ZitatOriginal von Waldorf
Das tut jedem Arbeitsrechtler weh...
willkommen im jahr 2005. warum soll es einem angestellten in der bundesliga besser gehen als so manch anderem in der freien wirtschaft.
ZitatOriginal von Waldorf
Das tut jedem Arbeitsrechtler weh...
willkommen im jahr 2005. warum soll es einem angestellten in der bundesliga besser gehen als so manch anderem in der freien wirtschaft.
ZitatOriginal von Muravej
vielleicht läuft es aber auch einfach ohne sie ganz gut
ach jetzt verstehe ich - emma wurde wegen seiner hellseherischen fähigkeiten verpflichtet... ![]()
Zitat
und er will mit einer noch nicht ganz fitten und keinesfalls eingespielten maren kein risiko eingehen?
bis dahin sollte sie in der lage sein, mit einer nina wörz mitzuhalten.
ZitatOriginal von hsr
Welchen Vorteil hätte die benachteiligte Mannschaft übrigens von der weitergehenden Folge einer Sperre (nach RO/DHB z. Zt. auch nicht möglich)?
was ist denn das für eine frage? wer gegen regeln verstößt, muß entsprechend dem regelwerk sanktioniert werden.
wenn es nur um den eigenen vor- oder nachteil geht, können wir in jedem spiel regeln zur verhandiungssache machen.
ZitatOriginal von Meikel
@Oslo: (...) Im übrigen solltest Du auch aus eigener Erfahrung wissen, dass man beim eigenen Team nicht immer ganz objektiv urteilen kann (...).
ohhhhhh ja.
das hatten wir hier schon seitenweise.
offenbar scheut emrich auch da das risiko, eine zockerin' wie baumbach in sein team zu holen. oder er spielt auf zeit.
nicht zu fassen, daß die russische nationalmannschaft nicht mehr im rennen ist... ![]()
wer weiß, wie lange das ganze intern lief, bis die story öffentlich gemacht wurde.
ZitatOriginal von zmagoválec
auch spannend: Prokop trifft auf Hähner
die werden sich bestens verstehen und über ihre hühner ablästern.
scherer ist ja zur zeit auch noch bei der hsg rhein-nahe bingen. ein nicht gerade schlöner vjob, wie der spielbericht vermuten läßt:
ZitatAlles anzeigen
HSG kassiert Klatsche
Oberliga-Handballer verlieren 29:40 zu HauseBINGEN Die schwarze Serie der Handballer der HSG Rhein-Nahe Bingen setzt sich fort. Im Oberliga-Spiel gegen den TuS Kaiserlautern-Dansenberg blieben sie in eigener Halle chancenlos und bekamen am Ende mit dem 29:40 (11:17) erneut eine deftige Klatsche. Passend zur HSG-Pechsträhne mussten dabei wieder einmal zwei Binger zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Jens Grathwol, nach zwei Spielen Pause wegen einer Mittelfußprellung wieder dabei, brachte seine Mannschaft zu Beginn mit zwei blitzsauberen Toren 2:0 in Führung. Dann musste er raus mit einem Riss in der Unterlippe, der mit drei Stichen genäht wurde. Grathwol war noch nicht zurück aus dem Krankenhaus, da lag mit Marco Maul auch schon der nächste HSG-Spieler neben der Bank und musste behandelt werden. In der ersten Halbzeit war die Partie etwas an dem Spielmacher vorbei gelaufen, dafür hatte er nach dem Wiederanpfiff groß aufgedreht und seine Mannschaft von 11:17 auf 16:19 herangeführt. Als er nach 38 Minuten von hinten am Arm gezogen wurde, war jedoch Feierabend für ihn. Wie sich später herausstellte, erlitt Maul ein schweres Schleudertrauma und wird wohl für die nächsten beiden Spiele ausfallen.
"Nachdem Marco raus war ging gar nichts mehr. Die Mannschaft stand total neben sich und hat eine einzige Katastrophe gespielt", kommentierte HSG-Betreuer Axel Eichholtz den weiteren Verlauf der Partie, die nun innerhalb weniger Minuten zu Gunsten der Gäste entschieden war. Während die Binger total verkrampften und serienweise technische Fehler produzierten, wurden sie von den Dansenbergern geradezu überrannt. Bis zur 48. Minute war deren Führung auf 31:21 angewachsen. In den bedeutungslosen Schlussminuten vernachlässigte dann auch der TuS die Abwehrarbeit, so dass in einem offenen Schlagabtausch das Ergebnis bis auf 40:29 hochgeschraubt wurde. "Wir haben am Ende gruseligen Handball gespielt, da gibt es nichts zu beschönigen. Einige Spieler sind einfach noch nicht reif für die Oberliga", bekannte Eichholtz.
Nach der Führung zu Beginn hatte Rhein-Nahe die Partie bis zum 9:9 in der 20. Minute ausgeglichen gestaltet. Durch die weit vorgezogene Deckung gegen Maul brachten die Gastgeber aber wieder einmal keinen vernünftigen Spielaufbau zustande. Daran änderte auch die Einwechslung von Marco Tullius nichts, der weit entfernt von seiner früheren Form keine Akzente setzen konnte.
Ein Defensivblock war ohne Maik Lücking nicht vorhanden, was den alles andere als überragend spielenden Gästen immer wieder einfache Rückraumtore gegen den 6:0-Abwehrverband bescherte. So schafften es die Dansenberger, sich in den letzten zehn Minuten vor der Pause mit sechs Toren abzusetzen, wobei sie zwei Zeitstrafen gegen die Gastgeber eiskalt auszunutzen wussten.
Die Aufholjagd nach dem Wechsel war dann beim 17:20 beendet, obwohl die HSG zu diesem Zeitpunkt sogar in doppelter Überzahl auf dem Platz stand. Aber nach Mauls Verletzung hätten die Gäste die Partie wahrscheinlich in Unterzahl zu Ende spielen können und hätten noch locker gewonnen. "Wie schon in der ganzen Saison ist auch heute wieder einiges gegen uns gelaufen. Wir können jetzt im Prinzip nur noch auf die Rückrunde hoffen, wenn alle wieder gesund sind und wir dann bitte von Verletzungen verschont bleiben", winkte Eichholtz kopfschüttelnd ab.
HSG: Helm, Mann - M. Hübl (4), J. Grathwol (2), M. Grathwol (1), Mazza (2), Bansemir (5), Maul (7/1), M. Tullius, Huber (2), Dönsdorf (5/1).
quelle
ZitatAlles anzeigen
Stumps hat den Sieg auf der Hand
Starker Auftritt des TV-Spielers ohne Happyend
br. Vom Matchwinner zum tragischen Helden: Der Regionalliga-Handballer Tino Stumps ging mit seinem letzten Wurf am Wochenende durch ein emotionales Wellenbad. Weil er in der zweiten Halbzeit sieben Treffer erzielte, ging der TV Nieder-Olm im Spiel bei der HG Saarlouis mit einem 29:29-Unentschieden in die Schluss-Sekunden. Frei vor dem gegnerischen Torhüter erhielt der Zugang dann die Chance, den Siegtreffer zu markieren - und machte den Ball nicht rein. So atmeten die 900 Zuschauer durch, dass die Gastgeber doch noch einen Zähler für sich behielten.Auch TVN-Trainer Rainer Sommer durchlebte während der 60 Minuten eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Dabei schickte ihn seine Mannschaft zunächst auf ein emotionales Hoch. Aus einem starken Anfang resultierte nach einer Viertelstunde eine 11:10-Führung. "Dann haben wir in den letzten Minuten vor der Pause mit dem aufgehört, was wir vorher gut gemacht haben", meinte Sommer. Folglich lagen die Rheinhessen zur Pause mit 14:17 zurück. Sommer monierte: "Von Spielkultur war da bei uns wenig zu sehen. Und wir haben Saarlouis durch unsere Fehler aufgebaut."
In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste immer wieder ran, wie beim 20:21, ließen die Saarländer aber auch immer wieder fortziehen. "Unser Hauptmanko war da zum einen die relativ schlechte Deckungsarbeit und zum anderen die mangelnde Verwertung unserer Chancen." Der erste Ausgleich gelang schließlich kurz vor Schluss zum 29:29. Mit zwei dicken Chancen hatten die Rheinhessen dann den Sieg auf der Hand. Die erste pfiffen die Schiedsrichter ab, wobei laut Sommer "keiner weiß, warum". Und die zweite Möglichkeit war der bereits erwähnte Wurf des Tino Stumps.
"Wir hätten heute die Punktverluste vom Spiel gegen Mühlheim-Kärlich/Bassenheim ausgleichen können", sagte Sommer und wusste nicht so recht, wie er den ersten Auswärtszähler dieser Saison bewerten sollte: "Von den Möglichkeiten her haben wir einen Punkt verloren, vom Spielverlauf her einen gewonnen und von der Schlussphase her einen verloren." Ein Hoch und Tief der Emotionen eben.
TV Nieder-Olm: Radewald, Möbus (ab 21.); Stumps (8/1), Walch (4), Konrad (4), Kundel (3), Pfaff (3), Rink (3), Hangen (3/2), Herberg (1), Schnell, Truth, Caprano (n.e.).
Zitat
Mit viel Kampfgeist
Handball-Jugend gewinnt gegen TV Moselweiß
wai. In der Regionalliga der männlichen A-Jugend gewannen die Handballer des TV Nieder-Olm beim TV Moselweiß mit 27:26 (12:15). In der ersten Halbzeit vermisste TVN-Trainer Michael Secker ein geschlossenes Auftreten, was den Gästen einen Drei-Tore-Rückstand zur Pause bescherte: "Wir haben viele technische Fehler gemacht." Nach dem Wiederanpfiff änderte sich das. Nieder-Olm kam von 15:19 auf 19:20 heran. Beim 26:26 gelang den Gästen der Ausgleich, dem Christian Maaß in der vorletzten Spielminute den Siegtreffer folgen ließ. "Mit Kampfgeist holten wir uns den Sieg", lobte Secker. - Tore Nieder-Olm: Maaß (4), Sieben (1), Ludwig (3), Küchenmeister (2), S. Gaubatz (2), Kreisel (10/1), May (5/2).
...91 tore in einem spiel der fünften liga im hhv:
Zitat
Tore im Sekundentakt
Unglaublicher 46:45-Sieg der Hochheimer
möx. GOLDSTEIN Die TG Hochheim hat sich im Meisterschaftskampf der Handball-Landesliga wieder zurückgemeldet. Und wie. Ein unglaublicher 46:45 (25:23)-Sieg beim Oberliga-Absteiger VfL Goldstein. Tore im Sekundentakt. Genau genommen: alle 40 Sekunden eins. Abwehrarbeit, nein danke. Doch was am Ende für die Truppe um Trainer Jochen Wichert zählte, waren die zwei Zähler. Von einem ganz wichtigen Sieg, vor allem für die angeknackste Psyche, sprach Wolfgang Klinsmann: "Die Mannschaft weiß jetzt wieder, dass sie auch gegen die Spitzenteams mithalten kann."Dementsprechend ausgelassen feierten die Gäste den Coup. Bis um 4 Uhr in der Früh auf dem Hochheimer Markt. "So ein Spiel habe ich noch nie erlebt", krächzte ein hörbar angeschlagener Markus Czmok am Tag danach. Der 20-Jährige scheint nach zwei Kreuzbandrissen allmählich wieder aus seinem Tief heraus zu finden. Peu a peu. "Es war schon besser als in den letzten Spielen", so Czmok.
Die Frankfurter Vorstädter spielten den Hochheimern mit einer offensiven 3:2:1-Deckung von Beginn an in die Karten. "Wenn man uns zum Toreschießen einlädt, lassen wir uns nicht zweimal bitten", erklärte Hochheims Teamchef Wolfgang Klinsmann, der über die Deckungsarbeit seiner Jungs lieber den Mantel des Schweigens hüllen wollte. Lediglich beim 2:2 und bei 27:27 konnte Goldstein ausgleichen.
TG Hochheim: Luzius, T. Klinsmann; Czmok (5), M. Ochs (3), De. Assmann (6), Scholz (2), B. Roßmeier (6), Mohr, Muschiol, Reisinger (5), Fe. Kossler (9/4), Kohlhaas (10).
...jemand mehr zu bieten? ![]()
seltsames 'konzept', mitten in der runde den trainer in die heimat zu schicken, um da dann (voraussichtlich) wieder zweeit-oder drittklasige spielerinnen zu verpflichten. sind die beiden anderen jett endgültig weg?
ZitatAlles anzeigen
Punkt verschenkt
Von Claudia StehrLohfelden. Andreas Rau wusste nicht so richtig, ob er nun lachen oder weinen sollte. Gerade hatte seine Mannschaft, die HSG Lohfelden/Vollmarshausen trotz großer personeller Probleme einen Punkt aus der Begegnung gegen die HSG Bannberscheid-Ems errungen, die große Freude wollte sich beim Trainer allerdings nicht einstellen. 24:24 (12:11) endete die Partie zwischen den Regionalliga-Handballerinnen, in der die HSG ihre Gäste aus Rheinland-Pfalz gut im Griff hatte und nicht einmal in Rückstand geraten war.
"Vor dem Anpfiff hätte ich den einen Punkt gern genommen, aber jetzt sieht das anders aus", sagte Rau und schüttelte den Kopf. Denn auch der zweite Punkt war in greifbarer Nähe. Drei Sekunden vor dem Ende nahm sich Nicole Westram ein Herz und warf.
Statt im Netz landete der Ball am Innenpfosten und sprang von dort wieder in Richtung Spielfeld. Das war Pech, doch die Nordhessinnen hätten die Partie schon früher zu ihren Gunsten entscheiden können, wenn nicht gar müssen.
Auch wenn mit Linda Mankel (Urlaub) und Melanie Simon (Daumenverletzung) zwei Spielerinnen nicht auflaufen konnten und Katrin Leise (Grippe) sowie Franzi Ußler (Bänderriss) angeschlagen in die Partie gingen, die HSG war angetrieben von Spielmacherin Anika Müller die bessere Mannschaft und erspielte sich mehrfach eine Drei-Tore-Führung. Zuletzt kurz nach dem Seitenwechsel. Von 13:13 zog das Team von Andreas Rau auf 16:13 davon (36.). Doch eine unnötige Zeitstrafe wegen Meckerns und vergebene Chancen ließen die Gäste noch ausgleichen (16:16).
Der humpelnden Franzi Ußler hatte es die HSG in den letzten acht Minuten zu verdanken, dass aus diesem Unentschieden nicht sogar ein Rückstand wurde. Ußler übernahm im rechten Rückraum die Verantwortung, traf zweimal, sodass ihr Team immer einen knappen Vorsprung bewahrte.
Dass dies dennoch nicht reichte, ließ Trainer Rau letztlich verzweifeln.
E HSG: Peter, Gronemann; Timm (n.e.), Simon (n.e.), Walz (4), Westram (2), Rybnicek (3), Ußler (2), Müller (8/4), Leise (2), Martinec (3), Fuchs.
quelle
ZitatAlles anzeigen
Nach guter erster Halbzeit bricht Crumstadt ein
Frauen-Handball: Fritzlarer Zwischenspurt zum 24:16 entscheidet die Partie frühzeitig
Mit der 26:36-(14:16)-Heimniederlage gegen Germania Fritzlar mussten die Regionalliga-Handballerinnen des SV Crumstadt eine weitere Enttäuschung hinnehmen. Über die gesamte Spielzeit wurde deutlich, dass der Aufstiegs-Mitfavorit für Crumstadt einfach zu stark ist.
Für die ersten 30 Minuten jedoch erntete die Mannschaft sogar Lob vom Gegner. „Eine gute Halbzeit reicht in der Regionalliga nicht“, mahnt SV-Coach Jürgen Rotter. Wie in den letzten Spielen, geriet Crumstadt zunächst wieder deutlich in Rückstand. Erst nachdem Rotter beim 0:5 eine Auszeit genommen hatte, wurde das Spiel der Gastgeberinnen besser.Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen, wobei die Crumstädterinnen den Favoriten arg in Bedrängnis brachten. Beim 14:13 gelang sogar der erstmalige Führungstreffer. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit fehlte dem Team aber die Konzentration, so dass Fritzlar noch zur Pausenführung kam. Auch nach dem Seitenwechsel konnte Crumstadt zunächst das Spiel offen gestalten.
Nachdem die Gäste allerdings mit einem Zwischenspurt zum 24:16 kamen, war die Begegnung früh entschieden. Für Judith Wenner, die aus beruflichen Gründen kurzfristig ausfiel, kamen mit Inga Witte und Nadine Voll zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz.
Pech hatte der SV zusätzlich dadurch, dass Kathrin Steinhagen bereits nach zehn Minuten mit einer Augenverletzung in die Klinik gefahren werden musste. Zwei Siege aus sieben Partien machen klar, dass das Ziel des verjüngten Teams in dieser Saison nur Sicherung des Klassenerhalts lauten kann. Und der kleine Kader verursacht zusätzliches Bauchweh.
Spielfilm: 0:5, 4:8, 9:10, 12:12, 14:13, (14:16), 15:17, 16:24, 19:27, 22:28, 24:30, 24:36.
Tore für Crumstadt: Petra Krämer (6), Rebecca Merx (6/2), Nadja Feldmann (4), Inga Witte (3), Stephanie Pietzsch (2), Alexandra Erbs (2), Nadine Voll (2), Kathrin Steinhagen.
quelle
Zitat
Die Idsteiner Angst vor dem Gewinnen
Seiths Regionalliga-Frauen zeigen beste Saisonleistung, scheitern aber in der Endphasemöx. ESCHENBURG Erst drei Siege, nun die dritte Niederlage in Folge. Trotz der besten Saisonleistung. Beim Tabellenvierten HSG Eibelshausen/Ewersbach verspielten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Idstein eine 27:26-Führung, verloren am Ende 28:31 (13:13).
Doch von wegen Ernüchterung. Man müsse die Niederlagen richtig einordnen, fordert Rainer Seith. "Schließlich wollen wir nicht Meister werden. Hier werden noch ganz andere Mannschaften verlieren." Idsteins Trainer sah die Niederlage im Diethölztal "als weiteren Schritt nach vorn". Seine Mannschaft sei noch jung und unerfahren. Die nötige Erfahrung, um solche Spiele auch zu gewinnen, käme erst im Lauf der Jahre. Der 41-Jährige lobte vor allem die Coolness, mit der seine Mädels sowohl nach dem frühen 1:5, resultierend aus fehlender Durchschlagskraft (Seith: "Da wurde die Verantwortung weiter geschoben"), als auch nach dem 20:24 Mitte der zweiten Halbzeit weiter aufgetreten seien. Die Truppe vom Hexenturm ließ sich lange Zeit weder von den bulligen Litauerinnen Lukoseviciute (12/3) und Puodziunaite (6/1) beeindrucken noch von den 500 entfesselten Anhängern der Gastgeber. Bestes Beispiel: Sabrina Krato. Zehn Mal trat die 24-jährige Torjägerin vom Siebenmeterpunkt an, zehn Mal verließ sie ihn als Siegerin.
Doch dann kam sie, die Angst vor dem Gewinnen. 27:26 führte Idstein fünf Minuten vor Schluss. Und plötzlich klappte all das nicht mehr, was zuvor funktioniert hatte. Man sei in der Abwehr zu viel gelaufen, habe im Angriff im Rückraum zu wenig Druck entwickelt und dann in Zeitnot überhastet abgeschlossen, monierte Seith. "Dazu kam das fanatische Publikum und zwei, drei strittige Entscheidungen der Schiedsrichter. Da mussten wir dann doch noch Lehrgeld bezahlen." Auch Seiths Kompagnon, Martin Cremers, wollte seinen Ladys keinen Vorwurf machen. "Leider haben die Schiedsrichter kein Stürmerfoul geahndet. Sonst wäre die Partie anders gelaufen." Anlass, in Panik zu verfallen, sieht der ehemalige Zweitliga-Spieler nicht. "Wir werden in Ruhe weiterarbeiten. Mit der Leistung werden wir nächste Woche in Zweibrücken auf jeden Fall gewinnen. Mit dem Abstieg haben wir bestimmt nichts zu tun."
wußte nicht, daß man in der abwehr "zuviel laufen" kann.
mal was ganz anderes: sollte nicht zum 1.10.05 die erste ausgabe der sogenannten wm-borschüre 'countdown' herauskommen?
ZitatAlles anzeigen
Die beste Leistung des Handballjahres
HSG Bensheim/Auerbach: Vierter Sieg in Folge dank Kampfgeist und Moral – 32:30 gegen Meister Göppingen
Über ein halbes Jahr hatten die Bergsträßer Handballfreunde warten müssen, um die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach in der heimischen Weststadthalle wieder einmal siegen zu sehen. Am Samstag war es soweit – mit 32:30 zwangen die bravourös kämpfenden und in der zweiten Hälfte bei einem hohen Rückstand eine tolle Moral an den Tag legenden Schützlinge von Trainer Thorsten Schmid den Meister der vergangenen Saison, FrischAuf Göppingen, in die Knie.
In der Schlussminute, als der vierte Saisonsieg in Serie feststand, erhoben sich die begeisterten HSG-Fans von ihren Sitzen. Jubelnd und erleichtert lagen sich die Spielerinnen in den Armen, ehe sie sich bei den Zuschauern mit herzlichem Winken für die lautstarke und intensive Unterstützung bedankten. Die Trommeln der FrischAuf-Fans, die vor allem in der ersten Hälfte für ein höllisches Spektakel gesorgt hatten, waren längst verstummt.Als Göppingen mit 26:21 in Führung lag (44.), bis dahin mit variantenreichem Tempospiel aufgewartet und die HSG-Abwehrschwächen in Treffer umgemünzt hatte, sah es alles andere als rosig für die Gastgeberinnen aus, die dann aber Tugenden wie Kampfgeist, Einsatzbereitschaft und Ideenreichtum in die Waagschale warfen und so in einer nervenaufreibenden Schlussphase für ein Happy End sorgten. Die HSG, die mittlerweile eindeutig die Handschrift des engagierten Trainers Thorsten Schmid trägt, präsentierte sich als verschworene Gemeinschaft, die mittlerweile auch Rückschläge nicht mehr aus der Bahn wirft. Vergessen ist der Wechsel-Hick-Hack im Sommer, die Zugänge sind integriert und tragen so wesentlich zum Bensheim/Auerbacher Höhenflug bei.
An erster Stelle ist da Olga Savanju zu nennen, die diesmal mehr als Lenkerin in Erscheinung trat, doch auch Tore der Kategorie „wichtig“ erzielte. Seit Wochen in bestechender Form ist Isabell Nagel. Edina Rott ließ sich auch von einem vergebenen Siebenmeter (5.) nicht entmutigen, war achtfache Torschützin sowie Dreh- und Angelpunkt zugleich. Nicht mehr wegzudenken aus diesem Team ist die abwehrstarke Mara Friton, die 25 Jahre nach dem Abschied von Mutter Erika Walthes-Friton als Spielerin beim damaligen Bundesligisten TSV Auerbach mittlerweile stets ihre Bestleistung abruft. Stark agierte auch diesmal die kaltschnäuzige Katja Lehmann und die Mitte der zweiten Hälfte zwischen den Pfosten stehende Eva Giron-Timmler.
Die ersten 20 Minuten waren ausgeglichen, ehe sich die cleverer wirkenden Gäste auf 15:11 (23.) absetzten. Der Vier-Tore-Rückstand hatte auch nach 38 Minuten (19:23) Bestand, ehe beim Gast der Faden riss. Die HSG wandelte ein 21:26 (44.) in eine 27:26-Führung (52.). Nagel und Savanju sorgten für das 30:28 der Bensheimerinnen, ehe Mara Friton eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt (57,31). Göppingen praktizierte nun die offene Deckung. Als Eva Giron-Timmler gegen Munteanu gerettet (58,52) und Rott im Gegenzug das 31:28 markiert hatte, war die Überraschung perfekt.
Mit der wohl eindrucksvollsten Leistung im Handballjahr 2005 etablierten sich die Bergsträßerinnen erst einmal in der ersten Hälfte der Zweiten Bundesliga Süd. Deren Ehrgeiz, diese Position im Hessen-Derby bei der TSG Ober-Eschbach am Samstag, 19.30 Uhr, zu untermauern, ist schon jetzt sehr groß.
HSG Bensheim/Auerbach: Susanne Schulz, Eva Giron-Timmler (Tor); Stefanie Egger, Isabell Nagel (8/2), Mara Friton (3), Katja Lehmann (6), Olga Savanju (5), Petra Streb (1), Melani Marcantonio (1), Sandra Kleinjung, Edina Rott (8).
Schiedsrichter: Eggert/Szuko (Dormagen). – Zeitstrafen: Savanju, Friton, Streb (alle HSG); Siegert, Tina Habiger (beide FrischAuf). – Zuschauer: 550.
quelle
ZitatAlles anzeigen
Wieder steht TGS mit leeren Händen da
Frauen-Handball: Walldorf scheitert gegen Nellingen an seiner Unerfahrenheit und der schwachen Chancenverwertung
Am Ende hatten die Zweitliga-Handballerinnen der TGS Walldorf nach der Partie gegen den TV Nellingen zwei Erkenntnisse gewonnen, eine gute und eine schlechte. Zuerst die schlechte: Auch nach sieben Spieltagen wartet der Aufsteiger auf seinen ersten doppelten Punktgewinn. Und nun die gute: Gegenüber zwei einseitigen Vorbereitungsspielen der vergangenen Tage gelang eine deutliche Steigerung und es hätte beim 20:21 (10:8) fast zu einer Überraschung gereicht. Aber eben nur fast.
„Wir hatten zum zweiten Mal die Chance, eine Überraschung zu schaffen und sind wieder an unserer eigenen Unerfahrenheit gescheitert“, zog Trainer Dirk Leun Parallelen zur Partie sechs Wochen zuvor gegen Frischauf Göppingen. Mitentscheidend war für den erfahrenen Trainer der Ausfall von Rückraum-Ass Silke Jung, das bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden in der 22. Minute nicht nur wegen der vier Treffer bis dahin eine der auffälligsten TGS-Spielerinnen war.Die „gute und solide Deckungsleistung“, von der Leun nach der Partie sprach, blieb angesichts der Angriffsleistung allerdings unbelohnt. „Wir haben das Ausmaß des ständigen Wechsels von Hochs und Tiefs nicht verkraftet.“ Und tatsächlich: Während der hoch gehandelte und mit 7:5-Zählern gestartete Mitaufsteiger aus dem Schwabenland zunächst übernervös wirkte und sich mit technischen Fehlern und ungenauen Zuspielen überbot, zeigte die TGS von der ersten Minute Entschlossenheit und Siegeswillen.
Gästetrainer Heiko Fleisch hatte bei seiner Mannschaft die nötige Aggressivität vermisst und seinen Unmut lautstark kund getan, doch ohne Erfolg. Auch eine Auszeit und der Wechsel hin zu einer 5:1-Deckung führten nicht zu einer Besserung. So dominierte die Heimmannschaft bis zur 15. Minute und dem 8:2 klar. Nur selten kam Nellingen zum Torwurf; und wenn, dann parierte Torfrau Marion Fenn meist. Über den Kampf fanden danach aber auch die Gäste besser ins Spiel. In der zweiten Viertelstunde gelangen der TGS gerade noch zwei Tore.
Auch nach dem Wechsel setzte sich die magere Torausbeute fort. Walldorfs „Standhandball“, so Leun, ermöglichte Nellingen schon nach kurzer Zeit den Ausgleich, eine „katastrophale Chancenauswertung“ habe ein Übriges zur Niederlage beigetragen. Dennoch hätte es noch durchaus zum Punktgewinn reichen können, Walldorf legte nach Nellingens 10:10-Ausgleich in der 35. Minute mehrfach vor, konnte sich aber nie absetzen. Selbst nach dem zwischenzeitlichen 18:21 wäre ein Unentschieden noch möglich gewesen, doch agierte die Mannschaft nach dem Treffer zum 20:21 von Alexandra Pieper in der Schlussminute trotz Ballbesitzes nicht clever genug, um zumindest mit dem dritten Heimremis einen Teilerfolg zu sichern.
Bereits nächste Woche fordert Trainer Leun beim Juniorteam des HC Leipzig den ersten Saisonerfolg, um damit die rote Laterne an die Sachsen weiter zu reichen.
Spielfilm: 2:1, 6:1, 8:2, 8:5, (10:8), 10:10, 12:12, 15:14, 16:18, 18:21, 20:21.
TGS-Treffer: Alexandra Pieper (4), Steffi Brunner (4), Silke Jung (4/1), Judith Kirschig (2), Madeleine Gieseler (2), Lara Arnold (2), Sandra Bambuch, Svenja Keemms.
quelle
hmja. das war ja schon immer die ureigenste domäne des martin schwalb.
immerhin hat's sieben stunden gedauert, bis der wiener schmäh aufflog...
...da sei der handball-gott vor!
Zitat
Starke Leipziger zu Gast in der Südstadt"Das wird ein echter Handbalknüller" ist Hypo-Trainer Ryan Zinglersen vom Super League Schlagerspiel morgen Dienstag gegen den deutschen Tabellenführer HC Leipzig überzeugt. Die Gäste sind derzeit das Maß aller Dinge in der deutschen Bundesliga, haben zuletzt Nürnberg die erste Saisonniederlage zugefügt und erst gestern auswärts den Geheimtip Leverkusen mit neun Toren Differenz aus deren eigener Halle geschossen. Bei den Niederösterreicherinnen fehlt wieder einmal eine Schlüsselspielerin, diesmal ist Mannschaftskapitän Tetjana Shynkarenko nach ihrem Rippenbruch gegen Dunaferr ausser Gefecht. "Es ist wirklich schade, dass wir heuer noch kein einziges Spiel in stärkster Besetzung absolvieren konnten", so Zinglersen.
Hypo NÖ gegen HC Leipzig, Dienstag, 8.11., 19:30 Uhr, BSFZ Südstadt.
quelle