das scheint die 'alte'seite zu sein. auf der jetztigen http://www.ihf.info findest du unter training / refereering diese inhalte, allerdings auf englisch.
Beiträge von härter_schneller
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bärenstark. vor der saison hatte ich gehofft, dass melsungen in der liga was reißen kann - dass die buben derart stark aussehen, hatte ich nicht erwartet.
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na - ein gespräch mit den fans muß noch lange nicht heißen, dass irgendjemand auf die 'stimme des volkes hört'.
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„Ich stelle mir das sehr schwierig vor. Ein Tor werfen und jemanden verletzen? Ich selbst hätte schon Schwierigkeiten, nur ein Tor zu werfen“, hielt Richter Storf einem Zeugen der Dassler-Partei entgegen, der Bachmann Absicht unterstellt hatte. „Ich habe es noch nicht gemacht, aber das geht bestimmt“, sagte der Zeuge.
(...)Zitat
Bachmanns Anwalt bat den Zeugen und Dassler um eine Nachstellung der Aktion im Gerichtssaal. „Ich möchte mal sehen, wie das geht. Wo kam denn die Hand her?“ fragte Hans-Jürgen Flamme. „Die Hand ist am Körper dran“, klärte der Zeuge den Juristen auf, hatte aber ebenso wenig wie Dassler Lust auf eine Vorführung.das einzige, was diese geschichte hergibt, ist das sie ein weiteres argument dafür ist, sportspezifische sachverhalte nicht vor ordentlichen gerichtern verhandeln zu lassen.
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kriegen wir jetzt all monatlich interne news über die projekte des millionarios aus dem badischen geliefert...ist das teil der sponsoringverpflichtung, oder was?
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übrigens - hier das ganze interview der bundes-emma:
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Frauen-Bundestrainer Armin Emrich im Interview: „Paris kann für uns ein Meilenstein gewesen sein“Sie haben sich mit den Besten der Welt gemessen und genossen zum Abschluss einen bemerkenswerten Triumph: Beim Vier-Länder-Turnier im Stade Pierre de Coubertin in Paris schlug die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes nach einer mitreißenden Aufholjagd Europameister Norwegen mit 24:23. Zuvor hatte die Auswahl von Bundestrainer Armin Emrich (Foto: Michael Heuberger), die sich auf die Weltmeisterschaft in St. Petersburg/Russland (5. bis 18. Dezember) vorbereitet, gegen Weltmeister Frankreich 20:20 gespielt und gegen den dreimaligen Olympiasieger Dänemark mit 25:29 verloren. Der 54-jährige Emrich zieht ein erstes Fazit und blickt auf die nächsten Aufgaben.
In Paris hat die Testspielserie begonnen, während derer die Frauen-Nationalmannschaft in WM-Schwung kommen soll. Welchen Eindruck haben Sie nach den ersten Partien?
Emrich: Was soll ich sagen? Das war ganz famos. Vor allem unser letztes Spiel gegen Norwegen. Wir haben bereits während des Lehrgangs in Hennef und auch beim Turnier wieder exzellenten Teamgeist erlebt. In Paris wurde auch eine neue Abwehrformation geboren. Die 5:1-Variante mit mit Stefanie Melbeck im Zentrum und Nina Wörz auf der Spitze sowie Torfrau Clara Woltering ist derzeit unser Prunkstück.
Und der Angriff?
Emrich: Auch da haben wir uns während der letzten Tage Schritt für Schritt verbessert. Das war zum Beispiel gegen Norwegen sehr deutlich zu sehen. Gegen den Europameister hat die Mannschaft ein fast verlorenes Spiel gedreht und in der entscheidende Phase die big points gemacht. Solche Spiele begeistern mich, obwohl wir natürlich bis St. Petersburg noch viel Feinarbeit leisten müssen.Welche Spielerinnen haben Sie überrascht?
Emrich: Ich sehe zuerst die gesamte Mannschaft, aber als Debütantin hat sich Anna Loerper mit ihrer Kreativität und Dynamik hervorragend ins Team gespielt und mit Nina Wörz ein tolles Tandem für die Mittelposition gebildet. Und Anne Müller hat am Kreis und der Abwehr bemerkenswerte Akzente gesetzt. Loerper und Müller waren für mich die Entdeckungen des Turniers.Das Gesamtergebnis stimmt jedenfalls optimistisch.
Emrich: Ich möchte Paris nicht überwerten, aber vielleicht war gerade das Spiel gegen Norwegen ein Meilenstein in unserer Entwicklung. Für meine Spielerinnen ist dieser Sieg ein riesiges Erfolgserlebnis – sie wissen, dass sie auch eine solche Spitzenmannschaft schlagen können.Wie geht es nun weiter?
Emrich: Wir müssen uns kontinuierlich entwickeln und diese Mannschaft wachsen lassen. Bis zur WM bleiben uns noch sieben Länderspiele, aber ich denke, dass wir in Paris einen sehr guten Weg eingeschlagen haben. Das müssen wir beim nächsten Turnier in Österreich fortsetzen.
quelleund die nächste aufgabe:
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DHB-Frauen: Mit bewährtem Aufgebot zum Lehrgang nach Liebenau
Mit großem Schwung begibt sich die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes auf die nächste Etappe der Weltmeisterschafts-Vorbereitung. Gut eine Woche nach dem Turnier in Paris, das mit einem 24:23-Erfolg gegen Europameister Norwegen endete, zieht Bundestrainer Armin Emrich seine Auswahl am kommenden Montag zu einem weiteren Lehrgang im niedersächsischen Liebenau zusammen. Der dreitägigen Maßnahme folgt ein Vier-Länder-Turnier in Wien. Dort spielt das DHB-Team gegen Gastgeber Österreich (Freitag, 28. Oktober), die Schweiz (Samstag, 29. Oktober) und Mazedonien (Sonntag, 30. Oktober). Lehrgang und Testsspiele sind wichtige Stationen auf dem Weg zur WM-Endrunde in St. Petersburg/Russland (5. bis 18. Dezember).In Liebenau werden vier Torfrauen im Trainingsbetrieb stehen: Neben den Leverkusenerinnen Clara Woltering und Sabine Englert hat Emrich erneut die junge Frankfurterin Katja Schülke sowie die nach einer Knieverletzung genesene Alexandra Gräfer eingeladen. Am Mittwoch wird das Quartett von „Hexer“ Andreas Thiel betreut. Nach Wien werden allerdings nur drei Torfrauen reisen.
Maren Baumbach, die wie Gräfer in Trier spielt, zählt noch zur Reserve. Die 24-Jährige hat nach einer langwierigen Schulterverletzung in der Bundesliga gerade wieder die ersten Einsatzzeiten bekommen. „Es geht darum, Maren nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Sie muss allerdings erst wieder mehr Spielanteile in der Bundesliga bekommen“, sagt Emrich. In Paris übernahmen Nina Wörz (Leipzig) und Anna Loerper die Spielgestaltung. „Nina und Anna haben das als Tandem sehr gut gelöst, und ich will die sich entwickelnden Strukturen der Mannschaft nicht stören“, erklärt Emrich.
Linkshänderin Grit Jurack, die mit dem dänischen Spitzenverein Viborg HK eine englische Woche bestreiten muss, wird erst am kommenden Donnerstag in Wien zum Kader stoßen.
Als Trainingsgäste werden in Liebenau Laura Steinbach (DJK/MJC Trier) und Angie Geschke (Frankfurter HC) zur Nationalmannschaft stoßen. „Laura und Angie sind nicht für das Turnier nominiert, aber ihr Besuch ist für mich eine wichtige Orientierung“, sagt Emrich. „Beide Spielerinnen sind perspektivisch für unser Team sehr interessant.“
Das Aufgebot für den Lehrgang in Liebenau:
Tor: Sabine Englert (TSV Bayer 04 Leverkusen), Alexandra Gräfer (DJK/MJC Trier), Clara Woltering (TSV Bayer 04 Leverkusen), Katja Schülke (Frankfurter HC)
Feld: Nadine Härdter (Borussia Dortmund), Kathrin Scholl (VfL Oldenburg), Grit Jurack (Viborg HK/DEN), Nina Wörz (HC Leipzig), Anne Müller (TSV Bayer 04 Leverkusen), Nora Reiche (HC Leipzig), Anna Loerper (TSV Bayer 04 Leverkusen), Susanne Henze (Buxtehuder SV), Nadine Krause (TSV Bayer 04 Leverkusen), Marielle Bohm (DJK/MJC Trier), Sabrina Neukamp (TSV Bayer 04 Leverkusen), Silke Meier (DJK/MJC Trier), Stefanie Melbeck (Buxtehuder SV), Anja Althaus (DJK/MJC Trier)
Reserve: Maren Baumbach (DJK/MJC Trier), Ulrike Stange (HC Leipzig)„Samsung Cup“ in Wien:
Freitag, 28. Oktober:
15.00 Uhr: Schweiz – Mazedonien
19.00 Uhr: Österreich – DeutschlandSamstag, 29. Oktober:
14.00 Uhr: Schweiz – Deutschland
18.00 Uhr: Österreich – MazedonienSonntag, 30. Oktober:
11.00 Uhr: Mazedonien – Deutschland
15.00 Uhr: Österreich – Schweiz -
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kollege schwalb trägt für mich - zunächst im wallauer, dann auch im größeren nationalen umfeld - eine art 'heiligenschein'. ich habe damals, nach der großen zeit der wallauer 'jungen wilden', darauf gewartet, dass sich die damalige mannschaft insbesondere taktisch weiterentwickelt. und das habe ich nicht beobachtet. schwalb kann offenbar mit vielen spielern so umgehen, dass diese das positiv empfinden und er kann offenbar spieler emotional pushen. was schon mehr ist als andere.
zu einem wirklich guten trainer fehlt mir bei ihm gleichwohl der nachweis, ein team längerfristig weiterzuentwickeln; die zeit hatte er zweifelsfrei.
ich widerspreche dir auch in hinblick auf seine attraktive handball-philosophie - aber das ist meine sache und ich behaupte nicht, dass ich die große handball-weisheit gepachtet habe, ich habe eine andere vorstellung von attraktiv.
aber - ich traue es schwalb zu, ein großer zu werden - nur ihn schon als solchen zu sehen, naja. -
willst du jetzt eine seitenlange dissertation haben?
der ausbildungszustand der 'jung'-sr läßt zu wünschen übrig - das ist sache der ausbildenden verbände.
die aktzeptanz von sr im allgemeinen und 'jung'-sr'n im speziellen ist dürftig - da sind alle am handball beteiligten gefordert.um auf obigen aspekt zurückzukommen: kompetente beobachtung und weiterbildung von sr'n habe ich nur als ausnahme erleben dürfen. weshalb gerade im jugend- und untereren Leistungs-bereich schwache sr-leistungen an der tagesordnung sind.
ich hab das hier schon mal geschrieben - wenn ich all die punkte, die meine teams wegen unzureichenden sr-leistungen eingebüßt haben, gutgeschrieben bekommen würde, wäre meine punktprämie für einen jahresurlaub auf den malediven ausreichend. -
ich kenne dieses problem nur als resultat einer unsachgemäßen reinigung. da werden dann nicht angemessene reinigungsmittel verwendet.
einmal problert - hat funktioniert: der versicherungsagent meines damaligen vereins wurde (als vereinsmitglied war der weg kurz) 'heißgemacht'. sein schreiben - inkl. entsprechend formulierter schdensersatzansprüche - an die stadtverwaltung führte innerhalb einer woche zu einer sachgemäßen reinigung. -
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Original von Theoitetos
Wer hatt den Nachwuchsprobleme?
Wieso Kasper? Also kannste schonma ni sagen, das se allein gelassen werden ...vielleicht hat der lv sachsen keine sr- nachwuchsprobleme. ich hab mich im lauf der jahre in vier lv rumgetrieben und die hatten alle nachwuchs-probleme.
alleingelassen? natürlich nicht. da ist immer ein netter kasper in der nähe, der jungen sr'n irgendeinen blödsinn erzählt, der ihnen nicht die bohne weiterhilft.
das ist wie im trainergeschäft - manchmal ist's besser, keinen trainer zu haben, als einen, der dir ständig das falsche beibringt. -
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Original von Müllers Omar
Ich denke aber nicht, dass Schwalb in Frage gestellt werden sollte...abgesehen von dem, was bereits oben genannt wurde - und ich erinnere hier mal wieder an die legendäre '12 teams wollen nach oben tabelle' der he - frage ich hier nochmal: welche leistungsnachweise machen einen martin schwalb unangreifbar? sein "faible für den deutschen nachwuchs? fragt mal nach bei kollege schulze aus der regio-mannschaft, wer da so für den nachwuchs zuständig war.
wetzlar har sicher nicht den besten trainer der liga. und ofenbar auch nicht den 'manager' der in der lage ist, langfristig das niveaui der mannschaft und des vereins zu heben.
im übrigen sind die wetzlarer für mich im soll. -
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Original von Schwaniwolli
Das ist doch das ganze Dilemma an dieser SR-Anweisung.
Es gibt in der derzeit gültigen RO DHB keine Möglichkeit, solch eine Vergehen nach einer D zu bestrafen.Der Staffelleiter DARF KEINE Strafe verhängen, weil er sonst gegen die RO DHB verstößt.
Daher ist diese Regelung der IHF für uns Staffelleiter nicht umsetzbar, erst wenn die RO dementsprechend geändert wird.
Wenn du noch immer anderer Meinung bist, dann suche mir in der RO die § heraus, nach denen ich solche Vergehen ahnden darf ???!!!!
leider lernt man ja nie aus. und gerade hier fällt mir nichts mehr ein. das darf nun wirklich nicht wahr sein. wegen jedem kleinem pfiffischeiß werden vereine zur kasse gebeten, aber diese regeländerung - mit großem brimborium angekündigt - ist nicht realisierbar?
lächerlich. -
geschieht den chaoten in hh recht.
sollen sie halt mal einen vernünftigen trainer verpflichten. -
na ja, vielleicht war es ihm hier in gehobenem alter doch zu kalt.
tut m.m nach vulkan nur gut.
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Original von ATOM
und wer betreut bei euch die Jungschirirs???niemand.
oder, noch schlimmer - irgendwelche kasper aus dem heimatverein. irgendwoher müssen ja die nachwuchsprobleme im sr-bereich kommen.
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mann oh mann - wie sie auf einmal alle ihre internate gründen wollen...
wäre vernünftiger, mal ein paar vernünftige trainer in ihre e-jugenden (wenn sie welche haben) zu schaffen.
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wovon träumst du nachts?
ach ja - die sind ja gar nicht bei der wm.

norwegen wird in rußland schon anders auftreten als bei einem vorbereitungsturnier.
auch wenn die für mich beste spielerin leider nicht dabei ist. -
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Nach dem 26:25 viel zu ungestüm
Frauen-Handball: Zweitligist Walldorf beim 26:26-Remis gegen Allensbach sehr wechselhaft
Noch Minuten nach dem 26:26 (14:11) in der Zweitbundesliga-Partie zwischen den Handballerinnen der TGS Walldorf und dem SV Allensbach saß TGS-Trainer Dirk Leun regungslos und konsterniert am Spielfeldrand. Trotz des zweiten Punktgewinns kam keine Freude auf, denn was sich in den finalen Minuten ereignete, erboste den Trainer: „Wir führen 26:25, rennen vor und schießen nach fünf Sekunden den Ball aufs Tor, das war einfach unclever“.
Eigentlich lebte die Heimmannschaft über weite Strecken von der überragenden Alexandra Pieper, die Nebenfrauen der rechten Rückraumspielerin blieben weitestgehend unter ihren Möglichkeiten. Spielerische Defizite machte der Trainer verantwortlich für diese verpasste Chance auf den ersten Sieg: „Wir haben zu sehr den Weg in die Mitte gesucht, dort stand die Deckung von Allensbach sehr massiv, wir haben es nicht geschafft, die Breite ins Spiel zu bringen“.Dabei legte die mit Neuzugang Svenja Keemss angetretene TGS ein hohes Tempo vor, schien den Gegner zu beherrschen. Linksaußen Keems, die kurz vor der Runde Walldorf noch einen Korb gegeben hatte, wechselte nun doch kurzfristig von der TS Ottersweier nach Walldorf und stand bei ihrem Debüt rund 40 Minuten auf dem Feld.
Allerdings gab Walldorf nur für neun Minuten Vollgas, denn bereits nach dem 5:1 schlichen sich viele Fehler ein. Erst in den letzten zehn Minuten setzte sich die TGS dann wieder ab. Eine bessere Ausgangslage hatte die TGS von der 9. bis zur 17. Minute verpasst, denn solange benötigen sie für den sechsten Treffer. „Wir haben spielerisch die Linie verloren und uns oft zu sehr in Einzelaktionen verstrickt“, bilanzierte Leun.
Einfache Fehler hätten den Gegner, der keineswegs gut ins Spiel gekommen ist, zudem aufgebaut. Ab in dieser Phase wurde aus dem Rückraum zu überhastet abgeschlossen, technische Fehler unterliefen. Trotz der dadurch entstehenden Hektik kam die TGS mit einem blauen Auge davon und lag zum Wechsel mit drei Treffern vorne.
Vor allem das konsequente Auftreten in der Schlussphase hätte Selbstvertrauen für den zweiten Abschnitt verleihen müssen, doch stattdessen leistete sich die TGS gleich zu Beginn einen erneuten Hänger, den die Süddeutschen bis zum 25:20 (52.) nutzten. Erst eine Umstellung in der Abwehr brachte die Walldorferinnen wieder ins Spiel zurück.
In der Endphase besann sich die Leun-Sieben auf ihre kämpferischen Tugenden, erzielte sechs Treffer in Serie. Danach hatte die Mannschaft sogar den Sieg vor Augen, doch gelang Allensbach zwei Minuten vor dem Ende mit Siebenmeter noch der Ausgleich.
Spielfilm: 3:0, 5:1, 5:6, 8:7, 10:9, (14:11), 15:15, 18:16, 19:21, 20:25, 26:25, 26:26.
TGS-Treffer: Alexandra Pieper (9), Silke Jung (6/2), Lara Arnold (4), Kerstin Tschotschek (3), Steffi Brunner (3), Judith Kirschig.
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Es ist einfach phänomenal!
Von Felix DernbachOber-Eschbach. Weiter auf Wolke 7 schweben die Handballfrauen der TSG Ober-Eschbach. Beim 43:27 (18:12) gegen die Juniorinnen des HC Leipzig landeten sie nicht nur den dritten Sieg in Folge, sondern auch den bislang höchsten in dieser Saison der 2. Bundesliga Süd, mit dem sie ihren zweiten Tabellenplatz hinter dem allein noch verlustpunktfreien Spitzenreiter TuS Weibern festigten.
Es ist einfach phänomenal, was der seit Jahresbeginn amtierende Trainer Eberhard Lang aus der Mannschaft gemacht hat, die in den vergangenen drei Spielzeiten nach ihrem Aufstieg den Klassenerhalt immer erst in den letzten Wochen, ein Mal sogar erst in der Nachspielzeit schaffte, jetzt aber auf einmal in völlig ungewohnten Tabellenregionen rangiert. «Sie haben gut trainiert, den ganzen Sommer über», schreibt der Endfünfziger den Löwenanteil am Höhenflug den Aktiven zu, die auch gegen den Nachwuchs des mehrfachen deutschen Meisters und Europapokalsiegers nicht aufzuhalten waren.
Mit einer geschickt ausgeklügelten Abwehrstrategie hatte Lang die Basis für den vierten Saisonsieg geschaffen. Jonna Jensen, Gina Duketis und Katja Wittmann störten als vorgezogen postierte Kräfte Leipzigs Aktionen frühzeitig, so dass die Gäste kaum einmal ein konstruktives Spiel aufbauen konnten. Dafür klappte es auf Ober-Eschbacher Seite umso besser mit den Tempogegenstößen. Und auch an Toren für die Galerie mangelte es nicht. Am spektakulärsten Nataliia Holdovanskas Treffer zum 20:13 (33.), den sie mit einem Wurf vom eigenen Abwehrkreis ins gegnerische Tor erzielte.
«Mich freut es am meisten, dass die Spielerinnen auch ohne Steffi Haitsch die Kraft und Übersicht besaßen, um zu erkennen, wo Leipzig Fehler unterliefen, aus denen sie dann Nutzen ziehen konnten», lobte Lang das frische Selbstbewusstsein seiner Truppe. Die mit 1,85 Metern längste TSG-Akteurin war wegen ihrer Verletzung, nach der sie erst Mitte dieser Woche wieder mit dem Training beginnen darf, ebenso zum Zuschauen gezwungen wie die erkrankte Sophie Wünscher.
Dadurch kamen in der Schlussviertelstunde entgegen den ursprünglichen Planungen Christina Diehl und Martina Garstka zum Zug, die sich, wie die anderen Feldspielerinnen auch, in die Torschützenliste eintragen konnten. Ober-Eschbach lag nie im Hintertreffen und ließ nur in der Anfangsphase zeitweise den Gleichstand zu. Beim 7:4 in der 13. Minute war der erste deutliche Abstand zu registrieren, der danach kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Wertvoll war dabei die letzte Minute der ersten Halbzeit, in der Nataliia Holdovanska und die an diesem Abend ebenfalls treffsichere Jutta Neuheiser mit ihren Toren den Vorsprung vom 16:12 auf 18:12 erhöhten.
Nach dem Seitenwechsel ging es förmlich Schlag auf Schlag weiter. Der erste Treffer nach der Pause fiel zwar für die Gäste, doch danach zog die TSG bis auf 22:13 davon, und beim 24:14 in der 37. Minute trennten erstmals zehn Tore die beiden Mannschaften. Leipzigs letzten Zwischenspurt mit drei Erfolgen nacheinander vom 14:25 zum 17:25 beantworteten die Hausherrinnen mit vier Treffern am Stück zum 29:17, und ganz knüppeldick kam es für die Sächsinnen in den letzten eineinhalb Minuten, als Christina Diehl, Martina Garstka, Jonna Jensen und Jutta Neuheiser den 43:27-Endstand herstellten.
Beim Sieger gab es keinen schwachen Punkt. Doch man muss gespannt sein, wie lange das dünn besetzte Team diesen Schwung beibehalten kann. Deshalb wird die nächste Partie am kommenden Samstag gegen den SV Allensbach schon eine besondere Prüfung sein. Auch vom Neuzugang Mariann Nagy, deren Spielberechtigung noch nicht mal vorliegt, sollten zudem keine Wunderdinge auf Anhieb erwartet werden.
TSG Ober-Eschbach: Klaßen, Müller; Diehl (3 Tore), Wriedt (4), Wittmann (3), Garstka (1), Grebe (3), Holdovanska (11/5), Neuhei ser (9), Duketis (2), Volk (2), Jen sen (5).
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Wallau ist dank starker Deckung erfolgreichWallau. Eine tolle Geste zeigte die Mannschaft nach dem Spielende. Anstatt sich auf dem Spielfeld in der Gruppe zusammenzustellen, eilten alle Spieler zu dem verletzt auf dem Stuhl sitzenden Michael Allendorf, um dieses Ritual dort auszuüben. Anschließend trugen die beiden Trainer Jörg Schulze und Frank Tritscher den Jugend-Nationalspieler vor zum Publikum, damit auch er gemeinsam mit den Zuschauern feiern konnte. Grund zur Freude hatten die Gastgeber allemal: Sie hatten nach einer beeindruckenden ersten Hälfte die SG Nieder-Roden deutlich mit 28:16 (15:5) bezwungen. Dank einer erstklassigen Abwehrleistung und dem erneut überragenden Dennis Tillmann gelang der fünfte Erfolg im fünften Spiel.
Etwas Schatten fiel aber eben dennoch auf den Nachmittag. Michael Allendorf zog sich einen Bänderriss am Knöchel zu, als ein Gegenspieler ihm auf den Fuß fiel. «Es ist das gleiche Band, das ich mir im vergangenen Sommer in der Vorbereitung gerissen habe», erzählte der Linksaußen, «vielleicht schaffe ich es, nach zwei oder drei Wochen wieder spielen zu können». Bei Tim Plattner riss die Strecksehne seines kleinen Fingers in der linken Hand. «Ich weiß noch nicht, was ich mache, ob ich es erst ruhig stelle und später behandeln lasse», erklärte der Abwehrspezialist und betrachtete seinen lädierten Finger, «es ist bei einer Abwehraktion passiert. Es ist ja immerhin nicht die Wurfhand, die betroffen ist». Ob Plattner ausfällt, ist also noch nicht entschieden.Die Wallauer zeigten in der ersten Hälfte eine erstklassige Abwehrleistung. Das Zentrum stand mit Fabian Bohnert und Sebastian Linder souverän. «Ich glaube, wir haben denen ein Dutzend Bälle weggeblockt», meinte Linder. Sein Trainer sah es ähnlich: «Das war wirklich kaum noch zu toppen. Wir haben Nieder-Roden so oft an den Rand des Zeitspiels gebracht, sie hatten im ersten Abschnitt kaum Mittel, um zum Erfolg zu kommen.» Nach 16 Minuten nahm Gästetrainer Dr. Taisyr Mansi beim Stand von 8:2 für Wallau die Auszeit, er musste mitansehen, dass seine Mannschaft ganz gefällig kombinierte, aber im Abschluss trotz des Neuzugangs John Meincke vom Zweitligisten LTV Wuppertal und des in der vergangenen Saison so starken Andreas Knaf jegliche Durchschlagskraft vermissen ließ. Gerade diese beiden Spieler kamen kaum zur Entfaltung, zwingender agierte da schon Tobias Milde, der ein Zweitspielrecht bei Nieder-Roden hat und sonst für den Zweitligisten TuSpo Obernburg aktiv ist.
Nach der Pause folgte ein etwa 15-minütiger Einbruch, weil Wallau zu überhastet aufs Tor ging und auch in der Deckung nicht so konzentriert war. Als Nieder-Roden bis auf 13:18 verkürzt hatte, nahm Schulze die Auszeit. «Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie sich nun auch aus solchen Phasen selbst herausziehen kann», erklärte der Trainer, der verfolgte, wie sein Team den Vorsprung wieder ausbaute – auf zwölf Tore. Dabei kam Tobias Hahn zum ersten Einsatz in dieser Saison.
Wallau: Tillmann; Ehrmann (4), Bohnert (5), Laufersweiler (4/2), Plattner, Gaßmann, Garbo (3), Allendorf (3/2), Bonnkirch (3), Zölls, Roßmeier (3), Linder (1), Hahn (3/ 1). Nieder-Roden: Illner (1. bis 30.), Brosch (31. bis 60.); Knaf (1), Engel (2), Ignacy, Beldermann (1), Böhm (1), Murmann, Meincke (4), Knieß (3/1), Schmitt (1), Milde (2), Paliucha (1), Weilandt.
Schiedsrichter: Haupt/Tawakoli (Lerchenberg/Nieder-Olm).
Zuschauer: 600.
quelleund ein neuzugang:
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Flensburger kommt ins „Ländchen“
Wallau. Einen weiteren Neuzugang vermeldet der Handball-Regionalligist SG Wallau/Massenheim. Aus Flensburg kommt Johann Volquardsen, der in der vergangenen Saison in der Regionalliga Nordost spielte, ein Mal pro Woche mit dem Bundesliga-Kader trainierte und sogar einen Einsatz in der Champions League hatte. Der Rückraumspieler ist laut Co-Trainer Frank Tritscher vielseitig einsetzbar, hat ein gutes Auge, ist technisch versiert und hat seine Vorteile in den offensiven Abwehrsystemen, die seiner Beweglichkeit sehr entgegenkommen. Er hat bereits unterschrieben.Nach Wallau kam der 19-Jährige eher per Zufall. Er wollte sein Abitur nicht in Flensburg machen und blieb an einer Schule in Wiesbaden hängen. Der Zufall wollte es, dass er in seiner neuen Klasse an einem Tisch mit seinem jetzigen Mitspieler Tobias Hahn saß. Sein neuer Trainer Jörg Schulze ist gleichzeitig sein Lehrer im Sport-Leistungskurs. Der gab ihm gleich den ersten Termin fürs Training mit.
Volquardsen leidet derzeit noch unter den Folgen einer Lebensmittel-Vergiftung. «Ich habe ihn noch nicht so oft gesehen, aber er kann uns mit Sicherheit weiterhelfen», erklärte Tritscher. Auch menschlich passe er in das Team.
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