schwächephase der Ober-Eschbacherinnen, um auf 13:22 davonzuziehen (45.). Bei dem deutlichen Vorsprung ließ es das Team von Thorsten Schmid in der Schlussphase etwas ruhiger angehen, so dass der Tabellenzweite einige Tore gut machte.
Trainer Thorsten Schmid war zufrieden mit der Umsetzung der taktischen Vorgaben, insbesondere wie seine Mannschaft mit der relativ offenen Deckung zurecht gekommen sei. Schmid sprach indes von der unveränderten Vorgabe, „möglichst schnell viele Punkte“ zu sammeln, um einen sicheren Abstand zu den Abstiegsplätzen zu erzielen“.
HSG Bensheim/Auerbach: Susanne Schulz , Eva Giron-Timmler (Tor); Stefanie Egger, Mara Friton (2), Sandra Kleinjung (1), Katja Lehmann (4,) Melani Marcantonio (1), Isabell Nagel (2), Edina Rott (7/2), Olga Savanyu (5), Petra Streb (6).
Schiedsrichter: Hilfinger/Kroner (Ulm). – Siebenmeter. HSG 5/2; TSG: 4/2. – Zeitstrafen: 1:4 (Nagel 2, Streb 2, Rott, Lehmann). – Zuschauer: 350 (davon knapp 40 lautstarke HSG-Fans).
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Ein Punkt nach Höhen und Tiefen
Frauen-Handball: Zweitbundesligist TGS Walldorf gibt mit dem 23:23-Remis beim HC Leipzig II letzten Tabellenrang ab
Die Handballerinnen der TGS Walldorf haben in der Zweiten Bundesliga die rote Laterne zwar wieder an Sachsen Zwickau weitergereicht, doch uneingeschränkte Freude herrschte nach dem 23:23 (10:12)-Unentschieden und damit dem ersten Auswärtspunkt der Saison gestern Mittag beim Juniorteam des HC Leipzig keineswegs.
„Es waren wieder zu viele Höhen und Tiefen in unserem Spiel, es war mehr drin, aber das Ergebnis ist gerecht“, überwog bei Trainer Dirk Leun nach dem ersten Punkt in der Fremde dennoch die Freude. Am Ende war es dann wieder richtig knifflig, lag die TGS in den letzten drei Minuten noch mit 20:22 hinten und kam durch Kampfgeist am Ende noch zum verdienten Punkt.„Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben, wenngleich ein Maß an Unsicherheit zu verspüren war, und wir den Ausfall von Silke Jung verkraften mussten“, zog Leun eine kurze Bilanz.
Zu Beginn bestimmten die jungen Sachsen die Partie. Die Walldorfer Turngesellschaft war mit einer 5:1-Deckung gestartet, stellte aber bereits nach wenigen Minuten auf eine Manndeckung gegen Leipzigs halblinke Rückraumspielerin Franziska Ramirez um. Fortan wurden die Kombinationen der Gastgeberinnen wirkungsvoll gestört, und die TGS dominierte klar.
Im Abschluss wurde die nötige Konsequenz an den Tag gelegt, und die TGS-Deckung störte nun effektiver den Spielfluss der kombinationssicheren Sachsen. Da aber diese Situationen nie von langer Dauer waren, und die Walldorferinnen vor allem im Abschluss hektischer wurden und sich zu viele einfache individuelle Fehler leisteten, erlangten auch die Leipziger gegen Ende der ersten Halbzeit wieder Oberwasser und führten zum Wechsel knapp. So kam Walldorf kaum noch zu Chancen, suchte zu oft den Weg zur Mitte und agierte zu umständlich.
Nach der Pause gelang es Walldorf zunächst, die nötige Breite ins Spiel zu bekommen, doch bestimmte Leipzig anfangs noch das Geschehen. Erst eine Serie von 7:1 Toren brachte Walldorf wieder zurück ins Spiel. In der Schlussphase konnte die TGS das hohe Niveau aber nicht mehr halten und geriet nach dem 19:16 (46.) bis zur 54. Minute wieder mit 20:21 in Rückstand.
Walldorf scheiterte am eigenen Abschluss, vergab drei hundertprozentige Möglichkeiten, so Leun. In Überzahl schaffte die Mannschaft in einer dramatischen Schlussphase 30 Sekunden vor Ende aber dann doch noch den verdienten Ausgleich.
Spielfilm: 3:1, 5:3, 5:8, 6:9, 10:9, (12:10), 14:10,15:13, 15:17, 16:19, 22:20, 23:23.
TGS-Treffer: Alexandra Pieper (7/2), Sandra Bambuch (4), Larissa Arnold (3), Maike Ehrhardt (2), Johanna Holstein (2), Svenja Keemms, Kerstin Tschotschek, Steffi Brunner, Judith Kirschig, Madeleine Gieseler.
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