hmhm..ist das jetzt zufall - oder warum ist das hier ein klar weiblich dominierter thread? ![]()
Beiträge von härter_schneller
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...und immer wieder faszienierend, welch schnelle beine bei den basketball-riesen im spiel zu beobachten sind.
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wenn so ein kleines popelproblem, das bei der großen regeländerung für deutschland naturgemäß erst mal übersehen wurde, so simpel gelöst wird, sag ich einfach mal - hut ab!
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Original von heiner
[Aber unnormale Wochen(enden) hab ich auch: diese Woche werden's wohl auch um die 10 Spiele werden.na denn - gut licht...

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muß man ja auch- schließlich wollen die 2008/9 deutscher meister sein.

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wenns der ist, den ich hier meine, dann hat der tvg eine neue wurfkuh.
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keine chance - den preis kassier ich ein. dank meines jobs komme ich gut rum in deutschland, insbesondere am we. frankfurt/oder ist auch nett...
außerdem haben wir noch nicht über die 'unnormalen' we gesprochen...

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die auftritte in gensungen haben ein nachspiel:
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Harte Sperre nach Wild West Szenen in NordhessenDie HBL hat Konsequenzen aus den Ausschreitungen nach dem Zweitligaspiel der HSG Gensungen-Felsberg gegen die TSG Friesenheim (23:22) gezogen. Friesenheims Spielmacher Peter de Hooge, einer der vermeintlichen Hauptübeltäter, wurde für sieben Spiele gesperrt und muss zudem eine Geldstrafe von 1000 € zahlen. Nach der Partie in Nordhessen war es zu Tumulten zwischen Spielern und Offiziellen beider Mannschaften gekommen. Die Schiedsrichter Frank Klinkermann und Christian Lutze (Göttingen) verfassten daraufhin einen Sonderbericht an den Ligaverband.
Friesenheims Rückraumspieler de Hooge soll demnach Gensungens Mannschaftsverantwortlichen Gerhard Reiß tätlich angegriffen haben, in einem Handgemenge ging zudem Gensungens Trainer Günter Böttcher zu Boden und büßte bei der Aktion seine Brille ein. In der folgenden Auseinandersetzung brach sich der Friesenheimer Tobias Brahm zudem die Hand. Gensungens Betreuer Gerhard Reiß soll den Friesenheimer Außen von hinten umgekrätscht haben, sodass Brahm unglücklich auf die Hand stürzte. Brahm wird nach der notwenigen Operation den „Eulen“ rund drei Monate fehlen.
Während Gensungens Trainer Böttcher schilderte, nach einem Wortgefecht mit Friesenheimer Spielern von Brahm tätlich angegriffen worden zu sein und durch einen Schlag zu Boden gegangen sein will, stellt der Beschuldigte Spieler die Situation anders dar. Demnach habe der Gensunger Trainer die Friesenheimer Spieler mit Schimpfworten und obszönen Gesten beleidigt, nach einem Schubser von Brahm sei er dann zu Boden gefallen. Böttcher musste jedenfalls von Sanitätern in der Halle noch ärztlich versorgt werden. Sowohl Brahm als auch Böttcher haben ihre Anwälte wegen dem Vorwurf der Körperverletzungen eingeschaltet.
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„Zu viele einfache Fehler“
Handball, Zweite Liga: Drittes Spiel, dritte Niederlage: TSG Groß-Bieberau verliert bei Aufsteiger SG Bietigheim/Metterzimmern mit 20:28 – Zu viele unnötige Zeitstrafen
Drittes Spiel, dritte Niederlage: Auch beim Aufsteiger SG Bietigheim/Metterzimmern gab es für TSG Groß-Bieberau nichts zu gewinnen. Der südhessische Handball-Zweitligist unterlag am Samstagabend jedoch unerwartet deutlich mit 20:28 (11:13). Trainer Thomas Göttmann musste einräumen: „Der Gegner hat in der Höhe verdient gewonnen.“
Bietigheim verkörperte dennoch keine Übermannschaft. Vielmehr lief, wie in den vorrausgegangenen beiden Punktspielen, auch diesmal bei den Odenwäldern ziemlich viel schief. „Wir machen zu viele einfache Fehler“, hieß Göttmanns Hauptkritikpunkt. Während sich die Schwaben über die ersten beiden Punkte freuten, gab es bei den Südhessen wieder lange Gesichter: Letzte Woche wurde mit Nachdruck die Freigabe für Neuzugang Philippe Bosere angefordert. Die Unterlagen vom französischen Verband trafen aber erst am Donnerstag in Groß-Bieberau ein. Dadurch war den 24 Jahre alte Franzose am Wochenende überraschend nicht spielberechtigt. Göttmann: „Bedauerlich für uns, denn dann hätte ich eine weitere Alternative gehabt.“Die Begegnung war von großer Nervosität geprägt. Bietigheims Trainer Erdmann vertraute auf die jungen Rückraumspieler Salzer (19 Jahre), Grimm (22) und Rose (22). Wobei Linkshänder Rose mit Übersicht und Geschick das Spiel der Gastgeber vor 750 Zuschauern lenkte. Zwar führte Groß-Bieberau 6:4, geriet dann jedoch in Unterzahl 6:8 ins Hintertreffen. Die letzten 15 Minuten bis zur Pause ging es munter hin und her. Dabei stand die Abwehr der Gäste alles andere als sicher und im Angriff hatten sie ebenfalls große Probleme.
Nach der Pause führte Bietigheim schnell 16:11 (33.). Dies zwang Trainer Göttmann zu einer frühen Auszeit. Sie trug jedoch nicht zur Beruhigung der Nerven bei. Weiterhin lief das Spiel an Groß-Bieberau, das zwölf Minuten keinen Treffer erzielte, vorbei und der Aufsteiger setzte sich 19:11 ab. Wie in der ersten Hälfte, schwächten sich die Odenwälder mit unnötigen Fouls, die zu Zeitstrafen führten, selbst. Trotzdem übte Trainer Thomas Göttmann keine Kritik an den Unparteiischen: „Das Gespann hat gut gepfiffen.“
Vielmehr betrieb er Fehlersuche in den eigenen Reihen: „Wir verlieren zu schnell den Faden und sind dann nicht mehr in der Lage, uns selbst aus dem Schlamassel zu ziehen.“ Spätestens beim 25:15 war die Partie gegen das sieglose Schlusslicht entschieden.
TSG Groß-Bieberau: Markus Kredel, Ben Klinger (im Tor), Mirko Baltic (5), Alexander Jakobs (4), Florian Bauer (3), Christian Scholz (3/1), Steffen Ober (2), Benedikt Seeger, Alexander Lorenz (2), Dennis Gunst, Marc Stellmann (1) und Tim Beckmann.
Zeitstrafen: 3/7. Siebenmeter: 8/7 und 3/1. Zuschauer: 750.
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"Auswertung bleibt unser Manko"Dormagen. In den ersten beiden Partien der Handball-Saison fand Zweitligist HSG Gensungen/Felsberg recht gut ins Spiel. Und nun der Rückfall in alte Zeiten: Im Schlager bei Bayer Dormagen verschliefen die Edertaler wie schon in etlichen Vorbereitungsspielen die Anfangsphase völlig und kassierten am Ende vor gut 1300 Zuschauern eine unerwartet deutliche 19:31 (9:16)-Schlappe. Bereits im Pokal hatten die Nordhessen an gleicher Stätte mit 23:34 den Kürzeren gezogen.
"Wir wollten unbedingt verhindern, dass das Spiel einen ähnlichen Verlauf nimmt. Aber das ist uns überhaupt nicht gelungen", stellte Gensungen/Felsbergs Torwart Michael Stahl frustriert fest. Trainer Günter Böttcher enttäuscht: "In der ersten Viertelstunde hat meine Mannschaft all das vermissen lassen, was sie in den ersten beiden Spielen so ausgezeichnet hatte."
Die Gäste, bei denen diesmal Stefan Schröder als Mittelmann begann, hatten ihre beste Phase unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Denn da verkürzten sie den Rückstand auf fünf Tore (15:20, 43.). Mehr war allerdings nicht drin, weil die Böttcher-Schützlinge einmal mehr zu nachlässig mit ihren Chancen umgegangen waren. "Die Auswertung bleibt unser Manko. Daran müssen wir arbeiten", erklärte Stahl schon mit Blick auf die nächste Begegnung am Samstag in eigener Halle gegen Solingen.
Allerdings harmonierte in Dormagen auch Bayer-Torwart Joachim Kurth prächtig mit seinen Vorderleuten. "Wir standen gut in der Deckung", sagte TSV-Angreifer Alexander Koke.
So ergaben sich für den Aufstiegsanwärter wiederholt Chancen, über den Tempogegenstoß zu Torerfolgen zu kommen. Kein Wunder also, dass Bayers Konterspezialist Michiel Lochtenbergh auf insgesamt acht Treffer kam. Der Ex-Melsunger Koke agierte nicht wie gewöhnlich auf der Spielmacher-Position, sondern im halblinken Rückraum. Torjäger Florian Wisotzki war kurzfristig wegen akuter Knieprobleme ausgefallen. Doch Koke kam nicht richtig zum Zuge, weil ihn der Gensunger Routinier Dragos Negovan recht gut abschirmte. (BJM/RED))
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TVH im Pech beim 27:28 in LeutershausenHüttenberg steht mit leeren Händen da
nd wieder hat es nicht gereicht für den TV Hüttenberg. Auch bei der SG Leutershausen ging der TVH leer aus. Doch bei der dritten Niederlage im dritten Handball-Zweitligaspiel waren die Mittelhessen so nah dran an einem Punktgewinn wie noch nie in dieser Saison. Ein Tick fehlte, um beim 27:28 (11:15) etwas Zählbares mitzunehmen.
Beide Teams begannen nervös und leisteten sich etliche Ballverluste. Hüttenberg führte nur ganz am Anfang ein Mal, doch das 2:1 von Mario Weber (3.) war schnell dahin. Viele Abspielfehler und viele Fehlwürfe spielten den Leutershausenern in die Karten. Doch die wussten lange Zeit nichts mit den Gastgeschenken anzufangen. Erst als Gennadij Chalepo gegen Hannes Volk eine Zeitstrafe provozierte und damit die Stimmung in der Halle aufheizte, wachte die SGL auf. Trotz Auszeit sprang für den TVH aus der Überzahlsituation nichts heraus. Außer einem nun von 400 Zuschauern angestachelten Gastgeber, der bis zur Halbzeit auf vier Tore davonzog. Nach Florian Laudts Anschlusstreffer zum 11:12 (23.) ging Hüttenberg zehn lange Minuten leer aus. Erst Christian Stelzenbach brach in der 33. Minute den Bann. Doch da selbst ein Überzahl nach der Hinausstellung von Frantisek Sulc kein nach Toren zählbarer Vorteil für Hüttenberg war, zogen die Hausherren auf 18:12 davon.
Die Begegnung schien entschieden. "Eigentlich haben wir erst losgelegt, als die Partie gelaufen war. Erst dann haben wir an uns geglaubt", meinte Florian Laudt, der nun sein Team mitriss. Sein Treffer zum 19:22 ließ die heimischen Zuschauer 13 Minuten vor Schluss unruhig werden. Jetzt wurde deutlich, wie sehr Leutershausen vor eigenem Publikum unter Druck stand. Zwar sah Thomas Schäfer nach Foul an Thomas Zahn die rote Karte, aber den Gastgebern zitterte nun gewaltig das Händchen. Hüttenberg witterte seine Chance: Laudt verkürzte auf 22:24, nach Sebastian Roths Tempogegenstoß betrug der Rückstand nur noch ein mageres Törchen (54.).
Die Schlussphase wurde dann richtig spannend: Mario Webers vergebener Siebenmeter ließ die SGL dank Toren von Matthias Polifka und Petr Hrachovec durchatmen. Aber lange Zeit zum Verschnaufen blieb nicht, denn erneut Roth und Michael Bepler per Heber brachten den TVH wieder heran. Dann traf Sulc zum 28:26, ehe Laudt den Anschluss schaffte.
Doch nun ließ das Augsburger Schiedsrichtergespann Schweizer/Vornehm den Angriff der Gastgeber lange laufen, bevor sie Zeitspiel anzeigten. Sulc verwarf, aber in den verbleibenden fünf Sekunden brachten die weiter punktlosen Hüttenberger keinen Angriff mehr zustande.
"Diese Hüttenberger Mannschaft wird nicht gegen den Abstieg kämpfen", war Uwe Rahn, der Leutershausener Trainer, von der Aufholjagd beeindruckt. "Wir bekommen überall Komplimente", so Hüttenbergs Coach Jan Gorr. "Aber unter dem Strich stehen leider null Punkte. So dicht wie heute waren wir aber noch nie an einem Punktgewinn dran."
Leutershausen: Johann, Sowden (n.e.) - Otterbeck, Sulc (6), Schmitt, Glock, Schulz (1), Zahn (2), Wilbrandt (2), Brehm, Volk (1), Pankofer (11/4), Hrachovec (4), Polifka (1).
Hüttenberg: Rebstock, Banisz (ab 35.) - Weber (3), Chalepo (4), Schäfer (1), Laudt (8), Dettling, Don (n.e.), Scholz (1), Bepler (1), Stelzenbach (5), Langenbach, Roth (4), Rigterink.
Schiedsrichter: Schweizer/Vornehm (Augsburg) - Zuschauer: 400 - Zeitstrafen: Leutershausen vier (Otterbeck, Schulz, Volk zwei), Hüttenberg eine (Stelzenbach) - rote Karte: Schäfer (Hüttenberg, 52.) - verw. Siebenmeter: Johann (Leutershausen) hält zwei Mal gegen Weber (39., 55.).
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kommt halt immer drauf an, wer am anderen ende der telefonleitung sitzt.

edt.:
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Regionalliga Frauen: Kleenheim - Marpingen 28:28 (12:17)Weber-Team beweist Moral
26.09.2005
(vk). Die SG Kleenheim bleibt auch nach drei Saisonspielen in der Handball-Regionalliga Südwest der Frauen unbesiegt. Zwar mussten die Spielerinnen von Trainer Eckhard Weber gegen die DJK Marpingen beim 28:28 (12:17) den ersten Punktverlust hinnehmen, doch durfte darüber eigentlich niemand verärgert sein.
Auch wenn die SGK nach einer grandiosen Aufholjagd am Ende sogar noch hätte gewinnen können. Fünf Sekunden vor Ende sah Marpingens Eva Hinsberger die rote Karte, doch der ausgeführte Freiwurf wurde von den Saarländerinnen abgewehrt.
Kleenheim legte vielversprechend los und lag nach nicht einmal drei Minuten mit 3:1 in Führung, ehe die Gäste das Blatt zum 4:3 (8.) wendeten. Nach dem folgenden Ausgleich durch Jenny König (9.) liefen die Gastgeberinnen aber permanent einem Rückstand hinterher. Über 4:6 (10.), 7:10 (17.) und 9:13 (24.) verloren die Kleenheimerinnen den Gegner bis zum 12:17-Pausenstand zwischenzeitlich aus den Augen.
Dass die SGK bis zur 42. Minute das 19:19 gelang, lag an der überragenden Christiane Bork und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Beim 19:22 (45.) durch die nie auszuschaltende zwölffache Torschützin Aleksandra Jelicic und beim 21:24 (47.) durch die bundesligaerfahrene Kreisläuferin Susanne Langenfeld mussten die Weber-Schützlinge zwar erneut Drei-Tore-Rückstände aufholen.
Den 23:25-Rückstand (51.) wandelte Bork aber im Alleingang mit drei Treffern in Folge zur Kleenheimer 26:25-Führung (56.) um.In der dramatischen Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Eva Hinsberger erzielte das Marpinger 28:27 (59.), das Christiane Bork mit ihrem sechsten verwandelten Siebenmeter zum 28:28 ausgleicht. Der Rest ist bekannt.
"Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht gedeckt, der Fünf-Tore-Rückstand zur Pause war nur auf Eigenfehler zurückzuführen. Im Angriff haben wir variabler als Marpingen gespielt, mit mehr Konzentration im Abschluss hätten wir führen können", erklärte Kleenheims Trainer Eckhard Weber. "In der zweiten Halbzeit waren wir aggressiver, haben den Rückraum des Gegners versucht, aus dem Spiel zu nehmen. Das ist der Abwehr mit Michaela Klein an der Sitze gut gelungen. Außerdem hat Nicole Dauth in den entscheidenden Situationen wichtie Bälle gehalten", meinte Weber.
Kleenheim: Dauth - Bork (10/6), König (4), Backhaus (4), Stelzenbach, Leib (6), Michaela Klein (2), Kronenberger (2), Johnson-Wolf, Linder.
Marpingen: Brill, Coquerel (42. bis 58.) - Detzler (1), Buchholz (3), Hinsberger (5), Zimmer, Zägel, Erschens (2), Langenfeld (2), Müller (3), Jelicic (12/7), Nadine Klein.
Schiedsrichter: Weiner/Kaplan (Wiesbaden) - Zuschauer: 150 - Zeitstrafen: Kleenheim vier (Bork, Stelzenbach, Leib, Kronenberger), Marpingen sechs (Hinsberger, Zägel, Langenfeld, Müller, Nadine Klein/zwei) - Disqualifikation: Hinsberger (Marpingen, 60.) - Siebenmeter: 7/6 : 8/7.
soso - trainer weber. aha.
ansonsten - gegen marpingen ue ist nicht schlecht. die sind nicht ganz schlecht. -
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Große Ehre für Karipidis24.09.2005
(red/vs). Große Ehre für Savas Karipidis: Der griechische Rechtsaußen des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar wurde in den vorläufigen Kader einer Weltauswahl gewählt worden, die am 28. Dezember in Moskau auf Russland trifft. Neben Karipidis, der mit der HSG am Dienstag (19 Uhr) im DHB-Pokal gegen die HSG Düsseldorf wieder in der Mittelhessen-Arena im Einsatz ist, wurden u.a. die Deutschen Christian Schwarzer (TBV Lemgo) und Stefan Kretzschmar (SC Magdeburg) vom Internationalen Handball-Weltverband (IHF) vornominiert.
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Original von Fremdlingerin
Große Spannung erlebten die 150 Zuschauer gestern in der VfL-Halle eher nicht.subber. per handschlag begrüßt?
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hmhm...der bube war wohl auch in groß-bieberau im probetraining.
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Grabberts Galaschau
Von Peter PfeifferMELSUNGEN. Die Handballerinnen der SG Kirchhof können doch noch gewinnen. Am fünften Spieltag der Bundesliga gelang ihnen gegen den PSV Rostock ein souveräner 32:24 (17:12)-Sieg, mit dem die SG 09 auf den vorletzten Tabellenplatz kletterte und die Rote Laterne an die Gäste weiterreichte.
Dabei hatte das Kellerduell aus Kirchhofer Sicht keinesfalls optimal begonnen. Mit 3:0 führte Rostock nach zwei und mit 5:1 nach vier Minuten. Und den Fans auf den spärlich besetzten Rängen schwante bereits wieder Übles. Doch Kirchhof ließ sich von dem Rückstand in keiner Weise verunsichern und zeigte in der Folge tolle Moral und unbändigen Kampfgeist. Nach dem 3:6 durch PSV-Linksaußen Carolin Kordt (6.) brachten die jetzt auftauende Rückraumspielerin Vita Mukhina und Elena Pana per Siebenmeter die SG wieder auf 5:6 heran. Aber Rostock schlug zurück und war beim Stande von 7:10 (11.) erneut auf die Siegerstraße eingebogen.
Doch jetzt begann die Galavorstellung von Carola Grabbert. Kirchhofs Torfrau, die in den ersten zehn Minuten keine Hand an den Ball bekommen hatte, vernagelte jetzt regelrecht ihren Kasten und brachte Rostocks Angreiferinnen mit tollen Reflexen an den Rand der Verzweiflung. So hatte Kirchhof fünf Minuten später nach Treffern von Manja Berger, Ulrike Jahn, Pana und Mukhina beim 11:10 erstmals die Nase vorn.
Bis zur Pause waren die Fronten geklärt, weil Grabbert weiter hielt, was zu halten war. Weil die Kirchhofer 6:0-Abwehr sich enorm steigerte und den Rostocker Spielfluss praktisch zum Erliegen brachte.
In Halbzeit zwei kamen die Gäste nur noch dreimal auf vier Tore heran. Zuletzt beim Stand von 25:21 durch die frühere Kirchhoferin Svenja Spriestersbach, die in der Schlussphase wie ihre PSV-Kolleginnen stark nachließ.
Nach diesem Treffer schlug die Stunde der Kirchhoferin Ulrike Jahn. Die 21-Jährige, die abwechselnd auf der linken Außenbahn und im linken Rückraum agierte, besiegelte mit vier Treffern in Folge die Rostocker Niederlage.
Im Kirchhofer Lager entfachte der erste Saisonsieg das Licht am Ende des Tunnels. Nicht nur die ersten Punkte, sondern die Art und Weise, wie sie errungen wurden, nähren bei Mannschaft und Verantwortlichen die Hoffnung auf den Klassenerhalt.
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Hamm pariert sieben Strafwürfe
Frauen-Handball: TSG Worfelden startet mit 27:22-Erfolg beim TV Hüttenberg in die Oberliga
Der Start in die Oberliga ist ihnen geglückt. Mit 27:22 (12:8) hielten die Handballerinnen der TSG Worfelden den gastgebenden TV Hüttenberg in Schach und holten wie erhofft gleich zum Saisonbeginn zwei Punkte.
In der ersten Halbzeit setzte sich der Aufsteiger beim 5:3 (14.) erstmals leicht ab und baute die Führung dann bis zur Pause kontinuierlich auf vier Tore aus. Danach hielt der Vorsprung bis zum 17:13, ehe Sand ins Getriebe kam, und die Gastgeberinnen auf 16:17 (45.) verkürzten.Eine brenzlige Situation. Das Spiel schien auf der Kippe. Doch nach einer Auszeit zogen die Worfelderinnen wieder an und auf 20:16 (48.) davon. Über 21:17 und 24:19 ließen sie bis zum klaren 27:22-Endstand nichts mehr anbrennen. Bettina Koszela, die sich Ende der ersten Hälfte verletzt hatte und getaped werden musste, hatte ab der 40. Minute wieder mitmischen können und steuerte wichtige Tore in der Schlussviertelstunde bei.
Auch Viola Eger zeigte sich nun stark im Eins-gegen-eins-Verhalten und erwies sich als treffsicher. Zusammen mit Ilka Fickinger, die sechs Mal einnetzte, führten Koszela und Eger die Torschützenliste an. Für Aufsehen sorgte Keeperin Sabrina Hamm. Fünf Siebenmeter fing sie in der ersten Halbzeit ab, zwei weitere nach der Pause. Damit hatte sie insgesamt stolze sieben Strafwürfe gehalten. Stark in der Defensive zeigte sich auch Yvonne Buss, die einen guten Part als Vorgezogene spielte.
Für Klaus Feldmann ging das Ergebnis „in Ordnung“. Der TSG-Coach freute sich wie seine ausgelassen jubelnde Mannschaft über den ersten Sieg im ersten Spiel. Doch fand der TSG-Coach: „Wir können uns steigern“. Gerade was das Zweikampfverhalten in der Abwehr und auch was die Chancenverwertung angehe.
Allerdings schreibt Coach Feldmann die Mängel zu einem Gutteil der Nervosität des ersten Spieltages zu, die seine Mannschaft nie ganz ablegen konnte. Trotz des Hängers in der zweiten Halbzeit hatten die TSG-Frauen den Gegner aber gut im Griff und dürfen mit ihrer ersten Vorstellung in der Oberliga durchaus zufrieden sein.
Spielfilm: 3:3, 3:5, 4:7, 6:10, (8:12), 9:14, 13:17, 16:17, 16:20, 19:24, 22:27.
TSG-Tore: Ilka Fickinger (6), Bettina Koszela (6/1), Viola Eger (5/1), Jessica Buss (3), Julia Ophoff (2), Yvonne Hofmann (2), Christian Löffler (2), Sabrina Goldhahn.abi
quellezum thema bad wildungen..
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Neue HSG startet mit KantersiegBergheim/mühlhausen. Gelungener Saisonstart für beide heimischen Klubs in der Handball-Landesliga der Frauen: Die neue HSG Bad Wildungen/Fr./Bergheim landete gegen Mitaufsteiger Vulkan Vogelsberg einen 40:6-Kantersieg. Die HSG Twistetal startete mit einem 25:18-Auswärtssieg bei Ost-Mosheim/Malsfeld.
Landesliga Nord, Frauen:
(...)
Bad Wildungen/Fr./Bergheim - Vogelsberg 40:6 (21:3). Überaus konzentriert gingen die Gastgeberinnen gegen die angesichts des von ihnen vorgelegten Spieltempos völlig überforderten Vogelsbergerinnen zu Werke. Durch eine diszipliniert und sehr druckvoll vorgetragene 2. Welle lagen die Badestädterinnen mit 6:0 in Führung (7.). Dann hieß es 17:0 (25.). Erst jetzt kamen die harmlosen Gäste zu ihrem ersten Treffer. Zuvor scheiterten sie immer wieder an der überragenden Danja Lerch im Bad Wildunger Tor, die die Bälle sogar teilweise fing und mit sehr präzisen Pässen vor allem die Außen Karina Mühlhausen und Ludmilla Tschurilow auf die Reise schickte.In der zweiten Halbzeit schickte Trainerin Susanne Bachmann vornehmlich die A-Jugendlichen aufs Feld, und Kerstin Keim stand an Stelle der überragenden Danja Lerch im Tor. "Bis auf zwei Spielerinnen und die A-Jugendlichen war die gesamte Mannschaft gesundheitlich angeschlagen", berichtete die Trainerin. "Im Vergleich zum Spiel gegen Korbach, hat die Mannschaft sehr diszipliniert gespielt und die Zuschauer haben ein wirklich tolles Spiel gesehen", schwärmte Bachmann.
Die meisten Spielerinnen der HSG waren durch eine Grippe geschwächt, doch Karina Mühlhausen und Jessica Kleinmann erwischte es noch härter. "Ich habe einen Bänderriss, doch das Auftaktspiel wollte ich unbedingt mitmachen, darum habe ich mir vor dem Spiel eine Spritze gegen lassen", erzählte die ehrgeizige Mühlhausen. Mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel, den sie sich im Training zuzog, plagt sich hingegen Jessica Kleinmann herum. "Ich bin guter Dinge, dass ich in dieser Woche ins Training einsteigen werde, und am Wochenende spielen kann".
Tore Wildungen/Fr./B.: Lüke 3, Tschurilow 4, Hanke 2, Pirvan 8, Kaczmarek 1, Lorenz 2, Jegenyes 5 Neutz 3, Siebert 5, Mühlhausen 7. (XOX)
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Chance für Hynek und Broukomelsungen/hüttenberg. Noch ein Spiel - und dann zehn Tage Pause. Nach hartem Auftaktprogramm mit zwei englischen Wochen und Partien gegen die Top-Klubs aus Nordhorn, Hamburg, Magdeburg, Kiel und Gummersbach freut man sich im Lager des Handball-Erstligisten MT Melsungen darüber, nach dem DHB-Pokalauftritt (morgen, 19.30 Uhr) beim TV Hüttenberg etwas Zeit zur Regeneration zu bekommen.
MT-Trainer Rastislav Trtik tritt Befürchtungen entschieden entgegen, dass seine Schützlinge das Spiel der zweiten Hauptrunde auf die leichte Schulter nehmen könnten: "Wir nehmen alle Spiele sehr ernst. Zweitligist Hüttenberg darf man nicht unterschätzen."
Dazu genügt dem Tschechen schon ein Blick auf die bisherigen Resultate des Kontrahenten. Der TVH verlor zwar alle drei Spiele gegen Dormagen, Solingen und Leutershausen, aber jeweils nur knapp. "Ich hatte unseren Gegner vor der Runde eher als Außenseiter in der zweiten Liga eingestuft", zeigt sich Trtik durchaus überrascht von den bisherigen Leistungen der Mittelhessen.
Die Hüttenberger werden trainiert vom einstigen Erstliga-Profi Gennadij Khalepo, der auch noch die Abwehr dirigiert und aus dem halblinken Rückraum für Gefahr sorgt, sowie von Jan Gorr (zuletzt bei der HSG Wetzlar fürs Juniorteam verantwortlich).
Für Gorr ist "das Spiel morgen schon ein Besonderes". Die Vorfreude sei entsprechend. Allerdings bangt er noch um den Einsatz der grippekranken Nicolai Don, Mario Weber und Peter Dettling. "Für uns hat das nächste Punktspiel am Wochenende gegen Eisenach Priorität", sagt Gorr, "wir werden kein Risiko eingehen und gegebenenfalls sogar auf einen Spieler verzichten."
Gut möglich, dass auch Rastislav Trtik dem einen oder anderen Spieler aus der zweiten Reihe mehr Einsatzzeiten gewährt. Der abwehrstarke Jiri Hynek und der weißrussische Linksaußen Ivan Brouko sollen voraussichtlich am Mittwochabend die Gelegenheit bekommen, ihr Können unter Beweis zu stellen. "Es hat schließlich nicht jede Mannschaft einen Daniel Narcisse in ihren Reihen", sagt Trtik mit Blick auf das vergangene Wochenende, als der französische Angreifer des VfL Gummersbach der Deckung der Nordhessen zu große Rätsel aufgegeben hatte. (BJM)
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Original von Mini
Doch Ratsner hat 5 Tore geworfen, sonst hätte Petterweil ja nur 14 Tore gemacht;)ah ja. wer lesen und verstehen kann, ist klar im vorteil.

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naja idstein hat auch sehr bescheiden ausgesehen. die hatten zwar mit ortenberg einen sehr schwachen gegner, aber ansonsten waren die idsteinerinnen ziemlich konzeptlos und ohne struktur in abwehr und angriff.
die kroatien-fraktion beim tvo war nicht wirklich überzeugend. der trainer konnte halt in landessprache geifern.
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Wieder als Team präsentiert
Frauen-Handball: Ersatzgeschwächter Regionalligist SV Crumstadt verliert in Eibelshausen erwartungsgemäß 21:31, überzeugt aber dennochZitatAlles anzeigen
Auch nach dem zweiten Spieltag sind die Handballerinnen des SV Crumstadt in der neugegliederten Regionalliga Südwest weiterhin punktlos. Bei der letztlich erwarteten 21:31 (10:16)-Niederlage vor über 500 Zuschauern bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach bot das ersatzgeschwächte Team von Trainer Jürgen Rotter allerdings am Samstag Abend über weite Strecken eine gute Leistung.
Da neben Judith Wenner auch kurzfristig noch Lena Belting und Simone Crößmann ausfielen, stand lediglich eine Wechselspielerin zur Verfügung. Dies führte in beiden Halbzeiten in der Endphase zu einigen Treffern: „Ich bin stolz auf die Spielerinnen“, so Rotter, der eine deutliche Steigerung gegenüber dem desolaten Heimauftakt gegen Idstein registrieren durfte.Nach einer guten Anfangsphase setzte sich der Aufstiegsmitfavorit, der mit vielen ausländischen Spielerinnen auflief, in erster Linie aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit durch. Erfolgreichste Werferin war mit der Litauerin Erika Lukoseviciute, die 10 Tore erzielte, zugleich die kräftigste Akteurin der HSG. Allerdings bemängelte Jürgen Rotter, dass die Hälfte ihrer Treffer irregulär gewesen seien: „Die Stürmerfouls wurden zu wenig gepfiffen“.
Dreh- und Angelpunkt bei den Gastgeberinnen waren Spielerinnen aus Litauen und eine Akteurin aus Ungarn. Besonders in den ersten 30 Minuten steckte Crumstadt nicht auf und bot kämpferisch eine Topleistung.
Ärgerlich war allerdings, dass nach einem 10:13-Rückstand (27.) in den letzten drei Minuten kein Treffer mehr gelang, während die HSG noch dreimal erfolgreich war. Nach dem Seitenwechsel konnte der SV die HSG Eibelshausen/Ewersbach wieder verstärkt unter Druck setzen und die Begegnung bis in die Schlussphase ausgeglichen gestalten. So lange die Luft reichte, war der SV dem Titelaspiranten ebenbürtig. Zum hohen Sieg kamen der Favorit erst in zum Spielende, als dem SV die Kraft fehlte. „Es fehlten einfach die Wechselalternativen“, so Jürgen Rotter.
Für die nächste Begegnung in zwei Wochen gegen Neuling Zweibrücken ist Jürgen Rotter wieder optimistisch, da die sich die Spielerinnen gegenüber dem Idstein-Spiel wieder als Team präsentierten und sich über 60 Minuten „zerrissen“, wie der SV-Coach erfreut feststellte.
Spielfilm: 4:3, 8:4, 11:5, 13:10, (16:10), 18:12, 22:15, 25:18, 27:20, 31:21.
Crumstadts Tore: Kathrin Steinhagen (5/1), Rebecca Merx (5/2), Alexandra Erbs (4/4), Nadja Feldmann (3), Petra Krämer (2), Stephanie Pietsch und Kathrin Baltes.step
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an einem 'normalen' sind's schon so drei - vier... -
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Heißen Tanz angekündigt, matte Partie geliefert – 27:32Petterweil. Die Handballer des TV Petterweil haben ihre Saison-Heimpremiere in der Regionalliga Südwest gründlich verpatzt! Nach einer indiskutablen Leistung musste man sich gestern Abend verdient mit 27:32 der HSG Mühlheim/Kärlich/ Bassenheim geschlagen geben. Im Vergleich zum erkämpften Auftakt-Remis in Nieder-Olm war Petterweil nicht wieder zu erkennen.
«Ich bin maßlos enttäuscht! Der Gegner war heiß ohne Ende, wir dagegen nicht», stellte Teammanager Reinhard Kreft nach dem Abpfiff frustriert fest. Dabei hatte Trainer Thomas Jäth den Gästen im Vorfeld einen «heißen Tanz» versprochen, davon jedoch bekamen die knapp 400 Zuschauer nichts zu sehen. Nur bis zum 7:7 konnten die Gastgeber die Partie allenfalls ausgeglichen gestalten, anschließend setzte sich Mühlheim bereits vorentscheidend auf 16:11 zur Pause ab.
Nach Wiederbeginn wuchs der Rückstand auf acht Tore an. Das drohende Debakel vor Augen, wachte Petterweil endlich auf und konnte mit einem 4:0-Lauf zum 20:24 verkürzen. Beim Stand von 24:27 scheiterte Shimonjenko per Siebenmeter und kassierte für seinen unabsichtlichen Wurf an den Kopf des gegnerischen Torhüters «Rot». Bereits in der 42. Minute hatte Dennis Baier nach grobem Foulspiel «Rot» gesehen. Nach Shimonjenkos Platzverweis, in Nieder-Olm Garant des 26:26, geriet Petterweil in Unterzahl dann entscheidend in Rückstand.
TVP-Tore: Shimonjenko (6/2), Rastner, Petzold, Olbrich (je 5), Trinczek (3), Schneider, Ehmer und der kurzfristig verpflichtete Richard Stanisel. (rm)
quelleraste ohne tor..?
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TSG Ober-Eschbach brilliert
Von Felix DernbachOber-Eschbach. In der noch jungen Saison der 2. Bundesliga Süd haben die Handballfrauen der TSG Ober-Eschbach für einen Paukenschlag gesorgt. Gegen den klar favorisierten und bis dahin verlustpunktfreien SV Union Halle-Neustadt landeten sie einen fast schon sensationellen 37:29 (15:17)-Sieg. Dabei imponierte vor allem ihr Offensivdrang in der zweiten Halbzeit, als sie ihr Publikum in der Albin-Göhring-Halle zu selten zuvor erlebter Begeisterung mitrissen.
Weil neben Halle-Neustadt auch SV Allensbach beim TV Mainzlar mit 27:32 seine erste Saisonniederlage erlitt, steht jetzt der bei den Juniorinnen des HC Leipzig mit 30:27 siegreiche TuS Weibern allein an der Spitze des 15er-Feldes. Zu den sechs Verfolgern mit jeweils 4:2 Punkten zählt auch die TSG Ober-Eschbach.
Die Partie zwischen Ober-Eschbach und Halle-Neustadt verlief gestern Nachmittag zunächst programmgemäß. Denn nach verteiltem Beginn mit wechselnden Vorteilen bis zum 8:8 nach knapp 13 Minuten gab der Gast aus Sachsen-Anhalt den Ton an. «Ha-Neu» führte bald mit 10:8, 12:9 und 15:11. TSG-Trainer Eberhard Lang befürchtete schon: «Jetzt geht alles seinen gewohnten Gang!» Doch dann unternahm er selbst einen wichtigen Schritt, indem er Gina Duketis nach vorn beorderte, die dort den gegnerischen Angriffselan unterbinden sollte. Ober-Eschbach verkürzte über 14:15 bis zur Pause auf 15:17, wobei das letzte Gegentor nach 30:00 Minuten aus einem direkt verwandelten Freiwurf resultierte.
Für den nach Wiederbeginn folgenden Sturmlauf der TSG-Frauen gibt es so gut wie kein Beispiel. Nach 36:17 Minuten hatten Steffi Haitsch, Viktoria Grebe, Nataliia Holdovanska, Jonna Jensen und Victoria Wriedt den 15:17-Pausenrückstand mit ihren Treffern in einen eigenen 20:17-Vorsprung umgekehrt.
Davon erholten sich die Anhalterinnen nicht mehr wirklich, die bestenfalls bis auf zwei Tore Differenz herankamen. Aber nach dem 24:22 gehörte die Schlussviertelstunde nur noch den Hausherrinnen. Sie zogen auf 27:22 und damit ihren zweiten Fünf-Tore-Vorteil nach dem 23:18 davon und erhöhten anschließend ihre Führung kontinuierlich. 30:23, 32:24 waren weitere Zwischenstationen, bevor beim 36:27 in der 58. Minute erstmals sogar neun Treffer zwischen beiden Mannschaften lagen. Bis zum 37:29-Endstand war der Rest nur noch Formsache.
Die Gastgeberinnen boten, obwohl personell empfindlich dezimiert, zweifellos eine ihrer besten Vorstellungen seit dem Zweitliga-Auf-stieg im Frühsommer 2002, die von den Rängen auch mit «Standing Ovations» honoriert wurde. In den TSG-Reihen gab es keinen schwachen Punkt. Ein Extra-Kompliment verdiente sich die in der zweiten Halbzeit eingesetzte Torfrau Sabine Otto, aber auch die Feldspielerinnen, für die nur zwei Auswechselkräfte zur Verfügung standen, überzeugten restlos. Am meisten beeindruckte ihr Offensivdrang. Im Rückraum kompensierten namentlich Steffi Haitsch, Nataliia Holdovanska, Viktoria Grebe und Jutta Neuheiser das Fehlen der zwar auf der Auswechselbank platzierten, aber wegen ihrer Schwangerschaft nicht einsatzfähigen Natascha Shcherbakova. Jonna Jensen entwickelte sich vor allem in der zweiten Halbzeit wieder zur giftigen linken Flügelwaffe. Victoria Wriedt, Gina Duketis und Bianca Volk ließen ebenfalls keine Wünsche offen.
Einen «großen Sieger» hatte Eberhard Lang indes abseits des Spielfelds ausgemacht: «Unser Physiotherapeut Reinhold Thierau hat alle wieder fit bekommen, auch diejenigen, die zuletzt in Markranstädt verletzt ausscheiden mussten oder die dortige Halle praktisch nur betreten haben, damit wir jemanden hatten, der die Siebenmeter wirft.»
TSG Ober-Eschbach: Klaßen, Otto; Wriedt (4), Grebe ( 8), Haitsch (7), Holdovanska (9/ 4), Neuheiser (2), Duketis (2), Volk (1), Jensen (4).
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TGS Walldorf kann gut 50 Minuten mithaltenMörfelden-Walldorf. Die große Chance für eine Sensation zu sorgen, hatten die Handballerinnen der TGS Walldorf am dritten. Spieltag der Zweiten Bundesliga Süd direkt vor Augen. Mit 17:12 schickte die TGS den Titelanwärter Frischauf Göppingen zur Halbzeit in die Kabine. Dass Göppingen am Ende seiner Favoritenrolle doch noch gerecht wurde und Walldorf eine 27:29-Niederlage zufügte, hatte letztlich mehrere Gründe.
«In der ersten Hälfte ist sicherlich der Effekt eingetreten, dass der Gegner uns unterschätzt hat und wir uns zugleich gegenüber den ersten beiden Spielen insbesondere im Angriff gesteigert haben», analysierte TGS-Coach Dirk Leun.
Wenngleich das klare Halbzeit Ergebnis den Spielverlauf etwas verfälscht widerspiegelte, war die Pausenführung für die Walldorferinnen mehr als verdient. Bis zum 13:12 war die Begegnung ausgeglichen, erst mit einem starken Endspurt verschafften sich die Gastgeberinnen diesen fünf Tore Vorsprung. «Aber auch über unsere Deckung kann man mit zwölf Gegentreffern keinesfalls meckern», freute sich Leun. Bis zur 40. Minute spielte seine Mannschaft auf dem Niveau des ersten Durchgangs weiter (22:18). Dann aber schwanden die Kräfte gegen die in der Breite ausgeglichener besetzten und konditionell stärkeren Gäste.Als Frischauf-Trainerin Heike Kemner die Deckung Mitte der zweiten Hälfte zudem von 6-0 auf 4-2 umstellte, bekam Walldorf im Angriff massive Probleme. In der 54. Minute gingen die Baden-Württembergerinnen das erste Mal in Führung (24:25) und ebneten danach mit drei Kontern den Weg für ihren zweiten Saisonsieg.
«Wir sind noch nicht in der Lage ein hohes Niveau über 60 Minuten zu halten, aber dennoch hat dieses Spiel gezeigt, dass wir wieder die Chance hatten zu gewinnen. Vor allem wenn man sich einmal vor Augen hält, dass Göppingen in der Vorbereitung über zehn Trainingseinheiten in der Woche absolviert hat und wir teilweise nur fünf», zog Leun eine positive Bilanz.
Für Walldorf trafen: Jung (7), Pieper (5), Kirschig (4), Arnold (3), Gieseler (3/1), Schill, Brunner (je 2) und Erhard. (vk)
walldorf hatte tatsächlich bis zum abwehrwechsel chancen. allerdings gehört so eine variante in der zl halt zur realität. da ist dann halt der unterschied zur regio sehr deutlich. ganz stark bei fag war dangel.