was so ein trainer alles in der zls der frauen erreichen kann... ![]()
Beiträge von härter_schneller
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gibt's von dem schon einen star(y)schnitt?
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nö, die sind eingeschwebt...

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08.10.2005 Thüring. HC II - HSG Bannb.-Ems 25 : 28
08.10.2005 HSG Lohfeld.-V - TV Idstein 25 : 26
08.10.2005 SV Crumstadt - SV Zweibrücken 28 : 24
08.10.2005 TV Ortenberg - HSG Eibelsh.-E 23 : 27
08.10.2005 Neunkirchen - HSG Sulzbach-L 26 : 31 -
was ich bisher gesehen habe, hat mich schlichtweg überhaupt nicht überrascht.

was vielleicht etwas schade ist, denn die liga scheint immer mehr festgefahren zu sein.
wallstadt mit roth? - keine überraschung.
nettelstedt? - keine überraschung.
melsungen? - keine überraschung.
gummersbach mit einem trainer! - keine überraschung.
minden, delitzsch, pfullingen - keine überaschung.
kronau/östringen? erst recht keine überraschung. ich war noch nie ein anhänger der typisch deutschen vorstellung, ein neuling müsse sich grundsätzlich hinten anstellen.
da bin ich schon eher 'leicht' überrascht, dass die 'alten herren' aus lemgo wieder in schuß kommen. -
schön, auch von der seite mal einen 'o-ton' zu hören.

abgesehen davon interessiert es mich nicht die bohne, ob ein team 'arrogant' - wie auch immer sich das äußern soll - ist, solange es leistung bringt. ich will nicht mit den spielerinnen kuscheln, sondern vernünftigen sport sehen.
abgesehen davon sehe ich die tsg immer noch als heißen kandidaten für ganz oben an.

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bei den ganzen absteigern sollte es eher schnell 'rund' laufen.
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naja - strass ist für die erte welle der nürnberger schon unverzichtbar. mal sehen, wie sich da die jungen schlagen.
zumindest fällt eine starke waffe weg, damit können die gegner sich mehr auf andere konzentrieren. vorher konntest du ofenböck nach außen nicht doppeln, jetzt geht das eher schon mal. -
der tv hüttenberg wird die klasse halten. ich habe selten ein team mit einem solchen einsatz und einer solchen moral gesehen. das war allererste sahne. natürlich nagt ein solcher saisonverlauf an den nerven. aber hüttenberg hat eine klare spielstruktur, einsatz und hoffentlich ruhe im umfeld. die werden das schon schaukeln.
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jämmerlich.
ein verein bedient sich ausländischer spieler, um seine sportlichen chancen in der liga zu verbessern - und muß mit der brand'schen kritik leben. und dann hat der gleiche mensch nichts besseres zu tun, als schnurstracks auf einen spieler zurückzugreifen, der gerade mal eben eingebürgert wurde. das ist für mich auf verbandsebene das absolut gleiche wie die verpflichtung von ausländern im verein.
wenn brand in zukunfft mit seiner der-nachwuchs-bekommt-keine-chance-kritik ankommt, wird er völlig zu recht zu hören bekommen, dass er ebenfalls dem kurzfristigen sportlichen erfolg huldigt.
von einem derart fest in seinem sattel sitzenden trainer hätte ich etwas anderes erwartet. -
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Erste Testspiele der WM-Vorbereitung: Emrichs Frauen messen sich in Paris mit den Besten der WeltErst Olympiasieger Dänemark, dann Weltmeister Frankreich und schließlich Europameister Norwegen: Die ersten Testspiele der DHB-Frauen auf dem Weg zur Weltmeisterschaft (5. bis 18. Dezember in St. Petersburg/Russland) könnten nicht härter sein. „Eine bessere Besetzung für ein Vier-Länder-Turnier gibt es nicht“, sagt Bundestrainer Armin Emrich (im Bild mit Co-Trainerin Heike Schmidt/Foto: Andreas Walz). „In Paris trifft sich die Weltspitze, und wir wollen schauen, wie weit wir da mithalten können.“ Das Vier-Länder-Turnier in der französischen Metropole ist vom 14. bis zum 16. Oktober der Auftakt zu einer Serie von insgesamt zehn Freundschaftsspielen.
Emrich und seine Assistentin Heike Schmidt empfangen den 18-köpfigen Kader bereits am Montagnachmittag in der Sportschule Hennef. Wie beim Kurzlehrgang in Halle/Westfalen übernimmt Andreas Thiel das Training der Torfrauen und wird sich am Dienstag- und Mittwochabend intensiv mit Sabine Englert, Clara Woltering und Katja Schülke beschäftigen. Mit 16 Spielerinnen macht sich der DHB-Tross am Donnerstag vom Kölner Hauptbahnhof mit dem Thalys auf den Weg nach Paris.
Das Aufgebot für den Lehrgang in Hennef und das anschließende Turnier in Paris:
Tor: Clara Woltering, Sabine Englert (beide TSV Bayer 04 Leverkusen), Katja Schülke (Frankfurter HC)
Linksaußen: Nadine Härdter (Borussia Dortmund), Silke Meier (DJK/MJC Trier), Susanne Henze (Buxtehuder SV)
Rückraum links: Nadine Krause (TSV Bayer 04 Leverkusen), Marielle Bohm, Laura Steinbach (beide DJK/MJC Trier)
Rückraum Mitte: Nina Wörz (HC Leipzig), Annna Loerper (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Rückraum rechts: Grit Jurack (Viborg HK/Dänemark), Nora Reiche (HC Leipzig)
Rechtsaußen: Sabrina Neukamp (TSV Bayer 04 Leverkusen), Stefanie Melbeck (Buxtehuder SV)
Kreis: Anja Althaus (DJK/MJC Trier), Kathrin Scholl (VfL Oldenburg), Anne Müller (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Reserve: Sabrina Neuendorf (Frankfurter HC), Julia Jurack (Thüringer HC), Ulrike Stange (HC Leipzig)Internationales Turnier im Stadium Pierre de Coubertin in Paris:
Freitag, 14. Oktober:
18.30 Uhr: Deutschland – Dänemark
20.30 Uhr: Frankreich – Norwegen
Samstag, 15. Oktober:
15.00 Uhr: Dänemark – Norwegen
17.00 Uhr: Frankreich – Deutschland
Sonntag, 16. Oktober:
15.00 Uhr: Frankreich – Dänemark
17.00 Uhr: Norwegen – Deutschland -
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Original von Waldorf
Besser als Savantas Almosis, was ich vor Jahren mal gelesen habe...
der könnte geradewegs aus 'asterix bei den siechen' entsprungen sein... -
der letzte macht dann das licht aus.

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HSG reif für einen Spitzenplatz
GENSUNGEN. Tabellenspitze oder -mittelfeld? Um zu wissen, in welche Richtung der Weg der HSG Gensungen/Felsberg in der 2. Handball-Bundesliga führt, reicht es möglicherweise schon, die nächsten beiden Spiele der Nordhessen abzuwarten. Heute gastieren die Edertaler ab 20 Uhr (Heinrich-Beck-Halle) bei der SG Leutershausen, in einer Woche empfangen sie den ThSV Eisenach.Bei den Roten Teufeln von der Bergstraße geht es für die Böttcher-Schützlinge darum, dass sie noch einmal einen Schritt nach vorn machen. Was bedeutet, dass die Gäste der für ein Auswärtsspiel ungewöhnlichen psychischen Belastung gewachsen sind, sich in der 3:2:1-Abwehr noch einmal steigern und im Angriff ihre Chancen konsequent nutzen.
Die Defensivreihe der Hausherren ist durchaus verwundbar. Wegen anhaltender Schwierigkeiten stellte Trainer Uwe Rahn nach den ersten Partien von einer 3:2:1- auf eine 6:0-Formation um. "Sie laufen auch nicht so gern zurück", weiß Böttcher um die Schwäche der Leutershäuser im Rückzugsverhalten. Zumal die SGL für die Deckungsarbeit zwei Spieler einwechselt. So betreten Philipp Schulz und Felix Otterbeck für zwei Rückraumspieler das Parkett. Das könnten Axel Wilbrandt, Daniel Pankofer, Oliver Glock und Matthias Polifika sein.
Es wäre also wichtig, dass die Hintermannschaft der HSG kompakt steht und dem Kontrahenten ein ums andere Mal den Ball abnimmt. Böttcher erwägt eine etwas defensivere Ausrichtung, um den gefährlichen Kreisläufer Hannes Volk in Schach halten zu können.
Erfreulich aus Sicht der Gensunger, dass eine Spritzenkur bei Abwehrchef Marco Göbel (Rückenprobleme) die erhoffte Wirkung gezeigt hat und er wieder voll belastbar ist. Im HSG-Lager hofft man darauf, dass Kreisspieler Michael Viehmann und Linksaußen Stephan Untermann ihre zuletzt gute Form bis zum Auftritt heute Abend konservieren können.
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Mit Personalnot nach Schwerin
HEILIGENRODE. Vor dem schweren Gang nach Schwerin herrscht bei Handball-Zweitligist HSG Niestetal/Staufenberg Personalnot im Rückraum. "Bisher habe ich über das Thema geschwiegen, doch jetzt wird die Situation prekär", sagt Hans-Joachim Ursinus, dem vor dem Gastspiel am Sonntag um 17 Uhr die Spieler ausgehen. Erst waren es die Folgen einer Grippeschutzimpfung, jetzt ist es eine Verletzungswelle. "Dadurch erscheinen die Niederlagen in Burgdorf und Hamm in einem ganz anderen Licht", erläutert der HSG-Trainer.So ist Florin Luca mit einer Handverletzung nicht einsatzfähig. Der rechte Rückraumspieler laboriert seit Wochen daran und konnte sein Leistungsvermögen in dieser Saison noch nicht zeigen. Pavel Prokopec schlägt sich mit einer Rückenverletzung herum und musste zwei Mal das Training abbrechen.
Dazu kommen Renato Rui und Ludek Drobek mit Schulterbeschwerden, Nick Heinemann ist noch krank, so dass die HSG kein geordnetes Training absolvieren kann. Zudem ist der Spielplan nicht gerade förderlich in dieser Situation. "Hätten wir ein Heimspiel, dann könnten wir mit einem Kraftakt vielleicht noch etwas biegen. So, wie gegen Hildesheim. Aber bei den Fahrten kommen die Reisestrapazen hinzu. Ich kann nur sagen, dass die Trauben in Schwerin hoch hängen", klagt Ursinus.
Dabei hätten die Niestetaler, wenn alles normal laufen würde, durchaus Chancen in der mecklenburgischen Landeshauptstadt. Neu-Trainer Norbert Henke baut eine neue Mannschaft auf und muss neun abgewanderte Stammkräfte durch Jugendspieler ersetzen. So wurden Stars wie Preben Vidalen und Stephan Just nicht adäquat ersetzt. Dennoch können die Schweriner mit dem Saisonverlauf im Gegensatz zur HSG zufrieden sein. Mit 4:4 Punkten rangieren sie im Mittelfeld und können gelassen in die Partie gegen die Niestetaler gehen. Hans-Joachim Ursinus dagegenweiß nicht einmal, wer am Sonntag auflaufen kann.
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Ratka und Bredemeier wieder vereint
Von Ralf Ohmminden. Zwölf Jahre hatte Horst Bredemeier Richard Ratka unter seinen Fittichen. Der entwickelte sich in seiner Obhut beim Ex-Europapokalsieger TuRu Düsseldorf zum Nationalspieler und schlug nach seiner Spielerkarriere die gleiche Laufbahn wie sein Mentor von einst ein. Seit dieser Saison arbeiten sie wieder zusammen. Beim Handball-Bundesligisten GWD Minden nämlich, der am Samstag (18 Uhr Meirotelshalle Rotenburg) beim Aufsteiger MT Melsungen gastiert.
Auf der Suche nach einem Kljaic-Nachfolger hat sich Manager Bredemeier die Trainerdienste seines ehemaligen Schützlings gesichert, der unter ähnlichen Bedingungen - eine junge, entwicklungsfähige und preiswerte Mannschaft - schon bei der HSG Düsseldorf erfolgreich gearbeitet hat. "Er kann glaubhaft das rüberbringen, was ihn als Spieler ausgezeichnet hat", sagt Bredemeier über Ratka.
Dessen Mission lautet, mit der jüngsten Mannschaft der Bundesliga, (Durchschnittsalter 24,3 Jahre) den Klassenerhalt zu schaffen. Vier Abgängen standen nur zwei Zugänge (Stephan Just und Snorri Gudjonsson) gegenüber, ansonsten stießen junge Spieler aus dem eigenen Talentschuppen zum Kader. Dem gehören mittlerweile sechs Eigengewächse an, wovon die Rückraumspieler Niemeyer und Buschmann, die mit der Mindener A-Jugend 2000 Deutscher Meister wurden, bereits vier Spielzeiten in der stärksten Liga der Welt hinter sich haben.
Echte Routiniers sind jedoch nur Kreisläufer Dimitri Kusilew und Torwart Malik Besirevic. Als der im letzten Spiel gegen Düsseldorf (31:33) ausnahmsweise einen schwachen Tag erwischte, war's prompt um die Ostwestfalen geschehen. Denn die Nummer zwei im GWD-Kasten, Björn Buhrmester, verfügt über keinerlei Bundesliga-Erfahrung.
"Ein Rückschlag", so Ratka, "den wir so schnell wie möglich wettmachen müssen." Am besten schon in Roten burg, wo Bredemeier seine Mannschaft als "Außenseiter" aber keineswegs chancenlos sieht. Kein Kopfzerbrechen bereitet ihm die unorthodoxe 4:2-Deckung der Bartenwetzer, denn offensive Abwehrreihen sind ein wesentlicher Bestandteil des Mindener Jugendkonzepts.
quelleob sich ratka da bezüglich der abwehr nicht vertan hat?
die melsunger 4:2 ist nicht rein offensiv ausgelegt. und die mindener jugendteams spielen laut ihrem konzept eher 3:2:1.
aber da kann er sich ja noch mal bei seinen jugendtrainern schlau machen. -
die fr zur sitaution in wallstadt:
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Verharren im MittelmaßHandball-Bundesligist Großwallstadt fehlt die Reife für die Spitze
VON SUSAN DOBIAS
Der TV Großwallstadt ist noch nicht reif für den Angriff auf das Spitzenfeld der Handball-Bundesliga. Das ist die Erkenntnis der 31:33-Niederlage am Dienstagabend gegen die HSG Nordhorn. Damit kassierten die Mainfranken ihre erste Heimniederlage der laufenden Saison und mussten am Ende feststellen, dass der Weg in die vorderen Tabellenregionen noch lang und steinig ist. "Das war so eine Art Entscheidungsspiel, um zu sehen, ob es nach oben geht oder nicht. Wir sind im Mittelmaß stecken geblieben", bilanzierte Nationalspieler Dominik Klein ein wenig enttäuscht.
Ihm und seinen Mitspielern war es in der Aschaffenburger Unterfrankenhalle gegen Nordhorn nicht gelungen, einen Vier-Tore-Vorsprung (24:20/38.) sicher über die Zeit zu bringen. "Die Enttäuschung ist natürlich groß, denn wir haben die große Chance verpasst, uns im Mittelfeld festzusetzen. Dabei hatten wir das Spiel im Griff. Doch wir sind wieder aus dem Rhythmus gekommen und das hat der Mannschaft einen Knacks gegeben", sagte Trainer Michael Roth. Statt mit erhofften 9:5 geht der TVG nun mit 7:7 Punkten in die kommenden schweren Spiele gegen Hamburg, Magdeburg, Gummersbach und Kiel. "Ein positiver Punktestand hätte es für uns leichter gemacht. Wir hätten lockerer nach Hamburg fahren können. So stehen wir natürlich mehr unter Druck. Aber vielleicht brauchen wir den ja", sagte Aufbauspieler Daniel Brack.
Wieder einmal hatte den jungen und talentierten Mainfranken die Cleverness und Abgeklärtheit gefehlt. Ein Pfund, mit dem Nordhorn in Person von Ljubomir Vranjes wuchern konnte. Der kleine, wieselflinke Spielgestalter stürzte die Hausherren ein ums andere Mal in arge Verlegenheit und setzte seine Mitspieler perfekt ein. "Zwar haben wir Vranjes überhaupt nicht in den Griff bekommen, aber letztlich scheitern wir immer an uns selbst", ärgerte sich Kreisspieler Jens Tiedtke, und auch Coach Roth musste anerkennen: "So einen wie Vranjes hatten wir heute nicht." Nordhorn revanchierte sich mit dem Sieg in Großwallstadt für die 25:28-Niederlage aus der vergangenen Saison, die der damals überragende TVG-Torhüter und jetzige Lemgoer Carsten Lichtlein mit 27 Paraden fast im Alleingang besiegelt hatte.
Links im Rückraum klemmt's
Solche individuellen Klasseleistungen können die Mainfranken derzeit nicht abrufen. Tore fallen überwiegend durch Tempogegenstöße, wenig läuft über außen. Den Rückraumspielern fehlt noch das nötige Timing und die Präzision. Zudem spielen die Großwallstädter noch immer ohne echten linken Rückraumspieler. Die beiden Neuen Wael Horri und Nichlas Holm-Jörgensen müssen sich erst eingewöhnen. Gegen Nordhorn bekleidete Spielmacher Heiko Grimm die Sorgenposition, eine Lösung kann das auf Dauer nicht sein. Und die Abwehr einschließlich Torwart, eigentlich Großwallstadts beste Waffe, zeigte bisher in vielen Momenten ungeahnte Schwächen. "Die Abwehr ist normalerweise unser Prunkstück und das Mittel zum Sieg. Heute hat die Aggressivität gefehlt", bilanzierte Klein.
Knapp zehn Tage haben die Mainfranken Zeit, ihre Wunden zu lecken und an ihren Schwächen zu arbeiten. "Das geht nur über Training, Training, Training. Wir müssen sehen, dass wir wieder vorwärts kommen. Aber ich muss Geduld haben." sagte Roth, dem die Spielpause gerade recht kommt, um seine neuen Akteure besser integrieren zu können.
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Unsinnige Suchbegriffe überfordern Internet
Hacker legt Handball-Ergebnisdienst SIS lahmVom 07.10.2005
WIESBADEN 0:0, kein alltägliches Handballergebnis. Um nicht zu sagen, ein unmögliches. Zumindest unter normalen Umständen. Und dennoch ein Resultat, das Montag vergangener Woche in etlichen Zeitungen Deutschlands den Lesern als Endstand mancher Handballpartie verkauft wurde. Des Rätsels Lösung: Ein Hacker hatte SIS - das Sport-Informations-System im Internet - lahm gelegt. Mit der Folge, dass weder die Vereine Ohr am Wurfkreis
noch Werner Lill (Butzbach), in Hessen für den Ergebnisdienst verantworlich, Ergebnisse in das Tabellen- und Verwaltungsprogramm einstellen konnten. Erst um 22.47 Uhr waren alle Resultate online bzw. im Videotext - direkt mit SIS verknüpft - verfügbar. Viel zu spät für viele Tageszeitungen. Und da etliche Printmedien direkt von GateCom, dem Betreiber von SIS, mit Ergebnissen versorgt werden, rieben sich viele Leser am Montagmorgen verwundert die Augen, nachdem das System fehlende Resultate auf 0:0 gesetzt hatte.
Jochen Engelmann, Erfinder von SIS, ist um Schadensbegrenzung bemüht, wirbt um Verständnis. "Durch einen böswilligen Angriff auf die Datenbankserver wurden diese völlig überlastet." Genauer: Ein Hacker hatte ein kleines Programm geschrieben, das SIS mit 6500 Suchanfragen mit "völlig unsinnigen Suchbegriffen" (O-Ton Engelmann) innerhalb einer Stunde bombadierte. Zuviel für die sechs Server, die zwar ganz Deutschland abdecken, aber nur auf eine Datenbank zurückgreifen. Das System war für mehrere Stunden lahm gelegt.
Inzwischen hat Engelmann die Suchroutine neu programmiert, aber ausschließen will er ein erneuten Ausfall nicht. "Es dürfte aber jetzt wesentlich schwerer werden, das System lahm zu legen. Man muss erst den Schaden haben, um die Schwächen zu erkennen." Mit zwei nagelneuen Servern mit deutlich höherer Leistungskapazität hofft er auch die Engpässe am Sonntagabend in den Griff zu bekommen. "Zwischen 19 und 21 Uhr haben wir bis zu 100000 Zugriffen pro Stunde." Zum Vergleich: In den Anfängen vor fünf Jahren waren es 10000 pro Monat. Inzwischen sei man bei 71 Millionen. Tendenz steigend.
Auch Günter Dörr, Geschäftsführer des Hessischen Handball-Verbandes, ist über den Zwischenfall nicht gerade glücklich, weiß, dass die oft kritisierte Außendarstellung des Verbandes darunter weiter leidet. "Wenn man sich in solch technische Abhängigkeit begibt, läuft man in die Gefahr, auf die Nase zu fallen." Zumal es weitere unliebsame Entdeckungen gab. So gibt es im Videotext bei der Zweiten Liga Nord aufgrund des Mammutfeldes von 20 Teams Darstellungsprobleme, Ergebnisse der vergangenen Spielzeiten sind im Internet nicht einsehbar, "weil wir sie gerade auslagern", so Engelmann. Wahrlich kein Ruhmesblatt. "Das System ist nicht so ausgereift, wie wir es uns wünschen und wie es nötig wäre. Vor allem im Schiedsrichterbereich gibt es noch Ecken und Kanten", gesteht Dörr. Immerhin: Am vergangenen Montag endete keine Handballpartie 0:0.
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Ungarin Mariann Nagy verpflichtetAuf der Suche nach Ergänzungen, die selbstverständlich auch Verstärkungen sein sollen, ist das Management des Frauenhandball-Zweitligisten TSG Ober-Eschbach fündig geworden. Als Ersatz für Rückraum-Mittelspielerin Natascha Shcherbakova, die wegen ihrer Schwangerschaft in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung steht, hat jetzt die Ungarin Mariann Nagy einen Vertrag mit den Ober-Eschbacherinnen unterschrieben.
Mariann Nagy, die am 18. November 21 Jahre alt wird, könnte von ihrer Veranlagung her genau die Lücke in der Zentralposition schließen. Sie besitzt alle technischen Voraussetzungen, ist konditions- und laufstark, hat ein gutes Auge und wird unter den Händen von TSG-Trainer Eberhard Lang sicherlich rasch zu einer vollwertigen Kraft ausgebildet werden können. Der Neuzugang stammt vom ungarischen Spitzenklub Tatabanyai und hat dort trotz des jugendlichen Alters bereits wertvolle Erfahrung sammeln können.
Allzu heftig sollte Ober-Eschbachs Vorfreude jedoch nicht sein. Denn bis der unvermeidliche Papierkrieg abgewickelt ist, zu dem neben der Aufenthaltsgenehmigung in der Bundesrepublik Deutschland auch die Freigabe des abgebenden Vereins und wegen des grenzüberschreitenden Transfers die Zustimmung des Welt-Handballverbands IHF gehören, kann es durchaus Ende Oktober werden.
ansonsten hat ja der kellnernde meteorologe bereits die basisinfos geliefert.
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Ein Wiedersehen mit Jutta Neuheiser
Frauen-Handball: Aufsteiger TGS Walldorf erwartet heute im Zweitliga-Derby die konterstarke TSG Ober-Eschbach
Vier Wochen Zweite Bundesliga liegen nun hinter den Handballerinnen der TGS Walldorf. Trotz der mageren Punkteausbeute von nur 1:5-Zählern fällt eine erste Bilanz recht positiv aus. „Wir haben bewiesen, dass wir mithalten können, aber wir spielen nicht nur für die Ehre, jetzt müssen auch Punkte her“, fordert Trainer Dirk Leun zur ungewöhnlichen Anwurfzeit vor dem Derby am heutigen Freitag um 20 Uhr in der Walldorfer Sporthalle gegen die TSG Ober-Eschbach.
An der guten Stimmung habe der Start jedenfalls nichts geändert. „Es besteht kein Grund, Trübsal zu blasen, aber alleine vom mithalten bekommt man aber kein Selbstvertrauen. Was wir brauchen, ist jetzt endlich ein Erfolgserlebnis“, hofft Leun heute Abend auf den ersten doppelten Punktgewinn. Allerdings in der Gewissheit, dass es kein leichtes Unterfangen wird.Unter Trainer Eberhard Lang hat die TSG Ober-Eschbach im abgelaufenen Jahr einen weiten Schritt nach vorne gemacht. „Allein von den Ergebnissen muss man Respekt haben“, zollt Leun dem Gast vom Taunusrand ein hohes Maß an Achtung. Immerhin habe die Mannschaft mit dem SC Markranstädt gegen einen Titelaspiranten bei mehrmaliger Führung nur knapp verloren und mit dem SV Union Halle-Neustadt einen weiteren Favoriten sehr deutlich bezwungen.
Auch die Mannschaft sei mit einigen individuell sehr starken Spielerinnen glänzend besetzt. Mit Viktoria Grebe verfügt der Gast aus dem Bad Homburger Stadtteil auf der Außenposition über eine ehemalige Jugendnationalspielerin, dazu mit Rückraumspielerin Steffi Haitsch und Kreisläuferin Jonna Jensen zwei früheren Bundesligaspielerinnen vom TV Lützellinden.
Mit der ehemaligen Walldorferin Jutta Neuheiser kommt die wohl stärkste Linkshänderin der Klasse. Über Spielerinnen von diesem Format verfügt Leun freilich nicht, aber dennoch gibt er sich zuversichtlich: „Ober-Eschbach ist nicht weit weg von uns, aber die Mannschaft ist voll gepumpt mit Selbstvertrauen, daher ist die Aufgabe sehr schwer. Der Druck liegt bei uns, weil wir den ersten Heimsieg holen wollen“.
Die Gäste bezeichnet er als sehr konterstark, weshalb es vor allem gilt, die Schwächen im Rückzugsverhalten abzustellen. Zwei Drittel aller Gegentreffer, so Leuns Analyse, fielen aus Kontern und dem erweiterten Gegenstoß. Die vergangenen zwei Wochen wurden zwar zu intensivem Training genutzt, zumal mittlerweile viermal in Walldorf trainiert wird, dennoch habe die Mannschaft noch einen weiten Weg vor sich, will sie die Saison mit dem Klassenerhalts beenden.
Fehler hat der Trainer vor allem im taktischen Bereich festgestellt. So dauere es einfach zu lange, bis eine Anpassung auf Deckungsumstellungen des Gegners erfolgt, dazu häuften sich individuelle Fehler im Timing beim Abspiel oder der Torwartbeobachtung beim Wurf. Gegenüber der Partie gegen Göppingen muss sich die TGS gegen Ober-Eschbach taktisch wohl wieder auf eine andere Spielweise einstellen.
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SV vor Neuanfang
Frauen-Handball: Regionalligist Crumstadt drängt gegen Zweibrücken auf ersten Heimsieg
Nach den beiden Niederlagen gegen Idstein und Eibelshausen/Ewersbach beginnt die Regionalliga-Saison nach dem spielfreien vergangenen Wochenende für die Handballerinnen des SV Crumstadt praktisch noch einmal. „Wir fangen noch einmal neu an“, so Trainer Jürgen Rotter.
Mit Aufsteiger SV Zweibrücken allerdings stellt sich am Samstag um 19.30 Uhr in der Fritz-Strauch-Halle ein Team vor, das sich bisher nicht schlecht präsentierte. Nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen den SV Reichensachsen unterlag das Team von Trainer Axel Koch gegen Thüringer HC II und TuS Neunkirchen zwar, zeigte aber gute Leistungen.Im vergangenen Jahr sicherten sich die Westpfälzer souverän die Oberligameisterschaft. Den Aufstieg errang man durch einen unerwarteten Erfolg in der Aufstiegsrunde beim Favoriten DJK/MJC Trier II. Ähnlich wie die Crumstädter bevorzugen die Gäste schnelles Spiel. Probleme hat Zweibrücken allerdings im technischen Bereich. So führten die vielen leichten Fehler gegen Neunkirchen zur Heimniederlage.
Auch SV-Coach Jürgen Rotter sind die Stärken des Neulings nicht verborgen geblieben. Beim Videostudium der Partie in Thüringen sind ihm die starken Leistungen der Torhüterin und der rechte Rückraum aufgefallen. Dazu ist der Gegner nur schwer einzuschätzen, da er sehr ausgeglichen besetzt ist. Ähnlich wie Crumstadt setzt man beim SV Zweibrücken auf Spielerinnen aus der Region.
In den vergangenen beiden Wochen kurierten einigen Crumstädterinnen ihre Verletzungen aus. Dadurch war in der vergangenen Woche die Trainingsbeteiligung nur gering. In dieser Woche war aber wieder der gesamte Kader im Training versammelt.
Nach der Leistungssteigerung in Eibelshausen ist SV-Trainer Rotter auch für die Begegnung am Samstag optimistisch. Ziel ist es, die Gegentreffer unter der Anzahl von 20 zu halten. Mit Blick auf die kommenden schweren Spiele wäre ein Heimsieg wichtig.
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