präsentation = auftreten, körpersprache, körperliche und emotionale präsenz...
dazu gehört auch, wie sich spielerInnen und das team vorbereiten, welchen stellenwert disziplin untereinander und zum gegner 7 den sr hat.
kam an?
Beiträge von härter_schneller
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Original von Teddy
TUI-Arena ... ach ne, da hieß sie noch Preussag-Arena, glaube ich.zumindest laut der beschilderung in hannover heißt sie immer noch preussag-arena...

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wass ist denn hier mentales training?
je nach individueller arbeitsweise attestiere ich den meisten trainern (die diesen namen verdienen), auch mentale anforderungen an ihre spielerInnen zu stellen.
unbedingten einsatz zu fordern, klaren kampfgeist in allen situationen des spiels zu fordern oder ein möglichst hohes niveau an selbstkritik-fähigkeit einzuüben - alles aspekte von "mentalem training" für mich.
wer selbstbewußt (und das heißt selbstkritisch, mutig und risikobewußt) spielt und trainiert, hat vieles aus dem mentalen training übernommen, was hier in verschiedenen publikationen zitiert wurde.
und noch was - wer von klein auf auf eine vernünftige präsentation seiner mannschaft wert legt, legt auch damit fundamentale grundlagen zu mentaler stärke - individuell und kollektiv. -
nach dem motto "unverhofft kommt oft" hatte es mich kurzfristig nach halle und hannover verschlagen. ein paar anmerkungen aus meiner bescheidenen sicht:
wer auf die unsinnige idee gekommen ist, in halle handball-spiele auszutragen, erschließt sich mir nun wirklich nicht. die anlage ist logistisch in keinster weise für eine sportart mit komprimierter spielzeit sowie halbzeit-pause geeignet. noch viel weniger für turnierbetrieb mit mehreren spielen. eine derart ungenügende logistik habe ich noch auf keiner 'massen'-veranstaltung erlebt. unzureichende sanitäranlagen, völlig am bedarf vorbei geplante verpflegungsstationen, die noch dazu an der frischen luft liegen (was ja zufälligerweise diesmal keine rolle gespielt hatte). dazu plätze, zu denen man auf engen treppenaufgängen im pulk hinauf und hinab gespült wird. als letzte krönung dann auch noch sitzkonstruktionen, bei denen man unter umständen dreißig mal "entschuldigung, darf ich mal durch?" betteln muß, bis man seinen sitz erreicht hat.
nein, danke - fazit: einmal und nie wieder. vielleicht sich sollten mal einige der geschätzten funktionäre aus ihren logen erheben und bei spielbeginn oder -ende den weg des gemeinen' handball-zuschauers machen.
hannobver war dan abgnz nett und familiär, war ja uxh genüg platz - aber darüber gab's schon oben mehr.sportlich - naja. deutschland hat für mich viel zu lange an von behren festgehalten. nicht dass sich alternativen aufgedrängt haben, aber schlechter als fvb kann man es eigentlich nicht machen. seine fehlerquote in abwehr und angriff war verheerend. der innenblock der 6:0 hatte große schwächen, nicht ganz überraschend war klimovets der beste defensivmann. deutschland findet sich auf dem platz wieder, der im vergleich zu den anderen nationen auf dem turnier berechtigt ist. weder in der abwehr, noch im gegenstoß / rückzug oder angriff konnte deutschland mich nachhaltig überzeugen. individiuelle qualität der kroaten (die ziemlich lustlos aufgetreten sind), kollektive stärke einer französischen und schwedischen abwehr - alles deutlich besser als im deutschen team.
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da hast du aber bislang die quote außer acht gelassen.
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von der hp der kirchhoferinnen...wer schon mal das heimspielheft der sg gelesen hat, weiß, worum es geht...
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punkte, punkte...O meene kleene
wie ick mir sehne
nach denne beenesie sind so flink
beim dribbeling
drin ist das dingdie frau am kreis
ganz genau weiß
wann der ball heißder punkt ist jetzt
der ball gesetzt
zappelt im netzes wird im chor
beklatscht das tor
und kommt oft vorbeim handballspiel
der tore viel
ist beider zielund wer gesiegt
wer vorne liegt
die punkte kriegtDavon will Kirchhof viel
für das Erste-Liga-Ziel:
Die Klasse zu halten!Mehr Punkte zu holen
heißt Ketsch zu versohlen,
den Turbo einschalten.
quelledie kaffeesatzleserin heißt Hilka Garden

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die ultimative meisterschaft im baseball findet für amerikaner auch nicht bei olympia statt sondern im eigenen land. ebenso wie beim basketball und beim football.
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Original von Zickenbändiger
Von Juristen sprach Wolli übrigens nicht, nur von Profis...das wird jeder verband im brustton völliger überzeugung bestätigen.

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für alle zum mitschreiben: international = was-auf-dem-us-fernsehmarkt läuft.
gerade deshalb wundert mich diese entscheidung. da könnte man doch die bewährten kanäle der womens wrestling federation nutzen.
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oh je - das riecht ganz schwernach desaster. bei dem bisherigen bild des dh als hochkompetenter institution bezweifele ich die erfolgsaussichten dieses projekts.
was haben sich die jungs in dortmund denn gedacht? dass ein paar profis in diesem geschäft auf knien rutschen, nur um dem dhb eine nette wm zu schenken? -
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In der Kabine wird es zur Pause laut
Nieder-Olmer Handballer verlieren in Kirchzellbr. NIEDER-OLM Richtig wohl dürften sich die Regionalliga-Handballern des TV Nieder-Olm in der Pause nicht gefühlt haben. Erst haben sie im Spiel beim TV Kirchzell eine richtig schlechte erste Halbzeit gespielt, und dann machte auch noch ihr Trainer seiner Meinung Luft. "In der Kabine ist es diesmal etwas lauter geworden", meinte TVN-Coach Rainer Sommer. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung hat es indes nicht mehr zu einem Sieg über das Spitzenteam gereicht. Die Rheinhessen unterlagen den Hessen mit 20:26.
Verloren war die Partie aber schon nach 30 Minuten, als die Gäste mit 7:15 hinten lagen. Weil die Spieler in der Offensive die falschen Abschlüsse wählten, kamen die Kirchzeller immer wieder zu Gegenstoßtoren.
In der zweiten Halbzeit fanden die Rheinhessen ihre Form und entschieden diesen Spielabschnitt auch für sich. Als sie von 11:19 auf 15:20 verkürzten, wurden die Gastgeber sogar noch einmal nervös. Weil Nieder-Olm dann aber zwei Siebenmeter und zwei freie Würfe vergaben, stand es bald wieder 23:15 - und das Spiel war entschieden. Dennoch sagte Sommer: "Kompliment für die zweite Halbzeit. Immerhin haben wir Kirchzell unter 30 Toren gehalten."
Von einem Fehlstart will Sommer angesichts der Bilanz von 3:7 Punkten nicht sprechen, auch wenn man den Erwartungen hinterherhinke.
TV Nieder-Olm: Möbus (erste Halbzeit), Radewald; M. Walch (5), Konrad (5), Bätz (4/1), Kundel (2), Schnell (2), Pfaff (1), Hangen (1), Herberg, Stumps, Truth.
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"Wiedergeburt" der SG W/M
Auf dem Weg zurück in die Bundesliga?Vom 25.10.2005
WALLAU (jo) - Brasilianische Sambatänzerinnen, auf des Gegners Seite Nationalspieler wie der einstige kubanische Topstar Juliano Durano, der Russe Denis Maximowisch sowie 1200 Zuschauer - und mitten drin die Mannschaft der SG Wallau/Massenheim. Sind die "jungen Wilden" - noch nie war der Namen so zutreffend wie derzeit Zeit - bereits wieder in das Rampenlicht der Bundesliga zurückgekehrt? Nein, das Flair täuscht, so weit ist es noch nicht, es handelte sich "nur" um das Spitzenspiel der Regionalliga Südwest in Lauterbach zwischen Vulkan Vogelsberg und der SG Wallau/Massenheim. (28:30).Im Ländchen herrscht wieder richtige Aufbruchstimmung. Die bisherige "zweite" Mannschaft mit ihrem Macher Bernd Wagenführ ist dafür verantwortlich. Sämtliche Bundesligacracks haben den Panthern den Rücken gekehrt, lediglich die ehemaligen Ersatzspieler Patrick Linder und Markus Rossmeier haben sich für einen Verbleib ausgesprochen. Das sogenannte Regio-Team unter der Leitung von Jörg Schulze befindet sich auf dem besten Wege, Handball nach den sportlichen und primär finanziellen Niederschlägen der letzten Jahre unter der unseligen Ära von Bülent Aksen wieder salonfähig zu machen. Souverän und als einziges Team noch ohne Verlustpunkt führt Wallau die Tabelle an. "Na klar, wir wollen als letztjähriger Dritter möglichst in die zweite Bundesliga aufsteigen", meinte Wagenführ. Die "jungen Wilden" wollen und werden sich noch einmal verstärken, der Hauptberuf von Trainer Jörg Schulze spielt dabei (zufällig) eine Rolle. Aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus der Hochburg Flensburg, besucht mit Johann Volquartson aus familiären Gründen ein hochtalentierter Rückraumspieler mit sporadischer Bundesligaerfahrung das Wiesbadener Gymnasium von Schulze. "Außerdem kommt an Weihnachten noch ein Linkshänder für den Rückraum aus Süddeutschland, Namen sind noch Schall und Rauch. Wir wollen die Kontrahenten nicht aufmerksam machen", meinte Wagenführ. Die Führungsspitze sucht den "Schulterschluss" mit den einstigen Machern Bodo Ströhmann und Harald Scholl, die bei allen Verdiensten um den Verein auch ihre "Maroden" und Fehler aufwiesen. Mit einem Etat von rund 250000 Euro für die gesamte Handball-Abteilung kann man zwar in der Regionalliga halbwegs bestehen, nicht zuletzt wegen der für ganz Deutschland vorbildlichen Nachwuchsarbeit. Die A-Jugend wurde im Frühjahr fast zeitgleich mit dem Lizenzentzug sensationell Deutscher Meister. Mit diesem Trumpf lässt es sich nun über die "Dörfer" der Regionalliga ziehen, die Mischung aus A-Jugend und erfahrenen Regionalliga- und zwei Bundesligaspielern stimmt. Sollte sich der (noch weit entfernte) Aufstieg in die zweite Liga wirklich in der "Festung" Ländcheshalle realisieren lassen, könnte sich sogar nachträglich der Lizenzentzug für die Bundesliga als Glücksfall erweisen.
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SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach - FSV Mainz 05 26:16 (17:7) - 05-Führungsspielerin Sandra Krause wirkte niedergeschlagen. "In der Abwehr hat es nicht gestimmt. Wir waren ziemlich offen, im Spiel Eins gegen Eins meist unterlegen und sind oft zu spät gekommen." Im Angriff schloss der FSV, dessen Spiel von Fehlern durchzogen war, zu hektisch ab. Nachdem Coach Vlado Stenzel kurz vor der Pause von 5:1- auf 6:0-Abwehr umgestellt hatte, lief es besser. "Wir haben zu spät ins Spiel gefunden", klagte Krause. "Diese Niederlage ist schon heftig - eine richtige Klatsche." Negativ wirkte sich aus, dass Torfrau Daniela Peters die ganze Woche nicht trainieren konnte. "Da fehlt von hinten der Rückhalt." Das sah auch Stenzel so, der Nicole Urban und Eva Völker hervorhob. "In der ersten Hälfte war die Mannschaft nicht so konzentriert. Ein Problem war, dass Dani da noch nicht in Form war und einen unsicheren Eindruck gemacht hat." In der zweiten Hälfte habe sein Team gut gespielt. "Dieses Spiel war ein Schritt nach vorne." - 05: Peters, Stöckel; S. Krause (1), Bechtel (5/3), Simon (5), Urban (1), Federhenn, Völker (2), Begel (2), Knab.ohhkee

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Deutliche Steigerung
Erster Regionalliga-Sieg für die TGO-A-Jugendwz. Die weibliche Handball-A-Jugend der TG Osthofen feierte mit dem 30:25 in der Wonnegauhalle gegen Wittlich am dritten Spieltag der Regionalliga den ersten Saisonsieg.
TG Osthofen - JSG Wittlich 30:25 (14:13). - Im dritten Saisonspiel knüpften die Spielerinnen von Trainerin Melanie Schmidt (Rist) erstmals wieder an die guten Leistungen der Vorsaison an und boten eine überzeugende Partie. Gegen die Gäste aus Wittlich stand die Abwehr der TGO diesmal wesentlich besser als in den vorangegangenen beiden Spielen, im Angriff war die Chancenverwertung fast optimal.
Trotzdem war die Partie über die ersten 40 Spielminuten sehr ausgeglichen, die Führung wechselte, wobei die Gäste die dynamischeren Einzelspielerinnen hatten. Doch nach dem 17:17 mussten sie ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen, so dass die jungen TGO-Damen über 20:17 und 24:19 einem am Ende sicheren und verdienten Sieg entgegen sahen. Beim Stand von 28:20 deutete sich für die Gäste ein Debakel an, doch im Gefühl des sicheren Sieges ließen die TGO-Spielerinnen in den letzten fünf Minuten die Zügel etwas schleifen. So konnte Wittlich den Rückstand noch auf fünf Treffer verkürzen. Das TGO-Team überzeugte wiederum mit einer geschlossen Mannschaftsleistung und einer gut gelaunten Torhüterin Carmen Stephan, die Ausgangspunkt zahlreicher schneller Angriffe war.
TG Osthofen: Anja Bartmann/Carmen Stephan; Lisa Freyberg (2), Stefanie Konrad (3), Britta May (8 ), Lisa Müller (2), Ute Paeseler (3/1), Mura Ripp (2), Diana Schinmann, Sophie Schlicher, Laura Urban (8 ).
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..wird es bei den nächsten olympischen spielen nicht geben.
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Olympia-K.o. für FrauenboxenIn Peking 2008 erstmals Langstreckenschwimmen
Die IOC-Exekutive hat die Aufnahme des Frauen-Boxens ins Programm der Sommerspiele 2008 in Peking abgelehnt.
Lausanne · Man sei nicht überzeugt gewesen, dass Frauen-Boxen bereits international olympisches Niveau aufweise, sagte IOC-Sportdirektor Kelly Fairweather. Ein neuer Anlauf sei aber für die Spiele 2012 in London möglich.
Boxen bleibt damit die einzige olympische Männer-Domäne, nachdem in den letzten Jahren Ringen und Gewichtheben den Einzug zu den Spielen feierten. Der Weltverband Aiba hatte die Aufnahme von vier Frauen-Klassen beantragt. Die Exekutive hätte bei Annahme vier Männer-Klassen streichen können.
Durch die Zulassung von drei neuen Disziplinen erhöht sich die Zahl der Wettbewerbe auf 302 gegenüber 301 in Athen 2004. Die Schützen müssen auf zwei Disziplinen verzichten. Neu im Programm sind in der Leichtathletik die 3000 Meter Hindernis für Frauen sowie die Langstrecken-Schwimmwettbewerbe über 10 Kilometer bei Männern und Frauen. Im Tischtennis werden die Doppel durch Teamwettbewerbe bei Männern und Frauen ersetzt.
In den drei Frauen-Mannschaftssportarten Fußball, Handball und Hockey steigt die Zahl der teilnehmenden Teams von zehn auf zwölf. Dadurch steigt der Frauen-Anteil um rund 80 Sportlerinnen. Es bleibt bei der Obergrenze von 10 500 Athleten insgesamt. Über weitere Erhöhungen der Frauen-Quoten in vier Sportarten wird später entschieden. Dies gilt für Fechten, Modernen Fünfkampf, Radsport und Triathlon. sid
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Trtik macht’s möglich
Von Ralf OhmMelsungen. "Mannschaft der Stunde" - dieses Attribut können die Melsunger Handballer getrost für sich in Anspruch nehmen. Nach neun Spieltagen avancierten die Bartenwetzer völlig überraschend zum besten Aufsteiger der Bundesliga. Der Fabelstart hat mehrere Gründe und einen "Vater": Trainer Trtik. Eine Zwischenbilanz zieht die HNA-Sportredaktion.
Situation: Vor den Auswärtsspielen in Flensburg und Düsseldorf hat sich die MT mit 10:8-Punkten eine vorzügliche Ausgangsposition erspielt. Mindestens vier Zähler über dem Soll, kann sie nun selbstbewusst und befreit aufspielen.
Personal: Eine Mannschaft ohne Stars hat sich angesichts eines ausgeglichenen 12er Kaders, von dem Trainer Rastislav Trtik ausgiebig Gebrauch macht, als der eigentliche Star entpuppt. Trotz der unersetzlichen Petr Hazl (auf der Spielmacherposition) und Petr Hruby (am Kreis). Dabei haben sich auf den meisten Positionen höchst effektive Pärchen herauskristallisiert. Auch wenn Zoran Djordjic die Nummer eins im Tor ist, hat Radek Musil bei seinen Einsätzen bewiesen, dass auf den Tschechen Verlass ist. Auf Rechtsaußen ergänzen sich Sead Kurtagic und Michal Kraus fast schon perfekt.
Neuzugänge: Alle Neuen haben sich ins Spielsystem integriert, haben aber individuell noch Steigerungsmöglichkeiten. Trotz zweier Sternstunden (gegen Hamburg und Göppingen) gilt das auch für Grigorios Sanikis, mehr aber noch für Daniel Valo, der seine Wurfkraft im Rückraum effektiver einsetzen muss, um den Melsunger Positionsangriff weiter zu stabilisieren. Aufgrund von Verständigungsproblemen entpuppt sich Ivan Brouko möglicherweise als Spätstarter, um den Abstand zum etatmäßigen Linksaußen Karsten Wöhler zu verringern. Wie erhofft eingeschlagen hat Djordjic (s.o.).
Spielsystem: Trainer Rastislav Trtik hat es fast nahtlos geschafft, mit dem 4:2-System auch in der 1. Liga für Furore zu sorgen. Darüberhinaus ermöglicht es die excellente Physis seiner Schützlinge, 60 Minuten Druck auf den Gegner auszuüben. Dem waren etwa Pfullingen, Minden und Wetzlar, die das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten konnten, in der spielentscheidenden Schlussphase nicht mehr gewachsen. Die daraus resultierende erste und zweite Welle ist fast schon perfekt, während der Positionsangriff noch Reserven hat. Ein Risikofaktor sind die Schiedsrichter, die die häufigen Angriffe der Melsunger auf den Ball als Foul deuteten, was nach dem Wechsel oft in eine Zeitstrafenflut mündete.
Der Trainer: Wohl selten hat eine Mannschaft derart prägnant die Handschrift ihres Trainers getragen. Denn es ist Rastislav Trtik gelungen, seine (noch) unorthodoxe Handball-Philosophie zum Erfolgsgaranten zu machen. Er konnte dafür außer seine Spieler auch die Fans gewinnen, was dem 44-Jährigen natürlich die raschen Erfolge erleichterten.
Zuschauer: Als Selbstläufer hat sich die Handball-Bundesliga in der Meirotelshalle trotz eines respektablen Schnitts von knapp 2000 Zuschauern nicht entpuppt. Immerhin: Die Tendenz ist steigend. Und spätestens beim 35:33-Sieg gegen Göppingen war auch die Stimmung "spitze" - und die Kulisse entpuppte sich als der erhoffte siebte Mann für die Gastgeber.
quelleendlich mal was neues in der buli. und ich hab die buben immer noch nicht gesehen..
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Mit Hildebrand nach Metzingen
METZINGEN/KIRCHHOF. Eine Woche nach dem peinlichen Auftritt im Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Ketsch (21:31) haben die erstliga-Handballerinnen der SG Kirchhof in der 3. Runde des DHB-Pokals Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Morgen (19.30 Uhr) gastiert die SG 09 beim Zweitligisten TuS Metzingen.Partien zwischen Metzingen und Kirchhof waren in fünf gemeinsamen Zweitliga-Jahren richtige Klassiker. Wobei Kirchhof zunächst meist den Kürzeren zog, in der Aufstiegssaison 2003/2004 jedoch zwei Siege gegen die Württembergerinnen landete.
Morgen erwartet die SG in der Öschhalle ein ganz heißer Tanz. "Ich rechne mit 500 Zuschauern", prophezeit Inge Reusch, die seit mehr als einem Jahrzehnt als Abteilungsleiterin und Geschäftsführerin in Diensten des TuS steht.
"Wir befinden uns im Aufwärtstrend", sagt Reusch im Hinblick auf den Verlauf der Saison. Die begann mit einer überraschenden Heimniederlage im Derby gegen den Lieblingsgegener Allensbach, die für Inge Reusch kurioserweise dem beachtlichen Abschneiden beim Vorbereitungsturnier im benachbarten Bad Urach geschuldet war. "Wir haben uns gegen hochkarätige Gegner hervorragend verkauft, und das hat den Erwartungsdruck aus dem Umfeld und innerhalb der Mannschaft gewaltig erhöht", berichtet Reusch.
Den Umschwung zum Besseren brachte für die Schützlinge erst ein Sieg gegen Zwisckau. Zuletzt gewann der TuS gegegen Albstadt deutlich mit 39:21. Überragend dabei: die niederländischen Rückraumspielerinnen Smits und Verboven sowie Kreisläuferin Gruß, die vor der Saison aus Zwickau nach Württemberg gewechselt war.
Die Aufstiegs-Play-Offs der ersten vier Mannschaften sind für Metzingen jetzt wieder in greifbarer Nähe. Doch Inge Reusch winkt ab: "Unser Saisonziel ist nach wie vor ein gesicherter Platz im Tabellenmittelfeld. Die Mannschaft soll sich festigen, und der Aufstieg ist für uns erst 2007 ein Thema."
Wie sieht Reusch die Chancen gegen den Bundesligisten Kirchhof? "Das ist ein schlagbarer Gegner. Mit unseren Fans im Rücken können wir weiterkommen." Eine SG-Spielerin will helfen, das unbedingt zu verhindern: Ivonne Hildebrand. Die 24 Jahre alte Rückraumspielerin hatte gegen Ketsch zumindest kämpferisch überzeugt und gehört ab sofort zum Bundesliga-Kader der SG 09.
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Mit Derbyfieber ins Schlüsselspiel
gensungen. Keine Frage, das Hessen-Derby der 2. Handball-Bundesliga zwischen der HSG Gensungen/Felsberg und dem TV Hüttenberg (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen) ist eine Begegnung der besonderen Art. Speziell für Michael Viehmann. "Na klar fiebere ich dieser Partie entgegen. Schließlich ist es das erste Mal, das ich gegen meine ehemaligen Kameraden antrete, mit denen ich zum Teil zehn Jahre lang zusammen gespielt habe", erklärt der Kreisläufer, dessen Bande mit dem TVH und seinem Umfeld immer noch eng sind.Gleiches gilt für Dino Duketis, vier Jahre in Diensten des Traditionsclubs und seit 2002 im Edertal. Den wurmt darüberhinaus immer noch die letzte 30:37-Niederlage in Gelnhausen: "Das war meine wohl schlechteste Leistung im Gensunger Trikot." Also brennt der Rückraumspieler auf "Wiedergutmachung" , die Trainer Böttcher indes von der gesamten Mannschaft verlangt.
Denn: "Es gibt Spiele, die muss man gewinnen. Und dieses ist so eins." Um den Rivalen in Schach zu halten, aber auch um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Angesichts der kommenden großen Herausforderungen (in Kornwestheim sowie zu Hause gegen Willstätt und Balingen) spricht Günter Böttcher von einem "echten Schlüsselspiel". Und vom "bisher schwersten Heimspiel" angesichts des spielstarken Gastes, der nach langer Durststrecke das Siegen wieder gelernt hat.
Dreh- und Angelpunkt der Hüttenberger ist der ehemalige Weltklasse-Spieler Ghenadij Khalepo. In Abwehr und Angriff, als Anspieler und Vollstrecker. Ihn per Manndeckung rauszunehmen würde allerdings, so Böttcher, den starken Weber, Laudt oder Schäfer zuviel Spielraum bescheren. Also will der HSG-Coach zunächst versuchen, den gegnerischen Spielfluss mit einer aggressiven 3:2:1-Deckung lahmzulegen.
Als Grundlage für die eigenen Tempogegenstöße, die den Gast zermürben sollen. "Das Spiel wird in der Abwehr entschieden", sagt daher Günter Böttcher. Und, wie in der letzten Saison (31:30, 29:29), wohl erst auf der Zielgeraden. Weil es eben ein ganz besonderes Spiel ist. (OHM)
quelleich hoffe ganz schwer auf einen coup der hüttenberger.
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Eisenacher wollen auswärts punkten
eisenach. Mit breiter Brust tritt Handball-Zweitligist ThSV Eisenach morgen ab 20 Uhr bei der HG Oftersheim/Schwetzingen an. Denn wer dem unbezwungenen Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten mit 27:25 die erste Saisonniederlage beibringt, der kann mit gestärktem Selbstvertrauen die nächste Auswärtsaufgabe angehen. "Wir werden mit voller Kapelle auflaufen und wollen punkten", blickt Jürgen Beck, Mitglied des Aufsichtsrates der ThSV-Marketing GmbH, auf die Begegnung des achten Spieltages. Der Kapitän der Eisenacher Mannschaft, die 1997 unter Rainer Osmann in die Bundesliga aufstieg, übernahm in der vergangenen Woche die Leitung des Trainings. Coach Zdenek Vanek weilt zu einem ersten Lehrgang zum Erwerb der A-Lizenz in Dormagen, wird Samstagabend aber in der Nordstadtsporthalle Schwetzingen auf der Eisenacher Bank die Geschicke leiten. (RED) -
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Lohfelden ohne Druck zum Topteam
Lohfelden. Nachdem die ersten Punkte eingefahren sind, herrscht bei den Regionalliga-Handballerinnen der HSG Lohfelden/Vollmarshausen wieder eine gelöstere Atmosphäre. Auch vor dem Spiel gegen Tabellenführer Sulzbach-Leidersheim (Sa., 19 Uhr, Main-Spessart-Halle) ist die Stimmung gut. "Sulzbach ist der absolute Topfavorit auf den Titel. Da kann es für uns nur um Schadensbegrenzung gehen", erklärt HSG-Coach Andreas Rau. "Wir müssen entgegen unserer Gewohnheit immer wieder das Tempo verschleppen. Was natürlich nicht heißen soll, dass wir die Chance auf Gegenstöße nicht wahrnehmen."Von seinem Fritzlarer Trainer-Kollegen Gunnar Kliesch, dessen Team am ersten Spieltag 19:29 gegen Sulzbach unterlag, erhielt Rau einige Informationen über seine Gastgeberinnen. "Sie haben vier aktuelle Nationalspielerinnen aus Rumänien, Litauen und Island. Ihr Ziel ist eindeutig der Aufstieg", weiß Rau. Zudem ist Sulzbach in der Lage von einer offensiven bis zu einer defensiven Abwehrformation alles umzusetzten und spielt auch im Angriff sehr variabel. "Wir werden versuchen so sicher es geht zu spielen", will Rau die Fehlerquote so gering halten.
Fehlen wird dem Coach jedoch Torhüterin Julia Gronemann, die aus privaten Gründen passen muss, sodass Marion Peter auf sich allein gestellt ist. Wieder mit dabei ist hingegen Außenspielerin Mareike Timm. (CL)
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HSG wieder unter Zugzwang
HEILIGENRODE. Gegen den Tabellenvierten Stralsunder HV steht Handballzweitligist HSG Niestetal/’Staufenberg heute Abend um 20 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Schule in Heiligenrode erneut unter Zugzwang."Wir brauchen nicht lange um den heißen Brei herumreden, dieses Spiel muss gewonnen werden", stellt Klaus Dettmer klar. Und der Co-Trainer ist optimistisch, dass heute Abend wieder zwei Punkte mehr verbucht werden: "Stralsund ist ein starker Gegner. Doch wir haben gut trainiert."
Sorgen gibt es nur um Renato Rui. Den brasilianischen Nationalspieler plagen immer noch Schulterprobleme, so dass Dettmer sich auf eine Einsatzdauer nicht festlegen wollte. "Mal sehen wie lange Renato durchhält."
Bei Pavel Prokopec und Florin Luca dagegen scheint es Entwarnung zu geben. Schon in Ahlen konnte man sehen, dass die beiden auf dem Weg zur alten Form sind. "Zwar sind sie noch nicht hundertprozentig fit, aber es geht aufwärts und dies lässt hoffen", so Dettmer.
Mit großen Sorgen dagegen reisen die Gäste an. Trainer Holger Schneider muss gleich auf vier Stammspieler verzichten. Torwart Igor Leishin, Linksaußen Tomislav Farkas, die beiden Rückraumspieler Stanislav Demoric und Milan Berka fallen allesamt ebenso längerfristig aus wie Nachwuchsspieler Torben Ehlers. Auch wenn die Gäste als Tabellenvierter nach Heiligenrode kommen, wollen sie von einer Favoritenrolle nichts wissen. "Niestetal istFavorit", stapelt Stralsunds Trainer tief.
Die HSG lässt sich davon aber nicht blenden. Klaus Dettmer: "Das wird ein ganz ganz schwerer Gang und ich hoffe, dass unsere Zuschauer uns wieder so hervorragend unterstützen wie in der Vergangenheit. Gerade das letzte Heimspiel hat gezeigt wie wichtig die Unterstützung der Fans ist, das überträgt sich auf die Mannschaft, die dann zusätzliche Kräfte freimacht", sagt der Co-Trainer und lobt die Heiligenröder Fans. (ZAI)
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